Gesunde Ernährung macht glücklich
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Die richtige Ernährung kann die Psyche positiv beeinflussen und sogar Depressionen lindern.
Über diese neuen Forschungsergebnisse
berichtet die aktuelle ZEIT WISSEN-Ausgabe. „Vielleicht werden wir in Zukunft psychiatrische Probleme nicht mehr nur im Gehirn, sondern auch im Verdauungstrakt behandeln”, sagt Emeram Mayer, Neurogastroenterologe von der University of California in Los Angeles gegenüber dem Wissensmagazin des ZEIT Verlags.
Besondere Beachtung findet bei den Forschern neuerdings das „zweite Gehirn”, ein
Nervensystem in den Darmwänden, das dem ehirn wie ein Zwilling ähnelt. Kopf und Bauch stehen in ständigem Austausch – überraschenderweise ehen aber 90 Prozent aller Signale vom Darm aus und landen in den Hirnarealen, die für unsere Gefühle und Stimmungen uständig sind. „Unsere Gemütslage wird vom Darm viel stärker beeinflusst, als wir uns das bisher träumen ließen”, sagt Peter Holzer, Professor für Experimentelle und Klinische Pharmakologie an der Universität Graz. Egal, ob Kurzzeitfasten, Low-Carb-Diät
(Verzicht auf kohlenhydratreiche Nahrung) etc. – die Studien deuten darauf hin, dass sich jede Ernährungsweise anders auf unsere Psyche auswirkt. In der aktuellen ZEIT WISSEN-Ausgabe erklären Forscher, was wie wirkt – und fünf Leser testen verschiedene Ernährungs-weisen im Selbstversuch. |
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Neue Studie listet 83 für ältere Menschen gefährliche Medikamentenwirkstoffe auf
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Fast 40 Prozent aller Heimbewohner in Deutschland erhalten Medikamente, die für alte Menschen potentiell gefährlich sein können. Zu diesem Ergebnis kommt die Pharmakologin Prof. Dr. Petra Thürmann vom Helios-Klinikum,Wuppertal. In der so genannten Priscus-Liste, die dem ARD-Politikmagazin„Report Mainz” vorliegt, hat die Wissenschaftlerin insgesamt 83 häufig verschriebene Medikamente aufgelistet, die fürältere Menschen eine Gefährdung darstellen können. Die Liste wurde im Auftrag des Bundesforschungsministeriums erstellt. Besonders
beim Einsatz einiger Schmerzmedikamente und Psychopharmaka drohten inakzeptable
Risiken wie Nierenschädigungen, Magenblutungen und erhöhtes Sturzrisiko, teilte das Helios Klinikum mit. Die vollständige Priscus-Liste ist unter www.reportmainz.de abrufbar. |
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Jeder zweite Deutsche fürchtet Mogelpackung bei Lebensmitteln
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| Gammelfleisch, Formschinken, Analogkäse: Die jüngsten Lebensmittel-skandale und die Diskussion um Zusatzstoffe oder gentechnisch veränderte Lebensmittel haben den Verbraucher nachhaltig verunsichert. Dies zeigen die Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Verbraucherstudie des renommierten Allensbach Instituts. Die größte Sorge der deutschen Verbraucher beim Kauf von Lebensmitteln lautet: Es ist am Ende nicht das in der Packung, was draufsteht. Also, dass zum Beispiel in der Erdbeer-marmelade gar keine Erdbeeren mehr sind. Vor solchen Mogelpackungen haben 55 Prozent der Befragten Angst. Ebenso groß ist die Sorge vor Lebensmitteln mit gentechnisch veränderten Zutaten. Diese grundsätzliche Verunsicherung drückt sich auch darin aus, dass über die Hälfte der Befragten glaubt, dass Lebensmittel gar nicht so gesund sind, wie die Hersteller behaupten. Jeweils 48 Prozent der Verbraucher befürchten, dass auf der Verpackung wichtige Angaben zu den Inhalten nur versteckt oder gar nicht angegeben sind. Und dass verwendete Zusatzstoffe, wie Geschmacksverstärker oder Farbstoffe, gesundheitsschädlich sind. |
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Greenpeace: Neuer Gentechnik-Ratgeber „Milch für Kinder” |
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| Immer mehr Hersteller für Babymilchnahrung und Schulmilch verarbeiten Milch
von Kühen, die kein Futter aus Genpflanzen erhalten. Dieses Ergebnis einer Umfrage unter Herstellern veröffentlicht Greenpeace in dem neuen Einkaufsratgeber„Milch für Kinder”. Allerdings unterscheidet sich die Praxis bei Herstellern von Schul- und Trinkmilch stark.„Verbraucher lehnen Gentechnik auf dem Acker und im Essen ab. Das gilt auch für Eltern, die für ihre Kinder Milchprodukte kaufen. Danach sollten sich alle Hersteller richten”, fordert Alexander Hissting, Gentechnikexperte von Greenpeace. Milchkühe fressen neben Gras und Heu auch Kraftfutter, das oft Sojaschrot enthält. Die Forschung sieht derzeit in Milch von Tieren, die Genpflanzen gefressen haben, kein Risiko für Verbraucher. Die Freisetzung der Gentechnik auf Feldern gefährdet vor allem die Umwelt und die langfristige Sicherung der Ernährung. Der Einkaufsratgeber ist kostenlos erhältlich unter www.greenpeace.de/milch-fuer-kinder oder unter Tel. 040/30618-120. |
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Leben und leben lassen | |
„Meat Out 2010“ : Ohne Fleisch - Aktionswochenende 19. – 21. März 2010
Am Wochenende vom 19. bis 21. März findet das von vielen Prominenten unterstützte „Meat Out“ unter dem Motto „Leben und leben lassen“ statt. Bundes - weit gibt es zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen, die sich für den vegetarischen Lebensstil engagieren. Mit Verköstigungen, Infoständen und Straßenaktionen wird das Interesse für die „fleischlos glückliche“ Lebensweise geweckt. „Gerade in Zeiten des Klimawandels bevorzugen immer mehr Menschen gesunde Alternativen zu Fleisch. Für viele ist daher ein Aktionswochenende wie „Meat Out“ idealer Anlass, mit dem vegetarischen Lebensstil zu starten“ so Sebastian Zösch, Geschäftsführer des Vegetarierbund Deutschland e.V. „Meat Out“ wurde 1985 von FARM (Farm Animals Reform Movement) in den USA ins Leben gerufen und hat sich mittlerweile zur weltweit größten Kampagne zur Einschränkung des Fleischkonsums entwickelt.
Weitere Informationen im Internet unter www.meatout.de. | |
Geeignetes Krankenhaus einfach über das Internet finden | |
Rund
2000 Krankenhäuser in Deutschland informieren seit 2005 im Abstand von
zwei Jahren öffentlich über ihren Leistungsumfang und die Qualität der
Behandlung. Die neuen Daten liegen seit kurzem vor undsind online in den BKK Klinikfinder integriert. Die
Benutzeroberfläche des Internetportals wurde umfassend neu gestaltet.
Das passende Krankenhaus ist jetzt noch einfacher unter
www.bkk-klinikfinder.de zu finden. Seit über drei Jahren nutzen
Versicherte die Suchmaschine. Sie wurde insgesamt von über 2 Millionen
Besuchern aufgerufen. Einen ersten schnellen Zugriff zum gewünschten
Krankenhaus erhält man über die Suche nach dem Ort oder der
Postleitzahl. Zusätzlich kann ein Stichwort – zum Beispiel der Name
einer Krankheit oder einer speziellen Klinik – eingefügt werden. | |
Rauchen – spontaner Abbruch am erfolgreichsten | |
(mko)
Nie wieder rauchen – das klappt besser, wenn man es ganz spontan
beschließt, statt es lange voraus zu planen. Das zeigt eine Studie mit
1900 Rauchern des University-College in London/Großbritannien. In zehn
Prozent der Proben von Pfefferminzblättern wurden die
Höchstgrenzen für Pflanzenschutzmittel überschritten.Zudem fanden die
Kontrolleure hier viele Mehrfachrückstände. Deshalb nur Tees von Herstellern mit garantiert kontrollierter Laborqualität – möglichst Bioware – verwenden. Zwei Drittel, das heißt 65 Prozent der Spontanabbrecher waren sechs Monate nach Abbruc h noch nicht rückfällig geworden, bei den Teilnehmern, die ihren Verzicht
lange geplant hatten, waren es nur 45 Prozent. Die Studie zeigt, dass
die Motivation einzelner Personen für einen Nikotinabbruch sehr
unterschiedlich zu sein scheint. Wer lange vorher plant, ist
anscheinend nicht so recht überzeugt, mit dem Rauchen aufzuhören, so die Wissenschaftler.aut Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung im Jahr 2020 die dritthäufigste Todesursache weltweit sein, nach Schlaganfall und Herzinfarkt. Hauptursache ist das Rauchen. | |
Weihnachtsbäckerei – unbelastet | |
| Gemahlene Gewürze wie Ingwer, Chili, Kurkuma oder Pfeffer sind häufig mit dem Schimmelpilzgift
Ochratoxin A belastet – am häufigsten Paprikapulver. Hier wurden 90
Prozent aller Proben beanstandet. Deshalb nur Gewürze von
verantwortungsbewussten Herstellern aus dem Reformhaus – möglichst
Bioware – verwenden. | |
Herbstzeit – Teezeit – nur kontrollierte Ware verwenden | |
| In
zehn Prozent der Proben von Pfefferminzblättern wurden die
Höchstgrenzen für Pflanzenschutzmittel überschritten. Zudem fanden die
Kontrolleure hier viele Mehrfachrückstände. Deshalb nur Tees von
Herstellern mit garantiert kontrollierterLaborqualität – möglichst Bioware – verwenden. | |
Gute Vorsätze zum Welt-Osteoporose-Tag | |
Am
20. Oktober ist Welt-Osteoporose-Tag. Unter dem Motto „Gesund alt
werden - trotz Osteoporose!” informieren die Internationale Osteoporose
Foundation (IOF) und zahlreiche Organisationen weltweit rund um die
Volkskrankheit Osteoporose. Dabei ist das Rezept zur Vorbeugung der Volkskrankheit
Osteoporose relativ einfach: Ausreichend Bewegung, ausgewogene
Ernährung und ein Optimum an Calcium und Vitamin D! Menschen, die diese
drei Säulen zu einem festen Bestandteil ihres Alltags machen, haben
ideale Voraussetzungen, im Alter mobil zu bleiben. Wer kräftige Muskeln
hat, hat auch stabile Knochen. Vor allem Krafttraining, das die Muskeln
um den Knochen stärkt, fördert deren Stabilität. Im höheren Alter
und auch bei bestehender Osteoporose sind zusätzlich Koordinations und
Gleichgewichtsübungen wichtig. Aber auch calcium- haltige Lebensmittel
gehören auf den täglichen Ernährungsplan. Bei Calciummangel ist dieses
Gleichgewicht gestört. Das Skelett wird poröser, die Gefahr für
Knochen- und Wirbelbrüche steigt. Da der Körper Calcium nicht selber
produziert, ist er auf die konstante Zufuhr von außen angewiesen. hm | |
Karotten stärken nicht nur das Herz | |
(mko)
Herzspezialisten aus Russland fanden auf der Suche nach einem
Herzmittel in Karotten einen Wirkstoff, der die Herzkranzgefäße
entspannt und eine bessere Durchblutung der Koronararterien hervorruft. Der
entdeckte Wirkstoff heißt „Daucarin” ( von Karotte = lat. Daucus
carota). Zur Linderung von Herzbeschwerden empfehlen die Russen
reichlich Karottensaft zu trinken und viel rohe geriebene Karotten zu essen. Karotten können aber viel mehr. Sie stärken die Sehkraft, steigern auch Abwehrkräfte, helfen bei Kreislaufstörungen, wirken blutreinigend und wachstumsfördernd. Zudem wird ihnen eine lindernde Wirkung bei Magenleiden zuerkannt. Fazit: Karotten sind wahre Augenschmeichler, die Licht ins Dunkel bringen. | |
ADHS: Birnen und Nüsse sorgen für mehr Ausgeglichenheit | |
(mko)
Wer häufig unkonzentriert ist und leicht reizbar, braucht Kraftstoff
für das Gehirn. Kohlehydrate machen ruhiger und gelassener, Proteine
wach und aufmerksam. Entscheidend, so der Hirnforscher Bruce McEwen aus
New York/ USA, ist aber das Zusammenspiel verschiedener Stoffe. Siebzig
Prozent aller Eltern glauben, ihre Kinder gesund zu ernähren, aber nur
42 Prozent der Kinder essen regelmäßig Obst, bei Gemüse sind es nur 30
Prozent. Oft fehlen auch die Spurenelemente, zum Beispiel Phosphor,
Zink, Selen und Kalium. Birnen und vor allem Nüsse sind voll davon.
Nüsse enthalten vorwiegend mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E
und BVitamine. Aber auch Avocados, Brokkoli, Brombeeren, Knoblauch, Spinat und Müsli (Rosinen),
Fisch, Soja und Äpfel bringen das Gehirn wieder auf Trab. Neben der
kurzfristigen Verbesserung der Hirnleistungsfähigkeit verbessern sich
auch die Durchblutung und der Hirnstoffwechsel. Kurzfristig steigt auch
die Hirnleistungsfähigkeit, die Durchblutung und der Hirnstoffwechsel. Positiv wirkt sich die optimale Ernährung auch auf den Hormonhaushalt aus. | |
Akupunktur nimmt Übelkeit und Brechreiz in der Frühschwangerschaft | |
(mko)
Viele Frauen leiden in der frühen Schwangerschaft – häufig in den
ersten 14 Wochen – unter Übelkeit und Brechreiz. Hier hilft die
traditionelle chinesische Akupunktur. So eine vierwöchige australische
Studie aus Adelaide. Bei den Schwangeren, die in der ersten Woche
jeweils zwei Akupunktursitzungen und in den nächsten drei Wochen nur
noch eine Sitzung erhalten hatten, besserten sich die Beschwerden schon
in der zweiten Woche deutlich. Bei heftigen Schwangerschafts-Erbrechen
hilft Akupunktur allerdings nicht. | |
Äpfel verhindern Gallensteine und bringen Gehirn auf Trab | |
Jetzt ist Apfelsaison! Wer gern Äpfel isst, füttert sein Gehirn mit „Kraftstoff”, so die Ernährungsexpertin Jean Carper von der Universität
in Michigan/USA. Das im Apfel enthaltene Spurenelement „Bor“ aktiviert
die Gehirnzellen. Der Apfel als Gesundbrunnen enthält aber auch viel
Vitamin A, B1, B2, Karotin und Vitamin C. Äpfel sind zudem
mineralstoffreich und regulieren die Verdauung über das enthaltene
Pektin. Noch dazu sind Äpfel kalorienarm, sofern man sie
naturbelassen verzehrt (150 Gramm haben etwa 72 Kalorien). Sie schützen
vor Herz-Kreislauf-Erkran-kungen, Nierenleiden, Gallensteinen und
beugen Verstopfung vor. Dafür sorgen u. a. die im Apfel enthaltenen Flavonoide (chemische Substanzen). | |
Artischockensaft hilft bei Verdauungsbeschwerden | |
Eine
praxisnahe Therapiestudie mit 110 Patienten über 12 Wochen hat jetzt
die Wirksamkeit von Artischockensaft bei Verdauungsstörungen belegt: Der aus den hochwertigen Blütenknospen gepresste naturreine Heilpflanzensaft
Artischocke kann demnach zuverlässig bei Beschwerden wie Schmerzen im
Oberbauch oder aufgetriebenem Bauch helfen. Die Wirkung wurde
übereinstimmend von der Mehrzahl der Ärzte und Patienten als „sehr gut”
oder „gut“ bewertet. Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich enorm: Verdauungsbedingte Reizbarkeit, Angespanntsein oder Frustration fanden ebenso ein Ende wie Beeinträchtigungen beim Arbeiten und Studieren. Bei
Patienten, von denen Blutfettwerte erhoben wurden, zeigten sich die für
die Artischocke bekannten günstigen Wirkungen auf die Cholesterinwerte.
