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Gesunde Ernährung macht glücklich

Die richtige Ernährung kann die Psyche positiv beeinflussen und sogar Depressionen lindern. Über diese neuen Forschungsergebnisse berichtet die aktuelle ZEIT WISSEN-Ausgabe. „Vielleicht werden wir in Zukunft psychiatrische Probleme nicht mehr nur im Gehirn, sondern auch im Verdauungstrakt behandeln”, sagt Emeram Mayer, Neurogastroenterologe von der University of California in Los Angeles gegenüber dem Wissensmagazin des ZEIT Verlags.
Besondere Beachtung findet bei den Forschern neuerdings das „zweite Gehirn”, ein Nervensystem in den Darmwänden, das dem ehirn wie ein Zwilling ähnelt. Kopf und Bauch stehen in ständigem Austausch – überraschenderweise ehen aber 90 Prozent aller Signale vom Darm aus und landen in den Hirnarealen, die für unsere Gefühle und Stimmungen uständig sind. „Unsere Gemütslage wird vom Darm viel stärker beeinflusst, als wir uns das bisher träumen ließen”, sagt Peter Holzer, Professor für Experimentelle und Klinische Pharmakologie an der Universität Graz. Egal, ob Kurzzeitfasten, Low-Carb-Diät (Verzicht auf kohlenhydratreiche Nahrung) etc. – die Studien deuten darauf hin, dass sich jede Ernährungsweise anders auf unsere Psyche auswirkt. In der aktuellen ZEIT WISSEN-Ausgabe erklären Forscher, was wie wirkt – und fünf Leser testen verschiedene Ernährungs-weisen im Selbstversuch.



Neue Studie listet 83 für ältere Menschen gefährliche Medikamentenwirkstoffe auf

Fast 40 Prozent aller Heimbewohner in Deutschland erhalten Medikamente, die für alte Menschen potentiell gefährlich sein können. Zu diesem Ergebnis kommt die Pharmakologin Prof. Dr. Petra Thürmann vom Helios-Klinikum,Wuppertal. In der so genannten Priscus-Liste, die dem ARD-Politikmagazin„Report Mainz” vorliegt, hat die Wissenschaftlerin insgesamt 83 häufig verschriebene Medikamente aufgelistet, die fürältere Menschen eine Gefährdung darstellen können. Die Liste wurde im Auftrag des Bundesforschungsministeriums erstellt. Besonders
beim Einsatz einiger Schmerzmedikamente und Psychopharmaka drohten inakzeptable Risiken wie Nierenschädigungen, Magenblutungen und erhöhtes Sturzrisiko, teilte das Helios Klinikum mit. Die vollständige Priscus-Liste ist unter www.reportmainz.de abrufbar.


Jeder zweite Deutsche fürchtet Mogelpackung bei Lebensmitteln

Gammelfleisch, Formschinken, Analogkäse: Die jüngsten Lebensmittel-skandale und die Diskussion um Zusatzstoffe oder gentechnisch veränderte Lebensmittel haben den Verbraucher nachhaltig verunsichert. Dies zeigen die Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Verbraucherstudie des renommierten Allensbach Instituts. Die größte Sorge der deutschen Verbraucher beim Kauf von Lebensmitteln lautet: Es ist am Ende nicht das in der Packung, was draufsteht. Also, dass zum Beispiel in der Erdbeer-marmelade gar keine Erdbeeren mehr sind. Vor solchen Mogelpackungen haben 55 Prozent der Befragten Angst. Ebenso groß ist die Sorge vor Lebensmitteln mit gentechnisch veränderten Zutaten. Diese grundsätzliche Verunsicherung drückt sich auch darin aus, dass über die Hälfte der Befragten glaubt, dass Lebensmittel gar nicht so gesund sind, wie die Hersteller behaupten. Jeweils 48 Prozent der Verbraucher befürchten, dass auf der Verpackung wichtige Angaben zu den Inhalten nur versteckt oder gar nicht angegeben sind. Und dass verwendete Zusatzstoffe, wie Geschmacksverstärker oder Farbstoffe, gesundheitsschädlich sind.

Greenpeace: Neuer Gentechnik-Ratgeber „Milch für Kinder”
Immer mehr Hersteller für Babymilchnahrung und Schulmilch verarbeiten Milch von Kühen, die kein Futter aus Genpflanzen erhalten. Dieses Ergebnis einer Umfrage unter Herstellern veröffentlicht Greenpeace in dem neuen Einkaufsratgeber„Milch für Kinder”. Allerdings unterscheidet sich die Praxis bei Herstellern von Schul- und Trinkmilch stark.„Verbraucher lehnen Gentechnik auf dem Acker und im Essen ab. Das gilt auch für Eltern, die für ihre Kinder Milchprodukte kaufen. Danach sollten sich alle Hersteller richten”, fordert Alexander Hissting, Gentechnikexperte von Greenpeace. Milchkühe fressen neben Gras und Heu auch Kraftfutter, das oft Sojaschrot enthält. Die Forschung sieht derzeit in Milch von Tieren, die Genpflanzen gefressen haben, kein Risiko für Verbraucher. Die Freisetzung der Gentechnik auf Feldern gefährdet vor allem die Umwelt und die langfristige Sicherung der Ernährung. Der Einkaufsratgeber ist kostenlos erhältlich unter www.greenpeace.de/milch-fuer-kinder oder unter Tel. 040/30618-120.

Leben und leben lassen
„Meat Out 2010“ : Ohne Fleisch - Aktionswochenende 19. – 21. März 2010

Am Wochenende vom 19. bis 21. März findet das von vielen Prominenten unterstützte „Meat Out“ unter dem Motto „Leben und leben lassen“ statt. Bundes - weit gibt es zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen, die sich für den vegetarischen Lebensstil engagieren. Mit Verköstigungen, Infoständen und Straßenaktionen wird das Interesse für die „fleischlos
glückliche“ Lebensweise geweckt. „Gerade in Zeiten des Klimawandels
bevorzugen immer mehr Menschen gesunde Alternativen zu Fleisch. Für viele ist daher ein Aktionswochenende wie „Meat Out“ idealer Anlass, mit dem vegetarischen Lebensstil zu starten“ so Sebastian Zösch, Geschäftsführer des Vegetarierbund Deutschland e.V. „Meat Out“ wurde 1985 von FARM (Farm Animals Reform Movement) in den USA ins Leben gerufen und hat sich mittlerweile zur weltweit größten Kampagne zur Einschränkung des Fleischkonsums entwickelt.

Weitere Informationen im Internet unter www.meatout.de.

Geeignetes Krankenhaus einfach über das Internet finden
Rund 2000 Krankenhäuser in Deutschland informieren seit 2005 im Abstand von zwei Jahren öffentlich über ihren Leistungsumfang und die Qualität der Behandlung. Die neuen Daten liegen seit kurzem vor undsind online in den BKK Klinikfinder integriert.
Die Benutzeroberfläche des Internetportals wurde umfassend neu gestaltet. Das passende Krankenhaus ist jetzt noch einfacher unter www.bkk-klinikfinder.de zu finden. Seit über drei Jahren nutzen Versicherte die Suchmaschine. Sie wurde insgesamt von über 2 Millionen Besuchern aufgerufen.
Einen ersten schnellen Zugriff zum gewünschten Krankenhaus erhält man über die Suche nach dem Ort oder der Postleitzahl. Zusätzlich kann ein Stichwort – zum Beispiel der Name einer Krankheit oder einer speziellen Klinik – eingefügt werden.

Rauchen – spontaner Abbruch am erfolgreichsten
(mko) Nie wieder rauchen – das klappt besser, wenn man es ganz spontan beschließt, statt es lange voraus zu planen. Das zeigt eine Studie mit 1900 Rauchern des University-College in London/Großbritannien. In zehn Prozent der Proben von Pfefferminzblättern  wurden die Höchstgrenzen für Pflanzenschutzmittel überschritten.Zudem fanden die Kontrolleure hier viele Mehrfachrückstände. Deshalb nur Tees von Herstellern mit garantiert kontrollierter Laborqualität – möglichst Bioware – verwenden.
Zwei Drittel, das heißt 65 Prozent der Spontanabbrecher waren sechs Monate nach Abbruc h noch nicht rückfällig geworden, bei den Teilnehmern, die ihren Verzicht lange geplant hatten, waren es nur 45 Prozent. Die Studie zeigt, dass die Motivation einzelner Personen für einen Nikotinabbruch sehr unterschiedlich zu sein  scheint. Wer lange vorher plant, ist anscheinend nicht so recht überzeugt, mit dem Rauchen aufzuhören, so die Wissenschaftler.aut Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung im Jahr 2020 die dritthäufigste Todesursache weltweit sein, nach Schlaganfall und Herzinfarkt. Hauptursache ist das Rauchen.

Weihnachtsbäckerei – unbelastet
Gemahlene Gewürze wie Ingwer, Chili, Kurkuma oder Pfeffer sind häufig mit dem Schimmelpilzgift Ochratoxin A belastet – am häufigsten Paprikapulver. Hier wurden 90 Prozent aller Proben beanstandet. Deshalb nur Gewürze von verantwortungsbewussten Herstellern aus dem Reformhaus – möglichst Bioware – verwenden.

Herbstzeit – Teezeit – nur kontrollierte Ware verwenden
In zehn Prozent der Proben von Pfefferminzblättern wurden die Höchstgrenzen für Pflanzenschutzmittel überschritten. Zudem fanden die Kontrolleure hier viele Mehrfachrückstände. Deshalb nur Tees von Herstellern mit garantiert kontrollierterLaborqualität – möglichst Bioware – verwenden.

Gute Vorsätze zum Welt-Osteoporose-Tag
Am 20. Oktober ist Welt-Osteoporose-Tag. Unter dem Motto „Gesund alt werden - trotz Osteoporose!” informieren die Internationale Osteoporose Foundation (IOF) und zahlreiche Organisationen weltweit rund um die Volkskrankheit Osteoporose. Dabei ist das Rezept zur Vorbeugung der
Volkskrankheit Osteoporose relativ einfach: Ausreichend Bewegung, ausgewogene Ernährung und ein Optimum an Calcium und Vitamin D! Menschen, die diese drei Säulen zu einem festen Bestandteil ihres Alltags
machen, haben ideale Voraussetzungen, im Alter mobil zu bleiben. Wer kräftige Muskeln hat, hat auch stabile Knochen. Vor allem Krafttraining, das die Muskeln um den Knochen stärkt, fördert deren Stabilität.
Im höheren Alter und auch bei bestehender Osteoporose sind zusätzlich Koordinations und Gleichgewichtsübungen wichtig. Aber auch calcium- haltige Lebensmittel gehören auf den täglichen Ernährungsplan. Bei Calciummangel ist dieses Gleichgewicht gestört. Das Skelett wird poröser, die Gefahr für Knochen- und Wirbelbrüche steigt. Da der Körper Calcium nicht selber produziert, ist er auf die konstante Zufuhr von außen
angewiesen. hm

Karotten stärken nicht nur das Herz
(mko) Herzspezialisten aus Russland fanden auf der Suche nach einem Herzmittel in Karotten einen Wirkstoff, der die Herzkranzgefäße entspannt und eine bessere Durchblutung der Koronararterien hervorruft.
Der entdeckte Wirkstoff heißt „Daucarin” ( von Karotte = lat. Daucus carota). Zur Linderung von Herzbeschwerden empfehlen die Russen reichlich Karottensaft zu trinken und viel rohe geriebene Karotten
zu essen. Karotten können aber viel mehr.
Sie stärken die Sehkraft, steigern auch Abwehrkräfte, helfen bei Kreislaufstörungen, wirken blutreinigend und wachstumsfördernd.
Zudem wird ihnen eine lindernde Wirkung bei Magenleiden zuerkannt.
Fazit: Karotten sind wahre Augenschmeichler, die Licht ins Dunkel bringen.

ADHS: Birnen und Nüsse sorgen für mehr Ausgeglichenheit
(mko) Wer häufig unkonzentriert ist und leicht reizbar, braucht Kraftstoff für das Gehirn. Kohlehydrate machen ruhiger und gelassener, Proteine wach und aufmerksam. Entscheidend, so der Hirnforscher Bruce McEwen aus New York/ USA, ist aber das Zusammenspiel verschiedener Stoffe. Siebzig Prozent aller Eltern glauben, ihre Kinder gesund zu ernähren, aber nur 42 Prozent der Kinder essen regelmäßig Obst, bei Gemüse sind es nur 30 Prozent.
Oft fehlen auch die Spurenelemente, zum Beispiel Phosphor, Zink, Selen und Kalium. Birnen und vor allem Nüsse sind voll davon. Nüsse enthalten vorwiegend mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und BVitamine.
Aber auch Avocados, Brokkoli, Brombeeren, Knoblauch, Spinat und Müsli
(Rosinen), Fisch, Soja und Äpfel bringen das Gehirn wieder auf Trab. Neben der kurzfristigen Verbesserung der Hirnleistungsfähigkeit verbessern sich auch die Durchblutung und der Hirnstoffwechsel. Kurzfristig steigt auch die Hirnleistungsfähigkeit, die Durchblutung und der Hirnstoffwechsel.
Positiv wirkt sich die optimale Ernährung auch auf den Hormonhaushalt
aus.

Akupunktur nimmt Übelkeit und Brechreiz in der Frühschwangerschaft
(mko) Viele Frauen leiden in der frühen Schwangerschaft – häufig in den ersten 14 Wochen – unter Übelkeit und Brechreiz. Hier hilft die traditionelle chinesische Akupunktur. So eine vierwöchige australische Studie aus Adelaide. Bei den Schwangeren, die in der ersten Woche jeweils zwei
Akupunktursitzungen und in den nächsten drei Wochen nur noch eine Sitzung erhalten hatten, besserten sich die Beschwerden schon in der zweiten Woche deutlich. Bei heftigen Schwangerschafts-Erbrechen hilft
Akupunktur allerdings nicht.

Äpfel verhindern Gallensteine und bringen Gehirn auf Trab
Jetzt ist Apfelsaison! Wer gern Äpfel isst, füttert sein Gehirn mit „Kraftstoff”, so die Ernährungsexpertin Jean Carper von der
Universität in Michigan/USA. Das im Apfel enthaltene Spurenelement „Bor“ aktiviert die Gehirnzellen. Der Apfel als Gesundbrunnen enthält aber auch viel Vitamin A, B1, B2, Karotin und Vitamin C. Äpfel sind zudem mineralstoffreich und regulieren die Verdauung über das enthaltene Pektin.
Noch dazu sind Äpfel kalorienarm, sofern man sie naturbelassen verzehrt (150 Gramm haben etwa 72 Kalorien). Sie schützen vor Herz-Kreislauf-Erkran-kungen, Nierenleiden, Gallensteinen und beugen
Verstopfung vor. Dafür sorgen u. a. die im Apfel enthaltenen Flavonoide (chemische Substanzen).

Artischockensaft hilft bei Verdauungsbeschwerden
Eine praxisnahe Therapiestudie mit 110 Patienten über 12 Wochen hat jetzt die Wirksamkeit von Artischockensaft bei Verdauungsstörungen
belegt: Der aus den hochwertigen Blütenknospen gepresste naturreine
Heilpflanzensaft Artischocke kann demnach zuverlässig bei Beschwerden wie Schmerzen im Oberbauch oder aufgetriebenem Bauch helfen. Die Wirkung wurde übereinstimmend von der Mehrzahl der Ärzte und Patienten als „sehr gut” oder „gut“ bewertet. Die Lebensqualität der Patienten
verbesserte sich enorm: Verdauungsbedingte Reizbarkeit, Angespanntsein
oder Frustration fanden ebenso ein Ende wie Beeinträchtigungen beim Arbeiten und Studieren.
Bei Patienten, von denen Blutfettwerte erhoben wurden, zeigten sich die für die Artischocke bekannten günstigen Wirkungen auf die Cholesterinwerte. Die Verbesserungen sind vergleichbar mit denen einer strikten fettreduzierten Diät, die aber das Lebensgefühl erheblich beeinträchtigt. Der Studie zufolge stimuliert der Saft die Gallentätigkeit, indem der Gallenfluss verstärkt wird. Im Reformhaus ist Artischocken-
Frischpflanzensaft in höchster Qualität erhältlich. +++

Kaloriensparen hilft dem Geist im Alter
Kaloriensparen verlängert nicht nur das Leben, sondern hält auch den Geist im Alter auf Trab. Das hat eine 20-jährige Studie am Primatenforschungs- zentrum der Universität von Wisconsin (USA) ergeben. Demnach kann eine schmale Kost nicht nur den Alterungsprozess bremsen, sondern auch
Krankheiten hinauszögern wie Krebs, Altersdiabetes und Herz-Kreislauf- Leiden.
Neu ist vor allem die Entdeckung, dass die Hirnregionen für Bewegung, Erinnerungsvermögen und zur Lösung kniffliger Aufgaben bis ins hohe Alter erhalten bleiben. +++

Zeige mir, was Du isst, und ich sage Dir, wie Du lernst
Weder mit richtig vollem noch mit leerem Magen lernt es sich richtig gut. Doch ein leichtes Frühstück und ein gesundes Pausenbrot helfen Kindern gegen Hungerlöcher am Vormittag. Mehrere kleine Happen zwischendurch haben den Vorteil, dass sie das Gehirn gleichmäßig mit Zucker versorgen
– wichtig für Konzentration und Lernleistung. +++

Viele Frauen leiden im Sommer
In Deutschland weisen jede zweite Frau und jeder vierte Mann krankhafte Venenveränderungen auf. Venenprobleme sind chronische Erkrankungen, die unbehandelt bis zum offenen Bein führen können. Typische Symptome sind müde und schwere Beine, Schwellungen, Juckreiz und Wadenkrämpfe,
die in vielen Fällen zu Schmerzen führen. Gerade bei hohen Temperaturen
wie im Sommer werden diese Symptome begünstigt. Entsprechende lindernde Präparate finden Sie in Ihrem Reformhaus.+++

Zeckenalarm: Impfstoffhersteller
verbreiten Fehlinformationen
Pharmahersteller verbreiten über Internetseiten, Werbebroschüren und Materialien für die Medien Fehlinformationen über die Gefahr einer Infektion mit dem FSME-Erreger durch Zeckenbisse. Das ergaben Recherchen des ARD-Politikmagazins „Report Mainz”. Danach veröffentlicht der Impfstoffhersteller Novartis Behring eine eigene Deutschlandkarte, in der so genannte FSME-Risikogebiete ausgewiesen sind. Mit dem Slogan „Die Gefahr lauert fast überall” wird suggeriert, dass das Infektionsrisiko nahezu in ganz Deutschland bestehe. Das Robert-Koch-Institut dagegen kommt in seiner neu veröffentlichten Risikoeinschätzung für das Jahr 2009 zu einem anderen Ergebnis. Gérard Krause, Leiter der Abteilung Infektionsepide- miologie dazu in „Report Mainz”: „Aus unseren Beobachtungen wird deutlich, dass man sich nur in Süddeutschland überhaupt an FSME infizieren kann. Die Erkrankung kommt sehr selten vor, insgesamt weniger als 300 Fälle in ganz Deutschland pro Jahr. Von diesen 300 Fällen verlaufen etwa die Hälfte recht harmlos, ähnlich wie Grippe.
Todesfälle kamen im letzten Jahr überhaupt nicht vor.” 

Vor Reise an Impfungen denken
Diphtherie und Tetanus, Gelbfieber, Hepatitis A und B oder Typhus: Wer jetzt eine Fernreise plant, sollte sich rechtzeitig vor Reisebeginn über notwendige Impfungen informieren. „Sechs bis acht Wochen vorher empfiehlt sich der Gang zum Hausarzt“ erklärt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. „Denn die meisten Impfungen benötigen Tage oder sogar Wochen, bevor ein wirksamer Schutz aufgebaut ist.” Bei einigen Impfungen – zum Beispiel gegen Tollwut – sind zudem mehrere Spritzen mit einem zeitlichen Mindestabstand notwendig. Von so genannten Last-Minute-Impfungen kurz vor dem Abflug rät die Ärztin ab: „Sie sind nur sinn - voll, wenn eine bereits durchgeführte Impfung aufgefrischt wird.” Bei allen anderen ist ein wirksamer Schutz erst nach oder am Ende der Reise vorhanden.

Limonade schadet dem Skelett
Häufiger Genuss zuckerhaltiger Limonadengetränke schadet offenbar der
Knochenstabilität. Das berichtet das „HausArzt-Patientenmagazin” unter Berufung auf eine Studie des Dortmunder Forschungsinstituts für Kinderernährung. Die Wissenschaftler stellten bei Kindern, die viel Limonade tranken, einen geringeren Mineralgehalt des Knochens fest. Die Folge: Das Skelett ist weniger stabil.
hm

Heuschnupfen – und was nun?
Wenn es uns im Frühjahr und Sommer bei schönem Wetter ins Freie zieht, beginnt für viele eine monatelange Qual. Heftige Niesattacken, laufende Nase, tränende Augen sowie allgemeines Unwohlsein sind die unange- nehmen Begleiterscheinungen des so genannten Heuschnupfens. Hier ein
paar Tipps und vorbeugende Maßnahmen. Meer und Hochgebirge sind nahezu pollenfreie Zonen. Wer nicht gleich verreisen kann, sollte sich wenigstens weitgehend in geschlossenen Räumen aufhalten. Besonders
bei tockenem, warmem Wetter und in den frühen Morgenstunden ist der Pollenflug am stärksten. Bei Autofahrten ist es ratsam, die Fenster geschlossen zu halten. Viele Fahrzeuge besitzen schon einen Pollenschutzfilter, der aber von Zeit zu Zeit ausgewechselt werden muss. Nach einem Aufenthalt im Freien werden Pollen im Haar und der Kleidung „eingeschleppt“. Abhilfe verschaffen hier regelmäßiges Haarewaschen, Reinigung der Brillengläser und Wechsel der Kleidung. Wenn bekannt ist, auf welche Pollen man besonders rea - giert, ist es ratsam, die Pollenflughinweise in den Medien zu beachten. In saurem Körpermilieu
sind Allergien besonders quälend. Pflanzliche Rohkost ist basenbildend, aber nicht allergenfrei. Die Zufuhr von alkalischen Mineralien (mit Beratung im Reformhaus) kann hilfreich sein. Entsäuerung ist ein erleichternder Beitrag.
hm

„Gehirn-Nahrung“ gibt es wirklich
Nicht nur das Alter, sondern der generelle Gesundheitszustand beeinflusst
die kognitiven Fähigkeiten in Lernsituationen. Das regelmäßige Vergessen wichtiger Termine (Hochzeitstag!) ist oft gar kein böser Wille, sondern vielmehr auf Stress zurückzuführen. In Stress-Situationen wird vermehrt Cortisol ausgeschüttet, das in hohen Konzentrationen vermutlich die Nervenzellen im Gehirn schädigt.
Ob Aufmerksamkeit, Konzentrationsleistung, Flexibilität bei verschiedenen
Lernstrategien oder die schnelle Verarbeitung von Informationen: Das Gehirn braucht vor allem eines, nämlich Energie, um seine zahlreichen unterschiedlichen Aufgaben bewältigen zu können.
Der manchmal etwas überstrapazierte Begriff der „Gehirn-Nahrung“
hat aber durchaus seine Berechtigung. Damit das Gehirn Sprache,
Bewegung, Gefühle und andere Sinneseindrücke gleichzeitig koordinieren
kann, sind verschiedene Substanzen nötig, die über Nahrung zugeführt oder aus Nahrungsbestandteilen synthetisiert werden.


Schlaganfallrisiko halbieren!
Durch gesunde Lebensweise kann das Risiko für einen Schlaganfall halbiert werden. Wie die Universität Cambridge/ - Großbritannien bei einer 11 Jahre währenden Studie mit 20.000 Männern und Frauen ermittelt hat, verringert Nichtrauchen, maximal 100 g Alkohol in der Woche, täglich 30 Minuten Bewegung (Radfahren, Schwimmen, Laufen) und mindestens 5-mal am Tag eine Obstmahlzeit das Schlaganfallrisiko erheblich.
rrA

Gefahr durch erhöhten Puls
Frauen mit einer Pulsrate von über 76 pro Minute (im Ruhezustand) sollten sich dringend in ärztliche Behandlung begeben. Sie haben, wie die Studie Womans Health Initiative an der George Washington Universität mit 129.135 Frauen ermittelte, ein erhöhtes Risiko, an Herzinfarkt oder plötz - lichem Herztod zu sterben. Als besonders gefährdet gelten Frauen in der Postmenopause zwischen 50 und 64 Jahren. Auch Männer sind durch eine hohe Pulsfrequenz gefährdet.
rrA

Dicke Jugendliche stark gefährdet
Wenn 16- bis 19-jährige stark übergewichtig sind, haben sie in den nächsten Jahrzehnten ein ähnlich stark erhöhtes Sterberisiko wie Raucher. Das hat eine schwedische Studie ergeben.
rrA

Darmkrebsrisiko für Raucher
Raucher bekommen 20 % mehr Dickdarmkrebs als Nichtraucher. Das hat die Analyse aus 121 Studien des renommierten europäischen Krebs-
institutes in Mailand ergeben. Das Risiko steigt mit der Anzahl der konsu-
mierten Zigaretten.
rrA

Die Sehkraft erhalten
Eine Kombination von Vitamin C, E, Beta-Carotin und Zink kann – wie der Mayo Clinic Gesundheitsbrief berichtet – den fortschreitenden Sehverlust bei der gefürchteten Makuladegeneration um 25 % senken. Empfohlen wird auch Lutein, einecarotinähnliche Substanz.
rrA

Bewegung beugt Demenz vor
Ein halbstündiger Spaziergang bremst den geistigen Abbau. Das haben, wie die Ärzte-Zeitung berichtet, italienische und dänische Forscher  heraus-
gefunden. Bewegung verbessert die Hirndurchblutung und mildert bei einem Schlaganfall die Langzeitfolgen.
rrA

Schutz vor Osteoporose
Vitamin D verbessert die Aufnahme des Körpers von Calcium. Mit zu-
nehmendem Alter lässt jedoch die Fähigkeit der Haut nach, Vitamin D mithilfe des Sonnenlichts zu bilden. Deshalb ist es besonders für Menschen
ab 50 wichtig, neben einem Angebot von Calcium auch für die Vitamin-D-
Zufuhr zu sorgen. Empfohlen werden 400–600 I.E. täglich. Ärzte der Mayo-Clinic empfehlen sogar 800–1000 I.E. pro Tag.
rrA

Gehirn-Nahrung wichtig für die grauen Zellen
Das Gehirn mit seinen Milliarden von Nervenzellen verbraucht etwa 30 Prozent des gesamten Energiebedarfs des Körpers. Um unser Denkzentrum fit zu halten, benötigen wir vor allem Kohlenhydrate, Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren, Vitamine der BGruppe, Mineralstoffe und Spurenelemente. Sie sind u. a. enthalten in Vollkorngetreide, Gemüse, Kartoffeln, Raps- und Walnussöl, Milch, Milchprodukten, Nüssen, fettarmem
Fleisch und Fisch sowie Hülsenfrüchten. Das Gehirn mag es auch öfter scharf mit Curry, Chili und Pfeffer. Das sorgt für gute Laune. Außerdem sollten wir täglich mindestens 2 Liter Wasser oder Tee trinken, empfiehlt die Ernährungsexpertin der Techniker-Krankenkasse, Alexandra Krotz.
rrA

Rheuma schadet dem Herzen
Patienten mit rheumatischer Arthritis haben im Vergleich zur übrigen Bevölkerung ein erhöhtes Risiko, an Herzkrankheiten zu sterben. Wie die Ärzte-Zeitung berichtet, ergab eine Studie mit 112.000 Patienten, dass bei Rheumatikern die Sterberate für Herzinfarkt um 51 Prozent erhöht ist, für
Schlaganfälle um 52 Prozent.
rrA

Gesund durch Nüsse
Ältere Menschen leiden häufig unter dem metabolischen Syndrom, das heißt unter Über gewicht, Bluthochdruck, hohen Blutfettwerten und hohem Blutzucker. Eine spanische Studie mit 1224 Teilnehmern über 52 Jahren hat jetzt ergeben, dass eine Kost mit Olivenöl, pflanzlicher Kost und Nüssen (30 g täglich) das Syndromein dämmen oder sogar zum Verschwinden bringen kann.
rrA

Forscher warnen: Stress macht die Haut alt
Die Folgen von Stress sind nicht nur auf Seele und Körper zu spüren. „Neuerdings wissen wir mehr über die Wirkung von Stress in der Haut. Stress macht sich auch dort bemerkbar und sendet Stör-Signale aus. Zunächst spannt die Haut, wirkt trocken und ist etwas gerötet. Im nächsten Stadium ist sie kraftlos und reizbar und die ersten Pigmentstörungen entstehen. Chronischer Hautstress äußert sich in tiefen Falten, Altersflecken, Trockenheit und Reizbarkeit”, so die Forscher, „insbesondere ältere Menschen spüren den Stress auf der Haut.”
Denn das komplizierte Abwehrnetzwerk, das dem Stress entgegenwirkt,
wird im Laufe der Zeit „löchrig”. Schadstoffe dringen leichter ein und können nicht mehr ausgeschaltet werden. Das Gleichgewicht zwischen Abwehr und Regeneration geht zu - nehmend verloren. Auslöser für den Hautstress sind UV-Strahlen, Umweltfaktoren, Alkohol, schlechte Ernährung und psychischer Stress. Deshalb empfiehlt sich morgens die Anwendung von schützenden Cremes gegen UV-Strahlen und Hautcremes, die freie Radikale in der Haut bekämpfen. 