Die Verbesserungen sind vergleichbar mit denen einer strikten
fettreduzierten Diät, die aber das Lebensgefühl erheblich
beeinträchtigt. Der Studie zufolge stimuliert der Saft die
Gallentätigkeit, indem der Gallenfluss verstärkt wird. Im Reformhaus
ist Artischocken- Frischpflanzensaft in höchster Qualität erhältlich. +++ | |
Kaloriensparen hilft dem Geist im Alter | |
Kaloriensparen
verlängert nicht nur das Leben, sondern hält auch den Geist im Alter
auf Trab. Das hat eine 20-jährige Studie am Primatenforschungs- zentrum
der Universität von Wisconsin (USA) ergeben. Demnach kann eine schmale
Kost nicht nur den Alterungsprozess bremsen, sondern auch Krankheiten hinauszögern wie Krebs, Altersdiabetes und Herz-Kreislauf- Leiden. Neu
ist vor allem die Entdeckung, dass die Hirnregionen für Bewegung,
Erinnerungsvermögen und zur Lösung kniffliger Aufgaben bis ins hohe
Alter erhalten bleiben. +++ | |
Zeige mir, was Du isst, und ich sage Dir, wie Du lernst | |
Weder
mit richtig vollem noch mit leerem Magen lernt es sich richtig gut.
Doch ein leichtes Frühstück und ein gesundes Pausenbrot helfen Kindern
gegen Hungerlöcher am Vormittag. Mehrere kleine Happen zwischendurch
haben den Vorteil, dass sie das Gehirn gleichmäßig mit Zucker versorgen – wichtig für Konzentration und Lernleistung. +++ | |
Viele Frauen leiden im Sommer | |
In
Deutschland weisen jede zweite Frau und jeder vierte Mann krankhafte
Venenveränderungen auf. Venenprobleme sind chronische Erkrankungen, die
unbehandelt bis zum offenen Bein führen können. Typische Symptome sind
müde und schwere Beine, Schwellungen, Juckreiz und Wadenkrämpfe, die in vielen Fällen zu Schmerzen führen. Gerade bei hohen Temperaturen wie im Sommer werden diese Symptome begünstigt. Entsprechende lindernde Präparate finden Sie in Ihrem Reformhaus.+++ | |
Zeckenalarm: Impfstoffhersteller verbreiten Fehlinformationen | |
Pharmahersteller verbreiten über Internetseiten, Werbebroschüren und Materialien für
die Medien Fehlinformationen über die Gefahr einer Infektion mit
dem FSME-Erreger durch Zeckenbisse. Das ergaben Recherchen
des ARD-Politikmagazins „Report Mainz”. Danach veröffentlicht der
Impfstoffhersteller Novartis Behring eine eigene Deutschlandkarte, in
der so genannte FSME-Risikogebiete ausgewiesen sind. Mit dem Slogan
„Die Gefahr lauert fast überall” wird suggeriert, dass das
Infektionsrisiko nahezu in ganz Deutschland bestehe. Das
Robert-Koch-Institut dagegen kommt in seiner neu veröffentlichten
Risikoeinschätzung für das Jahr 2009 zu einem anderen Ergebnis. Gérard
Krause, Leiter der Abteilung Infektionsepide- miologie dazu in
„Report Mainz”: „Aus unseren Beobachtungen wird deutlich, dass man sich
nur in Süddeutschland überhaupt an FSME infizieren kann. Die Erkrankung
kommt sehr selten vor, insgesamt weniger als 300 Fälle in ganz
Deutschland pro Jahr. Von diesen 300 Fällen verlaufen etwa die Hälfte
recht harmlos, ähnlich wie Grippe. Todesfälle kamen im letzten Jahr überhaupt nicht vor.” | |
Vor Reise an Impfungen denken | |
| Diphtherie und Tetanus, Gelbfieber, Hepatitis A und B oder Typhus: Wer jetzt eine Fernreise plant, sollte sich rechtzeitig vor Reisebeginn über notwendige Impfungen informieren.
„Sechs bis acht Wochen vorher empfiehlt sich der Gang zum Hausarzt“
erklärt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. „Denn
die meisten Impfungen benötigen Tage oder sogar Wochen, bevor ein
wirksamer Schutz aufgebaut ist.” Bei einigen Impfungen – zum Beispiel
gegen Tollwut – sind zudem mehrere Spritzen mit einem zeitlichen
Mindestabstand notwendig. Von so genannten Last-Minute-Impfungen kurz
vor dem Abflug rät die Ärztin ab: „Sie sind nur sinn - voll, wenn eine
bereits durchgeführte Impfung aufgefrischt wird.” Bei allen anderen ist
ein wirksamer Schutz erst nach oder am Ende der Reise vorhanden. | |
Limonade schadet dem
Skelett | |
Häufiger
Genuss zuckerhaltiger Limonadengetränke schadet offenbar
der Knochenstabilität. Das berichtet das
„HausArzt-Patientenmagazin” unter Berufung auf eine Studie des
Dortmunder Forschungsinstituts für Kinderernährung. Die
Wissenschaftler stellten bei Kindern, die viel Limonade tranken,
einen geringeren Mineralgehalt des Knochens fest. Die Folge: Das
Skelett ist weniger stabil.
hm | |
Heuschnupfen – und was
nun? | |
Wenn
es uns im Frühjahr und Sommer bei schönem Wetter ins Freie zieht,
beginnt für viele eine monatelange Qual. Heftige Niesattacken,
laufende Nase, tränende Augen sowie allgemeines Unwohlsein sind die
unange- nehmen Begleiterscheinungen des so genannten Heuschnupfens.
Hier ein paar Tipps und vorbeugende Maßnahmen. Meer und
Hochgebirge sind nahezu pollenfreie Zonen. Wer nicht gleich
verreisen kann, sollte sich wenigstens weitgehend in geschlossenen
Räumen aufhalten. Besonders bei tockenem, warmem Wetter und in
den frühen Morgenstunden ist der Pollenflug am stärksten. Bei
Autofahrten ist es ratsam, die Fenster geschlossen zu halten. Viele
Fahrzeuge besitzen schon einen Pollenschutzfilter, der aber von Zeit
zu Zeit ausgewechselt werden muss. Nach einem Aufenthalt im Freien
werden Pollen im Haar und der Kleidung „eingeschleppt“. Abhilfe
verschaffen hier regelmäßiges Haarewaschen, Reinigung der
Brillengläser und Wechsel der Kleidung. Wenn bekannt ist, auf welche
Pollen man besonders rea - giert, ist es ratsam, die
Pollenflughinweise in den Medien zu beachten. In saurem
Körpermilieu sind Allergien besonders quälend. Pflanzliche
Rohkost ist basenbildend, aber nicht allergenfrei. Die Zufuhr von
alkalischen Mineralien (mit Beratung im Reformhaus) kann hilfreich
sein. Entsäuerung ist ein erleichternder Beitrag.
hm | |
„Gehirn-Nahrung“ gibt es
wirklich | |
Nicht nur das Alter, sondern der
generelle Gesundheitszustand beeinflusst die
kognitiven Fähigkeiten in Lernsituationen. Das regelmäßige
Vergessen wichtiger
Termine (Hochzeitstag!) ist oft gar kein böser Wille, sondern vielmehr auf
Stress zurückzuführen. In Stress-Situationen wird vermehrt Cortisol
ausgeschüttet, das in hohen Konzentrationen vermutlich die Nervenzellen im Gehirn
schädigt. Ob
Aufmerksamkeit, Konzentrationsleistung, Flexibilität bei
verschiedenen Lernstrategien oder die schnelle
Verarbeitung von Informationen: Das Gehirn braucht vor allem eines,
nämlich Energie, um seine
zahlreichen unterschiedlichen Aufgaben bewältigen zu
können. Der manchmal etwas überstrapazierte
Begriff der „Gehirn-Nahrung“ hat
aber durchaus seine Berechtigung. Damit das Gehirn
Sprache, Bewegung, Gefühle und andere
Sinneseindrücke gleichzeitig koordinieren kann, sind verschiedene Substanzen
nötig, die über Nahrung zugeführt oder aus
Nahrungsbestandteilen synthetisiert werden.
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Schlaganfallrisiko
halbieren! | |
Durch gesunde
Lebensweise kann das Risiko für einen Schlaganfall halbiert werden.
Wie die Universität Cambridge/ - Großbritannien bei einer 11 Jahre
währenden Studie mit 20.000 Männern und Frauen ermittelt hat,
verringert Nichtrauchen, maximal 100 g Alkohol in der Woche, täglich
30 Minuten Bewegung (Radfahren, Schwimmen, Laufen) und mindestens
5-mal am Tag eine Obstmahlzeit das Schlaganfallrisiko erheblich.
rrA | |
Gefahr durch erhöhten
Puls | |
Frauen mit
einer Pulsrate von über 76 pro Minute (im Ruhezustand) sollten sich
dringend in ärztliche Behandlung begeben. Sie haben, wie die Studie
Womans Health Initiative an der George Washington Universität mit
129.135 Frauen ermittelte, ein erhöhtes Risiko, an Herzinfarkt oder
plötz - lichem Herztod zu sterben. Als besonders gefährdet gelten
Frauen in der Postmenopause zwischen 50 und 64 Jahren. Auch Männer
sind durch eine hohe Pulsfrequenz gefährdet.
rrA | |
Dicke Jugendliche stark
gefährdet | |
Wenn 16- bis
19-jährige stark übergewichtig sind, haben sie in den nächsten
Jahrzehnten ein ähnlich stark erhöhtes Sterberisiko wie Raucher. Das
hat eine schwedische Studie ergeben.
rrA | |
Darmkrebsrisiko für
Raucher | |
Raucher
bekommen 20 % mehr Dickdarmkrebs als Nichtraucher. Das hat die
Analyse aus 121 Studien des renommierten europäischen
Krebs- institutes in Mailand ergeben. Das Risiko steigt mit der
Anzahl der konsu- mierten Zigaretten.
rrA | |
Die Sehkraft
erhalten | |
Eine
Kombination von Vitamin C, E, Beta-Carotin und Zink kann – wie der
Mayo Clinic Gesundheitsbrief berichtet – den fortschreitenden
Sehverlust bei der gefürchteten Makuladegeneration um 25 % senken.
Empfohlen wird auch Lutein, einecarotinähnliche Substanz.
rrA | |
Bewegung beugt Demenz
vor | |
Ein
halbstündiger Spaziergang bremst den geistigen Abbau. Das haben, wie
die Ärzte-Zeitung berichtet, italienische und dänische
Forscher heraus- gefunden. Bewegung verbessert die
Hirndurchblutung und mildert bei einem Schlaganfall die
Langzeitfolgen.
rrA | |
Schutz vor
Osteoporose | |
Vitamin D
verbessert die Aufnahme des Körpers von Calcium. Mit
zu- nehmendem Alter lässt jedoch die Fähigkeit der Haut nach,
Vitamin D mithilfe des Sonnenlichts zu bilden. Deshalb ist es
besonders für Menschen ab 50 wichtig, neben einem Angebot von
Calcium auch für die Vitamin-D- Zufuhr zu sorgen. Empfohlen
werden 400–600 I.E. täglich. Ärzte der Mayo-Clinic empfehlen sogar
800–1000 I.E. pro Tag.
rrA | |
Gehirn-Nahrung
wichtig für die grauen Zellen | |
Das Gehirn mit
seinen Milliarden von Nervenzellen verbraucht etwa 30 Prozent des
gesamten Energiebedarfs des Körpers. Um unser Denkzentrum fit zu
halten, benötigen wir vor allem Kohlenhydrate, Eiweiß und
Omega-3-Fettsäuren, Vitamine der BGruppe, Mineralstoffe und
Spurenelemente. Sie sind u. a. enthalten in Vollkorngetreide,
Gemüse, Kartoffeln, Raps- und Walnussöl, Milch, Milchprodukten,
Nüssen, fettarmem Fleisch und Fisch sowie Hülsenfrüchten. Das
Gehirn mag es auch öfter scharf mit Curry, Chili und Pfeffer. Das
sorgt für gute Laune. Außerdem sollten wir täglich mindestens 2
Liter Wasser oder Tee trinken, empfiehlt die Ernährungsexpertin der
Techniker-Krankenkasse, Alexandra Krotz.
rrA | |
Rheuma schadet dem
Herzen | |
Patienten mit
rheumatischer Arthritis haben im Vergleich zur übrigen Bevölkerung
ein erhöhtes Risiko, an Herzkrankheiten zu sterben. Wie die
Ärzte-Zeitung berichtet, ergab eine Studie mit 112.000 Patienten,
dass bei Rheumatikern die Sterberate für Herzinfarkt um 51 Prozent
erhöht ist, für Schlaganfälle um 52 Prozent.
rrA | |
Gesund durch Nüsse | |
Ältere
Menschen leiden häufig unter dem metabolischen Syndrom, das heißt
unter Über gewicht, Bluthochdruck, hohen Blutfettwerten und hohem
Blutzucker. Eine spanische Studie mit 1224 Teilnehmern über 52
Jahren hat jetzt ergeben, dass eine Kost mit Olivenöl, pflanzlicher
Kost und Nüssen (30 g täglich) das Syndromein dämmen oder sogar zum
Verschwinden bringen kann.
rrA | |
Forscher warnen:
Stress macht die Haut alt | |
Die
Folgen von Stress sind nicht nur auf Seele und Körper zu spüren.
„Neuerdings wissen wir mehr über die Wirkung von Stress in der Haut.
Stress macht sich auch dort bemerkbar und sendet Stör-Signale aus.
Zunächst spannt die Haut, wirkt trocken und ist etwas gerötet. Im
nächsten Stadium ist sie kraftlos und reizbar und die ersten
Pigmentstörungen entstehen. Chronischer Hautstress äußert sich in
tiefen Falten, Altersflecken, Trockenheit und Reizbarkeit”, so die
Forscher, „insbesondere ältere Menschen spüren den Stress auf der
Haut.” Denn das komplizierte Abwehrnetzwerk, das dem Stress
entgegenwirkt, wird im Laufe der Zeit „löchrig”. Schadstoffe
dringen leichter ein und können nicht mehr ausgeschaltet werden. Das
Gleichgewicht zwischen Abwehr und Regeneration geht zu - nehmend
verloren. Auslöser für den Hautstress sind UV-Strahlen,
Umweltfaktoren, Alkohol, schlechte Ernährung und psychischer Stress.