Kein Schwarzer Tee für Schwangere
Koffeinhaltige Getränke wie Schwarzer Tee, Bohnenkaffee, Cola und Schokolade verringern ebenso wie Alkohol das Geburtsgewicht des Kindes und sollten deshalb von Schwangeren gemieden werden. Das haben, wie die Ärzte-Zeitung berichtet, britische Forscher ermittelt. So wird das Geburtsgewicht des Kindes durch 200 mg Koffein täglich um insgesamt 60 bis 70 Gramm vermindert. Eine Tasse Kaffee enthält 30 bis 100 mg Koffein, ein Espresso etwa 40und eine Tasse Schwarzer Tee 50 mg.
rrA

Starkes Rauchen verkürzt Lebensjahre
Starke Raucher müssen ihre Sucht mit zehn Lebensjahren bezahlen. In einer finnischen Studie wurde festgestellt, dass Raucher, die mehr als 20 Zigaretten täglich qualmten, in einem Zeitraum von 26 Jahren eine um zehn Jahre verringerte Lebenserwartung hatten. Auch die körperlichen Fähigkeiten und die gesundheitliche Lebensqualität waren bei Rauchern stark eingeschränkt.
rrA

Immer mehr Blasenkrebs bei Frauen
1980 erkrankten in Deutschland 3476 Frauen an Blasenkrebs, 2004 waren es bereits 7336 Neuerkrankungen, hat das Robert-Koch-Institut ermittelt. Dr. Gerson Lüdecke, Urologe an der Univeritätsklinik Gießen, macht für den Anstieg des Blasenkrebses bei Frauen das Rauchen verantwortlich. Etwa jeder zweite Fall sei darauf zuruckzuführen. Inzwischen raucht jede dritte Frau.
rrA

Kinder schlafen sich schlank
Wenn Kinder viel schlafen, werden sie später seltener dick. Das hat eine Studie mit Kindern zwischen fünf und elf Jahren ergeben. Einer der Gründe: Müdigkeit bremst die körperliche Aktivität und erhöht das Verlangen nach hochkalorischer Kost. Wer weniger schläft, hat außerdem mehr Zeit zum Essen.
rrA

Herzinfarkt durch ungesunde Ernähung
Durch gesündere Ernährung lassen sich 30 Prozent der Herzinfarkte vermeiden. Das haben Forscher aus Hamilton in Kanada bei der Auswertung der „Interheart-Studie“ mit 5700 Herzinfarktpatienten aus
52 Ländern und doppelt so vielen gesunden Teilnehmern ermittelt. Dabei stellte sich heraus, dass diejenigen Patienten, die sich vorwiegend von fettem Fleisch, Pommes frites und Eiern ernährten, ein um 30 Prozent höheres Herzinfarkt-Risiko hatten als Menschen, die viel Obst, Gemüse, Tofu, Soja und andere gesunde Lebensmittel verzehrten.
rrA

Sport gegen Brustkrebs
Nach der Menopause sollten Frauen viel Sport treiben. Das schützt vor Brustkrebs. Eine elfjährige deutsche Studie mit über 30.000 Frauen ergab, dass normalgewichtige Frauen, die Sportarten wie schnelles Laufen, Radfahren oder Aerobic betrieben, ein um 30 Prozent geringeres Brustkrebsrisiko hatten als jene, die nurleicht aktiv waren.
rrA

Hilft Ginkgo gegen Demenz?
Ein Extrakt aus Ginkgo biloba scheint günstige Wirkungen für Demenzkranke zu haben. Auf einem Symposium in Hongkong wurde berichtet, dass durch Ginkgo Verhaltensstörungen bei Demenzpatienten
deutlich rediziert werden konnten. Eine deutsche Studie der Universität Osnabrück ergab – wie die Ärzte-Zeitung schreibt –, dass sich auch bei gesunden Menschen im mittleren Alter durch Ginkgo bestimmte Gedächtnisfunktionen verbessern lassen.
rrA

Luftverschmutzung schädigt das Herz
Bei Herzkranken kann die Luftverschmutzung, eine Belastung durch Feinstaub und Ruß, zu Ischämien führen, die einen Herzinfarkt auszulösen vermögen. Ischämie manifestiert sich durch örtliche Blutleere und erhebliche Verminderung der arteriellen Durchblutung. Das haben amerikanischeWissenschaftler festgestellt.
rrA

Rauchstopp nach Bypass-Operation
Wenn Bypass-Patienten nach der Operation mit dem Rauchen aufhören, leben sie im Durchschnitt drei Jahre länger als Patienten, die weiter rauchen. Das haben niederländische Ärzte bei der Befragung von älteren Patienten herausgefunden,berichtet die Ärzte-Zeitung.
rrA

Alkohol reduziert Gehirnvolumen
Reichlicher Alkoholkonsum reduziert das Gehirnvolumen. Das haben amerikanische Forscher bei 1900 Erwachsenen im Alter von 60 Jahren festgestellt. Der Zusammenhang zwischen abnehmendem Hirnvolumen und konsumierter Alkoholmenge war bei Frauen stärker als bei Männern. Selbst kleine Mengen könnendas Volumen verringern.
rrA

Echinacea ist wirksam zur Vorbeugung von Erkältungen
In der Naturheilkunde wird der Sonnenhut (Echinacea) schon lange zur Vorbeugung vor und zur Behandlung von Erkältungskrankheiten
angewendet. Eine Studie belegte nun die Wirksamkeit von Präparaten mit Echinacea zur Verhütung von Erkältungen und zur schnelleren Heilung von Atemwegsinfektionen. Forscher um Dr. Craig I. Coleman von der University of Connecticut School of Pharmacy in Hartford (USA) hatten in einer so genannten Meta-Analyse 14 Studien zur Wirkung des Sonnenhutes untersucht. Danach sank das Risiko für Erkältungen um 58 Prozent bei den Studienteilnehmern, die mit Echinacea behandelt wurden, im Vergleich
zu den Probanden, die Scheinmedikamente (Placebos) erhielten.
Der Sonnenhut kommt ursprünglich aus Nordamerika und wurde schon bei den Indianern als Heilpflanze geschätzt. Heute wird er auch in Europa angebaut. Echinacea steigert die unspezifische Abwehrfunktion des Körpers. Seine immunstimulierende Wirkung beruht vor allem auf einer Zunahme der Zahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten), insbesondere der Fresszellen. Außerdem erschwert Echinacea das Eindringen von
Viren in die Zellen.

Mit Spiegel besserer Erfolg bei Schlaganfalltherapie
Ein einfaches Therapieverfahren aus Japan zur Behandlung von Schlaganfallfolgen könnte auch hierzulande vielen Patienten mit halbseitigen Lähmungen helfen. Dabei wird ein Spiegel so aufgestellt, dass der Patient seine gesunde Körperseite sehen kann, während er mit der erkrankten übt. Durch den Spiegel wird die Illusion vermittelt, dass sich das kranke Körperglied genauso wie das gesunde bewegen lässt. Professor
Kazu Amimoto von der Tokyo Metropolitan Universität in Wien berichtete über bessere Rehabilitationserfolge allein durch die optische Illusion, dass sich das kranke Bein bewege. Bei einer Studie mit 14 Patienten zeigte die Spiegeltherapie bessere Erfolge als die direkte Stimulation des erkrankten Beines. Gemessen wurde der Beugungswinkel des Fußgelenkes und die
Zeit, die der Kranke für die Aufgabe benötigte. Beides verbesserte
sich mit der Spiegeltherapie im Vergleich zur konventionellen
Behandlung.

Laktoseintoleranz und Käse
Wer unter einer Laktoseintoleranz leidet, ist allergisch gegen
Milchzucker. Heißt das nun, alle Lebensmittel, die Milch enthalten oder aus Milch hergestellt werden, ganz zu meiden? Nein, nicht unbedingt. Denn besonders Käse und Sauermilchprodukte wie Joghurt oder Molke enthalten oft keinen oder nur wenig Milchzucker. Besonders geeignet bei Laktoseintoleranz sind Käsesorten mit langer Reifung wie beispielsweise Tilsiter, Bergkäse, Emmentaler oder Butterkäse. Während des Reifevorganges wird der Milchzucker von Bakterien abgebaut. Je älter der Käse ist, desto weniger Laktose enthält er. Das gilt auch für Schaf- und Ziegenkäse. Nicht geeignet bei Laktoseintoleranz sind dagegen Hütten-, Schmelz- und Frischkäse, die viel Milchzucker enthalten und besser gemieden werden. Trotzdem sollte auch mit dem Verzehr laktosearmer
Käsesorten vorsichtig begonnen und auf eventuell auftretende
Symptome der Intoleranz geachtet werden.
jm

Gesunde Kost
verhindert Augenschäden
Der im Alter häufig auftretenden Makuladegeneration (Glaukom und trockene Augen) kann durch eine Ernährung, die reich an Vitamin C und E, Zink und Beta-Carotin ist, vorgebeugt werden. Das hat, wie die Ärzte-Zeitung berichtet, eine Studie mit 3640 Patienten ergeben. In der
Gruppe mit dem höchsten Verzehr lag das Risiko einer Erkrankung mit 30 Prozent niedriger als bei denjenigen, die sich am wenigsten gesund ernährten.
rrA

Hilfe für Rheumakranke
Eine fleischarme, überwiegend vegetarische Kost mit hohem Fischanteil reduziert bei Rheumakranken Schmerz und Entzündungsauslöser. Das hat – wie „Rheumatologie online“ berichtet – eine Studie mit 58 Personen ergeben. Durch diese Ernährung wird die Freie Arachidonsäure gebremst, die Ausgangsprodukt für wichtige Entzündungs- und Schmerzmediatoren
im Körper ist. Besonders wertvoll sind Omega-3-Fettsäuren.
rrA

Keine Nüsse für Schwangere!
Schwangere sollten auf den Konsum von Nüssen und Nussprodukten verzichten. Das raten Forscher aus den Niederlanden, die 4000 Frauen und deren Nachwuchs untersucht haben. Ein hoher Konsum nusshaltiger Nahrungsmittel in der Schwangerschaft wird mit einer 50 Prozent höheren Rate an Asthmaerkrankungenbeim Kind in Verbindung gebracht.

Selen schützt vor Depressionen
Selen in der Nahrung (in Soja, Bierhefe, Haferflocken, Reis und Paranüssen) oder in Nahrungsergänzungsmitteln kann ältere
Menschen vor Depressionen schützen. Wissenschaftler haben festgestellt, dass das Spurenelement die Stimmungslage bei Bewohnern von Senioren- und Pflegeheimen deutlich verbessert. Selen schützt auch vor Angstgefühlen.
rrA

Dicke Teenager sterben früher
Übergewichtige Teenager sterben oft früher als normalgewichtige Jugendliche. Das hat – wie die Ärzte-Zeitung berichtet – eine norwegische Studie über 35 Jahre hinweg ergeben. Bei dicken Mädchen ist das Risiko,
noch vor dem 50. Lebensjahr an Herz- Kreislauf-Erkrankungen und an Krebs zu sterben noch höher als bei jungen Männern. Auch Diabetes und Atemwegserkrankungen treten bei übergewichtigen Jugendlichen im späteren Alter häufiger auf.
rrA

Ringelblume – Heilpflanze des Jahres 2009
Zur Heilpflanze des Jahres 2009 ist die Ringelblume (Calendula officinalis) gewählt worden. Die Ringelblume, deren leuchtend orangefarbene Blüten in vielen Gärten zu finden sind, ist aber auch ein gefragtes Heilmittel. Sie hilft als Salbe bei schlecht heilenden Wunden, Verletzungen, Sonnenbrand und innerlich bei Leber- und Gallenleiden. Ebenfalls bewährt hat sich die Pflanze als Creme gegen strapazierte,rissige Haut.
rrA

Bloß nicht ärgern!
Nicht nur äußere Einflüsse wie Krankheitserreger und Schadstoffe
können krank machen, sondern auch innere Einstellungen.
Wer sich ständig über die größeren oder kleineren Unannehmlichkeiten
des Lebens ärgert, riskiert gesundheitliche
Schäden, warnt die Techniker Krankenkasse (TK). Das Risiko
für gesundheitliche Probleme, von Kopfschmerzen über
Schlafstörungen bis hin zum Herzinfarkt, ist bei den Menschen
erhöht, die schnell und beim kleinsten Anlass aus der Haut fahren.
Ursache ist die Ausschüttung von Stresshormonen.
Dadurch werden Herzschlag und Atmung schneller, der
Blutdruck steigt, der Körper stellt sich auf Flucht oder Kampf
ein, ein Relikt aus der Frühgeschichte der Menschheit. Wer sich
häufig ärgert, bei dem dauert es immer länger, bis er sich wieder
beruhigt. Und dabei ist es egal, ob jemand seiner Wut freien
Lauf lässt oder sie in sich hineinfrisst. „Wir geraten in eine regelrechte
Ärger-Spirale“, erklärt Ellen Basner, Psychologin bei der
TK. Wichtig ist es, den Ärger-Mechanismus zu durchbrechen.
Das kann durch Gedanken an schöne Dinge, die Relativierung
der Situation oder das Ansprechen von Dingen, über die man
sich ärgert, sein. Oftmals sind Ärger und Stress auslösende
Situationen aber auch hausgemacht, beispielsweise durch eine
zu knappe zeitliche Kalkulation. Das lässt sich durch das
Beheben der Ursachen, etwa ein verbessertes Zeitmanagement
oder Notizen machen, einfach umgehen.
jm

Kakao schützt die Gefäße
Auch Kakao kann die Gefahr von Arteriosklerose und Herzkrankheiten verringern. Wer öfter einmal bittere Schokolade nascht, tut seinen Gefäßen Gutes. Allerdings sollte der Schokoladenverzehr nicht übertrieben werden, warnte Professor Christine Metner aus Aachen auf einem Symposium in Berlin, da große Mengen Schokolade der Gesundheit nicht zuträglich sind.
rrA

Kieferschmerzzeigt Herzinfarkt an
Bei Frauen müssen nicht immer Brustschmerzen auf die Gefahr eines Herzinfarkts hindeuten. Eine Studie mit 25.000 Frauen und Männern in 14 Ländern ergab, dass der typische Brustschmerz zwar auch bei vielen Frauen vorhanden ist, oft aber weniger ausgeprägt. Statt dessen sind es häufig unsymptomatische Zeichen wie Kieferschmerz oder Übelkeit, die einen Herzinfarkt ankündigen. Im Zweifel sofort den Arzt aufsuchen!
rrA

Gute Schulnoten durch gesunde Ernährung
Die schulische Leistung von Kindern hängt entscheidend von der Qualität ihrer Ernährung ab. Eine kanadische Studie mit 400 Fünftklässlern in Alberta ergab – wie die Ärzte-Zeitung berichtet –, dass Schüler mit vollwertiger Ernährung bei Prüfungen wesentlich besser abschnitten als Schüler mit ungesunder Kost.
Besonders günstig wirkte sich ein hoher Anteil an Obst, Gemüse, Vollkorn-
produkten, Ballaststoffen, Eiweiß, Kalzium und Vitamin C auf das Testergebnis aus.
rrA

Heuschnupfen: Alkohol fördert Allergien
(mko) Sommerliche Temperaturen sorgen oft für Durst, dann stehen Bier, Cocktails, Prosecco hoch im Kurs. Aber: Alkohol steht mit den so genannten atopischen Erkrankungen wie Heuschnupfen (Rhinitis und auch Asthma) in Zusammenhang. Das heißt, Alkohol fördert Allergien. Festgestellt wurde, dass Menschen, die mehrmals pro Woche alkoholische Getränke konsumieren,häufiger gegen Allergene, die in der Luft schweben, sensibilisiert sind.

Biosprit und der Artenschutz
Die gestiegene Nachfrage nach Bioenergie und Biotreibstoffen veranlasste die EU im September 2007, die so genannte EUStilllegeflächen wieder zur Bewirtschaftung freizugeben. Eine katastrophale Entscheidung für den Artenschutz! Die Stilllegeflächen waren der Nutzung entzogen worden,
um die landwirtschaftliche Überproduktion einzudämmen. In den Stilllegeflächen aber hatten viele bedrohte Tier und Pflanzenarten einen idealen Rückzugsraum gefunden. Die Freigabe der Stilllegeflächen aber beschleunigt geradezu den Untergang der bedrohten Arten. Nicht nur
Umwelt- und Tierschutzverbände erhoben ihre Stimmen und wiesen auf die katastrophalen Wirkungen dieser EU-Entscheidung für den Artenschutz hin, sondern auch hochrangige Politiker. So z.B. auch der EU-Umweltkommissar Stavros: „Wir haben eingesehen, dass die Umweltprobleme, die durch die Verwendung von Biokraftstoffen entstehen, größer sind, als bislang
gedacht.“ Es solle daher lieber das gesteckte Ziel aufgegeben werden, zehn Prozent der europäischen Kraftstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen zu gewinnen, als die Umwelt durch große Monoplantagen
zu gefährden.
GHS

Ernährung in den Wechseljahren
Durch gesunde Ernährung, Rauchverzicht und Normalgewicht lassen sich nach den Ergebnissen der amerikanischen Nurses Health Study bei 82 Prozent der Frauen in den Wechseljahren Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindern. Nach der Menopause sollten Frauen auf eine energiereiche Kost mit hoher Nährstoffdichte achten, empfiehlt Dr. Birugi-Christians Zyriex vom Zentrum für klinische Studien in Hamburg. Dazu zählen neben ballaststoffreichen Lebensmitteln pflanzliche Fette mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren und viel Obst und Gemüse.
rrA

Lärmschutz auch in der Freizeit wichtig
Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 5000 Menschen an Lärmschwerhörigkeit. Nach Angaben der Deutschen Gesetzlichen
Unfallversicherung (DGUV) stellt die Schwerhörigkeit damit die zweithäufigste Berufskrankheit dar. Ist erst einmal ein Hörschaden aufgetreten, kann er nicht geheilt werden. Deshalb sollte Vorsorge getroffen werden, nicht nur im Arbeitsschutz. Denn viele Menschen setzen sich in ihrer Freizeit zu großen Lärmbelastungen aus. Neue technische Entwicklungen sind dabei die Hauptlärmverursacher. Das gelte gleichermaßen für den zu lauten MP3-Player bei Jugendlichen wie die Schlagbohrmaschine oder der Laubsauger beim Erwachsenen, warnt Dr. Martin Liedtke, Lärmexperte am Institut für Arbeitsschutz der DGUV, und rät, auch in der Freizeit für Lärm- und Gehörschutz zu sorgen. Am Arbeitsplatz gelten 85 Dezibel (dB) als Grenzwert für die zulässige
Tagesbelastung. Dieser Wert sollte auch in der Freizeit nicht überschritten werden.
Auch wenn Lärm in der Freizeit oft als weniger laut und störend empfunden
werde, das Gehör mache keinen Unterschied und leide gleichermaßen.

jm

Ballaststoffe verhindern Diabetes
Wer sich ballaststoffreich ernährt, hat ein geringeres Risiko, an Diabetes II zu erkranken. Das hat die Black Womans Health Study in den USA mit 50.000 farbigen Amerikanerinnen über acht Jahre ergeben. Wer während der Studie täglich mehr als sechs Prozent Ballaststoffe aus Vollkornprodukten aß, erkrankte zu 18 Prozent seltener an Diabetes als Frauen, die weniger als 3 g verzehrten. In drei Scheiben Vollkornbrot sind 8,4 g Ballaststoffe enthalten, in 50 g Müsli 5 g.
rrA

Ginkgo – ein Lebenselixier?
Die regelmäßige Einnahme des Ginkgobiloba Extraktes stärkt das Gedächtnis, kann Demenz vorbeugen und das Leben verlängern. Das hat – wie die Ärzte-Zeitungberichtet – eine Studie mit über 3500
Patienten durch französische Forscher
ergeben.
 rrA

Weniger Kaffee stoppt Hitzewallungen
Etwa ein Drittel aller Frauen im Klimakterium leidet unter Hitzewallungen, Schweißausbrüchen und Depressionen. Wie die Hamburger Gynäkologin Dr.
Katrin Schaudig auf einer Pressekonferenz der Deutschen Menopause-Gesellschaft in Frankfurt berichtete, genügen oft weniger
Kaffee und Nikotin, um die unerwünschten Begleiterscheinungen der Wechseljahre zu verhindern. Dies haben mehrere australische Studien erwiesen.
rrA

Salz macht Kinder dick
Zuviel Salz in der Nahrung kann Kinder dick machen. Zu diesem Schluss gelangten Forscher der St. George Universität in London, die 1700 Kinder auf ihr Essverhalten untersuchten. Die Wissenschaftler begründen ihre These damit, dass zu stark gesalzene Nahrungsmittel den Durst steigern, den die Kinder vorwiegend mit gezuckerten Softdrinks stillen. Und die machen dick.
rrA

Bewegung hält jung
Eine Studie mit über 2400 Zwillingspaaren in London hat ergeben, dass Bewegung nicht nur Herz- und Zuckerkrankheit vorbeugt, sondern auch den Körper um zehn Jahre jünger hält. Viel Bewegung und ein aktives Leben bremsenden Alterungsprozess.
rrA

Joghurt verhindert Durchfälle
Probiotischer Joghurt kann bei älteren Menschen nach der Einnahme von Antibiotika Durchfälle verhindern helfen. Das hat, wie die Ärzte-Zeitung berichtet, eine englische Studie ergeben. Den Patienten wurden Joghurt-Drinks mit verschiedenen Laktobazillen verabreicht.

rrA

Starkes Krebsrisiko für Dicke
Übergewichtige Menschen haben ein deutlich erhöhtes Risiko, an Krebs zu
erkranken. Wie 141 Studien mit 282.137 Krebskranken an der Universität
Manchester ergaben, steigt bei Männern das Risiko für Speiseröhren-, Schilddrüsen, Darm- und Nierenkrebs, bei Frauen für Gebärmutter-, Gallenblasen- und Nierenkrebs.

rrA

Lebensweise hat großen Einfluss
auf Krebsentstehung
Den bedeutenden Einfluss der Lebensweise auf die Entstehung von Krebserkrankungen zeigt die Statistik des Epidemiologischen Krebsregisters Niedersachsen (EKN) deutlich. Nach dem aktuellen Bericht des 2003 gegründeten EKN sind zwei Drittel aller Krebstodesfälle auf selbst beeinflussbare Ursachen zurückzuführen. Dazu gehört vor allem das Rauchen, das für mehr als 30 Prozent der über 20.000 Krebstodesfälle im Jahr 2004 in Niedersachsen verantwortlich ist. Aber auch Alkoholkonsum, Fehlernährung und mangelnde Bewegung erhöhen das Risiko, an Krebs zu versterben. Die häufigste Krebsart bei Neuerkrankungen bei Frauen war Brustkrebs, gefolgt von Darmkrebs, Gebärmutterkrebs und Lungenkrebs. Männer erkrankten am häufigsten an Prostatakrebs, Darmkrebs und Lungenkrebs.
Katastrophale EU-Entscheidung
Die gestiegene Nachfrage nach Bioenergie und Biotreibstoffen hat die EU im September 2007 veranlasst, die so genannten EU-Stilllegeflächen wieder zur Bewirtschaftung freizugeben. Die Flächen waren der Nutzung entzogen worden, um die landwirtschaftliche Überproduktion einzu-dämmen. In den Stilllegeflächen hatten viele bedrohte Tier- und Pflanzen-arten einen Rückzugsraum gefunden. Die Folge dieser EU-Entscheidung: Biobetriebsstoffe, die das Klima schützen sollen, fördern und beschleunigen somit den Untergang der bedrohten Arten. Übrigens beurteilt auch der EU-Umweltkommissar Stavros Dimas die Biokraftstoffe inzwischen kritisch. Er sagt: „Wir haben eingesehen, dass die Umwelt-probleme, die durch die Verwendung von Biokraftstoffen entstehen, größer sind als bislang gedacht.“ Es solle daher lieber das gesteckte Ziel aufgegeben werden, zehn Prozent der europäischen Kraftstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen zu gewinnen, als die Umwelt durch große Monoplantagen zu gefährden.
Gesund leben lohnt
Menschen, die gesund leben, haben eine um 14 Jahre höhere Lebenserwartung als Personen, die gegen folgende Regeln verstoßen:
Rauchen, Trinken (mehr als 2 Gläser Wein und ½ l Bier täglich), Vitamin-
C-Mangel und zu wenig Bewegung. Das haben – wie die Ärzte-Zeitung berichtet – Forscher der Universität Cambridge in einer über 11 Jahre durchgeführten Untersuchung herausgefunden. Besonders nachteilig wirkte sich Rauchen und Vitamin-C-Mangel aus. rrA
Geflügelfleisch als Infektionsquelle
Bei Untersuchungen der amtlichen Lebensmittelüberwachung der Länder wurden in etwa einem Drittel der Proben von Geflügelfleisch Campylobacter-Bakterien gefunden. Der Erreger kann beim Menschen
schwere Durchfälle mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen auslösen. Deshalb rät das Institut für Risikobewertung (BfR), Geflügelfleisch grundsätzlich nur durchgegart zu servieren. Campylobacter-Bakterien
sind hitzeempfindlich und werden bei einer Temperatur von 74 Grad über mindestens zehn Minuten abgetötet. Auch bei der Vorbereitung sollte auf eine angemessene Hygiene geachtet werden, denn die Krankheitserreger
überleben im Kühlschrank und der Tiefkühltruhe. jm
Schwarztee kann Immunsystem stärken
Wer schwarzen Tee etwa sieben Minuten ziehen lässt, beruhigt damit nicht nur Magen und Darm. Gleichzeitig werden wertvolle Polyphenole freigesetzt. Diese sekundären Pflanzenstoffe tragen dazu bei, das Immunsystem zu stärken, Herz- und Kreislauferkrankungen und sogar Krebs vorzubeugen. Das haben, wie „test“ berichtet, Forscher der Universität Aberdeen entdeckt.

rrA

Beta-Karotin bremst Demenz
Die langfristige Einnahme von Beta-Karotin kann die kognitive Alterung (Demenz) um ein bis zwei Jahre verzögern. Das hat die Physical Health Study in den USA mit über 4.000 Männern ergeben, die 18 Jahre lang jeden zweiten Tag das Provitamin A eingenommen hatten. Die kurzfristige Einnahme des Vitamins zeitigte dagegen keine Wirkung.

rrA

Wurstwaren und rotes Fleisch erhöhen Krebsrisiko
Wurstwaren und rotes Fleisch erhöhen Krebsrisiko Das ist das Ergebnis einer großen amerikanischen Studie mit 500.000 Teilnehmern. Wer oft und viel rotes Fleisch (von Schwein, Rind oder Lamm) isst, begünstigt die Entstehung von Tumoren an Darm, Leber, Lunge und Speiseröhre. Wurstwaren fördern Darm- und Lungenkrebs. Würde der Verzehr beider Produkte deutlich gesenkt, so könnte jeder zehnte Lungen- und jeder zehnte Darmtumor vermieden werden, erklären die Forscher des Nationalen Krebsinstitutes der USA. Es empfiehlt sich daher, mehr vegetarische Gerichte zu verzehren.

Vegetarische Ernährung ist nicht nur gut für die menschliche Gesundheit, sondern auch für den Klimaschutz. Denn bei der Fleischproduktion entsteht im Vergleich mit pflanzlicher Nahrung das 2,5-Fache an Kohlendioxyd.

GHS

Kinder essen oft Fertiggerichte
Jedes fünfte Kind in Deutschland isst jeden Tag ein Fertiggericht. 86 Prozent der Kinder nehmen mindestens jeden dritten Tag eine Tiefkühl-pizza oder eine Dosensuppe zu sich. Dies ergab eine Untersuchung des Forschungsinstitutes für Kinderernährung an der Universität Bonn, die vor kurzem veröffentlicht wurde. Die Fertiggerichte seien meist fettreicher als herkömmliche Gerichte und enthielten häufiger Geschmacksverstärker. Weil diese den Geschmack prägten, hätte es empfehlenswertes Essen umso schwerer.

TZ

Spazierengehen gut fürs Herz
Wer nur dreimal 30 Minuten in der Woche spazierengeht, tut Gutes für sein Herz. Das ist das Ergebnis von Studien mit 106 gesunden Patienten an der Queens-Universität Belfast. Dadurch wird sowohl der Blutdruck
gesenkt als auch der Bauchumfang reduziert.

rrA

Ingwer und Olive vertreiben Winterdepression
(mko) Ingwer und Oliven sind die wahren Muntermacher in der dunklen Jahreszeit. Jetzt sind wir oft müde und antriebslos, aber die scharfe Knolle Ingwer oder Oliven bringen uns wieder auf Trab. Denn: beide harmoni-sieren Körper und Seele und stabilisieren die Abwehrkräfte. Frische
Ingwerknollen haben einen süß-scharfen Geschmack. Gerieben oder fein gehackt fördert Ingwer durch seinen Gehalt an Bitterstoffen die gesunde Darmflora und stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte.
Rauchverbot in Italien zeigt erste Erfolge: Weniger Herzinfarkte
(mko) Das allgemeine Rauchverbot in Italien – eingeführt im Frühjahr 2005 – zeigt erste gesundheitliche Erfolge: Seitdem gab es weniger Klinikeinweisungen wegen akuten Herzinfarkts. Bei Patienten unter 60 Jahren sank die Zahl akuter Herzinfarkte deutlich: von 922 Fällen im Frühjahr 2004 auf 832 Fälle im Frühjahr 2005.
Darmschutz stoppt Erkältung
(mko) Der Winter ist eine gefährliche Jahreszeit für die Atemwege. Vorbeugen kann man mit einem natürlichen Darmschutz. Denn: Ist die Darmflora gestört, treten häufiger Erkältungen auf, da die Darmflora nicht mehr in der Lage ist, Ballaststoffe ausreichend abzubauen. Ein guter Darmschutz ist z.B. Magnesium (schützt auch vor Darmkrebs, wie Studien belegen). Auch der regelmäßige Verzehr von probiotischem Joghurt mit seinen speziellen Bakterienkulturen – einer Art Milchsäurebakterien – lässt Erkältungen schneller verschwinden. Vorbeugend gegen grippale Infekte wirkt auch eine Symbiose-Lenkung (Arzt für Naturheilverfahren). Unsere Mikroorganismen sind ein wichtiger Bestandteil der Immun-Abwehr. Mit der Symbioselenkung hat man die Möglichkeit, durch Zufuhr von lebenden oder abgetöteten Bakterien (die Therapie ist eine gestaffelte Anwendung aufeinander abgestimmter Präparate), über eine Aktivierung
verschiedener Abwehreinrichtungen, das Immunsystem zu stärken.
Äpfel und Zwiebeln schützen vor Bauchspeicheldrüsen-Krebs
Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in Zusammenarbeit mit amerikanischen Wissenschaftlern an mehr als 180.000 Teilnehmern über einen Zeitraum
von acht Jahren. Schutzfaktor vor Pankreaskarzinomen sind das in Äpfeln
und Zwiebeln enthaltene Flavonol Quercetin. Dies gilt besonders für Raucher, bei denen das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs durch den Tabakkonsum besonders erhöht ist.

GHS

Studie: Farbstoffe in Lebensmitteln steigern hyperaktives Verhalten bei Kindern
(mko) Schon lange stehen künstliche Farbstoffe, wie sie zum Beispiel in vielen Süßigkeiten, Softdrinks oder auch Speiseeis vorkommen, im Verdacht, hyperaktives Verhalten bei Kindern zu verstärken. Eine britische Studie mit 153 drei Jahre alten und 144 acht bis neun Jahre alten Kindern unter der Leitung von Professor Jim Stevenson aus Southampton/England bestätigte jetzt die Vermutung. Demnach sollen Eltern von Kindern mit Hyperaktivitätsproblemen auf Zusatzstoffe wie zum Beispiel E 110 (Gelborange), E 102 (Tartrazin), Cochenillerot A (E 124) oder Natriumbenzoat (E 110) verzichten. Die Wissenschaftler weisen jedoch darauf hin, dass viele Faktoren für hyperaktive Störungen mitverant-wortlich sein können und das Problem der hyperaktiven Störung nicht allein durch den Verzicht von Zusatzstoffen gelöst werden kann. Die Kommission hat jetzt die EU-Behörde für Lebenssicherheit beauftragt, alle Lebensmittelfarben auf Verträglichkeit zu untersuchen.
Genmaisanbau in der EU
Der genmanipulierte giftige BT Genmais (siehe dazu Heft 9/2007 der reformrundschau) wird in der EU auf immer größeren Flächen angebaut. Waren es im Jahr 2006 erst 62.000 Hektar Ackerland, so sind es in diesem Jahr bereits 110.000 Hektar. Tendenz weiter steigend. Der giftige
BT Genmais wird als Futtermittel oder zu Biokraftstoff verarbeitet.

GHS

Depressionen verursachen Schmerzen
Zwischen Depressionen und Schmerzen besteht eine enge Wechsel-wirkung. Wie die Ärzte-Zeitung berichtet, haben Depressive oft auch Schmerzen, umgekehrt verursachen chronische Schmerzen Depressionen. Die verstärkte Schmerzwahr-nehmung bei Depressionen beruht auf einem Mangel an Serotonin und Noradrenalin. Steigt die Stimmung, lässt der Schmerz nach.

rrA

Entzündungsrisiko durch Fleisch
Eine Kost mit einem hohen Anteil an tierischen Produkten birgt die Gefahr eines erhöhten Entzündungsrisikos in sich. Dr. Bernhard Watzl von der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel warnt, dass diese Kost den Nährboden für die Entstehung vieler Krankheiten (Diabetes, Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall) bereitet. Epidemiologische Studien haben gezeigt, dass eine pflanzliche Ernährungsweise mit viel Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, Getreide oder Fisch das Entzündungsrisiko verringert oder ganz verhindern kann.

rrA

Obst hält Lunge fit und schützt vor Bronchitis und Asthma
(mko) Ascorbinsäure, Vitamin E (Alpha-Tocopherol) und Beta-Karotin, die in fast allen Obstsorten vorkommen, schützen vor Husten und Bronchitis. Wer regelmäßig Äpfel, Birnen oder, jetzt im Herbst, Pflaumen isst, hat weniger Husten, denn das Obst optimiert die Lungenfunktion, und das hilft besonders anfälligen Kleinkindern. Bisher fehlten allerdings Daten über den Zusammenhang zwischen der Vitaminaufnahme und einer positiven Lungen-Leistung. US-Wissenschaftler der Harvard School of Public Health in Boston haben jetzt die Ernährungs-gewohnheiten und die Lungenfunktions-Leistung von über 12.000 Jugendlichen im Alter von 18 Jahren untersucht. Dabei zeigt sich ein klarer Zusammenhang
zwischen positivem Ausatmungsvolumen und Bronchitis-Erkrankungen.
Gute Obstesser schnitten deutlich besser ab, hatten weniger Asthma und Husten.
Vollkornprodukte schützen das Herz
Vollkornprodukte senken das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen wie Infarkt oder Schlaganfall. Das ergab eine USStudie. Die Forscher der Wake-Forest-Universität in North Carolina hatten sieben Untersuchungen mit insgesamt mehr als 285.000 Teilnehmern ausgewertet. Dabei senkt der Verzehr von täglich 2,5 Portionen Vollkornprodukten im Vergleich zu einem nur rudimentären Konsum das Herzkreislauf-Risiko um 21 Prozent, wie die Forscher in der Zeitschrift „Nutrition Metabolism & Cardiovascular Diseases“ berichten.

(ap) TZ

Bioäpfel sind in jeder Hinsicht besser
Auf der 9. Wissenschaftstagung „Ökologischer Landbau“ der Universität Hohenheim referierten polnische Wissenschaftler über den Gehalt an Antioxidantien in „Bioäpfeln“ und Äpfeln aus konventionellem Anbau. „Bioäpfel“ schnitten in jeder Hinsicht besser ab. Sie enthalten deutlich mehr Vitamin C, doppelt so viele Flavonoide und etwas mehr Phenole. Anmerkung der Redaktion: Für das tägliche Müesli sollten daher nur Bioäpfel in Frage kommen. Aber auch für alle anderen täglichen Obst- und Gemüsemahlzeiten sollte Bioware bevorzugt werden, denn Ende 2006 hatten Greenpeace-Untersuchungen ergeben, dass in Supermärkten 84 Prozent der 576 untersuchten Obst- und Gemüsewaren aus konventionellem Anbau mit giftigen Pestiziden belastet waren.

rrA

Asthma durch Chlor im Schwimmbad
Kinder aus Familien mit allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen oder Asthma sollten Frei- oder Hallenbäder mit hoher Chlorbelastung möglichst meiden. Eine belgische Arbeitsgruppe hat nachgewiesen, dass Menschen, die in ihrer Jugend häufig ins Schwimmbad gingen, als Erwachsene etwa doppelt so oft unter Heuschnupfen litten wie Menschen, die selten ein Schwimmbad besuchten.

 rrA

Prostatakrebs: Leinsamen hemmt Tumorwachstum
(mko) Amerikanische Krebsforscher gehen davon aus, dass Leinsamen das Wachstum von Prostatakrebs hemmt. Der Samen besitzt einen hohen Anteil von Lignanen, das sind Phytoöstrogene, die den Androgen-stoffwechsel (männliche Hormone) beeinflussen. Außerdem hat der Samen antioxidative Eigenschaften und beeinflusst hormonähnliche Substanzen, die als Signalstoffe wirken. Leinsamen stellen auch eine reiche Quelle für die nützlichen Omega-3-Fettsäuren dar. Die unter-suchten Männer – im Schnitt 59 Jahre alt – bekamen vor einer radikalen Prostataentfernung 30 Tage lang je 30 Gramm (etwa drei Löffel) Leinsamen täglich, vermischt mit den Mahlzeiten oder in Getränken. Im Vergleich erhielt eine andere Gruppe ein Placebo. Die restlichen Männer machten entweder eine Diät mit einem geringen Anteil an Fettsäuren oder sie kombinierten die Diät mit Leinsamen. Das nach der Prostataentfernung untersuchte Gewebe zeigte deutlich, dass Prostatakarzinome um 30 bis 40 Prozent langsamer wachsen, wenn die Erkrankten täglich Leinsamen essen.
Vollkorn beugt Diabetes vor
Wer viel Ballaststoffe aus Vollkornprodukten isst, erkrankt seltener an Diabetes Typ 2. Das ergab eine im Rahmen der EPIC-Studie durchgeführte Untersuchung mit 26.067 Teilnehmern über sieben Jahre hinweg durch Forscher des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam. Wer täglich etwa 17 g Ballaststoffe aus Vollkornprodukten aß, hatte ein um ein Drittel geringeres Risiko, an Altersdiabetes zu erkranken. Zwei Scheiben Vollkornbrot (100 g) enthalten etwa 8,4 g, 50 g Müsli 5 g Ballaststoffe. Die Forscher führen dies darauf zurück, dass Ballaststoffe aus Getreide die Insulinwirkung verbessern. Ballaststoffe aus Obst und Gemüse hatten keinen Effekt auf das Diabetesrisiko.

rrA

Brokkoli und Rettich schützen vor Blasenkrebs
Nach Angaben des Deutschen Krebszentrums Heidelberg schützen die in
Brokkoli, Rettich und Radieschen enthaltenen Senföle vor Blasenkrebs. Wer diese krebshemmenden Substanzen regelmäßig verzehre, verringere das Blasenkrebsrisiko um 29 Prozent.

TZ

Sport nach Tumoroperation
Sport ist nach einer Tumoroperation ganz wichtig. Wie Professor Lothar Kanz, Onkologe an der Universität Tübingen auf einem Ärzte-Symposium in Berlin berichtete, war bei Patientinnen die Sterblichkeit nach einer Brustoperation um die Hälfte niedriger, wenn sie pro Woche drei Stunden Walking oder eine Stunde und 15 Minuten Jogging, Radfahren oder Schwimmen betrieben.

rrA

Kirschen reinigen das Blut – und vertreiben Muskelkater
(mko) Wer vor oder nach dem Sport Kirschsaft trinkt, muss keine Angst vor Muskelkater haben. Das fanden amerikanische Wissenschaftler der Vermont Universität in Burlington/USA heraus. Kirschsaft (auch verdünnt mit Apfelsaft) schützt vor Muskelschäden. Laut Experten sorgen die im Saft vorhandenen Antioxidantien und die entzündungshemmenden Stoffe
für die positive Wirkung. Aus früheren Studien weiß man, dass zum Beispiel der Verzehr von 45 Kirschen pro Tag nachweislich die Konzentration von Substanzen im Blut senkt, die bei Entzündungsreaktionen entstehen.
Neue Ursache für Bluthochdruck entdeckt
(mko) Ab dem 50. Lebensjahr hat fast jeder Zweite in der Bevölkerung zu hohe Blutdruckwerte. Neueste Erkenntnisse der Britischen Herzgesell-schaft gehen jetzt davon aus, dass die Ursache für zu hohen Blutdruck (Hypertonie) möglicherweise im Gehirn zu finden ist. Professor Jeremy Pearson: „Unsere Studie zeigte überraschende Ergebnisse und wird die künftige Forschung in eine völlig neue Richtung lenken. Es zeigte sich plötzlich ein enger Zusammenhang zwischen der Blutversorgung im Gehirn und einer möglichen Entzündung der Blutgefäße.“ Das soll nun genauer untersucht werden. Der ideale Blutdruck liegt laut Hochdruckliga bei 120/80 mmHg. Von Bluthochdruck spricht man, wenn der Druck in den Arterien krankhaft auf einen systolischen Wert von über 140 mmHg und einen diastolischen Wert über 90 mmHg gesteigert ist. Bluthochdruck ist ein wichtiger Risikofaktor für Gefäßerkrankungen und Herz- und Nierenschwäche.
Salmonellen: Fast jede dritte Legehenne ist verseucht
Viele deutsche Geflügelbetriebe sind nach aktuellen Studien des Bundesinstitutes für Risikobewertung mit Salmonellen verseucht. Untersucht wurden Hunderte Betriebe. Deutschland habe damit schlechter abgeschnitten als der europäische Durchschnitt.

AP

Anmerkung der Redaktion: Von den 50 Millionen Legehennen, die in
Deutschland gehalten werden, vegetieren immer noch 80 Prozent der Tiere in abartigen quälerischen Käfigen dahin. Deshalb Augen auf beim Eierkauf. Seit Januar 2004 besteht eine Kennzeichnungspflicht für Eier. Tierfreunde kaufen nur artgerecht erzeugte Eier mit einer „0“ (ökologische Erzeugung) oder „1“ (Freilandhaltung) als erster Ziffer auf der Packung – „2“ bedeutet Bodenhaltung, und die berüchtigte Käfighaltung ist mit einer „3“ gekennzeichnet.

Grüntee-Gerbstoff hemmt Entzündungen in Gelenken
Grüner Tee ist gesund. Das beweisen immer wieder wissenschaftliche
Forschungen. Besonders der Gerbstoff Epigallocatechin-Gallat (EGCC) scheint ein wahres Multitalent für die Vorbeugung und Bekämpfung von Krankheiten zu sein. So werden dem Extrakt aus grünem Tee schon seit zwanzig Jahren krebshemmende Eigenschaften zugeschrieben. Auch soll EGCC sich positiv bei einer HIV-Infektion auswirken. Eine neue Studie förderte ein weiteres mögliches Anwendungsgebiet für den Gerbstoff zutage: entzündliche Gelenkerkrankungen. An der Universität von Michigan in Ann Arbor erforschte das Team von Dr. Salahuddin Ahmed den Einfluss von EGCC auf Zellen der Gelenkinnenhaut von Menschen mit chronischer
Polyarthritis und stellte fest, dass der Gerbstoff aus dem grünen Tee entzündungshemmend wirkt.
Die Forscher vermehrten für ihre Studie Zellen aus der Gelenkinnenhaut von Patienten mit rheumatoider Arthritis im Labor. Wurden die Zellkulturen anschließend mit EGCC behandelt, traten weniger entzündliche Reaktionen, die bei Polyarthritis zu einer Zerstörung des Knorpelgewebes führen, auf als bei den unbehandelten Zellen.
Gefährlicher Gen-Mais
Französische Wissenschaftler der Forschergruppe CRIIGEN haben Fütterungsversuche mit der seit Januar 2006 in der EU zugelassenen Gen-Mais-Sorte MON863 durchgeführt. Sie fütterten Ratten mit dem
Gen-Mais. Die Ratten erlitten Vergiftungssymptome und Schädigungen an Leber und Nieren. „Der Mais muss sofort vom Markt genommen werden“, sagte Christop Then, Gentechnikexperte von Greenpeace. Der Gen-Mais MON863 enthält ein Protein eines Bodenbakteriums Bacillus thuringiensis, das gegen die Larven des Wurzelbohrers wirkt. (Siehe zum Thema Gentechnik den Beitrag „Gentechnik ist nicht harmlos“ von Heinz
Scholz im Märzheft der reformrundschau).
Einsamkeit verstärkt Demenz
Einsame Menschen leiden häufiger unter Demenz als gesellig lebende. Das hat eine Studie mit 823 alten Menschen in den USA ergeben.
Kalziummangel bei Kindern
Jedes dritte Kind zwischen 7 und 14 Jahren leidet unter Kalziummangel. Das hat die Stiftung Kindergesundheit in München festgestellt. Kalzium ist für das Knochenwachstum wichtig. Starke Knochen in der Jugend beugen später Osteoporose vor. Die besten Kalziumlieferanten sind Milch und Käse, aber auch Spinat, Brokkoli, Sesam und Mineralwasser. Kleinkinder benötigen täglich etwa 600 mg Kalzium, 13- bis 15jährige 1200 mg.
Orangen vor Verzehr waschen!
Orangen sollten vor dem Verzehr gründlich gereinigt und die Hände nach dem Schälen gewaschen werden. Wie Dr. Rainer Binner vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Düsseldorf berichtete, finden sich Rückstände von Pflanzenschutzmitteln vor allem in der
Schale, bei 12 Prozent der Proben wurden die Höchstmengen überschritten.

rrA

Sport stärkt Potenz
Nicht nur Herz und Gefäße, auch die Potenz wird bei Männern, die viel Sport treiben, gestärkt. Das haben, wie die Ärzte-Zeitung berichtet, Forscher aus Baltimore, USA, herausgefunden. Wer sich körperlich bewegt, bei dem ist das Risiko für eine Potenzschwäche dreimal
geringer als bei denen, die ihr Leben im Sitzen und Liegen verbringen.

rrA

X-Beine durch Übergewicht
Übergewicht im Kindesalter kann die Fußknochen massiv verformen und zu Problemen beim Gehen führen. Wie eine Studie der University of East London ergab, verursacht Übergewicht bei Kindern oft Plattfüße, die wiederum X-Beine und Beschwerden im Rücken- und Beckenbereich
zur Folge haben.

rrA

Unfruchtbar durch Pommes
Nach einer Studie der renommierten Harvard Universität in Boston mit 18500 Frauen, die schwanger werden wollten, haben Frauen, die täglich 4 Gramm Transfette verzehrten, ein 70 Prozent höheres Risiko, unfruchtbar zu sein. Transfette sind besonders reichhaltig in frittierten Speisen wie Pommes frites, aber auch in Chips oder Schokolade enthalten. Die Transfette stören offenbar den Eisprung der Frauen. Sie sollten daher gemieden werden.

TZ

Lieber tanzen statt turnen
Statt Abstrampeln auf dem Fahrrad-Ergometer oder dem Laufband sollten
Menschen mit Herzinsuffizienz (Herzschwäche) lieber Walzer tanzen. Italienische Kardiologen haben festgestellt, dass speziell Walzertanzen die Herztätigkeit besser anregt als das konventionelle Training. Günstig wirkt sich der Tanz auch auf die Lebensqualität aus.
Kräutertee nach fettem Essen
Ein Gläschen Alkohol nach fettem Essen fördert die Verdauung nicht, sondern hindert und erschwert sie eher. Wie die Ernährungswissen-schaftlerin Hanna-Kathrin Kraaibek von der DAK berichtet, muss zuerst der Alkohol im Körper verbrannt werden, ehe es zur Fettverbrennung kommt. Wenn überhaupt, hilft ein Kräuterschnaps, besser noch ein Kräutertee.

rrA

Milch lindert Halsschmerzen
Wer unter Halsschmerzen leidet, sollte warme Milch trinken, rät Dr. Michael Deeg vom Berufsverband der HNO-Ärzte. Denn Milch hat eine emulgierende Wirkung und kann das unangenehme Kratzen im Hals lindern. Bei Antibiotika-Einnahme ist allerdings davon abzuraten, weil Milch die Wirkung von Antibiotika hemmt.

rrA

Sportler brauchen viel Vitamin B
Schon eine geringe Unterversorgung mit Vitamin B (enthalten in Vollkornprodukten) kann bei Sportlern, die intensiv trainieren,
zu Leistungsschwäche führen. Auch die Immunabwehr ist oft eingeschränkt. Abhilfe schaffen kann eine vitamin-B-reiche Kost und evtl. Nahrungsergänzungsmittel.

rrA

Risiken durch Cannabis und Ecstasy werden unterschätzt
Cannabis und Ecstasy sind die am häufigsten von jungen Menschen verwendeten illegalen Drogen. Nach Umfragen haben im Jahr 2002 rund ein Viertel aller Jugendlichen mindestens einmal Cannabis geraucht, etwa 3 % Ecstasy genommen. Die gesundheitlichen Risiken der Drogen werden immer noch unterschätzt, teilte Dr. Christian Schütz, Psychiater an der
Universität Bonn, mit. Vor allem Cannabis gilt immer noch als ungefährlich.
Dem widersprach Schütz. Auch bei Cannabis komme es zu Entzugs-erscheinungen, das Suchtpotenzial der Droge sei größer als vermutet. Außerdem leide das Erinnerungsvermögen, wie neuere Studien zeigten.
Noch gefährlicher ist Ecstasy, denn schon kleine Mengen können das Gehirn schädigen. In einer niederländischen Studie wurde nachgewiesen, dass bereits eine geringe Dosis Amphetamine ausreicht, um den Blutfluss in bestimmten Hirnregionen dauerhaft zu verringern. Auch das Sprachgedächtnis leidet bleibend.

jm

Gewichtszunahme fördert Diabetes
Übergewicht ist der größte Risikofaktor bei Diabetes mellitus (Typ 2). Nach Erkenntnissen von Professor Andreas Pfeiffer vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam verdoppeln übergewichtige Menschen ihr Diabetes-Risiko mit jeder Gewichtszunahme von drei bis vier Kilo. Als beste Vorbeugung gegen Diabetes gelten viel Bewegung und gesunde Ernährung.

rrA

Mangelernährung am Wadenumfang messen
Viele alte Menschen sind mangelernährt. Die Ursachen dafür können Kauprobleme, Sehstörungen, Immobilität oder Medikamente sein. Um eine Mangelernährung feststellen zu können, genügt ein einfacher Test. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen sollte der Wadenumfang an der stärksten Stelle mindestens 31 cm betragen. Bei Wassereinlagerungen
in den Beinen kann auch der Umfang des Oberarms gemessen werden. Er sollte über 21 cm liegen. Das hat Dr. Jürgen Martin Bauer von der Universität Nürnberg herausgefunden.

rrA

Immer mehr Übergewichtige
Mecklenburg-Vorpommern ist in Deutschland vor Sachsen-Anhalt und Thüringen das Bundesland mit den meisten übergewichtigen Erwachsenen. Mit 57,4 Prozent sei mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung im vergangenen Jahr zu dick gewesen, gab das Statistische Landesamt in Schwerin bekannt. Das entspreche einem Anstieg von 1,4 Prozent gegenüber der Erhebung im Jahr 2003. Weitere 19,3 Prozent hätten sogar starkes Übergewicht gehabt. Von den Männern brachten den Statistikern zufolge 62,6 Prozent zu viele Pfunde auf die Waage, bei den Frauen waren es 32,3 Prozent. Stark übergewichtig seien 19,2 Prozent aller Männer und 19,4 Prozent der Frauen gewesen, während dies im Bundes-durchschnitt 14,4 Prozent der Männer und 12,8 Prozent der Frauen betraf.

rrA

Rosenkohl schützt vor Krebs
Krebszellen, die gegen andere Behandlungen resistent sind, können durch sogenannte Isothiocyanate vernichtet werden, die in Gemüsesorten wie Rosenkohl, Brokkoli und Brunnenkresse enthalten sind. Sie wirken toxisch auf Krebszellen, die wegen eines hohen Anteils an einem bestimmten Protein resistent gegen Chemotherapeutika sind. Das haben neuseeländische Forscher entdeckt.

rrA

Schwarztee hilft gegen Stress
Schwarztee kann helfen, sich von Stress-Situationen schnell zu erholen. Das hat eine britische Studie mit 75 Teilnehmern ergeben. Der Tee wirkte sich auf Herzfrequenz, Blutdruck und Kortisonspiegel positiv aus. Die Teetrinker waren – wie sich bei Rollenspielen herausstellte – nach
der Stress-Situation deutlich entspannter als die Teilnehmer mit Placebo.

rrA

Vitamin C beugt vor
In den USA haben zwei Studien ergeben, dass Vitamin C plus Spurenelemente (Selen und Zink) und Vitamin E und Betacarotin vor Krebs schützen kann. Prof. U. Borachard von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf berichtete außerdem, dass Karzinom-Patienten oft extrem niedrige Vitamin-C-Spiegel aufweisen.

rrA

Obstsäfte gegen Alzheimer
Wer viel Obst- und Gemüsesäfte trinkt, baut einen wirksamen Schutz gegen die Alzheimer-Erkrankung auf. Das ergab eine amerikanische Studie mit 1800 Personen, die rund sechs Jahre beobachtet wurden. Diejenigen mit reichlichem Obst- und Gemüsesaft-Konsum hatten ein wesentlich geringeres Alzheimer-Risiko als Säftemuffel. Wie die Ärzte-Zeitung berichtet, verringert sich die Gefahr, an Alzheimer zu erkranken, um
76 Prozent.

rrA

Sport hilft Darmkrebs-Patienten
Darmkrebs-Patienten sollten viel Sport treiben. Eine Auswertung der Nurses Health Study in den USA hat ergeben, dass sechs Stunden Sport in der Woche (auch Spazierengehen!) genügen, um einen Rückfall zu fast zwei Drittel zu verringern. Bei Männern lagen die Ergebnisse in einer anderen Studie zufolge weniger günstig.

rrA

Immer mehr Leberkrebs-Patienten
In den vergangenen 30 Jahren hat sich die Zahl der Menschen, die an Leberkrebs erkranken, verdoppelt. Vorrangiger Verursacher der jährlich rund 5000 neu festgestellten Leberkrebserkrankungen sind Hepatitis-B- und Hepatitis-C-Infektionen. „Virusinfektionen haben Alkohol-Zirrhosen als Hauptursache von Leberkrebs abgelöst“, berichtete Professor Michael Manns von der Medizinischen Hochschule Hannover beim Welt-Hepatitis-Tag. Noch nach Jahrzehnten können die oftmals unerkannten chronischen
Infektionen Krebs auslösen. Weitere Risikofaktoren sind Diabetes und Übergewicht, die zu Fettleber mit anschließendem narbigen Umbau des Lebergewebes führen können.
Honig heilt Wunden
Honig hilft nicht nur bei Halsentzündungen und Erkältung, er ist auch ein Wundheilmittel. Wie der Informationsdienst für Verbraucherschutz und Ernährung berichtet, wird Honig inzwischen in zwei Dutzend Kliniken in Deutschland bei chronischen Wunden eingesetzt, die gegen eine Antibiotikabehandlung resistent sind. Verwendet werden Wundbehandlungsmittel mit sterilisiertem australischem Honig.
Todesursache Bluthochdruck
In Deutschland ist jeder vierte Todesfall auf zu hohen Blutdruck zurückzuführen. Aber nur rund 58 Prozent der Männer und 74 Prozent der Frauen wissen, dass sie unter Hypertonie leiden. Das stellten Ärzte aus dem Team von Professor Ulrich Keil aus Münster fest. Schlaganfälle und
Herzinfarkte sind die Hauptfolge von Bluthochdruck.

rrA

Obst und Gemüse beugen Rachenkrebs vor
Rachenkrebs vor Der tägliche Verzehr von Obst und Gemüse verringert das Risiko, an Mund-, Rachen-, Kehlkopf- und Speiseröhrenkrebs zu erkranken.
Männer profitieren von einem solchen Ernährungsverhalten sogar mehr
als Frauen. Das hat die europaweite EPIC-Studie ergeben, an der 130 633 Männer und 215 217 Frauen teilnahmen. Innerhalb eines Nachbeobach-tungszeitraums von sechs Jahren erkrankten 255 Männer und nur 97 Frauen an den genannten Krebsarten. Die Forscher führen dies darauf zurück, dass Männer weniger Obst und Gemüse essen als Frauen.
Kinder sollen sich täglich mindestens 90 Minuten bewegen
Schulkinder bewegen sich nicht genug. Eltern sollten daher ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Schule bringen. Stattdessen empfehlen Experten, den Schulweg zu Fuß oder per Fahrrad zurückzulegen. Eine aktuelle Studie in England zeigt, dass sich lediglich ein Kind von zehn täglich ausreichend
bewegt. Professor Lars Bo Anderson von der Sportuniversität in Oslo plädiert dafür, dass Kinder die 90 Minuten Bewegung über den Tag verteilen sollten, d.h. zur Schule laufen, sich in den Unterrichts-Pausen und nach dem Mittagessen zu bewegen und am Abend nochmal körperlich aktiv zu werden. Denn: Bewegung schützt vor Herzerkrankungen
und ungesundem Übergewicht. Experten gehen davon aus, dass allein in
England im Jahr 2020 die Hälfte aller Schulkinder an Übergewicht leidet.
Sport hilft gegen Demenz
Viel Bewegung und sportliche Betätigung im mittleren Lebensalter schützt möglicherweise vor Demenz. Das hat, wie die Ärzte-Zeitung berichtet, eine Studie mit 1449 Personen ergeben. Wer sich mindestens zweimal in der Woche sportlich betätigte (Schwimmen, Radfahren, Wandern) hatte eine 52 Prozent niedrigere Demenz-Rate als Menschen ohne Sport. Bewegung reduziert das Demenz-Risiko aber auch noch, wenn man über 65 Jahre alt ist. Von Senioren, die zweimal pro Woche sportlich
aktiv waren, erkrankten nur 12 Prozent.
Triclosan-haltige Produkte führen zu Resistenzen
In deutschen Haushalten finden sich immer mehr Produkte mit desinfizierenden und konservierenden Inhaltsstoffen. Als besonders schädlich wertet das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) den
Wirkstoff Triclosan und warnt vor einer immer weiteren Verbreitung Triclosan-haltiger Produkte. Durch die niedrige Dosierung des Stoffes in Desinfektionsmitteln für den Haushalt, Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Kleidung bestehe die Gefahr, dass Krankheitserreger nicht nur gegen Triclosan, sondern auch gegen Antibiotika wie Tetrazykline oder Chinolone resistent werden. Diese so genannte Kreuzresistenz wird auch als eine wahrscheinliche Ursache für die zunehmende Unempfindlichkeit von
Keimen gegen Antibiotika angenommen. Anders als etwa in Arztpraxen oder Krankenhäusern, wo hochdosierte Desinfektionsmittel die Ausbreitung von Keimen verhindern, genügen im Haushalt Wasser und Seife oder konventionelle Haushaltsreiniger für eine ausreichende Hygiene. Biozide Substanzen erbrächten im Haushalt keinen Hygienevorteil, betonte BfR-Präsident Professor Andreas Hensel.

jm

Frauen essen gesünder
Frauen ernähren sich gesünder als Männer. Sie essen relativ mehr frisches Obst und Gemüse, während Männer Fleisch und Wurst nicht widerstehen können und auch bei Fastfood und Fertiggerichten zugreifen. Das hat eine Foren-Befragung im Auftrag der Techniker-Krankenkasse ergeben. Danach kümmern sich Frauen intensiver um ihren Körper und sind gesundheitsbewusster als Männer. Sie achten auch mehr auf ihre Figur.