Deshalb empfiehlt sich morgens die Anwendung von schützenden Cremes
gegen UV-Strahlen und Hautcremes, die freie Radikale in der Haut
bekämpfen. | |
Kein Schwarzer Tee für
Schwangere | |
Koffeinhaltige Getränke wie Schwarzer
Tee, Bohnenkaffee, Cola und Schokolade verringern ebenso wie Alkohol
das Geburtsgewicht des Kindes und sollten deshalb von Schwangeren
gemieden werden. Das haben, wie die Ärzte-Zeitung berichtet,
britische Forscher ermittelt. So wird das Geburtsgewicht des Kindes
durch 200 mg Koffein täglich um insgesamt 60 bis 70 Gramm
vermindert. Eine Tasse Kaffee enthält 30 bis 100 mg Koffein, ein
Espresso etwa 40und eine Tasse Schwarzer Tee 50 mg.
rrA | |
Starkes Rauchen
verkürzt Lebensjahre | |
Starke Raucher müssen ihre Sucht mit
zehn Lebensjahren bezahlen. In einer finnischen Studie wurde
festgestellt, dass Raucher, die mehr als 20 Zigaretten täglich
qualmten, in einem Zeitraum von 26 Jahren eine um zehn Jahre
verringerte Lebenserwartung hatten. Auch die körperlichen
Fähigkeiten und die gesundheitliche Lebensqualität waren bei
Rauchern stark eingeschränkt.
rrA | |
Immer mehr Blasenkrebs
bei Frauen | |
1980 erkrankten in Deutschland 3476
Frauen an Blasenkrebs, 2004 waren es bereits 7336 Neuerkrankungen, hat das
Robert-Koch-Institut ermittelt. Dr. Gerson Lüdecke, Urologe an der
Univeritätsklinik Gießen, macht für den Anstieg des Blasenkrebses bei Frauen das Rauchen
verantwortlich. Etwa jeder zweite Fall sei darauf zuruckzuführen. Inzwischen
raucht jede dritte Frau.
rrA | |
Kinder schlafen sich
schlank | |
Wenn Kinder
viel schlafen, werden sie später seltener dick. Das hat eine Studie
mit Kindern zwischen fünf und elf Jahren ergeben. Einer der Gründe:
Müdigkeit bremst die körperliche Aktivität und erhöht das Verlangen
nach hochkalorischer Kost. Wer weniger schläft, hat außerdem mehr
Zeit zum Essen.
rrA | |
Herzinfarkt durch
ungesunde Ernähung | |
Durch
gesündere Ernährung lassen sich 30 Prozent der Herzinfarkte
vermeiden. Das haben Forscher aus Hamilton in Kanada bei der
Auswertung der „Interheart-Studie“ mit 5700 Herzinfarktpatienten
aus 52 Ländern und doppelt so vielen gesunden Teilnehmern
ermittelt. Dabei stellte sich heraus, dass diejenigen Patienten, die
sich vorwiegend von fettem Fleisch, Pommes frites und Eiern
ernährten, ein um 30 Prozent höheres Herzinfarkt-Risiko hatten als
Menschen, die viel Obst, Gemüse, Tofu, Soja und andere gesunde
Lebensmittel verzehrten.
rrA | |
Sport gegen
Brustkrebs | |
Nach der
Menopause sollten Frauen viel Sport treiben. Das schützt vor
Brustkrebs. Eine elfjährige deutsche Studie mit über 30.000 Frauen
ergab, dass normalgewichtige Frauen, die Sportarten wie schnelles
Laufen, Radfahren oder Aerobic betrieben, ein um 30 Prozent
geringeres Brustkrebsrisiko hatten als jene, die nurleicht aktiv
waren.
rrA | |
Hilft Ginkgo gegen
Demenz? | |
Ein Extrakt
aus Ginkgo biloba scheint günstige Wirkungen für Demenzkranke
zu haben. Auf einem Symposium in Hongkong wurde berichtet, dass
durch Ginkgo Verhaltensstörungen bei Demenzpatienten deutlich
rediziert werden konnten. Eine deutsche Studie der Universität
Osnabrück ergab – wie die Ärzte-Zeitung schreibt –, dass sich auch
bei gesunden Menschen im mittleren Alter durch Ginkgo bestimmte
Gedächtnisfunktionen verbessern lassen.
rrA | |
Luftverschmutzung
schädigt das Herz | |
Bei
Herzkranken kann die Luftverschmutzung, eine Belastung durch
Feinstaub und Ruß, zu Ischämien führen, die einen Herzinfarkt
auszulösen vermögen. Ischämie manifestiert sich durch örtliche
Blutleere und erhebliche Verminderung der arteriellen Durchblutung.
Das haben amerikanischeWissenschaftler festgestellt.
rrA | |
Rauchstopp nach
Bypass-Operation | |
Wenn
Bypass-Patienten nach der Operation mit dem Rauchen aufhören, leben
sie im Durchschnitt drei Jahre länger als Patienten, die weiter
rauchen. Das haben niederländische Ärzte bei der Befragung von
älteren Patienten herausgefunden,berichtet die Ärzte-Zeitung.
rrA | |
Alkohol reduziert
Gehirnvolumen | |
Reichlicher
Alkoholkonsum reduziert das Gehirnvolumen. Das haben amerikanische
Forscher bei 1900 Erwachsenen im Alter von 60 Jahren festgestellt.
Der Zusammenhang zwischen abnehmendem Hirnvolumen und konsumierter
Alkoholmenge war bei Frauen stärker als bei Männern. Selbst kleine
Mengen könnendas Volumen verringern.
rrA | |
Echinacea ist
wirksam zur Vorbeugung von Erkältungen | |
In der
Naturheilkunde wird der Sonnenhut (Echinacea) schon lange zur
Vorbeugung vor und zur Behandlung von
Erkältungskrankheiten angewendet. Eine Studie belegte nun die
Wirksamkeit von Präparaten mit Echinacea zur Verhütung von
Erkältungen und zur schnelleren Heilung von Atemwegsinfektionen.
Forscher um Dr. Craig I. Coleman von der University of Connecticut
School of Pharmacy in Hartford (USA) hatten in einer so genannten
Meta-Analyse 14 Studien zur Wirkung des Sonnenhutes untersucht.
Danach sank das Risiko für Erkältungen um 58 Prozent bei den
Studienteilnehmern, die mit Echinacea behandelt wurden, im
Vergleich zu den Probanden, die Scheinmedikamente (Placebos)
erhielten. Der Sonnenhut kommt ursprünglich aus Nordamerika und
wurde schon bei den Indianern als Heilpflanze geschätzt. Heute wird
er auch in Europa angebaut. Echinacea steigert die unspezifische
Abwehrfunktion des Körpers. Seine immunstimulierende Wirkung beruht
vor allem auf einer Zunahme der Zahl der weißen Blutkörperchen
(Leukozyten), insbesondere der Fresszellen. Außerdem erschwert
Echinacea das Eindringen von Viren in die Zellen. | |
Mit Spiegel besserer Erfolg
bei Schlaganfalltherapie | |
Ein einfaches
Therapieverfahren aus Japan zur Behandlung von Schlaganfallfolgen
könnte auch hierzulande vielen Patienten mit halbseitigen Lähmungen
helfen. Dabei wird ein Spiegel so aufgestellt, dass der Patient
seine gesunde Körperseite sehen kann, während er mit der erkrankten
übt. Durch den Spiegel wird die Illusion vermittelt, dass sich das
kranke Körperglied genauso wie das gesunde bewegen lässt.
Professor Kazu Amimoto von der Tokyo Metropolitan Universität in
Wien berichtete über bessere Rehabilitationserfolge allein durch die
optische Illusion, dass sich das kranke Bein bewege. Bei einer
Studie mit 14 Patienten zeigte die Spiegeltherapie bessere Erfolge
als die direkte Stimulation des erkrankten Beines. Gemessen wurde
der Beugungswinkel des Fußgelenkes und die Zeit, die der Kranke
für die Aufgabe benötigte. Beides verbesserte sich mit der
Spiegeltherapie im Vergleich zur
konventionellen Behandlung. | |
Laktoseintoleranz und
Käse | |
Wer unter
einer Laktoseintoleranz leidet, ist allergisch gegen Milchzucker.
Heißt das nun, alle Lebensmittel, die Milch enthalten oder aus Milch
hergestellt werden, ganz zu meiden? Nein, nicht unbedingt. Denn
besonders Käse und Sauermilchprodukte wie Joghurt oder Molke
enthalten oft keinen oder nur wenig Milchzucker. Besonders geeignet
bei Laktoseintoleranz sind Käsesorten mit langer Reifung wie
beispielsweise Tilsiter, Bergkäse, Emmentaler oder Butterkäse.
Während des Reifevorganges wird der Milchzucker von Bakterien
abgebaut. Je älter der Käse ist, desto weniger Laktose enthält er.
Das gilt auch für Schaf- und Ziegenkäse. Nicht geeignet bei
Laktoseintoleranz sind dagegen Hütten-, Schmelz- und Frischkäse, die
viel Milchzucker enthalten und besser gemieden werden. Trotzdem
sollte auch mit dem Verzehr laktosearmer Käsesorten vorsichtig
begonnen und auf eventuell auftretende Symptome der Intoleranz
geachtet werden.
jm | |
Gesunde Kost
verhindert
Augenschäden | |
Der im Alter
häufig auftretenden Makuladegeneration (Glaukom und trockene Augen)
kann durch eine Ernährung, die reich an Vitamin C und E, Zink und
Beta-Carotin ist, vorgebeugt werden. Das hat, wie die Ärzte-Zeitung
berichtet, eine Studie mit 3640 Patienten ergeben. In der Gruppe
mit dem höchsten Verzehr lag das Risiko einer Erkrankung mit 30
Prozent niedriger als bei denjenigen, die sich am wenigsten gesund
ernährten.
rrA | |
Hilfe für
Rheumakranke | |
Eine
fleischarme, überwiegend vegetarische Kost mit hohem Fischanteil
reduziert bei Rheumakranken Schmerz und Entzündungsauslöser. Das hat
– wie „Rheumatologie online“ berichtet – eine Studie mit 58 Personen
ergeben. Durch diese Ernährung wird die Freie Arachidonsäure
gebremst, die Ausgangsprodukt für wichtige Entzündungs- und
Schmerzmediatoren im Körper ist. Besonders wertvoll sind
Omega-3-Fettsäuren.
rrA | |
Keine Nüsse für
Schwangere! | |
| Schwangere
sollten auf den Konsum von Nüssen und Nussprodukten verzichten. Das
raten Forscher aus den Niederlanden, die 4000 Frauen und deren
Nachwuchs untersucht haben. Ein hoher Konsum nusshaltiger
Nahrungsmittel in der Schwangerschaft wird mit einer 50 Prozent
höheren Rate an Asthmaerkrankungenbeim Kind in Verbindung gebracht.
| |
Selen schützt vor
Depressionen | |
Selen in der
Nahrung (in Soja, Bierhefe, Haferflocken, Reis und Paranüssen) oder
in Nahrungsergänzungsmitteln kann ältere Menschen vor
Depressionen schützen. Wissenschaftler haben festgestellt, dass das
Spurenelement die Stimmungslage bei Bewohnern von Senioren- und
Pflegeheimen deutlich verbessert. Selen schützt auch vor
Angstgefühlen.
rrA | |
Dicke Teenager sterben
früher | |
Übergewichtige
Teenager sterben oft früher als normalgewichtige Jugendliche. Das
hat – wie die Ärzte-Zeitung berichtet – eine norwegische Studie über
35 Jahre hinweg ergeben. Bei dicken Mädchen ist das Risiko, noch
vor dem 50. Lebensjahr an Herz- Kreislauf-Erkrankungen und an Krebs
zu sterben noch höher als bei jungen Männern. Auch Diabetes und
Atemwegserkrankungen treten bei übergewichtigen Jugendlichen im
späteren Alter häufiger auf.
rrA | |
Ringelblume –
Heilpflanze des Jahres 2009 | |
Zur
Heilpflanze des Jahres 2009 ist die Ringelblume (Calendula
officinalis) gewählt worden. Die Ringelblume, deren leuchtend
orangefarbene Blüten in vielen Gärten zu finden sind, ist aber auch
ein gefragtes Heilmittel. Sie hilft als Salbe bei schlecht heilenden
Wunden, Verletzungen, Sonnenbrand und innerlich bei Leber- und
Gallenleiden. Ebenfalls bewährt hat sich die Pflanze als Creme gegen
strapazierte,rissige Haut.
rrA | |
Bloß nicht ärgern! | |
Nicht nur
äußere Einflüsse wie Krankheitserreger und Schadstoffe können
krank machen, sondern auch innere Einstellungen. Wer sich ständig
über die größeren oder kleineren Unannehmlichkeiten des Lebens
ärgert, riskiert gesundheitliche Schäden, warnt die Techniker
Krankenkasse (TK). Das Risiko für gesundheitliche Probleme, von
Kopfschmerzen über Schlafstörungen bis hin zum Herzinfarkt, ist
bei den Menschen erhöht, die schnell und beim kleinsten Anlass
aus der Haut fahren. Ursache ist die Ausschüttung von
Stresshormonen. Dadurch werden Herzschlag und Atmung schneller,
der Blutdruck steigt, der Körper stellt sich auf Flucht oder
Kampf ein, ein Relikt aus der Frühgeschichte der Menschheit. Wer
sich häufig ärgert, bei dem dauert es immer länger, bis er sich
wieder beruhigt. Und dabei ist es egal, ob jemand seiner Wut
freien Lauf lässt oder sie in sich hineinfrisst. „Wir geraten in
eine regelrechte Ärger-Spirale“, erklärt Ellen Basner,
Psychologin bei der TK. Wichtig ist es, den Ärger-Mechanismus zu
durchbrechen. Das kann durch Gedanken an schöne Dinge, die
Relativierung der Situation oder das Ansprechen von Dingen, über
die man sich ärgert, sein. Oftmals sind Ärger und Stress
auslösende Situationen aber auch hausgemacht, beispielsweise
durch eine zu knappe zeitliche Kalkulation. Das lässt sich durch
das Beheben der Ursachen, etwa ein verbessertes
Zeitmanagement oder Notizen machen, einfach umgehen.
jm | |
Kakao schützt die
Gefäße | |
Auch Kakao
kann die Gefahr von Arteriosklerose und Herzkrankheiten verringern.
Wer öfter einmal bittere Schokolade nascht, tut seinen Gefäßen
Gutes. Allerdings sollte der Schokoladenverzehr nicht übertrieben
werden, warnte Professor Christine Metner aus Aachen auf einem
Symposium in Berlin, da große Mengen Schokolade der Gesundheit nicht
zuträglich sind.
rrA | |
Kieferschmerzzeigt
Herzinfarkt an | |
Bei Frauen
müssen nicht immer Brustschmerzen auf die Gefahr eines Herzinfarkts
hindeuten. Eine Studie mit 25.000 Frauen und Männern in 14 Ländern
ergab, dass der typische Brustschmerz zwar auch bei vielen Frauen
vorhanden ist, oft aber weniger ausgeprägt. Statt dessen sind es
häufig unsymptomatische Zeichen wie Kieferschmerz oder Übelkeit, die
einen Herzinfarkt ankündigen. Im Zweifel sofort den Arzt aufsuchen!
rrA | |
Gute Schulnoten
durch gesunde Ernährung | |
Die schulische
Leistung von Kindern hängt entscheidend von der Qualität ihrer
Ernährung ab. Eine kanadische Studie mit 400 Fünftklässlern in
Alberta ergab – wie die Ärzte-Zeitung berichtet –, dass Schüler mit
vollwertiger Ernährung bei Prüfungen wesentlich besser abschnitten
als Schüler mit ungesunder Kost. Besonders günstig wirkte sich
ein hoher Anteil an Obst, Gemüse, Vollkorn- produkten,
Ballaststoffen, Eiweiß, Kalzium und Vitamin C auf das Testergebnis
aus.
rrA | |
Heuschnupfen:
Alkohol fördert Allergien | |
| (mko)
Sommerliche Temperaturen sorgen oft für Durst, dann stehen Bier,
Cocktails, Prosecco hoch im Kurs. Aber: Alkohol steht mit den so
genannten atopischen Erkrankungen wie Heuschnupfen (Rhinitis und
auch Asthma) in Zusammenhang. Das heißt, Alkohol fördert Allergien.
Festgestellt wurde, dass Menschen, die mehrmals pro Woche
alkoholische Getränke konsumieren,häufiger gegen Allergene, die in
der Luft schweben, sensibilisiert sind. | |
Biosprit und
der Artenschutz | |
Die gestiegene
Nachfrage nach Bioenergie und Biotreibstoffen veranlasste die EU im
September 2007, die so genannte EUStilllegeflächen wieder zur
Bewirtschaftung freizugeben. Eine katastrophale Entscheidung für den
Artenschutz! Die Stilllegeflächen waren der Nutzung entzogen
worden, um die landwirtschaftliche Überproduktion einzudämmen. In
den Stilllegeflächen aber hatten viele bedrohte Tier und
Pflanzenarten einen idealen Rückzugsraum gefunden. Die Freigabe der
Stilllegeflächen aber beschleunigt geradezu den Untergang der
bedrohten Arten. Nicht nur Umwelt- und Tierschutzverbände erhoben
ihre Stimmen und wiesen auf die katastrophalen Wirkungen dieser
EU-Entscheidung für den Artenschutz hin, sondern auch hochrangige
Politiker. So z.B. auch der EU-Umweltkommissar Stavros: „Wir haben
eingesehen, dass die Umweltprobleme, die durch die Verwendung von
Biokraftstoffen entstehen, größer sind, als bislang gedacht.“ Es
solle daher lieber das gesteckte Ziel aufgegeben werden, zehn
Prozent der europäischen Kraftstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen
zu gewinnen, als die Umwelt durch große Monoplantagen zu
gefährden.
GHS | |
Ernährung
in den Wechseljahren | |
Durch gesunde Ernährung, Rauchverzicht
und Normalgewicht lassen sich nach den Ergebnissen der amerikanischen Nurses
Health Study bei 82 Prozent der Frauen in den Wechseljahren
Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindern. Nach der Menopause sollten
Frauen auf eine energiereiche Kost mit hoher Nährstoffdichte achten,
empfiehlt Dr. Birugi-Christians Zyriex vom Zentrum für klinische
Studien in Hamburg. Dazu zählen neben ballaststoffreichen
Lebensmitteln pflanzliche Fette mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren und
viel Obst und Gemüse.
rrA | |
Lärmschutz auch
in der Freizeit wichtig | |
Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa
5000 Menschen an Lärmschwerhörigkeit. Nach Angaben der
Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) stellt die
Schwerhörigkeit damit die zweithäufigste Berufskrankheit dar. Ist erst einmal
ein Hörschaden aufgetreten, kann er nicht geheilt werden. Deshalb sollte Vorsorge
getroffen werden, nicht nur im Arbeitsschutz. Denn viele Menschen
setzen sich in ihrer Freizeit zu großen Lärmbelastungen aus. Neue
technische Entwicklungen sind dabei die Hauptlärmverursacher. Das
gelte gleichermaßen für den zu lauten MP3-Player bei Jugendlichen
wie die Schlagbohrmaschine oder der Laubsauger beim Erwachsenen,
warnt Dr. Martin Liedtke, Lärmexperte am Institut für Arbeitsschutz der DGUV, und rät, auch
in der Freizeit für Lärm- und Gehörschutz zu sorgen. Am Arbeitsplatz
gelten 85 Dezibel (dB) als Grenzwert für die zulässige Tagesbelastung. Dieser Wert sollte auch
in der Freizeit nicht überschritten werden. Auch
wenn Lärm in der Freizeit oft als weniger laut und störend
empfunden werde, das Gehör mache keinen
Unterschied und leide gleichermaßen.
jm | |
Ballaststoffe verhindern
Diabetes | |
Wer sich ballaststoffreich ernährt, hat
ein geringeres Risiko, an Diabetes II zu erkranken. Das hat die
Black Womans Health Study in den USA mit 50.000 farbigen
Amerikanerinnen über acht Jahre ergeben. Wer während der Studie
täglich mehr als sechs Prozent Ballaststoffe aus Vollkornprodukten
aß, erkrankte zu 18 Prozent seltener an Diabetes als Frauen, die
weniger als 3 g verzehrten. In drei Scheiben Vollkornbrot sind 8,4 g
Ballaststoffe enthalten, in 50 g Müsli 5 g.
rrA | |
Ginkgo – ein
Lebenselixier? | |
Die regelmäßige Einnahme des
Ginkgobiloba Extraktes
stärkt das Gedächtnis, kann Demenz vorbeugen und das Leben
verlängern. Das hat – wie
die Ärzte-Zeitungberichtet
– eine Studie mit über 3500 Patienten durch französische
Forscher ergeben.
rrA | |
Weniger Kaffee stoppt
Hitzewallungen | |
Etwa ein
Drittel aller Frauen im Klimakterium leidet unter Hitzewallungen,
Schweißausbrüchen und Depressionen. Wie die Hamburger Gynäkologin
Dr. Katrin Schaudig auf einer Pressekonferenz der Deutschen
Menopause-Gesellschaft in Frankfurt berichtete, genügen oft
weniger Kaffee und Nikotin, um die unerwünschten
Begleiterscheinungen der Wechseljahre zu verhindern. Dies haben
mehrere australische Studien erwiesen.
rrA | |
Salz macht Kinder
dick | |
Zuviel Salz in
der Nahrung kann Kinder dick machen. Zu diesem Schluss gelangten
Forscher der St. George Universität in London, die 1700 Kinder auf
ihr Essverhalten untersuchten. Die Wissenschaftler begründen ihre
These damit, dass zu stark gesalzene Nahrungsmittel den Durst
steigern, den die Kinder vorwiegend mit gezuckerten Softdrinks
stillen. Und die machen dick.
rrA | |
Bewegung hält
jung | |
Eine Studie
mit über 2400 Zwillingspaaren in London hat ergeben, dass Bewegung
nicht nur Herz- und Zuckerkrankheit vorbeugt, sondern auch den
Körper um zehn Jahre jünger hält. Viel Bewegung und ein aktives
Leben bremsenden Alterungsprozess.
rrA | |
Joghurt verhindert
Durchfälle | |
Probiotischer Joghurt kann bei älteren
Menschen nach der Einnahme
von Antibiotika Durchfälle
verhindern helfen. Das
hat, wie die Ärzte-Zeitung berichtet, eine englische Studie ergeben. Den
Patienten wurden
Joghurt-Drinks mit verschiedenen Laktobazillen
verabreicht.
rrA | |
Starkes Krebsrisiko für
Dicke | |
Übergewichtige Menschen haben ein
deutlich erhöhtes Risiko,
an Krebs zu erkranken. Wie 141 Studien mit 282.137
Krebskranken an der
Universität Manchester ergaben, steigt bei Männern
das Risiko für
Speiseröhren-, Schilddrüsen, Darm- und Nierenkrebs, bei Frauen für
Gebärmutter-,
Gallenblasen- und Nierenkrebs.
rrA | |
Lebensweise hat großen
Einfluss auf
Krebsentstehung | |
| Den bedeutenden Einfluss der
Lebensweise auf die Entstehung von Krebserkrankungen zeigt die
Statistik des Epidemiologischen Krebsregisters Niedersachsen (EKN)
deutlich. Nach dem
aktuellen Bericht des 2003 gegründeten EKN sind zwei Drittel aller Krebstodesfälle auf
selbst beeinflussbare Ursachen zurückzuführen. Dazu gehört vor allem
das Rauchen, das für mehr
als 30 Prozent der über 20.000 Krebstodesfälle im Jahr 2004 in Niedersachsen verantwortlich
ist. Aber auch Alkoholkonsum, Fehlernährung und
mangelnde Bewegung erhöhen
das Risiko, an Krebs zu versterben. Die häufigste Krebsart bei Neuerkrankungen bei Frauen
war Brustkrebs, gefolgt von Darmkrebs, Gebärmutterkrebs
und Lungenkrebs. Männer
erkrankten am häufigsten an Prostatakrebs, Darmkrebs und Lungenkrebs. | |
| Katastrophale
EU-Entscheidung | |
| Die gestiegene Nachfrage nach Bioenergie und
Biotreibstoffen hat die EU im September 2007 veranlasst, die so
genannten EU-Stilllegeflächen wieder zur Bewirtschaftung
freizugeben. Die Flächen waren der Nutzung entzogen worden, um die
landwirtschaftliche Überproduktion einzu-dämmen. In den
Stilllegeflächen hatten viele bedrohte Tier- und Pflanzen-arten
einen Rückzugsraum gefunden. Die Folge dieser EU-Entscheidung:
Biobetriebsstoffe, die das Klima schützen sollen, fördern und
beschleunigen somit den Untergang der bedrohten Arten. Übrigens
beurteilt auch der EU-Umweltkommissar Stavros Dimas die
Biokraftstoffe inzwischen kritisch. Er sagt: „Wir haben eingesehen,
dass die Umwelt-probleme, die durch die Verwendung von
Biokraftstoffen entstehen, größer sind als bislang gedacht.“ Es
solle daher lieber das gesteckte Ziel aufgegeben werden, zehn
Prozent der europäischen Kraftstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen
zu gewinnen, als die Umwelt durch große Monoplantagen zu
gefährden. | |
| Gesund leben
lohnt | |
Menschen, die gesund leben, haben eine um 14
Jahre höhere Lebenserwartung als Personen, die gegen folgende Regeln
verstoßen: Rauchen, Trinken (mehr als 2 Gläser Wein und ½ l Bier
täglich), Vitamin- C-Mangel und zu wenig Bewegung. Das haben –
wie die Ärzte-Zeitung berichtet – Forscher der Universität Cambridge
in einer über 11 Jahre durchgeführten Untersuchung herausgefunden.
Besonders nachteilig wirkte sich Rauchen und Vitamin-C-Mangel aus.
rrA | |
| Geflügelfleisch als
Infektionsquelle | |
Bei Untersuchungen der amtlichen
Lebensmittelüberwachung der Länder wurden in etwa einem Drittel der
Proben von Geflügelfleisch Campylobacter-Bakterien gefunden. Der
Erreger kann beim Menschen schwere Durchfälle mit Fieber, Kopf-
und Gliederschmerzen auslösen. Deshalb rät das Institut für
Risikobewertung (BfR), Geflügelfleisch grundsätzlich nur durchgegart
zu servieren. Campylobacter-Bakterien sind hitzeempfindlich und
werden bei einer Temperatur von 74 Grad über mindestens zehn Minuten
abgetötet. Auch bei der Vorbereitung sollte auf eine angemessene
Hygiene geachtet werden, denn die Krankheitserreger überleben im
Kühlschrank und der Tiefkühltruhe. jm | |
| Schwarztee kann
Immunsystem stärken | |
| Wer schwarzen Tee etwa sieben Minuten ziehen
lässt, beruhigt damit nicht nur Magen und Darm. Gleichzeitig werden
wertvolle Polyphenole freigesetzt. Diese sekundären Pflanzenstoffe
tragen dazu bei, das Immunsystem zu stärken, Herz- und
Kreislauferkrankungen und sogar Krebs vorzubeugen. Das haben, wie
„test“ berichtet, Forscher der Universität Aberdeen entdeckt.
rrA | |
| Beta-Karotin bremst
Demenz | |
| Die langfristige Einnahme von Beta-Karotin kann
die kognitive Alterung (Demenz) um ein bis zwei Jahre verzögern. Das
hat die Physical Health Study in den USA mit über 4.000 Männern
ergeben, die 18 Jahre lang jeden zweiten Tag das Provitamin A
eingenommen hatten. Die kurzfristige Einnahme des Vitamins zeitigte
dagegen keine Wirkung.
rrA | |
| Wurstwaren und
rotes Fleisch erhöhen Krebsrisiko | |
Wurstwaren und rotes Fleisch erhöhen Krebsrisiko
Das ist das Ergebnis einer großen amerikanischen Studie mit 500.000
Teilnehmern. Wer oft und viel rotes Fleisch (von Schwein, Rind oder
Lamm) isst, begünstigt die Entstehung von Tumoren an Darm, Leber,
Lunge und Speiseröhre. Wurstwaren fördern Darm- und Lungenkrebs.
Würde der Verzehr beider Produkte deutlich gesenkt, so könnte jeder
zehnte Lungen- und jeder zehnte Darmtumor vermieden werden, erklären
die Forscher des Nationalen Krebsinstitutes der USA. Es empfiehlt
sich daher, mehr vegetarische Gerichte zu verzehren.
Vegetarische Ernährung ist nicht nur gut für die menschliche
Gesundheit, sondern auch für den Klimaschutz. Denn bei der
Fleischproduktion entsteht im Vergleich mit pflanzlicher Nahrung das
2,5-Fache an Kohlendioxyd.
GHS | |
| Kinder essen oft
Fertiggerichte | |
| Jedes fünfte Kind in Deutschland isst jeden Tag
ein Fertiggericht. 86 Prozent der Kinder nehmen mindestens jeden
dritten Tag eine Tiefkühl-pizza oder eine Dosensuppe zu sich. Dies
ergab eine Untersuchung des Forschungsinstitutes für Kinderernährung
an der Universität Bonn, die vor kurzem veröffentlicht wurde. Die
Fertiggerichte seien meist fettreicher als herkömmliche Gerichte und
enthielten häufiger Geschmacksverstärker. Weil diese den Geschmack
prägten, hätte es empfehlenswertes Essen umso schwerer.
TZ | |
| Spazierengehen gut fürs
Herz | |
Wer nur dreimal 30 Minuten in der Woche
spazierengeht, tut Gutes für sein Herz. Das ist das Ergebnis von
Studien mit 106 gesunden Patienten an der Queens-Universität
Belfast. Dadurch wird sowohl der Blutdruck gesenkt als auch der
Bauchumfang reduziert.
rrA | |
| Ingwer
und Olive vertreiben Winterdepression | |
(mko) Ingwer und Oliven sind die wahren
Muntermacher in der dunklen Jahreszeit. Jetzt sind wir oft müde und
antriebslos, aber die scharfe Knolle Ingwer oder Oliven bringen uns
wieder auf Trab. Denn: beide harmoni-sieren Körper und Seele und
stabilisieren die Abwehrkräfte. Frische Ingwerknollen haben einen
süß-scharfen Geschmack. Gerieben oder fein gehackt fördert Ingwer
durch seinen Gehalt an Bitterstoffen die gesunde Darmflora und
stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte. | |
| Rauchverbot
in Italien zeigt erste Erfolge: Weniger
Herzinfarkte | |
| (mko) Das allgemeine Rauchverbot in Italien –
eingeführt im Frühjahr 2005 – zeigt erste gesundheitliche Erfolge:
Seitdem gab es weniger Klinikeinweisungen wegen akuten Herzinfarkts.
Bei Patienten unter 60 Jahren sank die Zahl akuter Herzinfarkte
deutlich: von 922 Fällen im Frühjahr 2004 auf 832 Fälle im Frühjahr
2005. | |
| Darmschutz stoppt
Erkältung | |
(mko) Der Winter ist eine gefährliche Jahreszeit
für die Atemwege. Vorbeugen kann man mit einem natürlichen
Darmschutz. Denn: Ist die Darmflora gestört, treten häufiger
Erkältungen auf, da die Darmflora nicht mehr in der Lage ist,
Ballaststoffe ausreichend abzubauen. Ein guter Darmschutz ist z.B.
Magnesium (schützt auch vor Darmkrebs, wie Studien belegen). Auch
der regelmäßige Verzehr von probiotischem Joghurt mit seinen
speziellen Bakterienkulturen – einer Art Milchsäurebakterien – lässt
Erkältungen schneller verschwinden. Vorbeugend gegen grippale
Infekte wirkt auch eine Symbiose-Lenkung (Arzt für
Naturheilverfahren). Unsere Mikroorganismen sind ein wichtiger
Bestandteil der Immun-Abwehr. Mit der Symbioselenkung hat man die
Möglichkeit, durch Zufuhr von lebenden oder abgetöteten Bakterien
(die Therapie ist eine gestaffelte Anwendung aufeinander
abgestimmter Präparate), über eine Aktivierung verschiedener
Abwehreinrichtungen, das Immunsystem zu stärken. | |
| Äpfel
und Zwiebeln schützen vor
Bauchspeicheldrüsen-Krebs | |
Das ist das Ergebnis einer internationalen
Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in
Zusammenarbeit mit amerikanischen Wissenschaftlern an mehr als
180.000 Teilnehmern über einen Zeitraum von acht Jahren.
Schutzfaktor vor Pankreaskarzinomen sind das in Äpfeln und
Zwiebeln enthaltene Flavonol Quercetin. Dies gilt besonders für
Raucher, bei denen das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs durch den
Tabakkonsum besonders erhöht ist.
GHS | |
| Studie:
Farbstoffe in Lebensmitteln steigern hyperaktives Verhalten bei
Kindern | |
| (mko) Schon lange stehen künstliche Farbstoffe,
wie sie zum Beispiel in vielen Süßigkeiten, Softdrinks oder auch
Speiseeis vorkommen, im Verdacht, hyperaktives Verhalten bei Kindern
zu verstärken. Eine britische Studie mit 153 drei Jahre alten und
144 acht bis neun Jahre alten Kindern unter der Leitung von
Professor Jim Stevenson aus Southampton/England bestätigte jetzt die
Vermutung. Demnach sollen Eltern von Kindern mit
Hyperaktivitätsproblemen auf Zusatzstoffe wie zum Beispiel E 110
(Gelborange), E 102 (Tartrazin), Cochenillerot A (E 124) oder
Natriumbenzoat (E 110) verzichten. Die Wissenschaftler weisen jedoch
darauf hin, dass viele Faktoren für hyperaktive Störungen
mitverant-wortlich sein können und das Problem der hyperaktiven
Störung nicht allein durch den Verzicht von Zusatzstoffen gelöst
werden kann. Die Kommission hat jetzt die EU-Behörde für
Lebenssicherheit beauftragt, alle Lebensmittelfarben auf
Verträglichkeit zu untersuchen. | |
| Genmaisanbau in der
EU | |
Der genmanipulierte giftige BT Genmais (siehe
dazu Heft 9/2007 der reformrundschau) wird in der EU auf immer
größeren Flächen angebaut. Waren es im Jahr 2006 erst 62.000 Hektar
Ackerland, so sind es in diesem Jahr bereits 110.000 Hektar. Tendenz
weiter steigend. Der giftige BT Genmais wird als Futtermittel
oder zu Biokraftstoff verarbeitet.