rrA

Fastfood macht Kinder dick
Kinder und Jugendliche, die regelmäßig Fastfood essen, neigen zu Übergewicht. Diese Tendenz ist schon im Alter von sechs Jahren zu beobachten, haben Wissenschaftler des Forschungs-Instituts für Kinderernährung, Dortmund, im Rahmen der sogenannten DONALD-Studie entdeckt. Die beliebten Menüs mit Burger, Fritten und stark gezuckerten Saftgetränken können mehr als 1300 Kalorien enthalten. Außerdem essen die Jungen meist weniger Obst und Gemüse und nehmen dadurch geringere Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen sowie Ballaststoffen zu sich.

rrA

Keine Lebensmittel in Mülltüten!
Lebensmittel sollten grundsätzlich nicht in Mülltüten und Kunststoff-Tragetaschen aufbewahrt werden. Experten des Instituts Fresenius warnen vor falscher Sparsamkeit. Mülltüten werden in der Regel aus Regenerat hergestellt, das heißt aus gebrauchtem Kunststoff. Dabei können sich gesundheitsschädliche Lösungsmittel aus dem Plastik lösen. Deshalb Lebensmittel nach dem Einkaufen möglichst nur in Frischhaltefolien und Tiefkühlbeuteln aufbewahren! Aus Kunststoff-
Tragetaschen, die im allgemeinen als nicht lebensmittelgerecht gelten, sofort herausnehmen!

rrA

Denkfähigkeit älterer Menschen nicht schlechter
Mit einigen Vorurteilen über die Denkfähigkeit älterer Menschen haben Forscher vom Institut für Arbeitsphysiologie an der Universität Dortmund (IfADo) aufgeräumt. Sie stellten Senioren Testaufgaben und maßen dabei die Gehirnströme. Dabei zeigte sich bei den Älteren eine flachere Kurve nach Fehlern. Diese flachere Kurve konnte aber nicht als verminderte Reaktion gedeutet werden, sondern die älteren Probanden zögerten vor der nächsten Aufgabe nur ein wenig länger und machten insgesamt weniger Fehler als jüngere Menschen. „Ältere Menschen lernen mehr aus ihren Fehlern“, deutet Dr. Michael Falkenstein das Ergebnis. Auch zeigten die Hirnstromdaten, dass Ältere vorsichtiger sind als Jüngere. Die Reaktionszeiten waren im Allgemeinen weniger stark verzögert als bisher angenommen, und ältere Menschen ermüden auch nicht schneller als
jüngere. Nur in einem Punkt stehen die Senioren den Jüngeren nach: Sie ließen sich leichter ablenken.
Wirkung von Weidenrinde bei Rheuma bestätigt
Die Wirksamkeit von Weidenrindenextrakt bei Rheuma ist schon in mehreren Studien belegt worden. Nun zeigen auch Erfahrungsberichte
aus der Schweiz, dass sich durch die schmerzlindernden
und entzündungshemmenden Wirkstoffe der Weidenrinde
chronische rheumatische Schmerzen verbessern lassen.
Bei einer Pressekonferenz des Komitees Forschung Naturmedizin
(KFN) in München berichtete Professor Reinhard Saller
vom Institut für Naturheilkunde der Universität Zürich, dass
von 429 Rheumakranken, die allein mit Weidenrindenextrakt
behandelt worden waren, mehr als ein Fünftel nach acht
Wochen schmerzfrei war. Zudem waren die Patienten im
täglichen Leben weniger eingeschränkt als vor der Behandlung.
Als positiv wurde auch die geringe Zahl von Nebenwirkungen
bezeichnet. Schwer wiegende Nebenwirkungen zeigten sich bei
keinem der Betroffenen, und nur 4,4 % aller Behandelten klagten
über unerwünschte Effekte. Am häufigsten waren Allergien,
gefolgt von Magen-Darm-Beschwerden.
Preiselbeere stoppt Krebswachstum
(mko) Preiselbeeren sind gesund – besonders positiv für unsere Gesundheit scheint ein Extrakt aus den Früchten. Eine erste Studie belegt jetzt, warum: Es ist die Substanz Proanthocyanidin, die – und das ist ganz neu – das Wachstum von Lungen-, Darmtumoren und Leukämiezellen hemmt. Diese Anti-Krebs-Wirkung wird auf die einzigartige A-förmige
Struktur zurückgeführt, denn die meisten Fruchtarten haben eine B-förmige Struktur. Das ergaben Laboruntersuchungen der Universität von Massachusetts- Darthmouth/USA. Bekannt ist bisher auch, dass gerade diese Struktur das Festsetzen von Bakterien im Magen und  in der Mundhöhle verhindert und somit Magengeschwüren und  Zahnfleisch-entzündungen vorbeugt. Weitere Studien sollen jetzt noch genauer den Wirkmechanismus der pflanzlichen Inhaltsstoffe des Preiselbeer-Extrakts untersuchen.
Vorsicht vor frischer Milch auf Reisen
Durchfall ist die Urlauberkrankheit Nummer 1, die bis zu 70 % der Urlauber die schönsten Tage des Jahres vergällt. Neben verunreinigtem Wasser und ungegarten Speisen kann auch frische Milch zu Magen-Darm-Infektionen führen. Vor allem im Ausland sollten Urlauber vorsichtig mit dem Genuss frischer Milch sein, rät das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf. Frische Milch komme im Ausland oft direkt vom Erzeuger und sei nicht weiter behandelt. Keime finden aber gerade in frischer Milch ideale Bedingungen. Reisende sollten deshalb immer darauf achten, dass die Milch pasteurisiert ist und sie im Zweifelsfall abkochen (lassen) oder aber
auf den Genuss verzichten, so das CRM.

jm

Länger leben mit Kakao
Wer öfter Kakao oder kakaohaltige Getränke konsumiert, lebt länger und
gesünder. Das hat, wie die Ärzte-Zeitung berichtet, eine holländische Studie mit 470 Männern über 70 Jahren ergeben, die 15 Jhare lang beobachtet wurden. Die mit höherem Kakaokonsum hatten eine längere Lebenserwartung. Kakao enthält viele herzschützende Flavonoide.
Sport für Menschen, die an Krebs leiden
Patienten sollten auch bei schweren Krankheiten so regelmäßig wie möglich Sport treiben. Professor Horst Michne von der Technischen Universität München empfiehlt in der Deutschen Zeitschrift für Onkologie Walking und Übungen auf dem Heimtrainer. Möglichst zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche. Es gibt Hinweise darauf, dass dadurch die körpereigene Krebsabwehr gestärkt wird. Außerdem können Ausdauer und das psychische Wohlbefinden gesteigert werden.

rrA

Schützt Vitamin C vor Krebs?
Hohe Gaben von Vitamin C können bei bestimmten Krebsarten vorbeugend
wirken, bei bereits manifestiertem Krebs die Lebensqualität verbessern und
möglicherweise auch die Lebenszeit verlängern. Das haben Studien an der Hufeland-Klinik in Bad Mergentheim ergeben, berichtet die Ärzte-Zeitung. Chemo- und Strahlentherapie verstärken dagegen den Vitamin-C-Mangel. Auch die große epidemiologische Epic Norfolk-Studie mit fast 20000 Männern und Frauen hat ergeben, dass bei Menschen mit hohem Vitamin-C-Spiegel die Gefahr einer Krebserkrankung geringer ist als bei Menschen mit niedrigen Vitamin-C Werten.

rrA

Volksleiden: Rückenschmerzen
Rund 70 Prozent der Bevölkerung in Deutschland leiden einmal im Jahr an Rückenschmerzen, und 60 Prozent der Schulkinder haben bereits Haltungsschäden. Darauf weist die Techniker Krankenkasse hin, die zusammen mit Professor Dr. Dietrich Grönemeyer die Aktion „Rückhalt für Deutschland“ startet. Professor Grönemeyer: „Zahlreiche Studien beweisen, dass durch die richtige Balance zwischen Anspannung und Entspannung sowie durch regelmäßige Bewegung Rückenschmerzen vorgebeugt werden kann. 80 Prozent der chronischen Rückenschmerzen entstehen auf Grund vernachlässigter Rückenmuskulatur.“

rrA

Bessere Haut durch Sauna
Regelmäßige Saunabesuche sind gesund für die Haut. Das hat eine Forschergruppe der Hautklinik der Universität Jena ermittelt. Bei den Saunagängen trocknet die Haut nicht so schnell aus und ist deshalb unempfindlicher gegen Keime. Die Hautdurchblutung wird gefördert und der Säureschutzmantel der Haut verbessert.

rrA

Akne in der Pubertät
Die lästigen Pickel in der Pubertät können auch durch Stress verursacht werden. Auslöser ist das männliche Sexualhormon Testosteron (auch bei Mädchen), das vom Körper verstärkt in Stress-Situationen produziert wird und das Wachstum von Pusteln und Mitessern fördert. Dr. Susanne Holthausen von der Techniker-Krankenkasse empfiehlt Jugendlichen Entspannungsübungen wie Yoga, Tai Chi oder Autogenes Training, entspannende Wannenbäder und Verzicht auf Lebensmittel mit hohem Anteil an gesättigten Fettsäuren wie Butter, Sahne, Käse und Wurst.

rrA

Lachen kann die Durchblutung verbessern
Lachen ist gesund. Das hat jetzt erneut eine Studie von Wissenschaftlern
der University of Maryland in Baltimore mit 20 Probanden ergeben, berichtet das britische Magazin „Heart“. Ihnen wurden lustige Filmszenen, aber auch schockierende Ausschnitte aus Kriegsfilmen vorgespielt. Bei den erfreulichen Filmen weiteten sich die Gefäße und verbesserten den Blutfluss, bei Kriegsfilmszenen verengten sie sich.
Diabetikerinnen sterben häufiger an Herzinfarkt
Für Frauen mit Diabetes ist die Gefahr, an einem Herzinfarkt zu sterben, um 50 Prozent höher als bei Männern. Das haben, wie Professor Vera Regitz-Zagrisek vom Deutschen Herzzentrum Berlin in der Ärzte-Zeitung berichtet, 37 Studien mit insgesamt 450000 Teilnehmerinnen ergeben. Einer der Gründe ist darin zu suchen, dass Frauen im Schnitt etwa eine halbe Stunde später in die Klinik kommen als Männer, weil sie seltener zentrale Brustschmerzen haben, dafür häufiger Übelkeit, Schweißausbrüche und Nackenschmerzen. Diese werden häufig nicht ernst
genommen.
Besseres Sehen durch Obst und Gemüse
Die altersbedingte Makuladegeneration kann durch ausreichende Versorgung mit Antioxidantien verhindert oder verlangsamt werden. Das haben niederländische Forscher in einer Studie mit über 4000 Teilnehmern im Alter ab 55 Jahren ermittelt. Die Probanden, die reichlich Betacarotin, Vitamin C und E sowie Zink mit der Nahrung zu sich nahmen (enthalten in Karotten, grünem Blattgemüse, Zitrusfrüchten, Pflanzenölen, Getreide und Milchprodukten), hatten ein um 35 Prozent geringeres Risiko, an Makuladegeneration zu erkranken. Die Makula ist ein kleines Areal auf der Netzhaut in der Mitte des Augenhintergrundes, das für scharfes Sehen erforderlich ist.

rrA

100000 „Tabaktote“ jährlich
In Deutschland sterben jedes Jahr mehr als 100000 Menschen an „tabakbedingten Krankheiten“. Weltweit sind es nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation rund fünf Millionen jährlich. Die häufigsten Todesursachen bei Rauchern: Lungenkrebs, Herzgefäßerkrankungen, Herzinfarkt, Bronchitis, Kehlkopfkrebs, Schlaganfall. Die Gefahr geht auch von Light-Zigaretten aus.
Abnehmen gut fürs Herz
Stark übergewichtige Menschen haben oft Probleme mit Herz und Gefäßen. Eine Studie des Western Infirmary in Glasgow mit 15000 Personen zwischen 45 und 64 Jahren über 20 Jahre ergab – wie die Ärzte-Zeitung berichtet –, dass sich bei Übergewichtigen die koronaren Herzerkrankungen um 60 Prozent erhöhen, die Herzinsuffizienz doppelt häufig ist, Schlaganfälle um 40 Prozent, Venenthrombosen sogar um 230
Prozent zunehmen und Vorhofflimmern um 40 Prozent. Also: Abspecken tut dem Herzen gut! Eine wichtige Schutzmaßnahme für das Herz ist die optimale Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren.

rrA

Bei Fieber kein Sport

Bei fieberhaften Infekten sollte zehn bis 14 Tage lang kein Sport getrieben werden. Das empfiehlt, wie die Ärzte-Zeitung berichtet, Dr. Robert Margerie, Internist am Zentrum für Sportmedizin in Berlin. Bei Viruser-krankungen, besonders bei Grippe, kann es zu Herzmuskelentzündungen kommen. Auch wenn durch Medikamente Husten, Schnupfen und erhöhte Temperaturen gelindert wurden, sollte bis zur vollen Genesung nicht trainiert werden.

rrA

Pommes machen nicht nur dick, sondern verstärken den Hunger

(mko) Jetzt wissen wir es genau: Pommes machen nicht nur dick, sie steigern sogar den Appetit, d.h. sie machen hungrig. Das haben jetzt USForscher der State Univertsity in Pennsylvania (USA) herausgefunden. Sie entdeckten, dass langfristig fettreiche Ernährung immer mehr Appetit auf fette Nahrung macht. Ein Teufelskreis also. Schuld daran ist maßgeblich das Hormon Cholezystokinin (CCK), das bei normalen Menschen zu einem Sättigungsgefühl führt. Überernährte aber haben zuviel von diesem Hormon CCK im Blut, so dass hier das natürliche Sättigungssignal nicht mehr funktioniert.

 

Neue Studie beweist: Holundersaft stoppt Erkältung

Holundersaft hat in der Naturmedizin immer noch seinen festen Platz. Wie eine Studie der Oslo School für Medicin ergab, erholten sich Patienten, die gegen Erkältung mit Holundersaft behandelt wurden, in drei Tagen, andere mit Placebos erst in sieben Tagen.

rrA

Kopfschmerzen durch Rauchen
Neben zahlreichen Gesundheitsrisiken kann auch Rauchen Kopfschmerzen auslösen. Das berichtete Professor Karl Heinz Grotemeyer, Saarbrücken, auf dem Schmerzkongress in Bremen. Häufig leiden Raucher unter längeren quälenden Kopfschmerzphasen.

rrA

Jetzt viel Nüsse essen!
Im Winter sollten viele Nüsse verzehrt werden. Sie enthalten zwar viel Fett, aber reichlich mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel senken. Walnüsse haben darüber hinaus auch Omega-3-Fettsäuren, die die Gefäße entlasten, sowie Vitamin B und E.
Vorsicht: Nüsse, die bitter schmecken oder Schimmel aufweisen, sofort
ausspucken. Die Bitterkeit wird durch das krebserzeugende Schimmelpilzgift Aflatoxin verursacht.

rrA

Dicke Babys durch unerkannten Diabetes
Jede zehnte Mutter in Deutschland entwickelt in der Schwangerschaft einen Diabetes, der jedoch in 90 Prozent unentdeckt bleibt. 70000 Neugeborene sind davon betroffen. Sie kommen, wie Professor Andreas Plagemann, Berlin, auf der 21. Jahrestagung der Deutschen Adipositas-
Gesellschaft berichtete, durch den Diabetes der Mutter bereits übergewichtig zur Welt. Das Kind wird durch das extrem zuckerreiche Blut der Mutter regelrecht gemästet. Das Übergewichtsrisiko steigt noch zusätzlich, wenn die Kinder gestillt werden. Deshalb ist eine rechtzeitige Untersuchung der Mütter auf Diabetes wichtig.

rrA

Ein Frühstück wirkt Wunder
Gut zu frühstücken rät Professor Stefan Müller-Lissner, Gastroenterologe aus Berlin, allen, die unter Verstopfung leiden. Nach seinen Erfahrungen ist ein ballaststoffreiches Frühstück, das die motorische Aktivität des Darms bei Obstipation anregt, sehr hilfreich zu der Empfehlung, mehr zu trinken und sich mehr zu bewegen.

rrA

Demenz durch Vitamin-B12-Mangel?
Wenn ältere Menschen unter Demenz leiden, kann eine Unterversorgung mit Vitamin B12 die Ursache sein. Das berichtete, wie die Ärzte-Zeitung meldet, Privatdozent Herbert F. Durwen von der Universität Bochum auf dem Neurologenkongress in Wiesbaden. Vitamin B12 ist vor allem in Hefe- und Milchprodukten, Käse, Eiern, Fisch und Fleisch enthalten. Begünstigt wird Demenz auch durch Vergiftungen mit Schwermetallen wie Blei, Quecksilber und Lösungsmitteln.
Kräutertees schützen die Zellen
Kräuter- und Früchtetees bilden im Körper Antioxidantien, die die Zellen vor dem Angriff aggressiver Sauerstoffmoleküle (freie Radikale) schützen. Als besonders wirksam hat das Institut für Lebensmittelchemie der technischen Universität Braunschweig folgende Kräutertees ermittelt: Melisse- und Brombeerblättertee sowie Rooibusch-, Pfefferminz- und Hibiskustee.

rrA

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Online-Sprechstunde bei DADOSENS DERMACONTROL
Neu: Einzigartige Beratung bei Problemhaut

Für Kompetenz in dermatologischen Hautpflegeprodukten steht seit Jahren die Marke DADOSENS DERMACONTROL. Nun haben Menschen, die unter Hautproblemen leiden, die Möglichkeit, sich bei DADOSENS, dem Spezialisten für Hautpflege bei Problemhaut, online Rat zu holen.

Unter www.dadocosmed.com lässt sich nicht nur der völlig neu gestaltete Internet-Auftritt von DADOSENS aufrufen, unter dieser Adresse gibt es seit neuestem unter dem Link „Beratung“ auch direkte Ansprechpartnerinnen für Menschen mit Problemhaut.

Die Biologin Dr. Viola Hoerner-Wetzel, Expertin für Dermakosmetik bei DADOSENS, gibt Auskunft darüber, welche Aspekte die Verbraucher bei Ihrem speziellen Hautzustand beachten sollten und welche Produkte sie dafür benötigen. Dr. med Heike Fesq, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie, steht als Ansprechpartnerin rund um die Themen Haut und Allergie sowie Hautprobleme bei Kindern zur Verfügung.

Besucher der Website haben unter anderem die Möglichkeit, ihre problematischen Hautbereiche mit einer Digitalkamera zu fotografieren und die Bilder online zur fachlichen Begutachtung an Dr. Hoerner-Wetzel und Dr. Fesq zu senden.

Der neu gestaltete Internet-Auftritt von DADOSENS DERMACONTROL, dem Experten für Dermakosmetik, bietet natürlich auch Hinweise auf die verschiedenen Pflegeprodukte und deren Inhaltsstoffe, was insbesondere für Allergiker sehr hilfreich ist. Die neue Website eröffnet die Möglichkeit, einen Newsletter zu abonnieren und gewährt zudem Einblick in Erfahrungsberichte mit den Produkten von DADOSENS DERMACONTROL. Das Angebot, Proben zu bestellen, und ein Hinweis auf Reformhäuser in der Nähe, wo die Produkte von DADOSENS DERMACONTROL bezogen werden können sowie ein umfassendes Lexikon runden den Internet-Auftritt ab.
 
Müsli für Kinder
Kinder sollten regelmäßig frühstücken. Wie „test“ berichtet, haben 85 Studien an den Universitäten Florida und Minnesota ergeben, dass Kinder mit einer guten „Grundlage“ im Magen besser lernen,
seltener übergewichtig und insgesamt gesünder sind als Frühstücksmuffel. Besonders empfehlenswert für Kinder ist
morgens ein Müsli.

rrA

Soja kontra Brustkrebs
Das Risiko für eine Brustkrebserkrankung kann durch gesunde Lebensführung deutlich verringert werden. Wie die Ärzte-Zeitung berichtet, empfahl Frau Dr. Barbara Bollinger aus St. Gallen auf
einem Kongress in Stuttgart folgendes zur Vorbeugung: Vermeidung von Übergewicht, geringen Alkoholkonsum und an Nahrungsmitteln Olivenöl und viel Sojaprodukte. Wichtig ist auch Sport. All diese Faktoren können, wie zahlreiche internationale Studien ergaben, das Brustkrebsrisiko minimieren.

 rrA

Krank durch verdorbene Lebensmittel
Die Verbraucher sollten mehr auf Qualität und Haltbarkeit von Lebens-mitteln achten. Nach einem Bericht des Bundesministeriums für Risikobewertung erkranken jährlich rund 200000 Menschen am Genuss verdorbener Lebensmittel. Ein Drittel der Betroffenen erleidet eine Salmonellen-Infektion.

rrA

Joghurt gegen Mundgeruch
Wenn Mundhygiene und Pfefferminzpillen gegen Mundgeruch nicht
helfen, sollten die Betroffenen es einmal mit Joghurt versuchen. Nach einer japanischen Studie lassen sich – wie die Ärzte-Zeitung berichtet – durch den Verzehr von 160 g Joghurt ohne Zusätze die Sulfide (Schwefelverbindungen) in der Atemluft reduzieren. Sie gelten als wesentliche Verursacher von Mundgeruch. Außerdem gehen Plaques und Zahnfleischentzündungen zurück.

rrA

Wie wirksam ist Vitamin C?
Vitamin C in großen Mengen – zur Vorbeugung eingenommen – kann Erkältungen zwar nicht verhindern, aber die Dauer verkürzen. Das ergaben – laut Ärzte-Zeitung – Studien mit über 11000 Menschen. Danach ließ sich bei der Einnahme von 200 mg durch Nahrungsergänzung die Erkältungsdauer bei Extremsportlern um 50 % reduzieren, bei Kindern um 14 % und bei Erwachsenen um 8 %.

rrA

Jod für Schwangere
In Deutschland werden jährlich rund 6000 Babys mit Schilddrüsen-vergrösserung geboren. Grund dafür ist Jodmangel bei den Müttern, teilt der Berufsverband der Frauenärzte mit. Da in der Schwangerschaft zwei Schilddrüsen mit Jod versorgt werden müssen (von Mutter und Kind), benötigen Schwangere 0,2 bis 0,3 Jod täglich.

rrA

Rotes Fleisch erhöht, Fisch senkt Darmkrebsrisiko
Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Darmkrebs. Einen besonderen Einfluss hat der Verzehr von Fleisch, Wurst und Fisch, wie Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in Potsdam und des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg in einer mehrjährigen Studie herausfanden. Nach den Ergebnissen der seit
1992 durchgeführten EPIC-Studie (European Prospective Investigation
into Cancer and Nutrition), an der knapp 480000 Personen aus zehn europäischen Ländern teilnahmen, steigt das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, besonders durch den Genuss von rotem Fleisch. Schon der Verzehr von täglich 100 Gramm Schweine-, Rind-, Lamm- oder Kalbfleisch erhöht das Darmkrebsrisiko um fast 50 Prozent, die gleiche Menge Wurst,
Speck, Fleischkonserven oder Schinken sogar um 70 Prozent.
Positiv dagegen wirkt sich Fisch auf dem täglichen Speiseplan aus. 100 Gramm Fisch senken das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, um die Hälfte. Keinen Einfluss hat Geflügel. Wodurch das vermehrte Auftreten von Darmkrebs beim Verzehr von rotem Fleisch verursacht wird, ist noch ungeklärt. Die Forscher vermuten das Eisen im roten Blutfarbstoff als Hauptursache. Das im roten Fleisch reichlich vorkommende Eisen
begünstigt wahrscheinlich die Bildung schädlicher Stickstoffverbindungen
im Körper. Dagegen schützen die langkettigen mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren im Fisch.
Vorsicht, giftig: die Engelstrompete
Die aus Südamerika stammende Engelstrompete ist als Zierpflanze
auch in unseren Breitengraden sehr beliebt. Im Umgang mit der hoch giftigen Pflanze ist allerdings Vorsicht geboten. Alle Pflanzenteile enthalten Tropanalkaloide, Substanzen wie Scopolamin und Atropin, die auf das Zentralnervensystem wirken und schon in geringsten Mengen eingenommen Vergiftungen hervorrufen. Ein besonderes Phänomen im Zusammenhang mit der Engelstrompete beobachten Mitarbeiter des Giftinformationszentrums Nord in Göttingen jeden Herbst. Dann steigt die Zahl der Anfragen wegen plötzlich erweiterter Pupillen. Ursache hierfür kann ein Kontakt mit der Engelstrompete sein, die vor den ersten Nachtfrösten zum Überwintern ins Haus gebracht werden muss. Der bloße Hautkontakt mit der Pflanze ist zwar harmlos, gelangen die Alkaloide, unter anderem Atropin, aber ins Auge, etwa durch Reiben, reagieren die
Augennerven mit einer Erweiterung der Pupillen.
Fernsehen behindert kindliche Entwicklung
Was Medienkritiker schon lange wussten, wurde nun durch wissenschaftliche Studien bestätigt: Viel Fernsehen macht Kinder dumm. So stellte Robert Hancox von der Universität Otago in Neuseeland einen direkten Zusammenhang zwischen täglichem Fernsehkonsum und Schulabschluss fest. Je mehr Zeit Kinder vor dem Fernsehgerät verbringen, desto schlecher ist später ihr Abschluss, unabhängig von sozialen Faktoren und dem Intelligenzquotienten. Auch der eigene Fernseher wirkt sich negativ aus, wie Dina Borzekowski von der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health in Baltimore feststellte. So sind Kinder mit eigenem Fernsehgerät deutlich schlechter in Mathematik, Lesen und Textverständnis als Gleichaltrige ohne TV.

jm

Fettleber: zuviel Nahrungsfette?
Durch eine sogenannte Fettleber wird die Funktion des Organs deutlich beeinträchtigt. Zusätzliche Schädigungen können zu einer Leberzirrhose führen. Wissenschaftler der Universität Minnesota, USA, haben jetzt bei Tests ermittelt, dass die Entstehung einer Fettleber nicht nur durch Alkoholmissbrauch, Diabetes und Übergewicht verursacht wird – wie angenommen –, sondern auch durch übermäßigen Verzehr fettreicher Lebensmittel.

rrA

Kein Mohn für Säuglinge
Säuglingen sollte kein Backmohn als Ein- oder Durchschlafhilfe gegeben werden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnte: Backmohn kann durch qualitative Schwankungen unterschiedliche Mengen von Morphium und Kodein enthalten. Bei Säuglingen können diese Stoffe zu gesundheitlichen Schäden mit Atemnot bis hin zum Atemstillstand
führen.

rrA

Ginkgo: guter Radikalenfänger
Ein Pflanzenextrakt aus Ginkgo biloba verhindert die schädliche LDL-Oxidation im Blut, wirkt als Radikalenfänger und erhöht die Konzentration von Enzymen, die die Bildung freier Radikaler unterdrücken. Das hat, wie die Ärzte-Zeitung berichtet, eine Pilotstudie von Professor Günther Siegel von der Charité Berlin ergeben. Außerdem verringerte sich die Neubildung von Ablagerungen.

rrA

Neue Kleidung vor dem ersten Tragen besser waschen
(mko) Kleidungsstücke werden heute u. a. in China, Pakistan, Indien oder in der Türkei hergestellt. Um Schäden während des langen Transports zu vermeiden, behandelt man sie mit Chemikalien als Schutz vor Schimmel-pilzen und auf dem Weg nach Europa werden noch zusätzlich
Schimmelpilzblocker oder Pilzvernichter beigefügt. Andere chemische
Zusätze der Hersteller verhindern das Knittern und machen die Textilien
besonders weich. Menschen mit besonders empfindlicher Haut oder die zu
Allergien neigen, sollten Wäsche und Kleidung vor dem ersten Tragen daher mindestens einmal waschen und gründlich ausspülen.
PC-Arbeit: Schwerstarbeit für die Augen – Heidelbeerextrakt hilft
(mko) Bildschirmarbeit ist Schwerstarbeit für die Augen. Ständig müssen sie sich neu einstellen, sich unterschiedlichen Helligkeiten und Kontrasten anpassen. Durch die starre Sicht auf gleich nahe Entfernungen, im gleichen Winkel auf gleiche Objekte, werden die Augen aber auch unterfordert. Oft fehlen dazu noch Nährstoffe, die für das Auge wichtig sind. Zum Beispiel Lutein und Zeaxanthin, das sind Carotinoid-Verbindungen, die den Stoffwechsel des Auges positiv beeinflussen. Lutein
kommt zum Beispiel in grünem Blattgemüse, Brokkoli und Spinat vor. Sehr
gut ist aber auch der Extrakt von Heidelbeeren. Er enthält Pflanzenstoffe, die sogenannten Anthocyane, die in Verbindung mit dem Augenvitamin A und Zink (gibt es im Reformhaus auch in Form von Augen-Kapseln) den gesunden Augenstoffwechsel unterstützen und sogar bei Problemen mit „Hell-Dunkel-Sehen“ helfen.
Süßkraut – 300 mal süßer als Zucker
Aus den Blättern der lateinamerikanischen Stevia-Pflanze lässt sich Süßstoff gewinnen, der 300 mal süßer ist als Zucker. Der Wunderstoff heißt Steviosid und steht – nach einer Mitteilung der Universität Bonn – auch in Deutschland kurz vor der Zulassung als Nahrungsergänzungsmittel.
Das rein pflanzliche Süßungsmittel hat keine Kalorien, soll die Entstehung von Zahnbelag verhindern und bei regelmäßigem Verzehr den Blutdruck senken. Wissenschaftler der Universität Bonn haben festgestellt, dass
das Kraut auch auf unseren heimischen Böden gedeiht.

rrA

Gesundheitscheck per Taille
Eine schlanke Taille entspricht nicht nur dem allgemeinen Schönheitsideal, sie garantiert auch mehr gesundheitliche Stabilität. Ein Taillenumfang bei Männern von mehr als 102 cm und bei Frauen von mehr als 88 cm bedeutet erhöhte Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wie Professor Arya M. Sharma aus Ontario auf einem Herzkongress in Orlando berichtete, ist die Messung des Taillenumfangs sogar ein besseres Parameter als der Body Mass Index.