GHS | |
| Depressionen
verursachen Schmerzen | |
| Zwischen Depressionen und Schmerzen besteht eine
enge Wechsel-wirkung. Wie die Ärzte-Zeitung berichtet, haben
Depressive oft auch Schmerzen, umgekehrt verursachen chronische
Schmerzen Depressionen. Die verstärkte Schmerzwahr-nehmung bei
Depressionen beruht auf einem Mangel an Serotonin und Noradrenalin.
Steigt die Stimmung, lässt der Schmerz nach.
rrA | |
| Entzündungsrisiko
durch Fleisch | |
| Eine Kost mit einem hohen Anteil an tierischen
Produkten birgt die Gefahr eines erhöhten Entzündungsrisikos in
sich. Dr. Bernhard Watzl von der Bundesforschungsanstalt für
Ernährung und Lebensmittel warnt, dass diese Kost den Nährboden für
die Entstehung vieler Krankheiten (Diabetes, Arteriosklerose,
Herzinfarkt, Schlaganfall) bereitet. Epidemiologische Studien haben
gezeigt, dass eine pflanzliche Ernährungsweise mit viel Obst,
Gemüse, Hülsenfrüchten, Getreide oder Fisch das Entzündungsrisiko
verringert oder ganz verhindern kann.
rrA | |
| Obst
hält Lunge fit und schützt vor Bronchitis und
Asthma | |
(mko) Ascorbinsäure, Vitamin E
(Alpha-Tocopherol) und Beta-Karotin, die in fast allen Obstsorten
vorkommen, schützen vor Husten und Bronchitis. Wer regelmäßig Äpfel,
Birnen oder, jetzt im Herbst, Pflaumen isst, hat weniger Husten,
denn das Obst optimiert die Lungenfunktion, und das hilft besonders
anfälligen Kleinkindern. Bisher fehlten allerdings Daten über den
Zusammenhang zwischen der Vitaminaufnahme und einer positiven
Lungen-Leistung. US-Wissenschaftler der Harvard School of Public
Health in Boston haben jetzt die Ernährungs-gewohnheiten und die
Lungenfunktions-Leistung von über 12.000 Jugendlichen im Alter von
18 Jahren untersucht. Dabei zeigt sich ein klarer
Zusammenhang zwischen positivem Ausatmungsvolumen und
Bronchitis-Erkrankungen. Gute Obstesser schnitten deutlich besser
ab, hatten weniger Asthma und Husten. | |
| Vollkornprodukte
schützen das Herz | |
| Vollkornprodukte senken das Risiko für
Herzkreislauf-Erkrankungen wie Infarkt oder Schlaganfall. Das ergab
eine USStudie. Die Forscher der Wake-Forest-Universität in North
Carolina hatten sieben Untersuchungen mit insgesamt mehr als 285.000
Teilnehmern ausgewertet. Dabei senkt der Verzehr von täglich 2,5
Portionen Vollkornprodukten im Vergleich zu einem nur rudimentären
Konsum das Herzkreislauf-Risiko um 21 Prozent, wie die Forscher in
der Zeitschrift „Nutrition Metabolism & Cardiovascular Diseases“
berichten.
(ap) TZ | |
| Bioäpfel sind
in jeder Hinsicht besser | |
| Auf der 9. Wissenschaftstagung „Ökologischer
Landbau“ der Universität Hohenheim referierten polnische
Wissenschaftler über den Gehalt an Antioxidantien in „Bioäpfeln“ und
Äpfeln aus konventionellem Anbau. „Bioäpfel“ schnitten in jeder
Hinsicht besser ab. Sie enthalten deutlich mehr Vitamin C, doppelt
so viele Flavonoide und etwas mehr Phenole. Anmerkung der Redaktion:
Für das tägliche Müesli sollten daher nur Bioäpfel in Frage kommen.
Aber auch für alle anderen täglichen Obst- und Gemüsemahlzeiten
sollte Bioware bevorzugt werden, denn Ende 2006 hatten
Greenpeace-Untersuchungen ergeben, dass in Supermärkten 84 Prozent
der 576 untersuchten Obst- und Gemüsewaren aus konventionellem Anbau
mit giftigen Pestiziden belastet waren.
rrA | |
| Asthma durch Chlor
im Schwimmbad | |
| Kinder aus Familien mit allergischen
Erkrankungen wie Heuschnupfen oder Asthma sollten Frei- oder
Hallenbäder mit hoher Chlorbelastung möglichst meiden. Eine
belgische Arbeitsgruppe hat nachgewiesen, dass Menschen, die in
ihrer Jugend häufig ins Schwimmbad gingen, als Erwachsene etwa
doppelt so oft unter Heuschnupfen litten wie Menschen, die selten
ein Schwimmbad besuchten.
rrA | |
| Prostatakrebs:
Leinsamen hemmt Tumorwachstum | |
| (mko) Amerikanische Krebsforscher gehen davon
aus, dass Leinsamen das Wachstum von Prostatakrebs hemmt. Der Samen
besitzt einen hohen Anteil von Lignanen, das sind Phytoöstrogene,
die den Androgen-stoffwechsel (männliche Hormone) beeinflussen.
Außerdem hat der Samen antioxidative Eigenschaften und beeinflusst
hormonähnliche Substanzen, die als Signalstoffe wirken. Leinsamen
stellen auch eine reiche Quelle für die nützlichen
Omega-3-Fettsäuren dar. Die unter-suchten Männer – im Schnitt 59
Jahre alt – bekamen vor einer radikalen Prostataentfernung 30 Tage
lang je 30 Gramm (etwa drei Löffel) Leinsamen täglich, vermischt mit
den Mahlzeiten oder in Getränken. Im Vergleich erhielt eine andere
Gruppe ein Placebo. Die restlichen Männer machten entweder eine Diät
mit einem geringen Anteil an Fettsäuren oder sie kombinierten die
Diät mit Leinsamen. Das nach der Prostataentfernung untersuchte
Gewebe zeigte deutlich, dass Prostatakarzinome um 30 bis 40 Prozent
langsamer wachsen, wenn die Erkrankten täglich Leinsamen
essen. | |
| Vollkorn beugt Diabetes
vor | |
| Wer viel Ballaststoffe aus Vollkornprodukten
isst, erkrankt seltener an Diabetes Typ 2. Das ergab eine im Rahmen
der EPIC-Studie durchgeführte Untersuchung mit 26.067 Teilnehmern
über sieben Jahre hinweg durch Forscher des Deutschen Instituts für
Ernährungsforschung Potsdam. Wer täglich etwa 17 g Ballaststoffe aus
Vollkornprodukten aß, hatte ein um ein Drittel geringeres Risiko, an
Altersdiabetes zu erkranken. Zwei Scheiben Vollkornbrot (100 g)
enthalten etwa 8,4 g, 50 g Müsli 5 g Ballaststoffe. Die Forscher
führen dies darauf zurück, dass Ballaststoffe aus Getreide die
Insulinwirkung verbessern. Ballaststoffe aus Obst und Gemüse hatten
keinen Effekt auf das Diabetesrisiko.
rrA | |
| Brokkoli und
Rettich schützen vor Blasenkrebs | |
Nach Angaben des Deutschen Krebszentrums
Heidelberg schützen die in Brokkoli, Rettich und Radieschen
enthaltenen Senföle vor Blasenkrebs. Wer diese krebshemmenden
Substanzen regelmäßig verzehre, verringere das Blasenkrebsrisiko um
29 Prozent.
TZ | |
| Sport nach
Tumoroperation | |
| Sport ist nach einer Tumoroperation ganz
wichtig. Wie Professor Lothar Kanz, Onkologe an der Universität
Tübingen auf einem Ärzte-Symposium in Berlin berichtete, war bei
Patientinnen die Sterblichkeit nach einer Brustoperation um die
Hälfte niedriger, wenn sie pro Woche drei Stunden Walking oder eine
Stunde und 15 Minuten Jogging, Radfahren oder Schwimmen betrieben.
rrA | |
| Kirschen
reinigen das Blut – und vertreiben Muskelkater | |
(mko) Wer vor oder nach dem Sport Kirschsaft
trinkt, muss keine Angst vor Muskelkater haben. Das fanden
amerikanische Wissenschaftler der Vermont Universität in
Burlington/USA heraus. Kirschsaft (auch verdünnt mit Apfelsaft)
schützt vor Muskelschäden. Laut Experten sorgen die im Saft
vorhandenen Antioxidantien und die entzündungshemmenden
Stoffe für die positive Wirkung. Aus früheren Studien weiß man,
dass zum Beispiel der Verzehr von 45 Kirschen pro Tag nachweislich
die Konzentration von Substanzen im Blut senkt, die bei
Entzündungsreaktionen entstehen. | |
| Neue Ursache
für Bluthochdruck entdeckt | |
| (mko) Ab dem 50. Lebensjahr hat fast jeder
Zweite in der Bevölkerung zu hohe Blutdruckwerte. Neueste
Erkenntnisse der Britischen Herzgesell-schaft gehen jetzt davon aus,
dass die Ursache für zu hohen Blutdruck (Hypertonie) möglicherweise
im Gehirn zu finden ist. Professor Jeremy Pearson: „Unsere Studie
zeigte überraschende Ergebnisse und wird die künftige Forschung in
eine völlig neue Richtung lenken. Es zeigte sich plötzlich ein enger
Zusammenhang zwischen der Blutversorgung im Gehirn und einer
möglichen Entzündung der Blutgefäße.“ Das soll nun genauer
untersucht werden. Der ideale Blutdruck liegt laut Hochdruckliga bei
120/80 mmHg. Von Bluthochdruck spricht man, wenn der Druck in den
Arterien krankhaft auf einen systolischen Wert von über 140 mmHg und
einen diastolischen Wert über 90 mmHg gesteigert ist. Bluthochdruck
ist ein wichtiger Risikofaktor für Gefäßerkrankungen und Herz- und
Nierenschwäche. | |
| Salmonellen:
Fast jede dritte Legehenne ist verseucht | |
| Viele deutsche Geflügelbetriebe sind nach
aktuellen Studien des Bundesinstitutes für Risikobewertung mit
Salmonellen verseucht. Untersucht wurden Hunderte Betriebe.
Deutschland habe damit schlechter abgeschnitten als der europäische
Durchschnitt.
AP
Anmerkung der
Redaktion: Von den 50 Millionen Legehennen, die
in Deutschland gehalten werden, vegetieren immer noch 80 Prozent
der Tiere in abartigen quälerischen Käfigen dahin. Deshalb Augen auf
beim Eierkauf. Seit Januar 2004 besteht eine Kennzeichnungspflicht
für Eier. Tierfreunde kaufen nur artgerecht erzeugte Eier mit einer
„0“ (ökologische Erzeugung) oder „1“ (Freilandhaltung) als erster
Ziffer auf der Packung – „2“ bedeutet Bodenhaltung, und die
berüchtigte Käfighaltung ist mit einer „3“
gekennzeichnet. | |
| Grüntee-Gerbstoff
hemmt Entzündungen in Gelenken | |
Grüner Tee ist gesund. Das beweisen immer wieder
wissenschaftliche Forschungen. Besonders der Gerbstoff
Epigallocatechin-Gallat (EGCC) scheint ein wahres Multitalent für
die Vorbeugung und Bekämpfung von Krankheiten zu sein. So werden dem
Extrakt aus grünem Tee schon seit zwanzig Jahren krebshemmende
Eigenschaften zugeschrieben. Auch soll EGCC sich positiv bei einer
HIV-Infektion auswirken. Eine neue Studie förderte ein weiteres
mögliches Anwendungsgebiet für den Gerbstoff zutage: entzündliche
Gelenkerkrankungen. An der Universität von Michigan in Ann Arbor
erforschte das Team von Dr. Salahuddin Ahmed den Einfluss von EGCC
auf Zellen der Gelenkinnenhaut von Menschen mit
chronischer Polyarthritis und stellte fest, dass der Gerbstoff
aus dem grünen Tee entzündungshemmend wirkt. Die Forscher
vermehrten für ihre Studie Zellen aus der Gelenkinnenhaut von
Patienten mit rheumatoider Arthritis im Labor. Wurden die
Zellkulturen anschließend mit EGCC behandelt, traten weniger
entzündliche Reaktionen, die bei Polyarthritis zu einer Zerstörung
des Knorpelgewebes führen, auf als bei den unbehandelten
Zellen. | |
| Gefährlicher
Gen-Mais | |
Französische Wissenschaftler der Forschergruppe
CRIIGEN haben Fütterungsversuche mit der seit Januar 2006 in der EU
zugelassenen Gen-Mais-Sorte MON863 durchgeführt. Sie fütterten
Ratten mit dem Gen-Mais. Die Ratten erlitten Vergiftungssymptome
und Schädigungen an Leber und Nieren. „Der Mais muss sofort vom
Markt genommen werden“, sagte Christop Then, Gentechnikexperte von
Greenpeace. Der Gen-Mais MON863 enthält ein Protein eines
Bodenbakteriums Bacillus thuringiensis, das gegen die Larven des
Wurzelbohrers wirkt. (Siehe zum Thema Gentechnik den Beitrag
„Gentechnik ist nicht harmlos“ von Heinz Scholz im Märzheft der
reformrundschau). | |
| Einsamkeit verstärkt
Demenz | |
| Einsame Menschen leiden häufiger unter Demenz
als gesellig lebende. Das hat eine Studie mit 823 alten Menschen in
den USA ergeben. | |
| Kalziummangel bei
Kindern | |
| Jedes dritte Kind zwischen 7 und 14 Jahren
leidet unter Kalziummangel. Das hat die Stiftung Kindergesundheit in
München festgestellt. Kalzium ist für das Knochenwachstum wichtig.
Starke Knochen in der Jugend beugen später Osteoporose vor. Die
besten Kalziumlieferanten sind Milch und Käse, aber auch Spinat,
Brokkoli, Sesam und Mineralwasser. Kleinkinder benötigen täglich
etwa 600 mg Kalzium, 13- bis 15jährige 1200 mg. | |
| Orangen vor Verzehr
waschen! | |
Orangen sollten vor dem Verzehr gründlich
gereinigt und die Hände nach dem Schälen gewaschen werden. Wie Dr.
Rainer Binner vom Bundesamt für Verbraucherschutz und
Lebensmittelsicherheit in Düsseldorf berichtete, finden sich
Rückstände von Pflanzenschutzmitteln vor allem in der Schale, bei
12 Prozent der Proben wurden die Höchstmengen überschritten.
rrA | |
| Sport stärkt
Potenz | |
Nicht nur Herz und Gefäße, auch die Potenz wird
bei Männern, die viel Sport treiben, gestärkt. Das haben, wie die
Ärzte-Zeitung berichtet, Forscher aus Baltimore, USA,
herausgefunden. Wer sich körperlich bewegt, bei dem ist das Risiko
für eine Potenzschwäche dreimal geringer als bei denen, die ihr
Leben im Sitzen und Liegen verbringen.
rrA | |
| X-Beine durch
Übergewicht | |
Übergewicht im Kindesalter kann die Fußknochen
massiv verformen und zu Problemen beim Gehen führen. Wie eine Studie
der University of East London ergab, verursacht Übergewicht bei
Kindern oft Plattfüße, die wiederum X-Beine und Beschwerden im
Rücken- und Beckenbereich zur Folge haben.
rrA | |
| Unfruchtbar durch
Pommes | |
| Nach einer Studie der renommierten Harvard
Universität in Boston mit 18500 Frauen, die schwanger werden
wollten, haben Frauen, die täglich 4 Gramm Transfette verzehrten,
ein 70 Prozent höheres Risiko, unfruchtbar zu sein. Transfette sind
besonders reichhaltig in frittierten Speisen wie Pommes frites, aber
auch in Chips oder Schokolade enthalten. Die Transfette stören
offenbar den Eisprung der Frauen. Sie sollten daher gemieden werden.
TZ | |
| Lieber tanzen statt
turnen | |
Statt Abstrampeln auf dem Fahrrad-Ergometer oder
dem Laufband sollten Menschen mit Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
lieber Walzer tanzen. Italienische Kardiologen haben festgestellt,
dass speziell Walzertanzen die Herztätigkeit besser anregt als das
konventionelle Training. Günstig wirkt sich der Tanz auch auf die
Lebensqualität aus. | |
| Kräutertee nach fettem
Essen | |
| Ein Gläschen Alkohol nach fettem Essen fördert
die Verdauung nicht, sondern hindert und erschwert sie eher. Wie die
Ernährungswissen-schaftlerin Hanna-Kathrin Kraaibek von der DAK
berichtet, muss zuerst der Alkohol im Körper verbrannt werden, ehe
es zur Fettverbrennung kommt. Wenn überhaupt, hilft ein
Kräuterschnaps, besser noch ein Kräutertee.
rrA | |
| Milch lindert
Halsschmerzen | |
| Wer unter Halsschmerzen leidet, sollte warme
Milch trinken, rät Dr. Michael Deeg vom Berufsverband der HNO-Ärzte.
Denn Milch hat eine emulgierende Wirkung und kann das unangenehme
Kratzen im Hals lindern. Bei Antibiotika-Einnahme ist allerdings
davon abzuraten, weil Milch die Wirkung von Antibiotika hemmt.
rrA | |
| Sportler brauchen
viel Vitamin B | |
Schon eine geringe Unterversorgung mit Vitamin B
(enthalten in Vollkornprodukten) kann bei Sportlern, die intensiv
trainieren, zu Leistungsschwäche führen. Auch die Immunabwehr ist
oft eingeschränkt. Abhilfe schaffen kann eine vitamin-B-reiche Kost
und evtl. Nahrungsergänzungsmittel.
rrA | |
| Risiken
durch Cannabis und Ecstasy werden unterschätzt | |
Cannabis und Ecstasy sind die am häufigsten von
jungen Menschen verwendeten illegalen Drogen. Nach Umfragen haben im
Jahr 2002 rund ein Viertel aller Jugendlichen mindestens einmal
Cannabis geraucht, etwa 3 % Ecstasy genommen. Die gesundheitlichen
Risiken der Drogen werden immer noch unterschätzt, teilte Dr.
Christian Schütz, Psychiater an der Universität Bonn, mit. Vor
allem Cannabis gilt immer noch als ungefährlich. Dem widersprach
Schütz. Auch bei Cannabis komme es zu Entzugs-erscheinungen, das
Suchtpotenzial der Droge sei größer als vermutet. Außerdem leide das
Erinnerungsvermögen, wie neuere Studien zeigten. Noch
gefährlicher ist Ecstasy, denn schon kleine Mengen können das Gehirn
schädigen. In einer niederländischen Studie wurde nachgewiesen, dass
bereits eine geringe Dosis Amphetamine ausreicht, um den Blutfluss
in bestimmten Hirnregionen dauerhaft zu verringern. Auch das
Sprachgedächtnis leidet bleibend.
jm | |
| Gewichtszunahme
fördert Diabetes | |
| Übergewicht ist der größte Risikofaktor bei
Diabetes mellitus (Typ 2). Nach Erkenntnissen von Professor Andreas
Pfeiffer vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam
verdoppeln übergewichtige Menschen ihr Diabetes-Risiko mit jeder
Gewichtszunahme von drei bis vier Kilo. Als beste Vorbeugung gegen
Diabetes gelten viel Bewegung und gesunde Ernährung.
rrA | |
| Mangelernährung am
Wadenumfang messen | |
Viele alte Menschen sind mangelernährt. Die
Ursachen dafür können Kauprobleme, Sehstörungen, Immobilität oder
Medikamente sein. Um eine Mangelernährung feststellen zu können,
genügt ein einfacher Test. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen
sollte der Wadenumfang an der stärksten Stelle mindestens 31 cm
betragen. Bei Wassereinlagerungen in den Beinen kann auch der
Umfang des Oberarms gemessen werden. Er sollte über 21 cm liegen.
Das hat Dr. Jürgen Martin Bauer von der Universität Nürnberg
herausgefunden.
rrA | |
| Immer mehr
Übergewichtige | |
| Mecklenburg-Vorpommern ist in Deutschland vor
Sachsen-Anhalt und Thüringen das Bundesland mit den meisten
übergewichtigen Erwachsenen. Mit 57,4 Prozent sei mehr als die
Hälfte der erwachsenen Bevölkerung im vergangenen Jahr zu dick
gewesen, gab das Statistische Landesamt in Schwerin bekannt. Das
entspreche einem Anstieg von 1,4 Prozent gegenüber der Erhebung im
Jahr 2003. Weitere 19,3 Prozent hätten sogar starkes Übergewicht
gehabt. Von den Männern brachten den Statistikern zufolge 62,6
Prozent zu viele Pfunde auf die Waage, bei den Frauen waren es 32,3
Prozent. Stark übergewichtig seien 19,2 Prozent aller Männer und
19,4 Prozent der Frauen gewesen, während dies im Bundes-durchschnitt
14,4 Prozent der Männer und 12,8 Prozent der Frauen betraf.
rrA | |
| Rosenkohl schützt vor
Krebs | |
| Krebszellen, die gegen andere Behandlungen
resistent sind, können durch sogenannte Isothiocyanate vernichtet
werden, die in Gemüsesorten wie Rosenkohl, Brokkoli und
Brunnenkresse enthalten sind. Sie wirken toxisch auf Krebszellen,
die wegen eines hohen Anteils an einem bestimmten Protein resistent
gegen Chemotherapeutika sind. Das haben neuseeländische Forscher
entdeckt.
rrA | |
| Schwarztee hilft
gegen Stress | |
Schwarztee kann helfen, sich von
Stress-Situationen schnell zu erholen. Das hat eine britische Studie
mit 75 Teilnehmern ergeben. Der Tee wirkte sich auf Herzfrequenz,
Blutdruck und Kortisonspiegel positiv aus. Die Teetrinker waren –
wie sich bei Rollenspielen herausstellte – nach der
Stress-Situation deutlich entspannter als die Teilnehmer mit
Placebo.
rrA | |
| Vitamin C beugt
vor | |
| In den USA haben zwei Studien ergeben, dass
Vitamin C plus Spurenelemente (Selen und Zink) und Vitamin E und
Betacarotin vor Krebs schützen kann. Prof. U. Borachard von der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf berichtete außerdem, dass
Karzinom-Patienten oft extrem niedrige Vitamin-C-Spiegel
aufweisen.
rrA | |
| Obstsäfte gegen
Alzheimer | |
Wer viel Obst- und Gemüsesäfte trinkt, baut
einen wirksamen Schutz gegen die Alzheimer-Erkrankung auf. Das ergab
eine amerikanische Studie mit 1800 Personen, die rund sechs Jahre
beobachtet wurden. Diejenigen mit reichlichem Obst- und
Gemüsesaft-Konsum hatten ein wesentlich geringeres Alzheimer-Risiko
als Säftemuffel. Wie die Ärzte-Zeitung berichtet, verringert sich
die Gefahr, an Alzheimer zu erkranken, um 76 Prozent.
rrA | |
| Sport hilft
Darmkrebs-Patienten | |
| Darmkrebs-Patienten sollten viel Sport treiben.
Eine Auswertung der Nurses Health Study in den USA hat ergeben, dass
sechs Stunden Sport in der Woche (auch Spazierengehen!) genügen, um
einen Rückfall zu fast zwei Drittel zu verringern. Bei Männern lagen
die Ergebnisse in einer anderen Studie zufolge weniger günstig.
rrA | |
| Immer mehr
Leberkrebs-Patienten | |
In den vergangenen 30 Jahren hat sich die Zahl
der Menschen, die an Leberkrebs erkranken, verdoppelt. Vorrangiger
Verursacher der jährlich rund 5000 neu festgestellten
Leberkrebserkrankungen sind Hepatitis-B- und
Hepatitis-C-Infektionen. „Virusinfektionen haben Alkohol-Zirrhosen
als Hauptursache von Leberkrebs abgelöst“, berichtete Professor
Michael Manns von der Medizinischen Hochschule Hannover beim
Welt-Hepatitis-Tag. Noch nach Jahrzehnten können die oftmals
unerkannten chronischen Infektionen Krebs auslösen. Weitere
Risikofaktoren sind Diabetes und Übergewicht, die zu Fettleber mit
anschließendem narbigen Umbau des Lebergewebes führen
können. | |
| Honig heilt
Wunden | |
| Honig hilft nicht nur bei Halsentzündungen und
Erkältung, er ist auch ein Wundheilmittel. Wie der
Informationsdienst für Verbraucherschutz und Ernährung berichtet,
wird Honig inzwischen in zwei Dutzend Kliniken in Deutschland bei
chronischen Wunden eingesetzt, die gegen eine Antibiotikabehandlung
resistent sind. Verwendet werden Wundbehandlungsmittel mit
sterilisiertem australischem Honig. | |
| Todesursache
Bluthochdruck | |
In Deutschland ist jeder vierte Todesfall auf zu
hohen Blutdruck zurückzuführen. Aber nur rund 58 Prozent der Männer
und 74 Prozent der Frauen wissen, dass sie unter Hypertonie leiden.
Das stellten Ärzte aus dem Team von Professor Ulrich Keil aus
Münster fest. Schlaganfälle und Herzinfarkte sind die Hauptfolge
von Bluthochdruck.
rrA | |
| Obst und
Gemüse beugen Rachenkrebs vor | |
Rachenkrebs vor Der tägliche Verzehr von Obst
und Gemüse verringert das Risiko, an Mund-, Rachen-, Kehlkopf- und
Speiseröhrenkrebs zu erkranken. Männer profitieren von einem
solchen Ernährungsverhalten sogar mehr als Frauen. Das hat die
europaweite EPIC-Studie ergeben, an der 130 633 Männer und 215 217
Frauen teilnahmen. Innerhalb eines Nachbeobach-tungszeitraums von
sechs Jahren erkrankten 255 Männer und nur 97 Frauen an den
genannten Krebsarten. Die Forscher führen dies darauf zurück, dass
Männer weniger Obst und Gemüse essen als Frauen. | |
| Kinder
sollen sich täglich mindestens 90 Minuten
bewegen | |
Schulkinder bewegen sich nicht genug. Eltern
sollten daher ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Schule bringen.
Stattdessen empfehlen Experten, den Schulweg zu Fuß oder per Fahrrad
zurückzulegen. Eine aktuelle Studie in England zeigt, dass sich
lediglich ein Kind von zehn täglich ausreichend bewegt. Professor
Lars Bo Anderson von der Sportuniversität in Oslo plädiert dafür,
dass Kinder die 90 Minuten Bewegung über den Tag verteilen sollten,
d.h. zur Schule laufen, sich in den Unterrichts-Pausen und nach dem
Mittagessen zu bewegen und am Abend nochmal körperlich aktiv zu
werden. Denn: Bewegung schützt vor Herzerkrankungen und
ungesundem Übergewicht. Experten gehen davon aus, dass allein
in England im Jahr 2020 die Hälfte aller Schulkinder an
Übergewicht leidet. | |
| Sport hilft gegen
Demenz | |
Viel Bewegung und sportliche Betätigung im
mittleren Lebensalter schützt möglicherweise vor Demenz. Das hat,
wie die Ärzte-Zeitung berichtet, eine Studie mit 1449 Personen
ergeben. Wer sich mindestens zweimal in der Woche sportlich
betätigte (Schwimmen, Radfahren, Wandern) hatte eine 52 Prozent
niedrigere Demenz-Rate als Menschen ohne Sport. Bewegung reduziert
das Demenz-Risiko aber auch noch, wenn man über 65 Jahre alt ist.
Von Senioren, die zweimal pro Woche sportlich aktiv waren,
erkrankten nur 12 Prozent. | |
| Triclosan-haltige
Produkte führen zu Resistenzen | |
In deutschen Haushalten finden sich immer mehr
Produkte mit desinfizierenden und konservierenden Inhaltsstoffen.
Als besonders schädlich wertet das Bundesinstitut für
Risikobewertung (BfR) den Wirkstoff Triclosan und warnt vor einer
immer weiteren Verbreitung Triclosan-haltiger Produkte. Durch die
niedrige Dosierung des Stoffes in Desinfektionsmitteln für den
Haushalt, Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Kleidung bestehe die
Gefahr, dass Krankheitserreger nicht nur gegen Triclosan, sondern
auch gegen Antibiotika wie Tetrazykline oder Chinolone resistent
werden. Diese so genannte Kreuzresistenz wird auch als eine
wahrscheinliche Ursache für die zunehmende Unempfindlichkeit
von Keimen gegen Antibiotika angenommen. Anders als etwa in
Arztpraxen oder Krankenhäusern, wo hochdosierte Desinfektionsmittel
die Ausbreitung von Keimen verhindern, genügen im Haushalt Wasser
und Seife oder konventionelle Haushaltsreiniger für eine
ausreichende Hygiene. Biozide Substanzen erbrächten im Haushalt
keinen Hygienevorteil, betonte BfR-Präsident Professor Andreas
Hensel.
jm | |
| Frauen essen
gesünder | |
| Frauen ernähren sich gesünder als Männer. Sie
essen relativ mehr frisches Obst und Gemüse, während Männer Fleisch
und Wurst nicht widerstehen können und auch bei Fastfood und
Fertiggerichten zugreifen. Das hat eine Foren-Befragung im Auftrag
der Techniker-Krankenkasse ergeben. Danach kümmern sich Frauen
intensiver um ihren Körper und sind gesundheitsbewusster als Männer.
Sie achten auch mehr auf ihre Figur.
rrA | |
| Fastfood macht Kinder
dick | |
| Kinder und Jugendliche, die regelmäßig Fastfood
essen, neigen zu Übergewicht. Diese Tendenz ist schon im Alter von
sechs Jahren zu beobachten, haben Wissenschaftler des
Forschungs-Instituts für Kinderernährung, Dortmund, im Rahmen der
sogenannten DONALD-Studie entdeckt. Die beliebten Menüs mit Burger,
Fritten und stark gezuckerten Saftgetränken können mehr als 1300
Kalorien enthalten. Außerdem essen die Jungen meist weniger Obst und
Gemüse und nehmen dadurch geringere Mengen an Vitaminen und
Mineralstoffen sowie Ballaststoffen zu sich.
rrA | |
| Keine Lebensmittel
in Mülltüten! | |
Lebensmittel sollten grundsätzlich nicht in
Mülltüten und Kunststoff-Tragetaschen aufbewahrt werden. Experten
des Instituts Fresenius warnen vor falscher Sparsamkeit. Mülltüten
werden in der Regel aus Regenerat hergestellt, das heißt aus
gebrauchtem Kunststoff. Dabei können sich gesundheitsschädliche
Lösungsmittel aus dem Plastik lösen. Deshalb Lebensmittel nach dem
Einkaufen möglichst nur in Frischhaltefolien und Tiefkühlbeuteln
aufbewahren! Aus Kunststoff- Tragetaschen, die im allgemeinen als
nicht lebensmittelgerecht gelten, sofort herausnehmen!
rrA | |
| Denkfähigkeit
älterer Menschen nicht schlechter | |
Mit einigen Vorurteilen über die Denkfähigkeit
älterer Menschen haben Forscher vom Institut für Arbeitsphysiologie
an der Universität Dortmund (IfADo) aufgeräumt. Sie stellten
Senioren Testaufgaben und maßen dabei die Gehirnströme. Dabei zeigte
sich bei den Älteren eine flachere Kurve nach Fehlern. Diese
flachere Kurve konnte aber nicht als verminderte Reaktion gedeutet
werden, sondern die älteren Probanden zögerten vor der nächsten
Aufgabe nur ein wenig länger und machten insgesamt weniger Fehler
als jüngere Menschen. „Ältere Menschen lernen mehr aus ihren
Fehlern“, deutet Dr. Michael Falkenstein das Ergebnis. Auch zeigten
die Hirnstromdaten, dass Ältere vorsichtiger sind als Jüngere. Die
Reaktionszeiten waren im Allgemeinen weniger stark verzögert als
bisher angenommen, und ältere Menschen ermüden auch nicht schneller
als jüngere. Nur in einem Punkt stehen die Senioren den Jüngeren
nach: Sie ließen sich leichter ablenken. | |
| Wirkung von
Weidenrinde bei Rheuma bestätigt | |
Die Wirksamkeit von Weidenrindenextrakt bei
Rheuma ist schon in mehreren Studien belegt worden. Nun zeigen auch
Erfahrungsberichte aus der Schweiz, dass sich durch die
schmerzlindernden und entzündungshemmenden Wirkstoffe der
Weidenrinde chronische rheumatische Schmerzen verbessern
lassen. Bei einer Pressekonferenz des Komitees Forschung
Naturmedizin (KFN) in München berichtete Professor Reinhard
Saller vom Institut für Naturheilkunde der Universität Zürich,
dass von 429 Rheumakranken, die allein mit
Weidenrindenextrakt behandelt worden waren, mehr als ein Fünftel
nach acht Wochen schmerzfrei war. Zudem waren die Patienten
im täglichen Leben weniger eingeschränkt als vor der
Behandlung. Als positiv wurde auch die geringe Zahl von
Nebenwirkungen bezeichnet. Schwer wiegende Nebenwirkungen zeigten
sich bei keinem der Betroffenen, und nur 4,4 % aller Behandelten
klagten über unerwünschte Effekte. Am häufigsten waren
Allergien, gefolgt von Magen-Darm-Beschwerden. | |
| Preiselbeere
stoppt Krebswachstum | |
(mko) Preiselbeeren sind gesund – besonders
positiv für unsere Gesundheit scheint ein Extrakt aus den Früchten.