rrA

Zeckenbisse nicht unterschätzen – FSME-Impfung für Risikogebiete
(mko) Wald- und Wiesen-Spaziergänger sollten die Zeckengefahr nicht unterschätzen, denn jede fünfte Zecke in Deutschland ist mit Borreliose-Erregern infiziert. Die zweite durch Zeckenbisse verursachte Erkrankung ist die Frühsommer Meningoenzephalitis FSME, eine durch Zecken übertragene Gehirninfektion, gegen die man sich jedoch impfen lassen kann. Wer zum Beispiel einen Kurztrip nach Polen, in Teilgebiete der schwedischen Ostseeküste, ins Baltikum, in den Norden der Schweiz oder
in den Osten Österreichs, nach Ungarn und Kroatien plant, sollte sich, so Dr. Jochen Süß vom Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin, gegen FSME impfen lassen. Gegen Borreliose (Zecken lieben Bodennähe, Wassernähe und Krauschichten im Wald) gibt es noch keinen Impfschutz: Hier helfenschützende Kleidung (lange Hosen, lange Hemdsärmel, dichtes Schuhwerk). Nach jeder Wanderung sollte der Körper nach Zecken abgesucht werden – besonders bei Kindern. Erste Anzeichen eines
Bisses: typische Wanderrötung, die sich aber erst nach einigen Tagen um die Bissstelle herum ausbreitet. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika.
Ballaststoffe senken Bluthochdruck
Ballaststoffe regen nicht nur die Darmtätigkeit an, erhöhen das Sättigungsgefühl und schützen vor bestimmten Krebserkrankungen, sie senken auch den Blutdruck. Das haben Wissenschaftler der Tulane Universität in New Orleans festgestellt, nachdem sie das Essverhalten von fast 1500 Patienten ausgewertet hatten. Verzehrten die Teilnehmer
täglich mindestens sieben Gramm Ballaststoffe, nahm der Blutdruck innerhalb von acht Wochen deutlich ab. Die Deutsche Gesellschaft für
Ernährung empfiehlt, täglich sogar 30 g Ballaststoffe mit der Nahrung aufzunehmen. Sie sind vor allem in Vollkorn und Getreideprodukten, Gemüse, Obst, Kartoffeln, Hülsenfrüchten und Trockenobst enthalten.

rrA

Harnwegsinfekte durch Fleisch?
Kontaminiertes, mit Keimen verseuchtes Fleisch und andere tierische Nahrungsmittel können bei Frauen Harnwegsinfektionen auslösen. Forscher der Berkeley-Universität entdeckten mit Hilfe genetischer Tests, dass bei erkrankten Frauen die gleichen Bakterienstämme gefunden wurden wie in den Nahrungsmitteln.

rrA

Probleme mit Piercingschmuck
Piercingschmuck kann gefährlich werden. Nämlich dann, wenn man sich bestimmten Untersuchungen unterziehen muss. Bei einer Kernspintomographie – berichtet test – ist die Energie der Magnetfelder
so stark, dass sie Metallteile aus der Haut reißen kann. Bei Kurzwellenbehandlung wird Piercingschmuck unter Umständen so heiß, dass er Brandwunden verursacht.

rrA

Kopfschmerz: Coenzym Q10 hilft auch bei Migräne

Acht Millionen Deutsche leiden in Deutschland unter Migräne. Das Coenzym Q10 hilft auch da. Es reduziert die Dauer der Anfälle sowie die Schmerzintensität. Das hat eine Studie im Universitätskrankenhaus
in Zürich ergeben. Nach Ansicht der Schweizer Experten sollten besonders Schwangere und Kinder mit Migräne Q10 einnehmen.

mk

Viel versprechende Versuche mit Substanzen aus Mutterkraut
bei Leukämie
Mutterkraut, bisher als pflanzliches Heilmittel gegen Fieber und Schmerzen bekannt, kann ein möglicherweise wirkungsvolles Mittel gegen Blutkrebs sein. Bei Studien amerikanischer Wissenschaftler erwiesen sich Parthenolide, aus dem Mutterkraut gewonnene Substanzen, als wirksamer
gegen bösartig entartete Stammzellen als bisherige Krebsmittel. Die Krebsstammzellen werden hauptverantwortlich für den Ausbruch von akuter (AML) und chronischer myeloischer Leukämie (CML) gemacht. Als Vorteil der Parthenolide bei den Versuchen erwies sich, dass zwar die entarteten Stammzellen abstarben, andere blutbildende Zellen aber nicht angegriffen wurden. Damit wirken die Mutterkraut-Substanzen viel spezifischer gegen Leukämie als die bisherige Chemotherapie. Aufgrund der ermutigenden Ergebnisse will das US-National Cancer Institute die Forschungen um den neuen Therapieansatz fortführen.

jm

Zahnschmerzen durch die Psyche
Zahnschmerzen rühren nicht immer von schlechten Zähnen her. Wer sich buchstäblich an Problemen fest- und die Zähne zusammenbeißt, riskiert Beschwerden im Zahn- und Kieferbereich sowie Kopfschmerzen. Dies stellten Mediziner beim 19. Berliner Zahnärztetag im März dieses Jahres fest, der die Funktionsdiagnostik, das Zusammenwirken von Zähnen, Muskeln und Knochen, zum zentralen Thema hatte. Etwa ein Drittel der
Patienten, schätzt der Präsident der Zahnärztekammer Berlin,
Wolfgang Schmiedel, leidet körperlich unter seelischen Belastungen
wie Arbeitslosigkeit oder drohendem Jobverlust. Da die Zahl dieser Menschen zunehme, müssten sich Zahnärzte, aber auch Allgemein-mediziner wieder darauf besinnen, nicht nur die Beschwerden, sondern den Menschen als Ganzes zu betrachten. Schmiedel plädierte für eine ganzheitliche Behandlung statt dem Kurieren von Symptomen. „Die Menschen brauchen wieder ein offenes Ohr“, sagte Schmiedel. „Das ist in den letzten Jahrzehnten leider in Vergessenheit geraten.“

jm

Bio-Ketchup schützt vor Krebs
London. Bio-Ketchup schützt offenbar besonders gut vor Krebs. In Bioprodukten fanden kalifornische Forscher bis zu drei Mal höhere Konzentrationen des Stoffes Lykopen als in herkömmlichen Marken. Lykopen soll vor Tumoren an Brust, Prostata und Darm schützen.

TZ 25.01.05

Bittere Medizin mit Kirschsaft nehmen
Wenn Kinder sich sträuben, bittere Medizin zu schlucken, kann Kirschsaft
helfen. Kirschsaft schmeckt fast allen Kindern, und sein Geschmack ist so intensiv, dass er den der Medizin überdeckt. Hustensaft – rät die Ärztezeitung – lässt sich ebenfalls damit gut verdünnen.

rrA

Immer mehr Herzinfarkte bei jungen Frauen
Die Herzinfarktrate bei jungen Frauen hat drastisch zugenommen. Schuld daran ist, nach Ansicht von Professor Hartmut Gülker vom Herzzentrum Wuppertal, die Kombination von Rauchen und Pille. Etwa 35 Prozent der 13- bis 19-jährigen Frauen in Deutschland rauchen. Das ist soviel wie in keinem anderen Industriestaat. Schon in jungen Jahren – rät Professor Gülker – sollte dem Herzinfarkt vorgebeugt werden durch gesunde Ernährung und viel Bewegung. 

rrA

Vorsicht mit Zimmerspringbrunnen
Keime im Wasser von Zimmerspringbrunnen und Bakterien und Schimmelpilze in Luftbefeuchtern können nach Ansicht des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen Allergien auslösen. Dabei
kann es zu wiederholten Fieberschüben, Husten und Atemnot kommen.

rrA

Fisch hält Geist fit
Fisch schützt vor Demenz und Alzheimer. Das haben – wie „test“ berichtet – französische Wissenschaftler der Universität Bordeaux bei der Befragung
von 1.600 Senioren im Alter über 68 Jahren herausgefunden. Während einer Kontrollzeit von sieben Jahren entwickelten die Testpersonen, die mindestens einmal in der Woche eine Fischmahlzeit verzehrten, deutlich seltener Demenz und Alzheimer als Fischverweigerer. Die Wissenschaftler führen den Fisch-Fitness-Faktor auf die in den Meerestieren enthaltenen Omega-3-Fettsäuren zurück, die gefäßschützend wirken und Entzündungsprozesse im Gehirn verhindern.

rrA

Ein Apfel pro Tag
Ein Apfel am Tag wirkt krebshemmend und schützt die Gehirnzellen vor oxidativem Stress, was das Risiko einer Erkrankung an Alzheimer oder Parkinson mildert. Das Wundermittel im Apfel heißt Quercetin, ist ein Phytonährstoff und schützt die Nervenzellen sogar noch besser vor oxidativem Stress als Vitamin C. Das haben Ernährungswissenschaftler der Cornell Universität in New York festgestellt. Die getesteten Äpfel waren Red Delicious, doch auch andere Apfelsorten haben einen hohen Quercetin-Gehalt.

rrA

Im Winter viele Walnüsse essen!
In den Wintermonaten sollten viele Walnüsse gegessen werden. Walnüsse enthalten zwar 62 Prozent Fett, aber „gutes“ Fett mit 41,7 Prozent mehrfach ungesättigten Fettsäuren (darunter Omega-3- Fettsäure). Sie beeinflussen die Cholesterinwerte günstig und verbessern – wie neuere Forschungen ergaben – die Elastizität der Gefäße. Außerdem enthalten Walnüsse reichlich B-Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, die Freie Radikale bekämpfen und krebshemmend wirken.

rrA

Jugendlichen droht Herzinfarkt
Immer mehr Jugendliche laufen Gefahr, als Erwachsene einen Herzinfarkt zu erleiden. Davor warnt die Deutsche Herzstiftung anlässlich des Weltherztages. Übergewicht und Nikotinabhängigkeit, die sich unter Jugendlichen stark ausbreiten, zählen zu den gefährlichsten Risikofaktoren
für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Deutsche Herzstiftung fordert Ernährungsunterricht an den Schulen, mehr Sport und Rauchverbot auf dem Schulgelände.
Intensive PC-Arbeit führt bei Kurzsichtigkeit zum Grünen Star
(mko) Häufiger und intensiver Computergebrauch fördert bei kurzsichtigen Menschen Grünen Star (Glaukom). Das haben jetzt japanische Ärzte anhand von Studien ermittelt. Untersucht wurden insgesamt 10000 Beschäftigte von japanischen Unternehmen. Dr. Masayuki Tatemichi von der Universität in Tokio vermutet, dass Kurzsichtige, die intensiv ihren PC im Büro und zuhause nutzen, besonders anfällig für den Grünen Star sind. Der Grund ist noch unklar. Beim Grünen Star verursacht der erhöhte Flüssigkeitsdruck im Auge Probleme. Es tritt eine Abflussbehinderung des Kammerwassers auf und der Augeninnendruck steigt sprunghaft an. Grüner Star ist eine der häufigsten Augener-krankungen im Alter über 60 Jahre. Auch schon ab 40 Jahren leiden zwei Prozent aller Menschen an chronischem Glaucoma simplex.
Curry schützt die Gefäße
Curry verleiht Speisen nicht nur eine kräftige Würze, es wirkt sich auch günstig auf Herz und Gehirn aus. Das haben Forscher vom Institut für Ernährung der Universität Granada in einer Studie nachgewiesen. Die Wissenschaftler führen die Wirkung auf die in den Gewürzen (Curry ist ein Mischgewürz) enthaltenen Antioxidantien zurück. Sie schützen vor Ablagerungen an den Innenwänden der Gefäße und damit vor Arterio-sklerose und der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Curry sollte zum täglichen Würzen benutzt (dabei bitte mitkochen!) werden und wöchentlich einmal ein komplettes Currygericht auf den Tisch kommen, empfehlen die Forscher.

rrA

Kräuter-Tee lindert Akne
Unter Akne leiden junge Menschen nicht nur physisch, sondern auch psychisch, Kräuter-Auszüge können hier durch ihre entzündungs- und bakterienhemmende Wirkung lindernd wirken. Dr. Ella Stanch von der Hautklinik Freiburg empfiehlt in der Ärzte-Zeitung dafür Kamillen-, Rosmarin- oder Thymiantee. Einen Esslöffel Kraut oder Teemischung mit
einem Viertel Liter kochendem Wasser übergießen, zehn Minuten ziehen lassen. Anschließend ein Baumwolltuch mit lauwarmem Tee tränken und zehn Minuten auf die betroffenen Hautstellen legen.

rrA

Pankreatitis durch Bier
Wer täglich 50 bis 100 Gramm Alkohol zu sich nimmt, hat ein sechsfach erhöhtes Risiko, an einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung zu erkranken. Bei über 100 g täglich steigt das Risiko auf das Zwölffache. Diese Ergebnisse einer Kontrollstudie wurden auf der 59. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankenheiten
in Leipzig vorgestellt. Bis zu 50 g Alkohol täglich – was einem Liter Bier
oder einer halben Flasche Wein entspricht – ist das Risiko einer chronischen Pankreatitis gering. Bei Frauen allerdings erhöht sich die Gefahr, weil sie weniger Alkohol vertragen.

rrA

Pastinaken, ein gesundes Wurzelgemüse
In den letzten Jahren wurde ein lange Zeit in Vergessenheit geratenes Gemüse wieder neu entdeckt: die Pastinaken, auch Hammelmöhren genannt. Auf vielen Märkten werden die weißen Wurzeln heute wieder angeboten, nachdem ihr Anbau durch die Kartoffel fast völlig verdrängt worden war. Pastinaken sind mit den Möhren verwandt, schmecken aber würziger und süßer. Und gesund sind sie dazu. Das Wurzelgemüse hat wenig Kalorien (64 kcal/270 kj pro 100 g), dafür viele Ballaststoffe. Im Kohlenhydratanteil von rund 18 Prozent ist auch das Herz schützende Pektin enthalten. Außerdem besitzen Pastinaken viel Calcium, Kalium, Magnesium und Phosphor und unterstützen damit den Aufbau der Muskulatur und der Knochen. Ihre ätherischen Öle regen ähnlich denen des Kümmels die Verdauung an und lindern Magen- und Darmbeschwerden. Deshalb sind Pastinaken ideale Zutaten für Gemüseeintöpfe, die dadurch
verträglicher und weniger blähend werden. Pastinaken sind ein wertvolles Wintergemüse, das allerdings erst nach Frost sein Aroma richtig entfaltet.
Sport hält Herz jung
Auch das Herz altert, und eine Folge davon ist die Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Amerikanische Herzspezialisten stellten nun neue Forschungsergebnisse über die Ursachen der Herzinsuffizienz und Möglichkeiten der Vorbeugung vor. Die gute Nachricht lautet: Sport kann dazu beitragen, Herzschwäche zu verhindern oder zu vermindern. Die Ergebnisse der Untersuchungen mittels Herzkatheter und Echokardiographie des Ärzteteams um Dr. Benjamin D. Levine aus Dallas zeigten, dass eine Ursache der Herzinsuffizienz die abnehmende Dehnungsfähigkeit des Herzmuskels während der Phase, in der sich das Herz mit Blut füllt (Diastole), durch altersbedingte Veränderungen des Gewebes ist. Bei der Untersuchung zweier Gruppen von 70-Jährigen, einmal Sportmuffel, einmal sportlich Aktive, stellte sich heraus, dass der Herzmuskel der Inaktiven wesentlich steifer war als der der Sporttreibenden. Deren Werte entsprachen immer noch denen von 30-Jährigen. Als Fazit merkte Dr. Levine an, dass regelmäßiges Ausdauertraining vermeintlich natürliche Alterungsprozesse des Herzens beeinflussen und möglicherweise der Entwicklung einer Herzschwäche im Alter vorbeugen kann.
Zimt gut bei Diabetes
Zimt kann Typ-2-Diabetikern helfen, den Blutzuckerspiegel zu senken. Dies fanden Wissenschaftler des Beltsville Human Nutrition Research Centers heraus. Sie wiesen nach, dass ein sekundärer Pflanzenstoff des Zimts, eine wasserlösliche Polyphenol-Verbindung, eine ähnliche Wirkung wie das Insulin besitzt. Auch andere Studien zeigten, dass Zimtbestandteile eine große Bedeutung bei der ernährungsmedizinischen Behandlung von Typ-2-Diabetikern haben. Susanne Sonntag von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik betonte, dass im Rahmen einer diabetesgerechten Lebensweise mit Kalorienreduktion und viel Bewegung Zimt dazu beitragen kann, die Blutzuckerwerte der rund 8 Millionen in Deutschland lebenden Typ-2-Diabetiker im Normbereich zu halten.

jm

Zitronensäure schadet Zähnen
Zitronensäure in Süßwaren und Getränken kann den Zahnschmelz angreifen und zu Zahnschäden führen. Das hat, wie das Bundesinstitut für Risikobewertung berichtet, eine Untersuchung der Universität Zürich gezeigt. Zitronensäure (als natürliche Substanz oder Zusatzstoff E330) wird zum Beispiel Weingummis und sauren Drops sowie den Getränken
Eistee und Cola mit Zitrone zugesetzt. Der meist hohe Zuckergehalt dieser
Produkte verstärkt den Effekt noch.

rrA

Diät ohne Ballaststoffe ist gefährlich
Die aus den USA „importierten“ Low-Carb-Diäten (Atkins, South beach & Co.) empfehlen, weitgehend auf Getreideprodukte zu verzichten. Das aber ist nicht risikolos. Wer Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Getreideflocken und Naturreis vom Speiseplan streicht, nimmt zu wenig Ballaststoffe mit der Nahrung auf. Forscher der Schule für Public Health in Havard beobachteten bei einer neuen Studie, dass die Teilnehmer, die viel Ballaststoffe aufgenommen hatten, wesentlich seltener an Diabetes und Dickdarmkrebs erkrankten als die ballaststoffarm Ernährtens.

rrA

Höhere Beanspruchung steigert Gehirnaktivität
Menschen mit geistig anspruchsvollen Jobs könnten weniger gefährdet sein, später im Leben an Alzheimer zu erkranken. Wissenschaftler der Case Western Reserve University untersuchten die Daten von 357 Teilnehmern über 60 Jahre. 122 von ihnen waren an Alzheimer erkrankt. Analysiert wurden ihre Arbeitsunterlagen und die Art der Beschäftigung, die sie zwischen ihrem 20. und 50. Lebensjahr ausübten. Generell zeigte sich, dass die an Alzheimer erkrankten Teilnehmer ein geistig weniger anspruchsvolles Arbeitsleben hinter sich hatten. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin Neurology veröffentlicht.
Als Zwanzigjährige verfügten die meisten Teilnehmer über Jobs mit vergleichbaren geistigen Anforderungen. Das änderte sich in späteren Jahren. Jene, die nicht an Alzheimer erkrankten, setzten ihr Berufsleben mit anspruchsvolleren Beschäftigungen fort. Die Alzheimer-Patienten verbrachten laut Studie ihr Arbeitsleben eher mit körperlich anspruchsvoller Arbeit, deren geistige Anforderungen sich über die Jahrzehnte nicht entscheidend veränderten. Frühere Studien haben bereits Hinweise darauf geliefert, dass geistige Aktivitäten einen Schutz gegen Alzheimer bieten können. Die Wissenschaftlerin Kathleen Smyth erklärte: „Es könnte sein, das eine höhere geistige Beanspruchung zu einer erhöhten Aktivität der Gehirnzellen führt, die hilft, eine Reserve von Gehirnzellen zu erhalten, die den Auswirkungen einer Alzheimer-Erkrankung standhält.“ Zusätzlich könnten jedoch weitere Faktoren eine Rolle spielen.

jgb

Milch senkt Darmkrebsrisiko
Nicht nur ballaststoffreiche Kost, auch kalziumreiche Nahrung kann das Darmkrebsrisiko senken. Das haben Forscher der Harvard Universität in Boston bei internationalen Studien mit mehr als 500000 Teilnehmern herausgefunden. Bereits ein Glas Milch am Tag verringert die Krebsgefahr deutlich. 1000 Milligramm Kalzium pro Tag senken das Darmkrebsrisiko bei Frauen um 15 Prozent, bei Männern um 10 Prozent.

rrA

Ab 4 Jahren wird’s gefährlich
Dicke Babys und mollige Kleinkinder sind das Entzücken vieler Eltern. Doch Vorsicht: Hält das Übergewicht über das vierte Lebensjahr hinaus an, so wächst es sich nur noch selten aus, warnt Dr. Hardy Walle aus Mandelbachtal in der Ärzte-Zeitung. Die Gefahr, dass viele der Dickerchen die überzähligen Pfunde ins Erwachsenenalter mitschleppen, ist groß, Glukose- und Fettstoffwechselstörungen sind die Folgen.

rrA

Handystrahlung schädigt Erbgut
Was die Mobilfunkbetreiber bisher versucht haben, „unter dem Tisch“ zu halten, ist jetzt bewiesen: Hochfrequenzfelder, wie sie z. B. beim Telefonieren mit einem Handy entstehen, können das Erbgut (DNA) schädigen! Über vier Jahre haben zwölf Forschergruppen aus 7 EU-Ländern die Wirkung sog. nieder- und hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf Zellkulturen (in vitro) untersucht und sind zu diesem Schluss gekommen. DNA-Strangbrüche und Veränderungen an Chromosomen, wie sie bei den Versuchen nach der Bestrahlung mit elektromagnetischen Feldern auftraten, werden von der
seriösen Wissenschaft heute als krebsauslösend angesehen, wenn sie im menschlichen Körper auftreten. Besonders gefährdet sind Kinder und Heranwachsende. Das Forschungsprogramm REFLEX (Risk Evaluation of Potential Environmental Hazards from Low Energy Electromagnetic Field Exposure Using Sensitive in vitro Methods) wurde zu zwei Dritteln von
der EU finanziert. Laut einem Bericht der FR warnte der Koordinator
des Projektes, Dr. Franz Adlkofer, zwar vor voreiligen Schlüssen, machte jedoch deutlich, dass die Lehrmeinung, nach der Handystrahlung keine Auswirkungen auf das Erbgut hätten, widerlegt wurden. Adlkofer sieht sich nach dem Bericht Lobbyisten gegenüber, die versuchen, Mobilfunkinteressen zu schützen. Zitat aus der FR: „Industrievertreter haben kein Interesse daran, dass diese Ergebnisse ernst genommen werden. Also wird ignoriert, kritisiert und diffamiert.“ Obwohl bisher nicht selten der Schutz von finanziellen Industrieinteressen durch die Politik scheinbar vor der Volksgesundheit rangierte, äußerte sich das Bundesumweltministerium dahingehend, dass bei einer Bestätigung
der Ankündigungen aus der Studie „man (endlich??) ein Ergebnis
hätte, das nicht von der Hand zu weisen wäre“. Wir halten
unsere Leser auf dem Laufenden.

jgb

Täglich ein Glas Tomatensaft
Tomaten schützen nicht nur vor Krebs
(Prostata), sondern auch vor Herz-Kreislauf-Leiden. Das hat, wie „test“ berichtet, eine Untersuchung an 40 000 Frauen mittleren Alters an der Harvard School of Public Health in Boston ergeben. Frauen, die reichlich Tomaten oder Produkte aus Tomaten (siebenmal und mehr pro Woche) aßen, hatten ein um 30 Prozent geringeres Risiko für Erkrankungen der Herzkranzgefäße. Eine Studie der Bundesforschungsanstalt für Ernährung, Karlsruhe, zeigte ähnliche Ergebnisse. Ein großes Glas Tomatensaft täglich reicht danach aus, um die gefährliche Oxidation des LDL-Cholesterins weitgehend zu verhindern. Den Herz und Krebsschutz bewirkt das Lykopin aus der Familie der Karotinoide.

rrA

Sport schützt vor Diabetes
Sport in jeglicher Form verringert das Risiko für Diabetes. Das haben finnische Ärzte um Dr. Gang Hu aus Helsinki bei der Beobachtung von rund 2000 gesunden Männern und 2300 Frauen herausgefunden.
Bei den Testpersonen war die Erkrankungsrate umso niedriger, je mehr
Sport getrieben wurde. Das galt auch für Übergewichtige. Als geeignete sportliche Betätigung erwiesen sich ein 30-minütiger Fußmarsch pro Tag sowie mindestens vier Stunden Fahrradfahren pro Woche.

rrA

Schwarzer Tee stärkt die Abwehrkräfte und die Knochen
Tee stärkt nicht nur die Immunabwehr, sondern auch die Knochen. Das haben Untersuchungen an der Harvard Medical School in Boston (USA) und in Taiwan ergeben. Langjährige Teetrinker weisen eine größere Knochendichte auf als Nicht-Teetrinker. Entscheidend ist die Dauer des Teetrinkens. Die Immunabwehr kann durch fünf Tassen Tee täglich gestärkt werden, weil Tee die T-Zellen aktiviert.

rrA

Grapefruits machen schlank
Wer häufig Grapefruits isst, stärkt nicht nur seine Abwehrkräfte, er tut auch etwas für die schlanke Linie. Eine Studie der Ken-Fujioka-Klinik in San Diego, USA, zeigte – wie test berichtet –, dass Diäten besonders erfolgreich sind, wenn sie auch Grapefruits enthalten. Hauptgrund: Die sauren Früchte regen den Zuckerfettstoffwechsel an. Hohe Insulinwerte,
die zu Fettspeichern führen, lassen sich dadurch vermeiden.

rrA

Vergesslich durch Eisenmangel?
Schon geringfügiger Eisenmangel kann sich bei jungen Frauen negativ auf die geistige Leistungsfähigkeit auswirken. Zu dem Ergebnis kam – wie die Ärzte-Zeitung berichtet – eine Studie der Pennsylvania State Universität mit 113 Frauen. Abhilfe schaffen lässt sich durch eine Eisen-Therapie über vier Monate. Dadurch verbessert sich gleichzeitig auch die Funktion des Kurz- und Langzeitgedächtnisses.

rrA

Mehr Bewegung für dicke Kinder
Bereits im Grundschulalter sind mehr als 10% der Kinder in Deutschland übergewichtig. Das stellte Prof. Dr. Berthold Koletzko, München, auf einer Tagung des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde in Berlin fest. Vorbeugung von Übergewicht sollte deshalb besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Gefordert werden neue Konzepte
für gesundes Essen und mehr Bewegung.

rrA

Grüntee stoppt Durchfall
Grüner und schwarzer Tee können antibakteriell wirken. Und zwar gegen zahlreiche Durchfall-Erreger wie Shigella flexneris und auch Salmonella typhi A und B. Das stellte Professor Imming vom Institut für Pharma-zeutische Chemie der Phillips-Universität Marburg fest. Die antimikrobielle Wirkung geht vor allem auf die Catechine zurück, von denen im Grüntee 17–30 %, im Schwarztee 10 % des Trockengewichtes enthalten sind.

rrA

Wer geistig fit bleiben möchte, sollte täglich etwas Ungewohntes tun
Wer im Alter täglich nur wenige Minuten etwas Ungewohntes tut, bleibt geistig fit. Denn: häufig kommt mit der Pensionierung auch die Einsamkeit oder eine nie endende Gemütlichkeit. Beides kann Stress bedeuten, denn wer seinen Beruf an den Nagel gehängt hat, kommt oft zu dem Ergebnis, das kann es doch noch nicht gewesen sein. Um das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden, gar nicht erst aufkommen zu lassen, hilft die Konfrontation mit anderen Menschen und ihren Problemen, denn das regt zum Nachdenken an. Die Folge: Fröhliche Gemeinsamkeit hält fit, so
z. B. im Chor zu singen Tanzen, Wandern, Ausflüge, Besuche im Museum oder Theaterbesuche.

mk

Walnüsse verbessern Elastizität der Gefäße
Durch den Verzehr von Walnüssen lässt sich die Dehnbarkeit der Arterien verbessern oder sogar wieder herstellen und die Verhärtung der Gefäß-wände beseitigen. Eine klinische Studie, veröffentlicht im Journal der American Heart Association, empfiehlt deshalb, die einfach ungesättigten
Fettsäuren einer mediterranen Ernährungsweise durch Walnüsse zu ergänzen. Walnüsse enthalten einen hohen Anteil an pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren und andere wertvolle Substanzen. Wenn keine frischen Walnüsse auf dem Markt sind, kann man auf Walnuss-Öl ausweichen.

rrA

Leberkranke sollten abnehmen
Schon vier bis fünf Prozent Gewichtsverlust nützen chronisch Leberkranken, wenn sie anschließend nicht wieder zunehmen. Das hat – wie die Ärzte-Zeitung berichtet – eine australische Forschergruppe um Dr. Elisabeth Poell in einer Studie festgestellt. Chronisch Leberkranke sollten konsequent zu Sport und Diät motiviert werden. Durch den Gewichtsverlust werden Risikofaktoren für ein Fortschreiten der Krankheit günstig beeinflusst.

rrA

Mit Calcium und Vitamin D im Doppelpack gegen Darmkrebs
Der Mineralstoff Calcium und Vitamin D schützen als Tandem wirksamer vor Darmkrebs als einzeln. Das ergab, vereinfacht ausgedrückt, eine Studie der Dartmouth Medical School, veröffentlicht im Journal of the National Cancer Institut. Eine frühere, als Dartmouth Studie bekannte Untersuchung fand heraus, dass Personen, die Calcium als Nahrungsergänzung zu sich nahmen, seltener an (gutartigen) Darmpolypen litten, die als eine mögliche Vorstufe für Darmkrebs gelten. Die neue Studie, an der 800 Probanden teilnahmen, baute auf der vorigen auf und sollte vermutete Interaktionen zwischen Calcium und Vitamin D bei der Vorbeugung von Darmpolypen beweisen. Dabei fand man heraus, dass eine Zufuhr von Calcium- Supplements nur Personen vor solchen Darmpolypen wirksam schützt, die Vitamin D-Serumspiegel von durchschnittlich 29,1 ng/ml aufwiesen.

JGB

Darmkrebs durch Rauchen
Nicht nur die Lungen, auch der Dickdarm ist durch Rauchen stark gefährdet. Eine Forschergruppe um Dr. Joseph Anderson von der New York Universität in Stony Brook hat herausgefunden, dass Rauchen ein Risiko für präkanzeröse (Vorstufe zum Krebs) und bösartige Veränderungen im Dickdarm darstellen kann. Raucher mit Verwandten ersten Grades, die an Darmkrebs erkrankten, sind besonders gefährdet.

rrA

Kein alkoholfreies Bier bei Gicht
Wer unter Gicht leidet, sollte auch auf alkoholfreies Bier verzichten. Wie Professor Ursula Gresser aus Sauerlach bei München im „Deutschen Ärzteblatt“ berichtet, enthält alkoholfreies Bier genau wie das „normale“ Bier Purine, die den Harnsäurespiegel ansteigen lassen und die Harnsäureausscheidung mindern. Durch Verzicht auf Bier kann außerdem die Nierensteinbildung verhindert werden.

rrA

Brokkoli nicht in die Mikrowelle!
Brokkoli ist reich an wertvollen Vitaminen und anderen Inhaltsstoffen. Sie bleiben aber nur erhalten, wenn das Gemüse richtig zubereitet wird. Wissenschaftler der Universität Murcia in Spanien entdeckten, dass die in Brokkoli enthaltenen Flavonoide in der Mikrowelle ihre antioxidativ wirkenden, krankheitsvorbeugenden Eigenschaften zu 97 Prozent
verlieren. Beim Kochen im Topf waren es 66 Prozent und bei schonendem Garen in Wasserdampf nur 11 Prozent.

rrA

Geistige Beweglichkeit schützt vor Demenz
Viel geistige Aktivität ist die beste Methode, einer Demenz vorzubeugen. Darauf wies Professor Elisabeth Steinhagen-Thiessen vom Evangelischen Geriatriezentrum Berlin in der „Ärzte-Zeitung“ hin. Geistige Aktivität befähigt auch das Gehirn, Leistungsschwächen bei Demenz besser zu kompensieren. Weitere Vorbeugungsmaßnahmen: Verzicht auf Rauchen,
viel Bewegung, Übergewicht reduzieren, auf Risiken wie Bluthochdruck und
Stoffwechselstörungen achten.

rrA

Grüner Tee vor den „Tagen“
Frauen, die unter typischen Beschwerden vor der Regel leiden, dem prämenstruellen Syndrom, sollten nicht zuviel, aber auch nicht zu wenig Fett essen. Wie der Wiesbadener Frauenarzt, Professor Ernst-Gerhard
Loch, in der Ärzte-Zeitung berichtet, kann zu wenig Fett wichtige Ausgangsstoffe für die Hormonbildung blockieren, zuviel Fett aber zu Übergewicht führen. Am besten ist eine vollwertige Mischkost. Eingeschränkt werden sollten die Kochsalzzufuhr und der Kaffeekonsum. Besser verträglich in den Tagen vor den „Tagen“ ist grüner Tee.

rrA

Hartes Wasser senkt Infarktgefahr
Bereits früher ging man davon aus, dass eine sehr geringe Wasserhärte die Gefahr für einen Herzinfarkt erhöhe. Da dies den Herstellern von Wasserenthärtungsanlagen (z.B. Ionenaustauschern) verständlicherweise
nicht ins Marketingkonzept passte, wurden Studien in Auftrag gegeben, die dies bezweifelten. Eine aktuelle Untersuchung aus Finnland scheint laut der Zeitschrift Ärztliche Praxis die ursprüngliche Annahme allerdings zu bestätigen. Um herauszufinden, ob die Wasserhärte eine Auswirkung
auf Infarktzahlen hat, teilten finnische Wissenschaftler das Land in 100
Quadratkilometer große Parzellen auf und ordneten diesen die Daten von ca. 19000 Herzinfarkten von Männern, die diese innerhalb von zehn Jahren erlitten hatten, zu. Es zeigte sich, dass die Infarktzahlen umso niedriger ausfielen, je höher in den entsprechenden Gebieten die Wasserhärte war.
Als hart gelten Härtegrade von über 140 dH (deutsche Härte). Nach Angaben der Forscher sinkt die Infarktgefahr pro steigendem Härtegrad um 1 Prozent.
Salz steigert Krebsrisiko. Kennzeichnung nötig?
Zu viel Salz im Essen kann das Risiko, an Magenkrebs zu erkranken, verdoppeln. Nach einer Studie des nationalen japanischen
Krebsforschungsinstituts, auf die sich wiederum das britische Zentrum für
Krebsforschung beruft, sind Menschen besonders gefährdet, die täglich mehr als 12 bis 15 g Kochsalz mit ihren Lebensmitteln (verdeckt und direkt) aufnehmen. Als Konsequenz auf die Studie, welche auf einer Untersuchung der Ernährungsgewohnheiten von 40 000 Erwachsenen
über elf Jahre hinweg beruht, fordert die britische Regierung die Lebensmittelindustrie auf, den Salzgehalt in ihren Produkten deutlich zu verringern. Sollte dies nicht schnell geschehen, droht man mit einer gesetzlichen Kennzeichnungspflicht für besonders salzreiche Produkte, wie
Chips und anderes Knabbergebäck, Schinken und geräucherte Fischwaren. Die normale tägliche Salzzufuhr sollte 6 Gramm nicht übersteigen, worin ca. 1 bis 2 Gramm zum Würzen der Speisen enthalten sind.
Können B-Vitamine Demenz stoppen?
Altersbedingte Demenz kann möglicherweise durch Gaben der Vitamine B6 und B12 sowie durch Folsäure verhindert oder zumindest abgeschwächt werden. Die Vitamine senken im Blut den Gehalt der Aminosäure Homo-cystein, die mit der Demenz-Entwicklung zusammenhängt. Das berichtete Privatdozent Dr. Hans-Joachim Neurath von der Geriatrischen Klinik Neumünster auf einem Symposium in Berlin. Daten der Framingham- Studie haben eine 40prozentige Erhöhung des Demenz-Risiko ergeben, wenn der Homocysteingehalt im Blut ansteigt.

rrA

Altersdiabetes bei Jugendlichen
Immer mehr junge Menschen erkranken an so genanntem Altersdiabetes (Typ 2). Professor Reinhard Holl aus Ulm wies auf einer Veranstaltung der Deutschen Diabetes-Union in Frankfurt darauf hin, dass junge Menschen zwischen 15 und 35 Jahren mit Diabetes Typ 2 ein höheres Risiko haben, einen Nierenschaden zu erleiden als Diabetiker vom Typ 1. Ursache seien zu reichliches und fettes Essen und Bewegungsmangel.

rrA

Fettsäuren-Balance muss stimmen
Die LDL-senkende und damit Herz und Gefäße schützende Funktion der Omega-3-Fettsäuren ist nur gegeben, wenn das Verhältnis von Ω-6 zu Ω-3 maximal 5:1 beträgt, schreibt die Schweizer Ernährungsforscherin Monika Müller in der „Zeitschrift für Ernährungsmedizin“. Erreichen lässt sich das Verhältnis nicht ausschließlich durch vermehrte Zufuhr von Ω-3-Fettsäuren; es gilt vielmehr auch, die Aufnahme von Fetten mit Ω-6-Fettsäuren zu verringern. Der übermäßige Gebrauch von Fetten, die wegen ihres besonders hohen hohen Gehaltes an den Ω-6 Fettsäuren Linolsäure und Linolensäure allgemein als „gesund“ gelten (z. B. Distelöl als einziges Standardfett im Haushalt) kann die oben genannte Relation der in Fischöl vorhandenen wertvollen Ω-3-Fettsäuren (ETA und DHA) negativ verändern. Auch hier wird wieder deutlich, dass sinnvolle Ausgewogenheit aller Fettarten (z.B. Oliven-, Sonnenblumen-, Raps- oder Distelöl, Margarine und auch Butter in Maßen) einer Einseitigkeit vorzuziehen ist.
Sesamöl senkt zu hohen Blutdruck
(mk) Sesamöl senkt zu hohen Blutdruck und den damit einher-gehenden Medikamentenverbrauch. Das meldet die amerikanische Gesellschaft für zu hohen Blutdruck (Inter-American Society of Hypertension) in San Antonie/USA. Bei Patienten, die 60 Tage lang täglich durchschnittlich 35 Gramm Sesamöl zu sich nahmen, senkte sich der systolische Blutdruck von 166 auf 134, der diastolische von 101 auf 85. Bei den Studienteilnehmern reduzierte sich auch die Einnahme von blutdrucksenkenden Mitteln.
Starkes Team schützt vor Darmkrebs
Calcium als Nahrungsergänzungsmittel kann gutartige Dickddarm- und Mastdarmtumore verhindern, die bekanntlich zu Krebs ausarten
können. Voraussetzung für diese Schutzwirkung ist ein Vitamin D-Blutspiegel von mind. 29,1 ng/ml im Serum, was dem oberen Normalwert eines Gesunden entspricht. Laut Professor John A.Baron ist zur Minimierung des Darmkrebsrisikos eine Nahrungsergänzung durch Calciumpräparate sinnvoll, wenn mit der täglichen Ernährung zu wenig Calcium (enthalten vor allem in Milchprodukten), zugeführt wird. Vitamin D ist eigentlich kein echtes Vitamin. Es wird im Gegensatz zu den echten Vitaminen vom Körper selbst aus Cholesterol unter dem Einfluss von UV-Strahlen produziert. Daher ist es wichtig für die Vitamin D-Bildung, den Körper täglich eine zeitlang dem Tages- oder Sonnenlicht auszusetzen. Eine zusätzliche Zufuhr des (fettlöslichen) Vitamin D sollte nur nach vorheriger ärztlicher Rücksprache erfolgen.
Weitere Info: www.dartmouth.edu

Jochen G. Bielefeld

Selbstmordgefahr durch Medikamente
Medikamente zur Bekämpfung von Depressionen können eine Suizidneigung hervorrufen, wenn sie nicht unter strenger ärztlicher Aufsicht eingenommen werden. Die so genannten Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI) können, besonders in der ersten Woche der Einnahme und bei plötzlichem Absetzen, zu Suizidneigung, Manie und Verwirrtheit und Selbstentfremdung führen. In USA wird derzeit vor solchen Mitteln gewarnt, die dort auch an Kinder gegen Schulstress gegeben werden, so der Online-Dienst des arzneitelegramm. Kritiker schließen nicht aus, dass
Amokläufer an US-Schulen unter Medikamenteneinfluss handelten.

Jochen G. Bielefeld

Rauchen und Diabetes schädigt Frauenherzen
Frauen mit Diabetes mellitis haben ein zwei- bis dreifach erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen als Männer und ein achtfach erhöhtes Risiko gegenüber Frauen ohne Diabetes. Auch das Zigarettenrauchen stellt für Frauenherzen ein Risiko erster Ordnung dar. Werden täglich mehr als 14 Zigaretten geraucht, ist das Risiko um mehr als fünffach erhöht. Noch stärker steigt es, wenn Frauen medikamentös verhüten. Das haben, wie die Ärzte-Zeitung berichtet, Privatdozentin Dr. V. Stangl und Kollegen vom Klinikum Charité in Berlin in einer Studie zusammengestellt. Weitere Risikofaktoren für Frauen sind erhöhte Cholesterinwerte, erhöhte Lipoproteinspiegel, Bluthochdruck und Übergewicht.

rrA

Zink wird unterschätzt
Die Bedeutung des Spurenelements Zink für den menschlichen Organismus wird vielfach noch unterschätzt. Auf der 4. internationalen Zinkkonferenz „Zinc Signals“ auf Grand Cayman wurde, wie die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik, Bad Aachen berichtet, darauf hingewiesen, dass eine erhöhte Zinkzufuhr besonders bei Diabetes,
Herzerkrankungen, Morbus Alzheimer, Karzinomen, Lebererkrankungen, aber auch für alte Menschen, Schwangere, Jugendliche, Alkoholiker, bei gestörter Wundheilung und Immunschwäche erforderlich sein kann. Zink ist direkt oder indirekt an der Bildung und Funktion von mehr als 400 Enzymsystemen entscheidend beteiligt. Der Körper verfügt über keine dauerhaften Speicher.

rrA

Nierenschäden durch erhöhtes Cholesterin?
Erhöhte Cholesterinwerte schaden offenbar nicht nur dem Herzen, sondern
erhöhen auch das Risiko für eine Nierenfunktionsstörung. Das hat, wie die Ärzte-Zeitung berichtet, Dr. Elke Schaeffner von der Universitätsklinik Freiburg nach einer Analyse der Daten von Teilnehmern der amerikanischen Physicians Health Study (4483 Männer) ermittelt.

rrA

Diät schwächt die Muskulatur

Gewichtsreduktion durch weniger Nahrungsaufnahme baut nicht nur Fett ab, sondern auch Muskelmasse. Professor Aloys Berg, Freiburg, empfiehlt deshalb regelmäßige körperliche Betätigung zusätzlich zur täglichen Alltagsarbeit. Bereits durch zügiges Spazierengehen, Radfahren oder Wandern, 30 Minuten lang, dreimal in der Woche lässt sich ein Verlust an Muskelmasse vermeiden.

rrA

Frischkost senkt Lungenkrebsrisiko
Rauchen erhöht das Risiko für Lungenkrebs, der Verzehr von Obst und Gemüse kann es jedoch senken. Das haben, wie Professor Karl Mathias Deppermann vom Fachkrankenhaus Berlin-Buch auf einem Kongress in München berichtete, mehrere internationale Studien ergeben. Besonderen Nutzen vom hohen Obstverzehr haben Frauen. Der Wissenschaftler empfahl, täglich 400 bis 800 Gramm
Obst und Gemüse zu essen, verteilt auf fünf bis zehn Portionen.

rrA

Negative Gedanken machen krank und schwächen die Immunabwehr
(mk) Wer häufig grübelt und dabei seelisch in ein negatives Loch fällt, schwächt sein Immunsystem. Denn negative Gefühle verursachen Stress, und der kann das Immunsystem schwächen.
Dr. Richard Davidson von der Universität von Wisconsin-Madison in den USA hat jetzt Beweise dafür gefunden, dass mentale Prozesse, die sich rechts oder links in unseren beiden Gehirnhälften abspielen, Einfluss auf unsere körperliche Gesundheit nehmen. Je positiver wir denken – eine Aktivität der linken Gehirnhälfte – umso „positiver“ wird unser Immunsystem aufgeladen und schützt uns so vor Erkrankungen.

Proceeding o. National
Academy o. Sience

Brustkrebs durch zuviel Fett?
Eine sehr fettreiche Kost kann möglicherweise das Brustkrebsrisiko erhöhen. Wie die Ärzte-Zeitung berichtet, fanden britische Forscher bei einer Studie mit 13 000 Frauen heraus, dass mehr als 90 g Fett pro Tag das Brustkrebsrisiko gegenüber Frauen mit nur 40 g Fett täglich um mehr als das Doppelte erhöhte.

rrA

Darmentzündung durch Eisenmangel?
Die Darmkrankheit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa haben ihre Ursache oft an einem Mangel an Eisen, Kalzium, Vitamin B 12, Folsäure und Zink. Das Fehlen von Magnesium, den Vitaminen A, E, K, C und Selen kann ebenfalls die Beschwerden verschlimmern. Das berichtet Dr. Heiko C. Bath von der Universität Regensburg in der Zeitschrift „Versicherungsmedizin“. Auch beschwerdefreie Patienten sollten jährlich einmal den Serumspiegel kontrollieren lassen.

rrA

Diät und Sport hilft Dicken
Die effektivste Abnehm-Methode bei starkem Übergewicht ist Diät plus Sport. Darauf wies Professor Klaus Völker von der Universität Münster auf dem Deutschen Ärztekongress in Berlin hin. Die meisten Menschen bewegen sich zu wenig. Im Schnitt legen die Deutschen täglich nur 400 bis 700 m zurück. Das ist einer der Gründe, warum Personen in den Industrieländern zwischen dem 20. und 60. Lebensjahr etwa 20 kg zunehmen. Um messbar an Gewicht zu verlieren sind täglich mindestens 20 Minuten Bewegung (z .B. Walking, flottes Gehen, Schwimmen, Radfahren) nötig. Dazu kommen muss eine Kalorien-Reduktion. Vor allem Fett sollte eingespart werden.

rrA

Karies durch Passivrauchen
Etwa ein Viertel der von Karies zerfressenen kindlichen Milchzähne könnte gesund bleiben, wenn die Eltern nicht in Gegenwart ihrer Kinder rauchen würden. Zu diesem Schluss kommt eine amerikanische Studie an über dreitausend Kindern. In ihrem Blut hat man das Kotinin bestimmt, ein Abbauprodukt des Nikotins, und die von Karies befallenen Zähne gezählt. Der Zusammenhang ist eindeutig: je größer die Belastung mit Tabakrauch, desto mehr Karies. Das allein würde noch nicht beweisen, dass Passiv-rauchen Karies fördert. Jedoch lieben bestimmte Bakterien im Mund das Nikotin und produzieren unter seinem Einfluss besonders viel von der Milchsäure, die den Zahnschmelz angreift. Passivrauchen schwächt auch das Immunsystem und macht die Kinder so anfälliger auf Infektionen. Schließlich senkt Passivrauchen den Spiegel des Vitamins C im Blut und hemmt den Speichelfluss. Beides trägt dazu bei, dass die Karies verur-sachenden Bakterien sich leicht vermehren können.

azpd/Lu.G.

Neues zur Zitronenmelisse
Nach ersten wissenschaftlichen Untersuchungen könnte die Zitronen-melisse auch für Patienten, die an Demenz leiden, eingesetzt werden. Die Wirkung der Pflanze, die schon im 16. Jahrhundert als „Geistesbe-schleuniger" beschrieben wurde, hat die Forscher verblüfft. In Labor-versuchen wurde nämlich festgestellt, dass die Pflanze die Aktivität von Acetylcholin steigert, einem chemischen Botenstoff, der mit dem Erin-nerungsvermögen in Verbindung gebracht wird. Der Botenstoff ist bei Alzheimer-Patienten nur in geringen Mengen vorhanden. In ersten Versuchen mit Studenten, die Kapseln mit getrocknetem Pflanzenextrakt bekamen, wurde bewiesen, dass der Extrakt die Hirnleistung verstärkt. Die Durchführung weiterer genauer Studien, um zu sehen, ob die Pflanzen-extrakte auch bei Alzheimer angewendet werden können, ist geplant.

Gesundheits-Nachrichten 7-8/03

Olivenöl auch in der Intensivmedizin
Einfach ungesättigte Fettsäuren aus Olivenöl weisen aus ernährungsmedizinischer Sicht so vielfältige Vorteile auf, dass sie sogar seit kurzem von Intensivmedizinern in Form von olivenölhaltigen Infusionslösungen genutzt werden, betont Sven-David Müller von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Bad Aachen. In Deutschland erhalten 14000 Menschen, davon 12000 in Kliniken und 2000 im häuslichen Bereich, eine parenterale Ernährung (Infusionsernährung), da sie aus Krankheitsgründen anders nicht ernährt werden können.

GfED

Obst und Gemüse senken Bronchialkrebsrisiko
Das Lungenkrebsrisiko kann durch einen hohen Verzehr von Obst und Gemüse gesenkt werden. Das ist das Ergebnis von vier internationalen Studien, die Dr. Karl-Matthias Deppermann vom Fachkrankenhaus
für Lungenheilkunde und Thoraxchirurgie beim Pneumologenkongress
in München vorstellte. Einige Studien haben Anhaltspunkte dafür geliefert,
dass besonders das Bronchialkrebsrisiko durch den Obst- und Gemüsekonsum verringert werden kann. Die beste Vorbeugung gegen Lungenkrebs ist jedoch nach wie vor der Verzicht auf das Rauchen.

rrA


Schwangerschaft: Fehlen die Omega-3-Fettsäuren, erhöht sich das Risiko einer Depression

(mk) Eine optimale Ernährung spielt in der Schwangerschaft eine wichtige
Rolle, denn das Kind im Bauch fordert seinen Tribut. Viele Frauen leiden gerade in dieser Zeit unter Depressionen, man spricht dann von so genannten Schwangerschaftsdepressionen. Dass die Fettsäure dabei eine wichtige Rolle spielt, hat jetzt der US-Wissenschaftler Dr. Joseph R. Hibblen aus Rockville/USA herausgefunden. Er untersuchte 14 000 Schwangere, und seine Studien haben ergeben, dass die Omega-3-Fettsäure im Zusammenhang mit den Depressionen eine wichtige Rolle spielt: Sind die Reserven dieser wertvollen Fettsäure aufgebraucht,
verdoppelt sich das Risiko einer Depression während und auch nach
der Schwangerschaft. Der Grund: die mit der mütterlichen Nahrung aufgenommene Fettsäure wandert sofort zum Fötus zugunsten seiner optimalen neurologischen Entwicklung. Da diese Fettsäure vom Körper nicht selbst gebildet werden kann, leeren sich die mütterlichen Reserven
bald, was das Risiko für depressive Symptome in die Höhe treibt.

(Quelle: ALSPAC-Studiengruppe, Dr. J.R. Hibblen/USA, Rockville)

Muttermilch schützt vor Übergewicht im Kindesalter
Stillende Mütter ersparen ihren Kindern das spätere Abspecken. Darauf macht die Nationale Stillkommission am Bundesinstitut für Risikoeinschätzung (BfR) aufmerksam. Es gibt verschiedene Theorien: der gestillte Säugling trinkt solange, bis er satt ist, während das Fläschchen möglichst ausgetrunken werden soll. Eine weitere Annahme ist, dass bestimmte aktive Stoffe in der Muttermilch das Wachstum und die Ausbildung von Fettzellen beeinflussen können. Außerdem könnten unterschiedliche Zusammensetzungen von natürlicher Muttermilch und dem ihr nachgebildeten Muttermilchersatz andere hormonelle Reaktionen beim gestillten Kind hervorrufen und den Stoffwechsel dauerhaft prägen.

J.G. Bielefeld

Herzkrank durch zuviel Fleisch
Frauen, die sich ungesund ernähren, werden eher herzkrank. Dies hat, wie die Ärzte-Zeitung berichtet, Dr. oec. troph. Birgit-Christiane Zyriax bei der Untersuchung von 200 Frauen zwischen 30 und 80 Jahren festgestellt, die wegen koronaren Herzerkrankungen, Angina pectoris oder Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert worden waren. Im Gegensatz zu gesunden Frauen hatten sie mehr Fleisch, Wurstwaren, Soßen, Desserts und Butter gegessen. Auch Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck und Fettstoff-wechselstörungen kamen in dieser Gruppe häufiger vor.

rrA

Magnesium senkt den Blutdruck
Oral eingenommenes Magnesium kann offenbar Bluthochdruck senken. Die Dosis abhängige Wirkung des Spurenelements haben nach Angaben der „Ärzte-Zeitung“ Forscher der John-Hopkins-Universität im amerikanischen Baltimore erstmals nachgewiesen. Ein Blutdruck senkender Effekt von oral aufgenommenem Magnesium sei danach bei Dosierungen von täglich 486 bis 927 Milligramm zu erwarten. Pro 243 Milligramm sei der systolische Blutdruck um 4,3 mmHg und der diastolische Blutdruck um 2,3 mmHg gesunken.

rrA

Dicke stark krebsgefährdet
Übergewicht erhöht auch das Krebsrisiko. Wie amerikanische Forscher feststellten, geht jeder sechste Todesfall durch Krebs auf das Konto von Fettleibigkeit. 90 000 Todesfälle pro Jahr ließen sich allein in den USA vermeiden – wie das „New England Medical Journal“ berichtet –, wenn die Menschen ein gesundes Verhältnis von Körpergewicht zur Körpergröße einhalten würden (Body-Mass-Index 25). Die Ursachen für den um 50 Prozent erhöhten Krebstod von Übergewichtigen vermuten Forscher in
gestörtem Hormonhaushalt und einen Überschuss an Östrogen und Insulin, der das Zellwachstum übermäßig anregt.

rrA

Nierenschäden durch Rauchen
Rauchen verdreifacht das Risiko von Nierenschäden auch bei Menschen, die gesund sind und kein erhöhtes Risiko für Nierenleiden haben. Das haben Mediziner der Universität Melbourne bei der Untersuchung von 4500 Australiern festgestellt. Der Grad der Nierenschädigung stand in direktem Zusammenhang mit der Menge der gerauchten Zigaretten.

rrA

Obst und Gemüse schützen vor Magenkrebs
Obst und Gemüse senken auch das Magenkrebsrisiko. Das hat, wie die Ärzte-Zeitung berichtet, eine Zwischenanlyse der europäischen EPIC-Studie ergeben, an der in Deutschland 53000 Menschen zwischen 35 und 65 Jahren teilgenommen haben. Täglich sollten, auf fünf Portionen
verteilt, etwa 600 g Obst und Gemüse gegessen werden.

rrA

Studie: Schwarzer Tee mit Milch gesünder als ohne Milch
(mk) Wer täglich schwarzen Tee trinkt, nimmt täglich kleine Mengen der im Tee enthaltenen Oxalsäure auf. Langfristig kann das zu Harn- und Harnleitersteinen führen. 70 Prozent bestehen hauptsächlich aus Kalziumoxalat und/oder Phosphat. Eine Studie der Lincoln University
in Canterbury/Neuseeland hat jetzt ergeben, dass Tee mit Milch diesen Effekt nicht hat. Die Studienteilnehmer hatten täglich sechs Tassen schwarzen Tee getrunken – die einen mit Milch, die anderen ohne. Bei der Gruppe, die Tee mit Milch zu sich genommen hatte, wurden bei Untersuchungen nur geringe Oxalatwerte gefunden. Fazit der Experten: Tee wie die Briten und Inder trinken – mit Milch.

European Journal of Clinical Nutrition
EJCN, Vol. 57/2003

Studie ergab: Wer mit einem Hund aufwächst neigt weniger zu Allergien
(mk)Kinder, die schon von Klein auf mit einem Hund aufwachsen, haben ein reduziertes Risiko, später eine allergie zu bekommen. So der US-Immunologe Dr. Sanjay Gupta. Demnach beeinflusst ein Hund im Haushalt (egal ob er langes oder kurzes Fell hat) das Immunsystem eines Neugeborenen positiv, d.h. er bringt es auf Touren, so Gupta. Es bilden sich Zellen aus, die später eine Allergie verhindern. In den USA gibt es biszu 50 Millionen Allergiker, davon leiden 4,6 Millionen Kinder an Asthma bronchiale und 43 Millionen US-Bürger besitzen einen Hund. Die Ergebnisse der Studie sollen jetzt mit weiteren Studien verfeinert werden.

(American Academy of Allergy, Asthma and Immunology)

Bei Alzheimer and Gedachtnisstorungen gehoren Orangen and Paprika auf den Speiseplan
(mk) Wer verwirrt ist and unter Gedachtnisstorungen leidet, der sollte viel Orangen and Paprika essen, denn hier sind die Vitamine C, E and Betakarotin (Provitamin A) enthalten, die Alzheimer vorbeugen konnen. Und auch die sekundären Pflanzenfarbstoffe, so genannte Flavonoide, halten Freie Radikale, das sind zellschädigende Atome, auf. Das haben niederlandische Forscher jetzt anhand einer Studie mit 5000 Teilnehmern herausgefunden. Freie Radikale entstehen wahrend der normalen Stoffwechselvorgange im Körper. Die Natur hat aber auch Radikalfänger, die Antioxidantien vorgesehen. Zu ihnen gehören Vitamin A and D and die jeweilige Pflanzenfarbe, die nicht nur das Auge locken soil, sondern in Verbindung mit den Vitaminen auch freie Radikale bindet and unschadlich machen kann.

JAMA - Journal Medical Association 62002

In dem anderen den Gegner sehen - größtes Risiko für Herzinfarkt

(mk) Feindseligkeit tötet das Herz! So der US-Experte Raymond Niaura von der Brown University in Providence/USA. Wer ständig mit seinen Mitmenschen kampft and ihnen gegenuber eine hasserfullte, abwehrende Haltung einnimmt, hat der US-Studie zufolge das groBte Herzinfarktrisiko, noch vor Fettleibigkeit, Nikotinkonsum oder zu hoher Blutfettwerten. Der permanente Stress, den sich die Betroffenen selber zufuhren, konnte etwa zu schadlichen hormonellen Reaktionen oder zu Herzrhythmusstorungen fuhren, vermutet der US-Forscher. Die Studie basiert auf einer dreijahrigen Beobachtung von 774 fiber 60 jahrigen Mannem. Knapp sechs Prozent davon, die sich auf Grund eines Fragebogens als sehr feindselig erwiesen hatten, bekamen in dieser Zeit eine Erkrankung der HerzkranzgefäBe.