Eine erste Studie belegt jetzt, warum: Es ist die Substanz
Proanthocyanidin, die – und das ist ganz neu – das Wachstum von
Lungen-, Darmtumoren und Leukämiezellen hemmt. Diese
Anti-Krebs-Wirkung wird auf die einzigartige A-förmige Struktur
zurückgeführt, denn die meisten Fruchtarten haben eine B-förmige
Struktur. Das ergaben Laboruntersuchungen der Universität von
Massachusetts- Darthmouth/USA. Bekannt ist bisher auch, dass gerade
diese Struktur das Festsetzen von Bakterien im Magen und in
der Mundhöhle verhindert und somit Magengeschwüren und
Zahnfleisch-entzündungen vorbeugt. Weitere Studien sollen jetzt noch
genauer den Wirkmechanismus der pflanzlichen Inhaltsstoffe des
Preiselbeer-Extrakts untersuchen. | |
| Vorsicht vor
frischer Milch auf Reisen | |
Durchfall ist die Urlauberkrankheit Nummer 1,
die bis zu 70 % der Urlauber die schönsten Tage des Jahres vergällt.
Neben verunreinigtem Wasser und ungegarten Speisen kann auch frische
Milch zu Magen-Darm-Infektionen führen. Vor allem im Ausland sollten
Urlauber vorsichtig mit dem Genuss frischer Milch sein, rät das
Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf. Frische Milch komme im
Ausland oft direkt vom Erzeuger und sei nicht weiter behandelt.
Keime finden aber gerade in frischer Milch ideale Bedingungen.
Reisende sollten deshalb immer darauf achten, dass die Milch
pasteurisiert ist und sie im Zweifelsfall abkochen (lassen) oder
aber auf den Genuss verzichten, so das CRM.
jm | |
| Länger leben mit
Kakao | |
Wer öfter Kakao oder kakaohaltige Getränke
konsumiert, lebt länger und gesünder. Das hat, wie die
Ärzte-Zeitung berichtet, eine holländische Studie mit 470 Männern
über 70 Jahren ergeben, die 15 Jhare lang beobachtet wurden. Die mit
höherem Kakaokonsum hatten eine längere Lebenserwartung. Kakao
enthält viele herzschützende Flavonoide. | |
| Sport für
Menschen, die an Krebs leiden | |
| Patienten sollten auch bei schweren Krankheiten
so regelmäßig wie möglich Sport treiben. Professor Horst Michne von
der Technischen Universität München empfiehlt in der Deutschen
Zeitschrift für Onkologie Walking und Übungen auf dem Heimtrainer.
Möglichst zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche. Es gibt
Hinweise darauf, dass dadurch die körpereigene Krebsabwehr gestärkt
wird. Außerdem können Ausdauer und das psychische Wohlbefinden
gesteigert werden.
rrA | |
| Schützt Vitamin C vor
Krebs? | |
Hohe Gaben von Vitamin C können bei bestimmten
Krebsarten vorbeugend wirken, bei bereits manifestiertem Krebs
die Lebensqualität verbessern und möglicherweise auch die
Lebenszeit verlängern. Das haben Studien an der Hufeland-Klinik in
Bad Mergentheim ergeben, berichtet die Ärzte-Zeitung. Chemo- und
Strahlentherapie verstärken dagegen den Vitamin-C-Mangel. Auch die
große epidemiologische Epic Norfolk-Studie mit fast 20000 Männern
und Frauen hat ergeben, dass bei Menschen mit hohem
Vitamin-C-Spiegel die Gefahr einer Krebserkrankung geringer ist als
bei Menschen mit niedrigen Vitamin-C Werten.
rrA | |
| Volksleiden:
Rückenschmerzen | |
| Rund 70 Prozent der Bevölkerung in Deutschland
leiden einmal im Jahr an Rückenschmerzen, und 60 Prozent der
Schulkinder haben bereits Haltungsschäden. Darauf weist die
Techniker Krankenkasse hin, die zusammen mit Professor Dr. Dietrich
Grönemeyer die Aktion „Rückhalt für Deutschland“ startet. Professor
Grönemeyer: „Zahlreiche Studien beweisen, dass durch die richtige
Balance zwischen Anspannung und Entspannung sowie durch regelmäßige
Bewegung Rückenschmerzen vorgebeugt werden kann. 80 Prozent der
chronischen Rückenschmerzen entstehen auf Grund vernachlässigter
Rückenmuskulatur.“
rrA | |
| Bessere Haut durch
Sauna | |
| Regelmäßige Saunabesuche sind gesund für die
Haut. Das hat eine Forschergruppe der Hautklinik der Universität
Jena ermittelt. Bei den Saunagängen trocknet die Haut nicht so
schnell aus und ist deshalb unempfindlicher gegen Keime. Die
Hautdurchblutung wird gefördert und der Säureschutzmantel der Haut
verbessert.
rrA | |
| Akne in der
Pubertät | |
| Die lästigen Pickel in der Pubertät können auch
durch Stress verursacht werden. Auslöser ist das männliche
Sexualhormon Testosteron (auch bei Mädchen), das vom Körper
verstärkt in Stress-Situationen produziert wird und das Wachstum von
Pusteln und Mitessern fördert. Dr. Susanne Holthausen von der
Techniker-Krankenkasse empfiehlt Jugendlichen Entspannungsübungen
wie Yoga, Tai Chi oder Autogenes Training, entspannende Wannenbäder
und Verzicht auf Lebensmittel mit hohem Anteil an gesättigten
Fettsäuren wie Butter, Sahne, Käse und Wurst.
rrA | |
| Lachen kann
die Durchblutung verbessern | |
Lachen ist gesund. Das hat jetzt erneut eine
Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland in
Baltimore mit 20 Probanden ergeben, berichtet das britische Magazin
„Heart“. Ihnen wurden lustige Filmszenen, aber auch schockierende
Ausschnitte aus Kriegsfilmen vorgespielt. Bei den erfreulichen
Filmen weiteten sich die Gefäße und verbesserten den Blutfluss, bei
Kriegsfilmszenen verengten sie sich. | |
| Diabetikerinnen
sterben häufiger an Herzinfarkt | |
Für Frauen mit Diabetes ist die Gefahr, an einem
Herzinfarkt zu sterben, um 50 Prozent höher als bei Männern. Das
haben, wie Professor Vera Regitz-Zagrisek vom Deutschen Herzzentrum
Berlin in der Ärzte-Zeitung berichtet, 37 Studien mit insgesamt
450000 Teilnehmerinnen ergeben. Einer der Gründe ist darin zu
suchen, dass Frauen im Schnitt etwa eine halbe Stunde später in die
Klinik kommen als Männer, weil sie seltener zentrale Brustschmerzen
haben, dafür häufiger Übelkeit, Schweißausbrüche und
Nackenschmerzen. Diese werden häufig nicht
ernst genommen. | |
| Besseres Sehen
durch Obst und Gemüse | |
| Die altersbedingte Makuladegeneration kann durch
ausreichende Versorgung mit Antioxidantien verhindert oder
verlangsamt werden. Das haben niederländische Forscher in einer
Studie mit über 4000 Teilnehmern im Alter ab 55 Jahren ermittelt.
Die Probanden, die reichlich Betacarotin, Vitamin C und E sowie Zink
mit der Nahrung zu sich nahmen (enthalten in Karotten, grünem
Blattgemüse, Zitrusfrüchten, Pflanzenölen, Getreide und
Milchprodukten), hatten ein um 35 Prozent geringeres Risiko, an
Makuladegeneration zu erkranken. Die Makula ist ein kleines Areal
auf der Netzhaut in der Mitte des Augenhintergrundes, das für
scharfes Sehen erforderlich ist.
rrA | |
| 100000 „Tabaktote“
jährlich | |
| In Deutschland sterben jedes Jahr mehr als
100000 Menschen an „tabakbedingten Krankheiten“. Weltweit sind es
nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation rund fünf Millionen
jährlich. Die häufigsten Todesursachen bei Rauchern: Lungenkrebs,
Herzgefäßerkrankungen, Herzinfarkt, Bronchitis, Kehlkopfkrebs,
Schlaganfall. Die Gefahr geht auch von Light-Zigaretten
aus. | |
| Abnehmen gut fürs
Herz | |
Stark übergewichtige Menschen haben oft Probleme
mit Herz und Gefäßen. Eine Studie des Western Infirmary in Glasgow
mit 15000 Personen zwischen 45 und 64 Jahren über 20 Jahre ergab –
wie die Ärzte-Zeitung berichtet –, dass sich bei Übergewichtigen die
koronaren Herzerkrankungen um 60 Prozent erhöhen, die
Herzinsuffizienz doppelt häufig ist, Schlaganfälle um 40 Prozent,
Venenthrombosen sogar um 230 Prozent zunehmen und Vorhofflimmern
um 40 Prozent. Also: Abspecken tut dem Herzen gut! Eine wichtige
Schutzmaßnahme für das Herz ist die optimale Versorgung mit
Omega-3-Fettsäuren.
rrA | |
| Bei Fieber kein
Sport | |
|
Bei fieberhaften Infekten
sollte zehn bis 14 Tage lang kein Sport getrieben werden. Das
empfiehlt, wie die Ärzte-Zeitung berichtet, Dr. Robert Margerie,
Internist am Zentrum für Sportmedizin in Berlin. Bei
Viruser-krankungen, besonders bei Grippe, kann es zu
Herzmuskelentzündungen kommen. Auch wenn durch Medikamente Husten,
Schnupfen und erhöhte Temperaturen gelindert wurden, sollte bis zur
vollen Genesung nicht trainiert werden.
rrA | |
| Pommes
machen nicht nur dick, sondern verstärken den
Hunger | |
|
(mko) Jetzt wissen wir es
genau: Pommes machen nicht nur dick, sie steigern sogar den Appetit,
d.h. sie machen hungrig. Das haben jetzt USForscher der State
Univertsity in Pennsylvania (USA) herausgefunden. Sie entdeckten,
dass langfristig fettreiche Ernährung immer mehr Appetit auf fette
Nahrung macht. Ein Teufelskreis also. Schuld daran ist maßgeblich
das Hormon Cholezystokinin (CCK), das bei normalen Menschen zu einem
Sättigungsgefühl führt. Überernährte aber haben zuviel von diesem
Hormon CCK im Blut, so dass hier das natürliche Sättigungssignal
nicht mehr funktioniert.
| |
| Neue
Studie beweist: Holundersaft stoppt Erkältung | |
|
Holundersaft hat in der
Naturmedizin immer noch seinen festen Platz. Wie eine Studie der
Oslo School für Medicin ergab, erholten sich Patienten, die gegen
Erkältung mit Holundersaft behandelt wurden, in drei Tagen, andere
mit Placebos erst in sieben Tagen.
rrA | |
| Kopfschmerzen durch
Rauchen | |
| Neben zahlreichen Gesundheitsrisiken kann auch
Rauchen Kopfschmerzen auslösen. Das berichtete Professor Karl Heinz
Grotemeyer, Saarbrücken, auf dem Schmerzkongress in Bremen. Häufig
leiden Raucher unter längeren quälenden Kopfschmerzphasen.
rrA | |
| Jetzt viel Nüsse
essen! | |
Im Winter sollten viele Nüsse verzehrt werden.
Sie enthalten zwar viel Fett, aber reichlich mehrfach ungesättigte
Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel senken. Walnüsse haben
darüber hinaus auch Omega-3-Fettsäuren, die die Gefäße entlasten,
sowie Vitamin B und E. Vorsicht: Nüsse, die bitter schmecken
oder Schimmel aufweisen, sofort ausspucken. Die Bitterkeit wird
durch das krebserzeugende Schimmelpilzgift Aflatoxin verursacht.
rrA | |
| Dicke Babys
durch unerkannten Diabetes | |
Jede zehnte Mutter in Deutschland entwickelt in
der Schwangerschaft einen Diabetes, der jedoch in 90 Prozent
unentdeckt bleibt. 70000 Neugeborene sind davon betroffen. Sie
kommen, wie Professor Andreas Plagemann, Berlin, auf der 21.
Jahrestagung der Deutschen Adipositas- Gesellschaft berichtete,
durch den Diabetes der Mutter bereits übergewichtig zur Welt. Das
Kind wird durch das extrem zuckerreiche Blut der Mutter regelrecht
gemästet. Das Übergewichtsrisiko steigt noch zusätzlich, wenn die
Kinder gestillt werden. Deshalb ist eine rechtzeitige
Untersuchung der Mütter auf Diabetes wichtig.
rrA | |
| Ein Frühstück wirkt
Wunder | |
| Gut zu frühstücken rät Professor Stefan
Müller-Lissner, Gastroenterologe aus Berlin, allen, die unter
Verstopfung leiden. Nach seinen Erfahrungen ist ein
ballaststoffreiches Frühstück, das die motorische Aktivität des
Darms bei Obstipation anregt, sehr hilfreich zu der Empfehlung, mehr
zu trinken und sich mehr zu bewegen.
rrA | |
| Demenz durch
Vitamin-B12-Mangel? | |
| Wenn ältere Menschen unter Demenz leiden, kann
eine Unterversorgung mit Vitamin B12 die Ursache sein. Das
berichtete, wie die Ärzte-Zeitung meldet, Privatdozent Herbert F.
Durwen von der Universität Bochum auf dem Neurologenkongress in
Wiesbaden. Vitamin B12 ist vor allem in Hefe- und Milchprodukten,
Käse, Eiern, Fisch und Fleisch enthalten. Begünstigt wird Demenz
auch durch Vergiftungen mit Schwermetallen wie Blei, Quecksilber und
Lösungsmitteln. | |
| Kräutertees
schützen die Zellen | |
| Kräuter- und Früchtetees bilden im Körper
Antioxidantien, die die Zellen vor dem Angriff aggressiver
Sauerstoffmoleküle (freie Radikale) schützen. Als besonders wirksam
hat das Institut für Lebensmittelchemie der technischen Universität
Braunschweig folgende Kräutertees ermittelt: Melisse- und
Brombeerblättertee sowie Rooibusch-, Pfefferminz- und Hibiskustee.
rrA | |
|
Werbung:
Online-Sprechstunde
bei DADOSENS DERMACONTROL Neu: Einzigartige Beratung bei
Problemhaut | |
Für Kompetenz in dermatologischen
Hautpflegeprodukten steht seit Jahren die Marke DADOSENS
DERMACONTROL. Nun haben Menschen, die unter Hautproblemen leiden,
die Möglichkeit, sich bei DADOSENS, dem Spezialisten für Hautpflege
bei Problemhaut, online Rat zu holen.
Unter www.dadocosmed.com lässt sich
nicht nur der völlig neu gestaltete Internet-Auftritt von DADOSENS
aufrufen, unter dieser Adresse gibt es seit neuestem unter dem Link
„Beratung“ auch direkte Ansprechpartnerinnen für Menschen mit
Problemhaut.
Die Biologin Dr. Viola Hoerner-Wetzel, Expertin
für Dermakosmetik bei DADOSENS, gibt Auskunft darüber, welche
Aspekte die Verbraucher bei Ihrem speziellen Hautzustand beachten
sollten und welche Produkte sie dafür benötigen. Dr. med Heike Fesq,
Fachärztin für Dermatologie und Venerologie, steht als
Ansprechpartnerin rund um die Themen Haut und Allergie sowie
Hautprobleme bei Kindern zur Verfügung.