Health Psychologie, Vol. 21/mno. 6

Kann Pflanzenkost Alzheimer verhindern? 
Reichlicher Verzehr von Obst und Gemüse, Nüssen, Samen und pflanzlichen Ölen in jungen Jahren kann möglicherweise im Alter der Alzheimer Krankheit vorbeugen. Das haben niederländische Wissenschaftler bei der Befragung von 5.395 älteren Menschen nach ihren Ernährungsgewohnheiten herausgefunden. Die Wissenschaftler vermuten, dass die in der Pflanzenkost reichlich enthaltenen Antioxidantien, besonders die Vitamine C und E, Altersdemenz bremsen können. Das Ergebnis scheint auch die These zu bestätigen, dass freie Radikale an der Entstehung von Alzheimer beteiligt sind. rrA
Unter Magersucht leidet auch das Gehirn 
Bei Magersucht junger Frauen verringert sich nicht nur das Körpergewicht, sondern auch das Hirnvolumen. Forscher der Universität Münster haben bei kernspintomographischen Untersuchungen festgestellt, dass bei Frauen mit extremem Untergewicht (Body-Mass- Index unter 17,5) Denk-, Lern- und Reaktionsvermögen abnehmen. Außerdem leiden die Magersüchtigen oft unter Depressionen. Während einer Therapie nahmen die Frauen zwar deutlich zu, und auch die Depressionen gingen zurück. Doch die Gehirnaktivität hatte sich auch nach sechs Monaten noch nicht gebessert. rrA
Diabetes verkürzt das Leben 
Wer bereits mit 40 Jahren unter Diabetes mellitus (Altersdiabetes) leidet, hat eine um acht Jahre verringerte Lebenserwartung. Bei 70jährigen Männern verkürzt sich das Leben noch um zwei Jahre, bei gleichaltrigen Frauen um vier Jahre. Spätfolgen von Diabetes können unter anderem Nierenversagen, Erblindung, Fußamputation und Arteriosklerose sein. Davor warnte, wie die Ärzte-Zeitung berichtet, Dr. Andrew Morris von den Tayside University Hospitals auf einem Kongress in Budapest. Änderung des Lebensstils und richtige Einstellung der Blutdruck- und Blutzuckerwerte sind deshalb notwendig. rrA
Obst in Häppchen bei Kindern beliebt 
Kindern sollte man Obst und rohes Gemüse in kleinen Häppchen anbieten. Dann greifen sie öfter zu als bei ungeteiltem Obst. Das hat eine Studie der Universität Dortmund ergeben. In einer Kontrollgruppe verzehrten Kinder 153 Gramm kleingeschnittenes Obst und Gemüse, dagegen nur 80 Gramm ganze Früchte. Am beliebtesten waren kleingeschnittene Möhren. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Sieben- bis Zehnjährige täglich sogar 200 bis 230 g Obst und Gemüse. rrA
Schwarzer Tee fördert Mundhygiene 
Nach dem Grünen Tee schreiben amerikanische Forscher der Universität von Illinois/USA jetzt auch Schwarzem Tee eine gesundheitsfördernde Wirkung zu. Demnach soll Schwarzer Tee vor schmerzhaften Zahnlöchern und Zahnfleischerkrankungen schützen. Außerdem hemmen die im Schwarzen Tee enthaltenen Stoffe das Wachstum der zahnplaquebildenden Bakterien im Mund. Diese Plaque-Bakterien und die Abbauprodukte führen zu Karies. So die Expertin Christina Wu, die dazu rät, Schwarzen Tee öfter zwischen den Mahlzeiten zu trinken. (Quelle: Excite Health online, University o. Illinois, USA, Dr. Christina Wu)
Folsäure-Zusatz: Baby-Fehlbildungen reduziert 
In Kanada hat der Zusatz von Folsäure im Essen Fehlbildungen bei Neugeborenen drastisch reduziert. Das berichten Forscher im britischen Fachjournal „The Lancet“. In Kanada werden Getreideprodukte seit 1998 mit dem Vitamin Folsäure angereichert. Seither habe sich die Rate so genannter Neuralrohrdefekte fast halbiert, schreibt das Team um Joel Ray vom „Sunnybrook and Women’s College“ in Toronto. Zu den Neuralrohrdefekten gehören der offene Rücken (spina bifida) und andere Spaltbildungen, unter anderem im Schädel und Gehirn. Neuralrohrdefekten bei 336 963 Schwangeren in der Provinz Ontario vor und nach der Einführung der Anreicherung. Ergebnis: Die Rate der Neuralrohrdefekte sank von 11 auf 6 pro 10 000 Schwangerschaften.
Fettarme Ernährung gegen Dickdarmkrebs 
Dickdarmkrebs nimmt weltweit immer mehr zu. Etwa 8,5 Prozent aller Krebsneuerkrankungen sind Dickdarmtumore. In Deutschland zählt er inzwischen bei beiden Geschlechtern zur zweithäufigsten Krebsart. 4500 internationale Studien liegen dem Weltkrebsforschungsfond Deutschland inzwischen vor, aus denen eindeutig hervorgeht, dass eine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise vorbeugend wirken können. Zur Verhinderung von Dickdarmkrebs wird eine fettarme, gemüse- und obstreiche Ernährung empfohlen. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr, Heidelberg, warnt vor dem reichlichen Verzehr von verarbeitetem Fleisch und Wurst und empfiehlt statt dessen den regelmäßigen Verzehr von Milchprodukten. rrA
Gesunde Küchenkräuter 
Küchenkräuter wie Majoran und Oregano enthalten hochwirksame antioxydante Inhaltsstoffe. Schon zwei Esslöffel dieser gehackten Kräuter können wesentlich dazu beitragen, die Aktivität von zellschädigenden freien Radikalen zu verringern, berichtet der Gesundheitsreport „Intern“ von der Universität Berkeley. Das hat eine neue Analyse des US-Bundesgesundheitsministeriums ergeben. Frische Kräuter sind wirksamer als getrocknete. rrA
Aufs Abendessen verzichten 
Wer das Altern hinausschieben möchte, sollte ab und zu auf das Abendessen verzichten. Dabei verliert man nicht nur an Gewicht, der Körper produziert auch mehr von den Anti- Aging-Hormonen Melatonin und Dehydro- Epiandrosteron (DHEA), berichtet die Ärzte-Zeitung. Melatonin senkt außerdem die Energieproduktion in der Nacht, wodurch weniger gewebsschädigende freie Radikale ausgeschüttet werden. rrA
Walking in den Wechseljahren
Schon leichter Sport wie Walking (zügiges Wandern) verbessert die Fitness und körperliche Verfassung von Frauen in den Wechseljahren. Ohne die Gelenke übermäßig zu belasten.
Wie Frau Dr. Asikainen vom Kekkonen Institute for Health Promotion Research in Tampere in Finnland herausfand – berichtet die Ärzte-Zeitung werden beim Walking nicht nur die Sauerstoffaufnahme verbessert und Herz und Kreislauf angeregt, man verliert auch an Gewicht. Das finnische Trainingsprogramm an fünf Tagen pro Woche wurde ergänzt durch praktische Ernährungsempfehlungen. rr.A
Platz am Fenster steigert Konzentrationsfähigkeit bei Kindern
(mk) Kinder lernen in Räumen mit Tageslicht leichter, schneller und intensiver. Die Helligkeit sorgt dafür, dass sie sich wohl fühlen, sich besser konzentrieren können, und ihre Leistungsfähigkeit nimmt zu. Es ist eben nicht egal, ob der Schreibtisch für die Schularbeiten an der Wand steht, weit weg vom Fenster, oder der Sitzplatz im Klassenzimmer in einer hinteren Ecke ist. Das macht müde und lustlos – entsprechend passiv verhalten sich die Kinder dann auch im Unterricht. Sinnvoll sind daher Leuchtkuppeln in den Klassenräumen, die jedem Schüler tageslichtgleiche Helligkeit liefern. Auch Dachoberlichter erfüllen diesen Zweck. Eltern sollten die Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz der Kinder kontrollieren und die Schulleitung zu Rate ziehen. (Quelle: Med 1, mko)
Was verursacht Mundgeruch?
Lästiger Mundgeruch kommt nicht, wie vielfach angenommen wird, aus dem Magen, sondern in 90 Prozent aller Fälle aus dem Munde selbst. Das hat der holländische Zahnarzt Damiel Van Stennberghe aus Löwen zusammen mit seinem Kollegen Mel Rosenberg von der Abteilung für Zahnmedizin der Universität Tel Aviv herausgefunden. Verursacher sind 500 verschiedene Bakterien, die sich in der Mundhöhle tummeln. Gründliches Zähneputzen, mehrfach am Tag, die Benutzung von Zahnseide sowie die Entfernung von Zungenbelag auf dem hinteren Teil der Zunge (mit Zahnbürste oder Zungenschaber) können dem Übel abhelfen. rr.A
Lieber Schmutzfink – kleine Kinder nicht zu oft waschen 
(mk) Hände waschen, Mund und Nase abputzen, wieder Hände waschen und abends in die Badewanne: Gerade junge Mütter neigen dazu, ihre liebsten Kleinen möglichst oft zu waschen. Die Entstehung von Allergien oder einer Neurodermitis kann aber dadurch gefördert werden, da man die Kinder vor den Keimen der Umwelt abschirmt. Für den kindlichen Organismus ist aber die Auseinandersetzung mit den Bakterien und Viren ein guter Schutz vor Allergien. Professor Thomas Luger von der Universitätshautklinik Münster macht denn auch die übertriebene Hygiene vieler Eltern dafür verantwortlich, dass immerhin ein Drittel der deutschen Bevölkerung heute an allergischen Reaktionen leidet. (Quelle: Universitätshautklinik Münster, Prof. Thomas Luger, Direktor)
Sanfte Fitness: Ein Apfel pro Tag
(mk) One apple a day keeps the doctor away – ein Apfel am Tag hält den Doktor fern, besagt dieser schon sehr alte Spruch. Denn: Äpfel sind nicht nur gesund, sie schützen auch vor Krebs. Es sind die Flavonoide, diese leuchtend gelben, roten, grünen und blauen Pflanzenfarbstoffe. Es handelt sich hier offensichtlich um so genannte Anthocyane, die die Wirkung von Wachstumsfaktoren hemmen. Das heißt, sie blockieren das Wachstum von Krebszellen und schützen zudem vor dem Angriff freier Radikale. Dazu verstärken sie die Wirkung von Vitamin C und Adrenalin. Eine 15-jährige Studie in Finnland hat ergeben, dass das Zusammenspiel von Flavonoiden, die besonders häufig in Äpfeln aber auch in Weintrauben vorkommen, eine krebsschützende Wirkung entfaltet, besonders bei Lungen- und Darmkrebs. Je mehr Flavonoide die freiwilligen Studien- Teilnehmer mit ihrer täglichen Nahrung aufnahmen, desto seltener erkrankten sie an Krebs. (Quelle: AMA/USA, National Finnish Cancer Registry, Helsinki)
Kein Kaffee für Schwangere?
 Schwangere sollten möglichst ganz auf Kaffee verzichten. Dem ungeborenen Kind fehlen noch die Enzyme für den Koffeinabbau. Schon ab einer Menge von 100 mg Koffein täglich steigt das Risiko einer Fehlgeburt deutlich an (das entspricht 1 ½ Tassen Kaffee), warnt das Deutsche Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik, Bad Aachen. Besonders im ersten Drittel der Schwangerschaft ist das Kind gefährdet. Besser steigt die Mutter auf schwarzen oder grünen Tee um, der wesentlich weniger Koffein enthält als Kaffee. I.C.A.
Zuviel Chemie in den Nahrungsmitteln
Die Anzahl der Zusatzstoffe in unseren Nahrungsmitteln ist vom Verbraucher kaum noch zu überblicken. In Fast Food, Fertiggerichten und vielen anderen Grundnahrungsmitteln steckt häufig mehr Chemie als zulässig. Die Skala reicht von Farb- und Konservierungsstoffen, Gelier-, Verdickungs- und Feuchthaltemitteln, Emulgatoren und Geschmacksverstärkern bis zu Trenn- und Süßungsmitteln. Auch noch zahlreiche andere Stoffe mit E-Nummern können den Lebensmitteln zugesetzt werden. In der Summe sind die Zusatzstoffe längst nicht mehr unbedenklich, warnt die Ärzte-Zeitung. I.C.A.
Legale Drogen am gefährlichsten
Nicht die verbotenen, sondern die legalen Drogen Alkohol und Nikotin sind die gefährlichsten. So steht beispielsweise jeder vierte Todesfall von jungen Erwachsenen unter 25 Jahren im Zusammenhang mit einem alkoholbedingten Verkersunfall. Dies geht aus dem neuen Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung hervor. Jeder zehnte Arztbesuch in Deutschland ist ein „Sucht-Besuch“ und jedes fünfte Krankenbett ein „Sucht-Bett“. Durch illegale Drogen sind besonders Jugendliche aus der Party- und Techno- Szene gefährdet. Deren Risiko, abhängig zu werden, ist zehnfach erhöht. Auch Kinder aus suchtkranken Familien sind großen Gefahren ausgesetzt. g+e
Wirksamkeit von Johanniskraut bestätigt 
Bei leichten bis mittelschweren Depressionen ist Johanniskraut ebenso wirksam wie konventionelle synthetische Mittel. Das ergab eine neue Studie von Professor Gregor Laakmann von der Psychiatrischen Universitätsklinik in München. Die Patienten müssen allerdings darüber aufgeklärt werden – berichtet die Ärzte-Zeitung –, dass die antidepressive Wirkung erst nach etwa zwei bis drei Wochen nach Einnahmebeginn einsetzt. Durchgeführt werden sollte die Therapie mindestens sechs Monate. I.C.A.
Augen brauchen viel Vitamin C und E und Beta-Carotin-Schutz vor Makuladegeneration

 (mk) In Deutschland sind zirka zwei Millionen Menschen von der altersbedingten Makuladegeneration (AMD), die zum Verlust des zentralen Sehvermögens führt, oder vom grauen Star betroffen. Studien haben jetzt ergeben, dass eine Ernährung mit viel Vitamin C und E und auch den Carotinoiden Beta-Carotin, Lutein und Zeaxanthin vorbeugend wirkt und beide Erkrankungen aufhalten kann. „Die höchste Konzentration des Körpers an Vitamin C findet man in der Augenlinse“, so Professor J. Flammer aus Basel, und „die meisten Augenkrankheiten können zwar schon in der Jugend auftreten, mit höherem Alter nehmen sie aber deutlich zu, weil sie sich unbemerkt, schleichend über Jahre entwickeln.“ Vorbeugend sollte daher die Ernährung, so die Experten, aus viel Grünkohl, Spinat, Staudensellerie, Lauch, Broccoli, Kopfsalat, Erbsen oder Kürbis bestehen. Denn viele Gemüsesorten enthalten u. a. die Carotinoide Lutein und Zeaxanthin, die der Körper selbst nicht bildet und die er über die Nahrung aufnimmt, um die altersbedingten Makuladegeneration oder dem grauen Star vorzubeugen. 

Quelle: EVI-Arbeitskreis Ernährung und Vitaminform. Frankfurt, online

Winter-Wunderwaffe: Schwarzer Holunder

(mk) Schwarzer Holunder zur Stärkung der Widerstandskräfte ist längst kein Geheimtipp mehr. Kenner wissen um die Heilwirkung der schwarzblauen Beeren und bunkern den Saft für grippeverdächtige Herbst- und Wintertage. Holunder-Beeren enthalten schweißtreibende Glykoside, Flavone, die vitaminähnlichen Stoffe Cholin und Rutin, Schleim- und Gerbstoffe. Als Fliedertee kannte ihn schon unsere Großmutter zur innerlichen Anwendung bei Grippe, Erkältung, Husten und Schnupfen. Frische Beeren werden als Saft und Marmelade bei Verdauungsstörungen, Nervenschmerzen und anderen Infektionskrankheiten verabreicht. Wer nicht gern Tee trinkt, kann Holundermus mit Pflaumen und Äpfeln mischen. Teezubereitung: Einen Teelöffel Beeren über Nacht in einer Tasse Wasser einweichen und am Morgen kurz aufkochen, maximal drei Tassen davon täglich trinken. Kuranwendung: sechs Wochen, ein bis drei Tassen täglich.

Quelle: Bio-Medizin, G. Leibold, Chur, Schweiz

Ernährung: Schlaganfall mit Soja verhindern 

(mk) Wer sich linolsäurereich ernährt, kann einem Schlaganfall vorbeugen. Das haben Studien in Japan ergeben, so die „American Heart Association“. Linolsäure (organische Säuren, die Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff enthalten) kommt in Pflanzenölen und Sojaprodukten vor. Die Experten der Studie errechneten, dass ein fünfprozentiger Anstieg des Linolsäurekonsums das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, um 28 Prozent senke. 

Quelle: American Heart Association.

Schwindel: Gleichgewichtsorgan trainieren 

Schwindel ist immer ein Alarmzeichen des Körpers, ähnlich wie der Schmerz. Die Ursachen können vielfältig sein: Erkrankungen des Ohres, der Augen, des Nervensystems oder Durchblutungsstörungen. Nur ein Arzt kann hier die genaue Ursachenforschung vornehmen. „Neben einer medikamentösen Behandlung gibt es aber auch die physikalische Therapie, das heißt, mittels körperlicher Übungen wird das Gleichgewichtsorgan trainiert“, so Dr. 

Karin Hamann aus Frankfurt. Man kann zum Beispiel: – im Bett die Augen nach oben und unten und nach rechts und links bewegen, – im Stehen den Kopf nach vorn und zurück bewegen. – Ballwerfen mit einem Partner ist generell bei Schwindel ein gutes Training. – Man wirft den Ball in Augenhöhe von der einen in die andere Hand. – Man fixiert im Sitzen ein sich bewegendes Pendel. 

Quelle: Dt. Ärztekongress, Berlin, Hormonsan Kwizda GmbH, Frankfurt

Cholesterin mit Soja senken

Zur Senkung eines erhöhten Cholesterinspiegels empfiehlt sich der häufige Verzehr von Sojaprodukten. Soja ist reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen, an Lecithin und sekundären Pflanzenstoffen. Es enthält kein Cholesterin. Dadurch entwickelt Soja eine Schutzwirkung vor Krebs, vor Wechseljahresbeschwerden und wirkt positiv auf Hirn und Nervenfunktionen, berichtet Diplom-Oekotrophologin Katrin Rasche im Pressedienst des Deutschen Instituts für Ernährungsmedizin und Diätetik, Bad Aachen. Im Reformhaus gibt es viele wohl- schmeckende Soja-Nahrungsmittel.

 g+e

Krebs häufig „hausgemacht“

Krebserkrankungen sind häufig durch falsche Lebensweise hausgemacht.
Der neueste Krebsbericht in den USA, der von mehreren Instituten ausgearbeitet wird, nennt drei Haupt- gründe für die Entstehung oder Verhinderung von Karzinomen: Ein Drittel aller Krebserkrankungen könnte durch Verzicht auf Tabak- waren verhindert werden, eine an Obst, Gemüse und Getreide reiche Ernährung könnte die  Krebshäufigkeit ebenfalls um rund 30 Prozent senken. Auch der Abbau von Übergewicht kann die Entstehung von Krebs, vor allem Brustkrebs, vermin- dern. Außerdem würden die Vorsorgeuntersuchungen zu wenig genutzt. Je früher ein Krebs erkannt werde, umso besser seien die Heilungschancen. 

g+e

Aprikosen – reich an Vitamin A

Von allen heimischen Obstsorten haben Aprikosen den höchsten Gehalt an Vitamin A. Bereits 300 Gramm der Früchte decken den 

Tagesbedarf an diesem für Haut und Augen wichtigen Vitamin. Daneben enthalten die orangenen Früchte noch Vitamin E, B und C sowie Kalium, Phosphor und Eisen.

Tomaten schützen vor Prostata-Krebs

Prostata-Krebs ist eine der häufigsten Männerkrankheiten. Richtige Ernährung kann diesem Leiden vorbeugen helfen. Neuere Forschun- gen haben ergeben, dass das in Tomaten und Tomatensoßen enthaltene Lykopen, Omega-3-Fettsäuren,

ferner Selen und die Vitamine E und A sowie eine an Obst, Gemüse und Getreide reiche Kost die Entstehung von Prostata-Krebs hemmen oder verhindern können. Gemieden werden sollten fettes Fleisch und andere tierische Fette. 

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Kinder mehr vor dem Fernseher als im Klassenzimmer

Bis zur 10. Klasse verbringt ein deut- scher Schüler im Durchschnitt mehr Stunden vor dem Fernseher als in der Schule. Darauf hat der Vorsitzende des Pädagogischen Arbeitskreises des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, Dieter Velten, aufmerksam gemacht. Wie keine Generation zuvor wüchsen Kinder heute mit den Massenmedien auf. „Bereits ungeboren hören sie im Bauch der Mutter das Klingeln des Handys." Velten zufolge schadet der übermäßige Konsum visueller Medien der Phantasie und Denkentwicklung des Kindes. Die stundenlange Einwegkommunikation mit Computer und Fernsehen führe oft zu Sprachproblemen. Etwa jedes vierte Kind leide darunter. Deshalb sei es wichtig, in Jungschargruppen den verantwortlichen Umgang mit Medien einzuüben, indem man Filme mit den Kindern anschaue und anschließend darüber spreche. Angesichts des Pluralismus von Werten und Normen komme es darauf an, ethische Orientierungshilfen anzubieten und Unterscheidungskompetenz zu ver- mitteln. Nur wer seine eigene Identität gefunden habe, könne sich in einer multikulturellen und  multireligiösen Gesellschaft mit anderen verständigen.

Quelle: Leben u. Gesundheit 6/02

Bewegung und Ernährungsumstellung schützen vor Diabetes

(mk) Wir wissen es alle – wir bewegen uns zu wenig und essen häufig zu fett. So jedenfalls der Finne Professor Jaakko Tuomilehto aus Helsinki, der jetzt für seine Studie zur Vorbeugung von Zuckerkrankheit durch Ernährungsumstellung und mehr Bewegung einen Preis erhält. Er konnte nämlich nachweisen, dass das Risiko an Typ-2-Diabetes (nicht insulinabhängiger Diabetes/ Altersdiabetes) zu erkranken, sich um

58 Prozent reduziert, wenn man bei Übergewicht kontrolliert abnimmt und statt gesättigter (z.B. in Fleisch, Butter) ungesättigte Fettsäuren (z.B. in Olivenöl und Avocados) sowie ver- mehrt Pflanzenfasern zu sich nimmt, außerdem täglich wenigstens 30 Minuten körperlich aktiv ist z.B. Aerobic macht. 

(Quelle: GSK GlaxoSmithKline, München sponsert Hellmut-Mehnert-Preis auf dem Gebiet der Diabetes-Prävention)

Haut auch bei Sonnenbrand eincremen

(mk) Rote Flecken und schmerzende Haut: Sonnenbrand. Selbst wenn jetzt jede Berührung weh tut, bei Sonnenbrand braucht die Haut Pflege, denn sie ist entzündet. „Lotion oder Milch sind besser als Salben und fettige Cremes", rät Dr. Christin Wolfgram aus Berlin. „Denn diese verhindern, dass die Haut die überschüssige Wärme abgeben kann. Dagegen enthält eine Lotion viel Wasser und kaum Fett und hat eine kühlende Wirkung." Der Schutz vor der Sonne (Sonnenbrille, Sonnenhut, Sonnenschutzkleidung sowie ein T-Shirt oder Sonnenschirme) verhindert auch eine vorzeitige Alterung der Haut. 

(Quelle: mko/online)

Selenmangel schwächt die Immunabwehr 

Ein Defizit an Selen in der Nahrung kann die Aktivität der natürlichen Killerzellen im Körper und die unspezifische Abwehr schwächen, was u. a. die Entstehung von Krebs begünstigt. Darauf wies Professor Dr. Ralf Bauer, Bonn, auf einem  Therapiekongress in Karlsruhe hin. Selen ist in Getreideprodukten enthalten. Wo die Versorgung damit mangelhaft ist (die Bundesrepublik liegt an der unteren Grenze), kann auf selenhaltige Präparate aus dem Reformhaus zurückgegriffen werden.

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Kopfschmerzen durch Gluten

Widersetzen sich Kopfschmerzen allen Therapieversuchen, so kann eine Gluten-Überempfindlichkeit vor- liegen. Britische Wissenschaftler haben wie die Zeitschrift „Neurology" berichtete, mit einer glutenfreien Diät bei sieben von neun Patienten

langjährige Kopfschmerzen beseitigen können. Gluten sind ein Getreideeiweiß, auf das manche Menschen allergisch reagieren. Deklarierte glutenfreie Produkte gibt es im Reform- haus. 

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Rapsöl schützt das Herz

Rapsöl erfreut sich bei den Verbrauchern immer größerer Beliebtheit. Im Lebensmitteleinzelhandel stieg der Umsatz von deklariertem Rapsöl 2001 gegenüber dem Vorjahr um 46 Prozent auf über 100000 Tonnen. Rapsöl enthält wie Olivenöl einen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren, die das „schlechte" LDL-Cholesterin kräftig, das „gute" HDL-Cholesterin jedoch nur geringfügig senken. Dazu kommen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren, die Krebs- und Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen, wenn sie – wie beim Rapsöl – ein einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Geschmacklich neutrales und deklariertes Rapsöl gibt es im Reform- haus. 

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Zehn Kilo weniger . . .

Würden stark übergewichtige (Adipöse) nur zehn Kilo abnehmen, hätten wir bald nur noch halb so viele Hochdruckkranke und Diabetiker, prophezeite Professor Alfred Wirth auf der 17. Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft in Bremen. Die Reduktion von Übergewicht sei eine der wichtigsten Maßnahmen zur Prävention von koronaren Herzerkrankungen. Außerdem werde die Insulinresistenz verringert und der Blutdruck normalisiert. Bei einer Diät sollte vor allem auf tierische Fette verzichtet werden. Verstärkt werde ihre Wirkung noch durch körperliche Bewegung, vor allem durch Ausdauertraining. 

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Immuntraining – entspannt

Entspannung stützt das Immun- system und macht widerstands- fähiger gegenüber Infektionen, wie jetzt ein Psychologenteam der Universitäten Frankfurt und Gießen bestätigt hat. 20 gesunde Versuchsteilnehmer übten sich – mit einwöchiger Pause zwischen den Trainings – in den beiden populären Entspannungstechniken des autogenen Trainings und der progressiven Muskelrelaxation. Speichelproben offenbarten, dass dort nach beiden Entspannungsübungen die Konzentration von Immunglobulin A deutlich gestiegen war. Diese Antikörper des Immunsystems schützen die Schleimhaut der Mundhöhle und der oberen Atemwege vor eindringenden Viren und Bakterien. Die beiden Entspannungsverfahren kurbelten aber nicht nur das Immunsystem an, sondern verbesserten auch das subjektive Wohlbefinden. Dabei gaben die Teilnehmer der Muskelrelaxation gegenüber dem autogenen Training den Vorzug: sie wurde „als leichter empfunden, führe zu größerer Zufriedenheit, und störende Gedanken liessen sich dabei besser ausschalten".

Quelle: Psychologie heute September 2001

Sonnenlicht gegen Hochdruck

Wissenschaftler der Freien Universität Berlin haben festgestellt, dass das Licht der Sonne bei Menschen mit (zu hohem) Blutdruck gesundheitsfördernd ist. Sie bestrahlten Hypertoniepatienten im Verlauf von sechs bis zehn Wochen wiederholt mit natürlichen, also dem Sonnen- licht entsprechenden UV-Spektren. Die während dieser seriellen Lichttherapie erzielte Senkung des systolischen und diastolischen Blutdrucks war sogar noch bis zu neun Monaten nach der Behandlung messbar. Wird durch die Haut ausreichend Sonnenlicht aufgenommen, aufgenommen, regt das die Vitamin-D-Produktion im Körper an. Vitamin D beeinflusst das Immun- system und den Knochenstoffwechsel. Darüber hinaus ist es an der Herz-Kreislauf-Regulation beteiligt. Einer Studien-Kontrollgruppe verabreichten die Forscher ausschließlich Vitamin-D-Tabletten und verzichteten auf eine Bestrahlung mit UV-Licht. Doch obwohl dadurch vergleichbar hohe Vitamin-D-Konzentrationen erreicht wurden, blieb der blutdrucksenkende Effekt aus. Die biologische Wirkung basiert demnach auf der UV-Strahlung. Diese Entdeckung erhielt den mit 12000 Dollar dotierten Arnold-Rikli- Preis 2001. (A. Rikli, 1823–1906, Schweizer Naturheilkundler, der die neuzeitliche Sonnenlichttherapie begründete.)

Quelle: medpoint.ch (Gesundheits-Nachrichten)

Bester und kostenloser Schutz für die Augen: Viel trinken

(mk) Der Appell, viel zu trinken – mindestens zwei Liter Flüssigkeit am Tag – gilt besonders für ältere Menschen, die kein ausgeprägtes Durstgefühl mehr haben. Denn: auch unsere Augen brauchen Flüssigkeit. Flüssigkeitsmangel beeinträchtigt die Fließeigenschaften des Blutes, sie nimmt ab, unsere Netzhaut und das Sehnervengewebe aber brauchen Flüssigkeit, so Dr. Michael Wiederholt von der Freien Universität in Berlin. Empfohlen werden Wasser und Kräutertees. Patienten mit Herz- schwäche sollten allerdings ihren Arzt konsultieren, denn zu große Trinkmengen können die Pumpkraft des Herzens schwächen.

Quelle: Dr. M. Wiederholt, Freie Universität Berlin

Ernährung: Fertignahrung erhöht Risiko für Typ-II- Diabetes

(mk) Wer viel rotes oder verarbeitetes Fleisch isst, dazu hoch fetthaltige Milchprodukte, raffiniertes Getreide und viele Süßspeisen verzehrt, trägt wesentlich dazu bei, an Diabetes Typ-II, auch Alterszucker genannt, zu erkranken. 
Das Risiko verstärkt sich noch, so der Wissenschaftler Dr. Frank B. Hu von der Public Harvard Universität in den USA, wenn Bewegungsmangel dazu kommt. Bei der Studie wurden die Essgewohnheiten von 42000 Männern über einen Zeitraum von 12 Jahren untersucht. Typ-II-Diabetes kann zur Blindheit, Nierenversagen und Herzerkrankungen führen.

Quelle: Havard Public School of Public

(Health/Annals Internal Medicine)

Schutz vor Alzheimer: 
Vitamine B 12 und Folsäure

(mk) Vitamine spielen im Zusammen- hang mit der Alzheimer-Erkrankung eine wichtige Rolle. Schwedische Wissenschaftler entdeckten jetzt anhand einer Studie, dass Vitamin B 12 und Folsäure vor Demenz schützen. Drei Jahre lang untersuchten die Mediziner das Blut von 370 Patienten: Jene mit geringen Vitamin-B12-Werten oder einem geringen Folsäurespiegel hatten ein 2,1fach erhöhtes Risiko, an Alzheimer zu erkranken. B12 kommt in Huhn, Rind-, Schweinefleisch, Milch, Käse, Fisch und Eiern vor. Folsäure ist in grünem Blattgemüse, Pilzen, Nüssen, Erbsen, Eigelb und Vollkornbrot enthalten.

Quelle: Neurology, Vol. 567/01

Neue Studie: Mobiltelefone sind doch nicht „ohne" – Kinder besonders gefährdet

(mk) Kinder telefonieren besonders gern und lang – besonders per Handy. Das ist gesundheitlich bedenklich. So jedenfalls das Ergebnis einer neuesten Studie des britischen Physikers Dr. Gerard Hyland. „Wenn man Mobiltelefone essen könnte, würde man sie nicht zulassen, da es zu wenig Gewissheit über ihre Sicherheit gibt", sagt der Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Lancet". Niederfrequente Strahlung von Handys ist besonders für Kinder gefährlich, weil ihr Immun- system weniger robust ist, als das Erwachsener.

Die wichtigsten Folgen sind: Kopfschmerzen, Gedächtnisverlust und Schlafstörungen. Ein Viertel der 25 Millionen Handy-Nutzern in England sind unter 18 Jahre.

Quelle: The Lancet, Vol. 359, No. 9306

Nüsse kontra Herzinfarkt

Wer häufig Nüsse ist, erleidet seltener einen Herzinfarkt. Das hat eine Studie mit 30000 Adventisten in den USA über mehrere Jahre hinweg ergeben. Wer fünfmal in der Woche Nüsse gegessen hatte, wies ein um 40 Prozent erniedrigteres Herzinfarktrisiko auf als eine Gruppe, die seltener als einmal in der Woche Nüsse verspeist hatte. Männer mit hohem Nussverzehr lebten 5,6 Jahre länger, Frauen 4,7 Jahre, berichtet der Auswertungs- und Informations- dienst für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Andere Studien hätten zu ähnlichen Ergebnissen geführt. Die Wissenschaftler erklären diesen Effekt mit dem günstigen Fettsäuremuster der Nüsse mit viel einfachen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Fazit: Mehr Nüsse essen und dafür tierische Fette einsparen. 

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Schützen Äpfel die Lunge?

Der regelmäßige Verzehr von Äpfeln und Birnen schützt möglicherweise die Atemwege der Lunge. Forscher vom National Institute of Public Health and Envirement in Blithoven, Niederlande, fanden bei der Beobachtung von 14000 Personen über drei Jahre hinweg heraus, dass Äpfel- und Birnenesser seltener an Dauerhusten und Atembeschwerden litten als andere. Auch Raucher konnten ihr Risiko für chronische Bronchitis und Lungenemphyseme deutlich senken. Die Wissenschaftler führen das auf die im Kernobst enthaltenen Latechine und andere Pflanzenstoffe zurück. 

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Spazieren gehen aktiviert das Gehirn

Ältere Menschen sollten viel spazieren gehen. Körperliche Bewegung aktiviert das Gehirn. Bereits zwei wöchentliche Spaziergänge von jeweils einer Stunde genügen, um Alte geistig fit zu halten, empfahl Professor Wildor Hollmann von der Sporthochschule Köln auf einer Tagung der Bundesärztekammer in Köln. Das hätte eine Studie mit 14 Männern zwischen 65 und 80 Jahren ergeben, bei der sich die Teilnehmer ein Dutzend Wortpaare merken und anschließend wiedergeben mußten. Die Spaziergänger hätten dabei ähnlich gute Werte erzielt wie eine Gruppe von 24jährigen. 

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Jedes fünfte Kind allergisch

Bereits jedes fünfte Kind in der Bundesrepublik hat eine Nahrungsmittelallergie, aber nur zwei Prozent der Erwachsenen. Diese Zahlen wurden auf dem Kongress "Fortschritte der Allergologie, Immunologie und Dermatologie" in Davos genannt. Vor- sicht geboten ist je nach Art der Allergie beim Verzehr von Äpfeln, Birnen, Kirsche, Pflaumen, Himbeeren, Erdnüssen, Getreideprodukten, Bohnen, Linsen, Sellerie, Mohrrüben, Paprika, Pfeffer, Zimt und Muskat - nur um einige der Allergieauslösen- den Stoffe zu nennen.

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Ginko bessert Sehvermögen

Im Alter lässt oft die Durchblutung der Netzhaut nach, wodurch das Sehvermögen beeinträchtigt wird. Gegen diese Netzhautdegeneration hilft, wie Dr. Dietrich Knapp aus Memmingen auf einer Pressekonferenz in Hamburg berichtete, ein Ginko-Spezialextrakt. Bei einer kontinuierlichen Doppelblindstudiemit insgesamt 99 Patienten habe sich das Sehvermögen der Ginko-Gruppe bereits innerhalb der ersten vier Wochen deutlich verbessert. Das Präparat eigne sich auch zur Behandlung von Patienten mit beginnenden Netzhautschäden.

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Soja schützt vor Brustkrebs

Eine gesunde Ernährung kann der Entstehung von Brustkrebs entgegenwirken. Das Nutrion Cancer Prevention Programm in den USA hat ergeben, wie Dr. Bernd Kleine-Gunk von der Euro-med-Clinic Fürth auf einer Veranstaltung in München berichtete, dass Frauen mit Normal- gewicht, die pflanzliche Fette bevorzugen, reichlich Ballaststoffe mit der Nahrung aufnehmen und viel Obst und Gemüse essen, seltener an Brustkrebs erkranken. Wichtig zur Krebsvorbeugung seien auch die in Sojaprodukten enthaltenen Isoflavine, die dei krebsfördernden Eigenschaf- ten der endogenen Östrogene im Brustgewebe bekämpfen.

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Studie: Wer viel Kaffee trinkt, schädigt seine Knochen

Neue Studien haben ergeben, dass Koffein ein Risikofaktor für Osteoporose ist, Wissenschaftler der Nebraska-Universität in North Carolina/USA haben drei Jahre lang 500 Frauen nach den Wechseljahren untersucht. Die Frauen wurden in je zwei Gruppen aufgeteilt: Frauen mit hohem Kaffee-Konsum (mehr als 300 Milligramm pro Tag, zirka drei bis sechs Tassen) und Frauen, die nur ab und zu Kaffee trinken. Dabei zeigte sich dass Frauen, die täglich nur wenig Koffein konsumieren, eine wesenlich bessere Knochensubstanz aufweisen als Frauen mit hohem Kaffeekonsum. Das Ergebnis zeigte auch, dass Kaffeeliebhaber einen Kalzium- Mangel aufwiesen, eine der Ursachen für Osteoporose. In Deutschland leiden zwölf Prozent aller Frauen - im Alter von 60 Jahren jede dritte - an Osteoporose. Daher plädieren die amerikanischen Wissenschaftler für einen moderaten Kaffeekonsum nach den Wechseljahren.

Quelle: Universität Nebraska, North Carolina, USA, Ivanhoe Broadcast News. Inc. online

Sodbrennen in der Schwangerschaft: Hausmittel helfen

Wer schwanger ist, leidet häufig unter Sodbrennen. Nach dem Essen oder nachts gelangt Säure aus dem Magen in die Speiseröhre und löst hinter dem Brustbein ein brennendes, sauerschmerzhaftes Gefühl aus. Bei Schwangeren drückt die Gebährmutter auf den Magen, und die Hormone Progesteron und Östrogen sorgen dafür, dass viele Muskeln und Gefäße ruhig- bzw. weitgestellt werden. Dadurch kann Magensaft leichter aus der Speiseröhre zurückfließen - be- sonders nachts. Manchmal steigt die Säure sogar bis in den Mund hoch.
Als Soforthilfe sollten einige rohe Scheiben Kartoffeln, Kartoffelsalat, Haselnüsse, Mandeln, Basilikum oder ein Stück trockenes Weißbrot gegessen werden. Alles muss gut "eingespeichelt" werden. Dazu stilles Wasser trinken, das verdünnt die Konzentration der Magensäure und lindert das Brennen.

Ginko hilft auch bei Tinitus
 

Der kleine Mann im Ohr, der bei manchen Menschen unentwegt Geräusche erzeugt, kann mit einem Spezialextrakt aus Ginko biloba ruhig gestellt werden. Wie Dr. Ludger Klimek von der Deutschen Klinik für Diagnostik in Wiesbaden berichtet, konnten dadurch bei 75 Prozent von 1370 Patienten die Tinnitus-Beschwerden gemildert werden. Nach 65 Tagen hatte sich der Anteil von Tinnitus-Patienten mit schweren Symptomen von 17 auf zwei Prozent verringert, mit mittelschweren Symp- tomen von 56 auf 15 Prozent. Auch Vergesslichkeit und Konzentrations- schwäche besserten sich.

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Immer jüngere Altersdiabetiker
 

Diabetes wird sich in Folge von ungesunder Lebensweise und Bewegungsmangel in den nächsten 10 bis 15 Jahren verdoppeln. Die Zahl der weltweit 150 Millionen Zuckerkranken wird auf 300 Millionen ansteigen. Davor warnte Professor Rüdiger Landgraf, München, auf der Tagung der European Association for Study of Diabetes in Glasgow. Schon unter jungen Menschen nehme der Typ II (altersbedingte Diabetes) in den USA und Europa dramatisch zu. Sorgen bereitet dem Münchner Wissenschaftler auch die Tatsache, dass nur jeder dritte Diabetiker einen gut ein- gestellten Stoffwechsel hat. Die Hälfte gehe sogar undiagnostiziert und unbehandelt durchs Leben. Folgeschäden an den Nerven, den Augen und den Nieren verschlechtern die Lebensqualität.

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Bundesinstitut empfiehlt Jod- Kennzeichnung
 

Das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) hat eine Höchstmengenfestsetzung und Kennzeichnung für das in Algenpro- dukten enthaltene Jod empfohlen. Besonders in getrockneten Algenprodukten wurden mitunter bis zu 6.000 mg pro Kilo Trockenmasse gefunden. Die im Reformhaus als Vertragsware angebotenen Algentabletten liegen im Jodgehalt ( mit 150 Mikrogramm Tagesdosis) dagegen noch unter der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlenen Jodaufnahme von 180-200 Mikro- gramm.

Johanniskraut nach Alkoholentzug
 

Etwa 20 bis 30 Prozent der Alkohol- abhängigen leiden nach einer Ent- wöhnungskur an Depressionen. Ihnen kann mit Johanniskraut-Extrakt geholfen werden. Eine kontrollierte Doppelblindstudie mit 119 Patienten an der Hans-Prinzhorn-Klinik in Hemer unter Leitung von Professor Ulrich Trenckmann ergab, wie die Ärzte- Zeitung berichtet, dass bei vielen Patienten eine gute bis sehr gute Besserung eintrat.

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Guter Schlaf mit Baldrian und Hopfen

Immer mehr Bundesbürger bevorzugen pflanzliche Schlafmittel. Sie sind nebenwirkungsfrei und verursachen keine Abhängigkeit. Bevorzugt wer- den Baldrian, Hopfen, Melisse, Passionsblume und Kombinationen aus diesen Mitteln. Ärztliche Beobachtungen haben ergeben, dass sich dies Mittel vor allem bei Patienten mit nervös bedingten Einschlafstörungen, mit leichten Schlafstörungen und bei älteren Menschen eignen. Der Schlaf verbessert sich in der Regel nach zwei- bis vierwöchiger Therapie. Erhältlich sind die Pillen und Tees im Reformhaus.

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Kinder trinken zu wenig

Kleinkinder und Schulkinder in Deutschland trinken zu wenig. Das ergab eine Langzeitstudie des Dortmunder Forschungsinstituts für Kinderernährung. Mögliche Folgen des Flüssigkeitsmangels können Stoffwechselstörungen und Neigung zu Übergewicht sein. Kinder von 1 bis 3 Jahren sollten täglich 820 ml Flüssigkeit zu sich nehmen. 13-14jährige 1330 ml. Der Bedarf erhöht sich mit zunehmendem Alter. Als kindgerechte Getränke bieten sich Leitungswasser, Mineralwasser, Schorle aus Saft und Wasser, Obstsäfte und Früchtetees an.

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Betrunken im Mutterleib

Während der Schwangerschaft sollten Frauen am Besten ganz auf Alkohol verzichten. Wie die Neue Apotheken Illustrierte berichtet, ist bereits jedes Gramm Alkohol zu viel. Täglicher als auch gelegentlicher Alkoholkonsum von bereits unter 50g könne die kindliche Gehirnentwicklung schädigen. Der Alkohol im Blut schwangerer Mütter zerstöre Millionen von Nervenzellen im Gehirn des

Kindes. Bei schwerem Alkoholmiss- brauch komme es zu Missbildungen im Gesicht, tiefliegenden Ohren und zu einem geringeren Schädelumfang. Außerdem litten die Kinder an geistigen und seelischen Störungen, Lern- und Verhaltensstörungen und Verzögerung der motorischen uns sozialen Reifung.

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Diabetes durch Rauchen

Zigaretten können Altersdiabetes auslösen. Eine Studie mit 21 000 Männern im Alter von 40 bis 84 Jahren am Brigham und Womens Hospital in Boston Massachusetts, ergab, dass Rauchen von 20 Zigaretten am Tag über einen längeren Zeitraum hinweg das Risiko verdoppelt, an Diabetes Typ II zu erkranken. Die Forscher vermuten, dass die erhöhte Insulinresistenz von Rauchern und ein erhöhter Insulinspiegel für die Krankheit verantwortlich sind.

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Cholesterinsenkung mit Pflanzenkost

Ein zu hoher Cholesterinspiegel sollte besser durch pflanzliche Kost mit hohem Anteil an einfachen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren gesenkt werden als durch Medikamente. Dafür eignen sich, wie der Gesundheitsreport "Intern" der Unviversität Berkley, Kalifornien berichtet, faserreiches Obst und Gemüse, Bohnen, Nüsse, Haferflocken, Soja, Leinsamen, Olivenöl und fetter Kaltwasserfisch (Omega-3-Fettsäuren). Gleichzeitig sollte der Verzehr von cholesterinhaltiger Nahrung (tierischer Fette) verringert oder ganz eingestellt werden. Ein zu hoher Cholesterinspiegel im blut kann eine Ursache von Herzinfarkt und Schlaganfall sein.

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Vier von fünf Karzinomen umweltbedingt

Schädliche Umwelteinflüsse sind für unsere Gesundheit noch gefährlicher als bisher angenommen. Auf der Konferenz zur Krebsepidemiologie der National Acadamy of Sience in Washington vertrag Professor Joseph Fraumeni vom National Cancer Insti- tute in Bethesa die Ansicht, wie die Ärzte-Zeitung berichtet, dass 80% der Krebserkrankungen auf Umweltfaktoren zurückzuführen sind. Auslöser seien Rauchen, falsche Ernährung und - mit Abstand - Alkohol, Infektionen und berufliche Risiken. Vier Fünftel von 150 großen Studien hätten außerdem ergeben, dass wesentlich geringere Erkrankungs- raten an verschiedenen Malignomen aufgetreten seien, wenn Obst und Gemüse bei der Nahrungsaufnahme dominierten. Die darin enthaltenen Flavonoide, Karotenoide, Organosulfide und Isothiocanate wirkten als Radikalenfänger und damit krebsver- hindernd.

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Fieber

Immer wieder stellt sich die Frage, ob Fieber per se behandelt werden soll. An einer Fortbildungsveranstaltung der Medizinischen Universitäts-Poliklinik Basel meinte der Infektiologe Prof. Werden Zimmerli dazu: Fieber ist keine Krankheit, sondern eine physiologische Reaktion, die zur Heilung beiträgt. Gewisse Viren können sich bei Temperaturen über 39 Grad Celsius nicht mehr vermehren. Zudem erschwert eine künstliche Fiebersenkung die Verlaufsbeurteilung. Ein Risikofaktor könne Fieber allerdings bei Kleinkinder und Patienten mit einer koronaren Herzkrankheit sein. Definitionsgemäß gelten für Fieber die folgenden Kriterien: Körpertemperatur gemessen um 6 Uhr morgens: oral ab 37,2 Grad Celsius, rektal ab 37,7 Grad Celsius; um 6 Uhr abends: oral ab 37,7 Grad Celsius, rektal ab 38,2 Grad Celsius.

(Quelle: Medical Tribune)

Seelische Tiefs haben auch etwas Positives

"Leichte Depressionen können in bestimmten Situationen auch als gesundes Verhalten gewertet werden. Erst im Übermaß machen sie krank." so eine These des amerikanischen Psychiaters Randolph Nesse aus Michigan/USA. für den Experten gelten zum Beispiel Antriebslosigkeit, Langeweile oder Entscheidungsschwierigkeiten als eine natürliche Bremse, die den Betroffenen in einer bereits überlasteten Situation helfen sollen, jetzt nicht noch mehr zu kämpfen, damit er sich nicht durch weiteres Agieren in eine aussichtslose Situation manövriert. Seelische Tiefs sind vergleichbar mit körperlichem Schmerz, sie sind ein Warnsignal. Erst wenn es dem Betroffenen nicht gelingt, sich in der Zeit dieser "negativen Gefühle" an veränderte Gegebenheiten anzupassen, könne die Depression krankhaft werden.

Quelle: Archives o. Gen. Psychiatry, Prof. R. Nesse, Univ. Michigan/USA 

Vitamin C erzeugt weder Krebs noch Erbgutschädigungen im menschlichen Körper

Krebs durch Vitamin C? So oder ähnlich lauteten mehrere Schlagzeilen der Presse in letzter Zeit und sorgten für unnötige Aufregung. Denn: Die US-Ergebnisse aus dem Reagenzglas lassen sich nicht so einfach auf den menschlichen Organismus übertragen. "Dies ist in der Wissenschaft nicht zulässig und ein gravierender Fehler", urteilt Professor Klaus Pietrizik von der Bonner Universität. Der menschliche Körper reagiert ganz anders, als es im Reagenzglas imitiert werden kann. Vitamin C ist ein Antioxidans und fängt freie Radikale ab und macht sie unschädlich. "Wir wissen, dass Vitamin C in der Ernährung eine wichtige Rolle spielt in der Vorbeugung von Krebskrankheiten, bei zu hohem Cholesterin und bei zu hohem Blutdruck", so der Ernährungsspezialist Professor Heinrich Kasper aus Würzburg.

Quelle: Lee SH Oe T.Blair IA: Vitamin C-induced decomposition of lipid hydroperoxides, Science 292, 2083, Arbeitskreis Ernährungs- und Vitamininformation, Frankfurt

Deutsche essen zu wenig Obst und sind häufiger beim Arzt als andere Europäer

Die Bundesbürger essen zu wenig Obst, trinken und rauchen mehr als der Durchschnitts-Europäer und gehen dafür häufiger als alle anderen zum Arzt. Zu diesem Ergebnis kommt das Ifo Wirtschaftsforschungsinstitut, München. Während die Europäer insgesamt nur 7,3 mal im Jahr zum Arzt gehen, liegen die Deutschen mit 12 Besuchen pro Jahr über dem Durchschnitt. Auch mit ihren oft übertriebenen kosmetischen Zahnbehandlungen trieben sie die Gesundheitskosten in die Höhe. Der Zigaretten- und Alkoholkonsum ist hierzulande im Vergleich am höchsten, der Obstverzehr dafür am niedrigsten. Auch verbringen Deutsche mehr Tage im Krankenhaus als andere Europäer.

(mk)

Dicke Kinder - dicke Erwachsene

Dicke Kinder haben meist auch als Erwachsene mit Übergewicht zu kämpfen. Es sei ein Irrglaube, dass sich Übergewicht irgendwann einmal "auswachse", warnte Professor Wieland Kiess von der Universitätsklinik Leipzig auf dem 4. Berliner Symposium für Kinder- und Jugendheilkunde. 85 Prozent der "Dickerchen" müssten ihr Leben lang gegen die Pfunde ankämpfen. Im Erwachsenenalter seien stark Übergewichtige von Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes mellitus und Bluthochdruck bedroht. Dicke Kinder würden in der Schule gehänselt und hätten später bei der Berufs- und Partnerwahl oft erhebliche Probleme. Die Eltern sollten also rechtzeitig alle Weichen in Richtung Schlankheit für ihre Kinder stellen. Schon jedes fünfte Kind ist heute in Deutschland zu dick.

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Carotinoide in bunten Gemüse und Obstsorten

Beim Sonnenbaden denkt kaum jemand an Freie Radikale, die durch die Sonnenbestrahlung in der Haut gebildet werden und dazu beitragen, dass wir vorzeitig altern. Ein wichtiger Hautschutz dabei sind sogenannte Carotinoide, die zu den Antioxidantien zählen und Gegenspieler der Freien Radikalen sind. Die bunten Abwehrexperten, die die Zellen der Pflanzen vor Zerstörung durch zuviel Sonnenlicht bewahren, kommen in gelben, grünem und rotem Gemüse und Obstsorten vor. "Essen wir täglich ausreichend "buntes" Obst und Gemüse, so können Carotinoide die Schutzfunktion auch für die menschliche Haut übernehmen." So die Hautärztin Dr. Gabriele Teikemeier, Düsseldorf. Carotionide wirken wie Sonenfilter und absorbieren das einfallende Licht und machen darüber hinaus die durch UV-Licht gebildeten und für die Haut gefährlichen Freien Radikale unschädlich.

Quelle: Privatklinik Dr. G. Teikemeier, Düsseldorf

Chronische Bronchitis durch Rauchen

Rund 90 Prozent der chronischen Bronchitis werden durch das Rauchen verursacht. Wie auf einer medizinischen Fachkonferenz in Erfurt berichtet wurde, entstehen durch die chronischen Entzündungen der Bronchien in der Bundesrepublik 27 Millionen Tage Arbeitsunfähigkeit sowie 2,7 Millionen Krankenhaus- tage, vorzeitige Invalidität und Tod. Insgesamt verursachen nach neusten Schätzungen Gesundheitsschäden durch Rauchen jährlich mehr als 80 Milliarden DM Kosten, denen lediglich 20 Milliarden DM durch die Tabaksteuer gegenüberstehen. Dies berichtete die Ärztezeitung.

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Eukalyptus statt Cortison

Cortison wird zur Behandlung bei chronischer Atremwegserkrankungen eingesetzt, hat aber bei langfristiger Einnahme unangenehme Nebenwirkungen. Lungenspezialisten der Medizinischen Poliklinik der Universität Bonn entdeckten, dass Cineol, der Hauptinhaltsstoff von Eukalyptusöl, das Medikament Cortison ersetzen könnte. Wie Cortison hemmt Cineol die Ausschüttung von Ent- zündungsmediatoren des Körpers, cortisonartige Nebenwirkungen treten jedoch nicht auf. Die Mediziner empfehlen daher den Einsatz von Cineol in der Langzeittherapie von Atemwegsentzündungen, allergischen Reaktionen wie Heuschnupfen oder anderen cortison-pflichtigen Entzündungskrankheiten. Bei Asth- mapatienten, die Cineol inhalieren oder als Kapsel einnahmen, konnte die Cortisondosis um 36 Prozent reduziert werden.

Quelle: Gesundheitsnachrichten, Mai 2001

Frühes Trinken ruiniert Zähne

Wer als Teenager Alkohol in größeren Mengen konsumiert, leidet eher unter faulen Zähnen. Denn Alkohol löst irreversibel den Zahnschmelz auf und greift dann auch noch das Zahnbein an. Zu diesen Ergebnissen gelangten britische Forscher, die an- hand einer anonymen Umfrage die Trinkgewohnheiten von 400 14-Jährigen untersuchten.

Quelle: British Dental Journal, Vol. 190 (2001), S. 258

Trinken stärkt die Sehkraft

Wer zu wenig trinkt, gefährdet seine Sehkraft. vor allem ältere Menschen droht durch zu wenig Flüssigkeit eine mangelhafte Durchblutung der Netzhaut und damit verbunden eine Verkümmerung von Netzhaut- und Sehnervengewebe. Verursacht wird sie durch eine Verminderung der Fließgeschwindigkeit des Blutes. Davor warnte, wie die Ärzte-Zeitung berichtet, Michael Widerholt von der Freien Universität Berlin auf einer Pressekonferenz in München. Täglich sollten mindestens zwei Liter Flüssigkeit getrunken werden. Der Bedarf kann teilweise auch mit Kaffee und Tee gedeckt werden.

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Obst und Gemüse senken den Blutdruck

Bei Patienten mit milder Hypertonie (systolisch 140-159, diastolisch 90-99 mm Hg) kann eine Ernährungsumstellung den Blutdruck auf normale Werte reduzieren. Das hat, wie die Ärzte-Zeitung berichtet, die amerikanische DASH-Studie ergeben. Eine an Obst und Gemüse reiche und  an Fett arme Kost (vor allem an gesättigten Fettsäuren) kann den Blutdruck deutlich senken. Ein zusätzlich blutdrucksenkender Effekt lässt sich durch Verringerung der Kochsalzaufnahme erzielen. Medikamente werden dadurch oft überflüssig.

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Pflanzensäfte verschönern die Haut

Wer schönere Haut haben möchte, sollte Brennnessel- und Löwenzahnsäfte trinken. Eine Anwendungsbeobachtung bei 20 Frauen mit gesunder Haut durch Dr. Daniela Schmid von der Universitäts-Hautklinik Mannheim über sechs Wochen hinweg ergab, dass sich sowohl die Hautfeuchtigkeit als auch Hautelastizität gegenüber einer Kontrollgruppe ohne Säfte deutlich verbessert hatten. Die Safttrinkerinnen litten auch weniger unter Brennen, Jucken, Spannen der Haut, Schuppung, Rötung und Trockenheit. Brennnessel und Löwenzahnsäfte sind im Reformhaus erhältlich.

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Zu hoher Blutdruck führt langfristig auch zu Intelligenzverlust

Wie die Behandlung von zu hohem Blutdruck (Hypertonie) letztlich ist, beweist jetzt nachdrücklich eine britische Studie aus Newcastle. Forscher haben hier anhand einer Studie festgestellt, dass Blutdruck langfristig auch zu einem Intelligenzverlust führen kann. Dr. Gary A. Ford untersuchte über 100 ältere Patienten mit einer durchschnittlichen Blutdruckwert von 164/89 und eine Gruppe mit normalem Blutdruck von 120/80. Getestet wurde u.a. das Erinnerungsvermögen sowie die Reaktionszeiten. Beides fiel - wie fast alle Aspekte bei den kognitiven Funktionen - bei den Bluthochdruck auch einen schleichenden Verlust geistiger Fähigkeiten nach sieh zieht.

(mk) Quelle: Journal of American Heart Association

Joggen halbiert Herzinfarktrisiko

Joggen kann das Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben, auf weniger als die Hälfte senken. Voraussetzung ist allerdings, dass man regelmäßig joggt, und zwar jahrelang. Der in den Medien oft hochgespielte Herztod beim Joggen ist dagegen eine seltene, sehr untypische Ausnahme.
Zu dem Schluss kommt eine Untersuchung an über 4000 Dänen zwischen 20 und 79 Jahren. Auf die Frage, ob sie regelmäßig joggen, antworteten in den siebziger Jahren 200 mit Ja. Fünf Jahre später waren es etwa gleich viele. Aber nur gerade die Hälfte von ihnen hatte schon bei der ersten Befragung gejoggt. Von diesen aktiven Dauerjoggern lebte weitere 15 Jahre später noch ein über doppelt so großer Anteil als in der großen Masse der Bewegungsmuffel.
Hier stellt sich die Frage: Leben, Jogger länger, weil sie joggen oder weil sie im Allgemeinen auch gesünder essen und weniger rauchen? Alle Autoren der Studie halten beide Antworten für plausibel. Dass aber Bewegung an sich die Gesundheit fördert, gilt als sicher. Leichte Bewegung ist immer noch besser als gar keine. Doch gesünder ist mäßiges intensives Training, und das vor allem regelmäßig.

(azpd) Leben und Gesundheit

Immer mehr Schüler rauchen

Deutsche Schüler und Schülerinnen rauchen häufiger als Gleichaltrige in anderen europäischen Ländern. Das hat eine Vergleichsstudie in acht europäischen Ländern mit 10 890 Schülern im Alter von 15 Jahren (darunter 1599 aus Deutschland) ergeben, wie die Universität Bielefeld berichtet. Jeder vierte Schüler und jede vierte Schülerin in Deutschland rauchen täglich, am liebsten in der Schule. Die Zahl der jungen Raucher nimmt ständig zu.

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Luftverschmutzung kann tödlich sein

Durch die Verunreinigung der Luft mit feinen lungengängigen Schwebstoffpartikeln, wie etwa aus Dieselruß oder Partikeln aus Kohlekraftwerken, werden etwa sechs Prozent aller Todesfälle verursacht. Das haben, wie die Zeitschrift "Lancet" berichtet, Untersuchungen in Frankreich, Österreich und der Schweiz ergeben, die sich mit ähnlichen Ergebnissen aus den USA decken. Lungenerkrankungen, chronische Bronchitis oder schwere Asthmaanfälle würden durch Einatmen dieser Partikel aus- gelöst. Gasförmige Schadstoffe wie Stickoxide oder Ozon wurden bei den Messungen noch nicht einmal berücksichtigt.

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Schwimmbäder: Desinfektions- anlagen verhindern Fußpilz nicht

Wer den nassen Badesport liebt, sprüht seine Füße häufig unter einer Desinfektionsanlage ein, im Glauben, damit Fußpilz zu verhindern. Leider ist das ein weitverbreiteter Aber- glaube. Denn bisher gibt es keinerlei Studien, die belegen, dass Fußpilzerkrankungen so vermieden werden. Dafür ist schon allein die Einwirkzeit des Desinfektionsmittels viel zu kurz. Notwendig, um wirken zu können, wären 15 bis 30 Minuten Einwirkzeit. Zudem befinden sich die Hautpilze in tieferen Hautschichten und nicht nur an der Oberfläche, so dass sie mit dem Sprühen des Desinfektions- mittels eben nicht erreicht werden.

(mk)

Quelle: Universitätsklinik Freiburg, Inst. f. Krankenhaushygiene



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