Besucher der Website
haben unter anderem die Möglichkeit, ihre problematischen
Hautbereiche mit einer Digitalkamera zu fotografieren und die Bilder
online zur fachlichen Begutachtung an Dr. Hoerner-Wetzel und Dr.
Fesq zu senden.
Der neu gestaltete Internet-Auftritt von
DADOSENS DERMACONTROL, dem Experten für Dermakosmetik, bietet
natürlich auch Hinweise auf die verschiedenen Pflegeprodukte und
deren Inhaltsstoffe, was insbesondere für Allergiker sehr hilfreich
ist. Die neue Website eröffnet die Möglichkeit, einen Newsletter zu
abonnieren und gewährt zudem Einblick in Erfahrungsberichte mit den
Produkten von DADOSENS DERMACONTROL. Das Angebot, Proben zu
bestellen, und ein Hinweis auf Reformhäuser in der Nähe, wo die
Produkte von DADOSENS DERMACONTROL bezogen werden können sowie ein
umfassendes Lexikon runden den Internet-Auftritt
ab. | |
| Müsli für
Kinder | |
Kinder sollten regelmäßig frühstücken. Wie
„test“ berichtet, haben 85 Studien an den Universitäten Florida und
Minnesota ergeben, dass Kinder mit einer guten „Grundlage“ im Magen
besser lernen, seltener übergewichtig und insgesamt gesünder sind
als Frühstücksmuffel. Besonders empfehlenswert für Kinder
ist morgens ein Müsli.
rrA | |
| Soja kontra
Brustkrebs | |
Das Risiko für eine Brustkrebserkrankung kann
durch gesunde Lebensführung deutlich verringert werden. Wie die
Ärzte-Zeitung berichtet, empfahl Frau Dr. Barbara Bollinger aus St.
Gallen auf einem Kongress in Stuttgart folgendes zur Vorbeugung:
Vermeidung von Übergewicht, geringen Alkoholkonsum und an
Nahrungsmitteln Olivenöl und viel Sojaprodukte. Wichtig ist auch
Sport. All diese Faktoren können, wie zahlreiche internationale
Studien ergaben, das Brustkrebsrisiko minimieren.
rrA | |
| Krank durch
verdorbene Lebensmittel | |
| Die Verbraucher sollten mehr auf Qualität und
Haltbarkeit von Lebens-mitteln achten. Nach einem Bericht des
Bundesministeriums für Risikobewertung erkranken jährlich rund
200000 Menschen am Genuss verdorbener Lebensmittel. Ein Drittel der
Betroffenen erleidet eine Salmonellen-Infektion.
rrA | |
| Joghurt gegen
Mundgeruch | |
Wenn Mundhygiene und Pfefferminzpillen gegen
Mundgeruch nicht helfen, sollten die Betroffenen es einmal mit
Joghurt versuchen. Nach einer japanischen Studie lassen sich – wie
die Ärzte-Zeitung berichtet – durch den Verzehr von 160 g Joghurt
ohne Zusätze die Sulfide (Schwefelverbindungen) in der Atemluft
reduzieren. Sie gelten als wesentliche Verursacher von Mundgeruch.
Außerdem gehen Plaques und Zahnfleischentzündungen zurück.
rrA | |
| Wie wirksam ist Vitamin
C? | |
| Vitamin C in großen Mengen – zur Vorbeugung
eingenommen – kann Erkältungen zwar nicht verhindern, aber die Dauer
verkürzen. Das ergaben – laut Ärzte-Zeitung – Studien mit über 11000
Menschen. Danach ließ sich bei der Einnahme von 200 mg durch
Nahrungsergänzung die Erkältungsdauer bei Extremsportlern um 50 %
reduzieren, bei Kindern um 14 % und bei Erwachsenen um 8 %.
rrA | |
| Jod für
Schwangere | |
| In Deutschland werden jährlich rund 6000 Babys
mit Schilddrüsen-vergrösserung geboren. Grund dafür ist Jodmangel
bei den Müttern, teilt der Berufsverband der Frauenärzte mit. Da in
der Schwangerschaft zwei Schilddrüsen mit Jod versorgt werden müssen
(von Mutter und Kind), benötigen Schwangere 0,2 bis 0,3 Jod
täglich.
rrA | |
| Rotes
Fleisch erhöht, Fisch senkt Darmkrebsrisiko | |
Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei der
Entstehung von Darmkrebs. Einen besonderen Einfluss hat der Verzehr
von Fleisch, Wurst und Fisch, wie Wissenschaftler des Deutschen
Instituts für Ernährungsforschung in Potsdam und des Deutschen
Krebsforschungszentrums in Heidelberg in einer mehrjährigen Studie
herausfanden. Nach den Ergebnissen der seit 1992 durchgeführten
EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and
Nutrition), an der knapp 480000 Personen aus zehn europäischen
Ländern teilnahmen, steigt das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken,
besonders durch den Genuss von rotem Fleisch. Schon der Verzehr von
täglich 100 Gramm Schweine-, Rind-, Lamm- oder Kalbfleisch erhöht
das Darmkrebsrisiko um fast 50 Prozent, die gleiche Menge
Wurst, Speck, Fleischkonserven oder Schinken sogar um 70 Prozent.
Positiv dagegen wirkt sich Fisch auf dem täglichen Speiseplan
aus. 100 Gramm Fisch senken das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken,
um die Hälfte. Keinen Einfluss hat Geflügel. Wodurch das vermehrte
Auftreten von Darmkrebs beim Verzehr von rotem Fleisch verursacht
wird, ist noch ungeklärt. Die Forscher vermuten das Eisen im roten
Blutfarbstoff als Hauptursache. Das im roten Fleisch reichlich
vorkommende Eisen begünstigt wahrscheinlich die Bildung
schädlicher Stickstoffverbindungen im Körper. Dagegen schützen
die langkettigen mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren im
Fisch. | |
| Vorsicht,
giftig: die Engelstrompete | |
Die aus Südamerika stammende Engelstrompete ist
als Zierpflanze auch in unseren Breitengraden sehr beliebt. Im
Umgang mit der hoch giftigen Pflanze ist allerdings Vorsicht
geboten. Alle Pflanzenteile enthalten Tropanalkaloide, Substanzen
wie Scopolamin und Atropin, die auf das Zentralnervensystem wirken
und schon in geringsten Mengen eingenommen Vergiftungen hervorrufen.
Ein besonderes Phänomen im Zusammenhang mit der Engelstrompete
beobachten Mitarbeiter des Giftinformationszentrums Nord in
Göttingen jeden Herbst. Dann steigt die Zahl der Anfragen wegen
plötzlich erweiterter Pupillen. Ursache hierfür kann ein Kontakt mit
der Engelstrompete sein, die vor den ersten Nachtfrösten zum
Überwintern ins Haus gebracht werden muss. Der bloße Hautkontakt mit
der Pflanze ist zwar harmlos, gelangen die Alkaloide, unter anderem
Atropin, aber ins Auge, etwa durch Reiben, reagieren
die Augennerven mit einer Erweiterung der Pupillen. | |
| Fernsehen
behindert kindliche Entwicklung | |
| Was Medienkritiker schon lange wussten, wurde
nun durch wissenschaftliche Studien bestätigt: Viel Fernsehen macht
Kinder dumm. So stellte Robert Hancox von der Universität Otago in
Neuseeland einen direkten Zusammenhang zwischen täglichem
Fernsehkonsum und Schulabschluss fest. Je mehr Zeit Kinder vor dem
Fernsehgerät verbringen, desto schlecher ist später ihr Abschluss,
unabhängig von sozialen Faktoren und dem Intelligenzquotienten. Auch
der eigene Fernseher wirkt sich negativ aus, wie Dina Borzekowski
von der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health in Baltimore
feststellte. So sind Kinder mit eigenem Fernsehgerät deutlich
schlechter in Mathematik, Lesen und Textverständnis als
Gleichaltrige ohne TV.
jm | |
| Fettleber: zuviel
Nahrungsfette? | |
| Durch eine sogenannte Fettleber wird die
Funktion des Organs deutlich beeinträchtigt. Zusätzliche
Schädigungen können zu einer Leberzirrhose führen. Wissenschaftler
der Universität Minnesota, USA, haben jetzt bei Tests ermittelt,
dass die Entstehung einer Fettleber nicht nur durch
Alkoholmissbrauch, Diabetes und Übergewicht verursacht wird – wie
angenommen –, sondern auch durch übermäßigen Verzehr fettreicher
Lebensmittel.
rrA | |
| Kein Mohn für
Säuglinge | |
Säuglingen sollte kein Backmohn als Ein- oder
Durchschlafhilfe gegeben werden. Das Bundesinstitut für
Risikobewertung warnte: Backmohn kann durch qualitative Schwankungen
unterschiedliche Mengen von Morphium und Kodein enthalten. Bei
Säuglingen können diese Stoffe zu gesundheitlichen Schäden mit
Atemnot bis hin zum Atemstillstand führen.
rrA | |
| Ginkgo: guter
Radikalenfänger | |
| Ein Pflanzenextrakt aus Ginkgo biloba verhindert
die schädliche LDL-Oxidation im Blut, wirkt als Radikalenfänger und
erhöht die Konzentration von Enzymen, die die Bildung freier
Radikaler unterdrücken. Das hat, wie die Ärzte-Zeitung berichtet,
eine Pilotstudie von Professor Günther Siegel von der Charité Berlin
ergeben. Außerdem verringerte sich die Neubildung von Ablagerungen.
rrA | |
| Neue
Kleidung vor dem ersten Tragen besser waschen | |
(mko) Kleidungsstücke werden heute u. a. in
China, Pakistan, Indien oder in der Türkei hergestellt. Um Schäden
während des langen Transports zu vermeiden, behandelt man sie mit
Chemikalien als Schutz vor Schimmel-pilzen und auf dem Weg nach
Europa werden noch zusätzlich Schimmelpilzblocker oder
Pilzvernichter beigefügt. Andere chemische Zusätze der Hersteller
verhindern das Knittern und machen die Textilien besonders weich.
Menschen mit besonders empfindlicher Haut oder die zu Allergien
neigen, sollten Wäsche und Kleidung vor dem ersten Tragen daher
mindestens einmal waschen und gründlich ausspülen. | |
| PC-Arbeit:
Schwerstarbeit für die Augen – Heidelbeerextrakt
hilft | |
(mko) Bildschirmarbeit ist Schwerstarbeit für
die Augen. Ständig müssen sie sich neu einstellen, sich
unterschiedlichen Helligkeiten und Kontrasten anpassen. Durch die
starre Sicht auf gleich nahe Entfernungen, im gleichen Winkel auf
gleiche Objekte, werden die Augen aber auch unterfordert. Oft fehlen
dazu noch Nährstoffe, die für das Auge wichtig sind. Zum Beispiel
Lutein und Zeaxanthin, das sind Carotinoid-Verbindungen, die den
Stoffwechsel des Auges positiv beeinflussen. Lutein kommt zum
Beispiel in grünem Blattgemüse, Brokkoli und Spinat vor. Sehr gut
ist aber auch der Extrakt von Heidelbeeren. Er enthält
Pflanzenstoffe, die sogenannten Anthocyane, die in Verbindung mit
dem Augenvitamin A und Zink (gibt es im Reformhaus auch in Form von
Augen-Kapseln) den gesunden Augenstoffwechsel unterstützen und sogar
bei Problemen mit „Hell-Dunkel-Sehen“ helfen. | |
| Süßkraut – 300
mal süßer als Zucker | |
Aus den Blättern der lateinamerikanischen
Stevia-Pflanze lässt sich Süßstoff gewinnen, der 300 mal süßer ist
als Zucker. Der Wunderstoff heißt Steviosid und steht – nach einer
Mitteilung der Universität Bonn – auch in Deutschland kurz vor der
Zulassung als Nahrungsergänzungsmittel. Das rein pflanzliche
Süßungsmittel hat keine Kalorien, soll die Entstehung von Zahnbelag
verhindern und bei regelmäßigem Verzehr den Blutdruck senken.
Wissenschaftler der Universität Bonn haben festgestellt, dass das
Kraut auch auf unseren heimischen Böden gedeiht.
rrA | |
| Gesundheitscheck per
Taille | |
| Eine schlanke Taille entspricht nicht nur dem
allgemeinen Schönheitsideal, sie garantiert auch mehr
gesundheitliche Stabilität. Ein Taillenumfang bei Männern von mehr
als 102 cm und bei Frauen von mehr als 88 cm bedeutet erhöhte Gefahr
für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wie Professor Arya M. Sharma aus
Ontario auf einem Herzkongress in Orlando berichtete, ist die
Messung des Taillenumfangs sogar ein besseres Parameter als der Body
Mass Index.
rrA | |
| Zeckenbisse nicht
unterschätzen – FSME-Impfung für Risikogebiete | |
(mko) Wald- und Wiesen-Spaziergänger sollten die
Zeckengefahr nicht unterschätzen, denn jede fünfte Zecke in
Deutschland ist mit Borreliose-Erregern infiziert. Die zweite durch
Zeckenbisse verursachte Erkrankung ist die Frühsommer
Meningoenzephalitis FSME, eine durch Zecken übertragene
Gehirninfektion, gegen die man sich jedoch impfen lassen kann. Wer
zum Beispiel einen Kurztrip nach Polen, in Teilgebiete der
schwedischen Ostseeküste, ins Baltikum, in den Norden der Schweiz
oder in den Osten Österreichs, nach Ungarn und Kroatien plant,
sollte sich, so Dr. Jochen Süß vom Bundesinstitut für
Risikobewertung in Berlin, gegen FSME impfen lassen. Gegen
Borreliose (Zecken lieben Bodennähe, Wassernähe und Krauschichten im
Wald) gibt es noch keinen Impfschutz: Hier helfenschützende Kleidung
(lange Hosen, lange Hemdsärmel, dichtes Schuhwerk). Nach jeder
Wanderung sollte der Körper nach Zecken abgesucht werden – besonders
bei Kindern. Erste Anzeichen eines Bisses: typische Wanderrötung,
die sich aber erst nach einigen Tagen um die Bissstelle herum
ausbreitet. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika. | |
| Ballaststoffe
senken Bluthochdruck | |
Ballaststoffe regen nicht nur die Darmtätigkeit
an, erhöhen das Sättigungsgefühl und schützen vor bestimmten
Krebserkrankungen, sie senken auch den Blutdruck. Das haben
Wissenschaftler der Tulane Universität in New Orleans festgestellt,
nachdem sie das Essverhalten von fast 1500 Patienten ausgewertet
hatten. Verzehrten die Teilnehmer täglich mindestens sieben Gramm
Ballaststoffe, nahm der Blutdruck innerhalb von acht Wochen deutlich
ab. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, täglich
sogar 30 g Ballaststoffe mit der Nahrung aufzunehmen. Sie sind vor
allem in Vollkorn und Getreideprodukten, Gemüse, Obst, Kartoffeln,
Hülsenfrüchten und Trockenobst enthalten.
rrA | |
| Harnwegsinfekte durch
Fleisch? | |
| Kontaminiertes, mit Keimen verseuchtes Fleisch
und andere tierische Nahrungsmittel können bei Frauen
Harnwegsinfektionen auslösen. Forscher der Berkeley-Universität
entdeckten mit Hilfe genetischer Tests, dass bei erkrankten Frauen
die gleichen Bakterienstämme gefunden wurden wie in den
Nahrungsmitteln.
rrA | |
| Probleme mit
Piercingschmuck | |
Piercingschmuck kann gefährlich werden. Nämlich
dann, wenn man sich bestimmten Untersuchungen unterziehen muss. Bei
einer Kernspintomographie – berichtet test – ist die Energie der
Magnetfelder so stark, dass sie Metallteile aus der Haut reißen
kann. Bei Kurzwellenbehandlung wird Piercingschmuck unter Umständen
so heiß, dass er Brandwunden verursacht.
rrA | |
| Kopfschmerz:
Coenzym Q10 hilft auch bei Migräne | |
Acht Millionen Deutsche leiden in
Deutschland unter Migräne. Das Coenzym Q10 hilft auch da. Es
reduziert die Dauer der Anfälle sowie die Schmerzintensität. Das hat
eine Studie im Universitätskrankenhaus in Zürich ergeben. Nach
Ansicht der Schweizer Experten sollten besonders Schwangere und
Kinder mit Migräne Q10 einnehmen.
mk | |
Viel
versprechende Versuche mit Substanzen aus Mutterkraut bei
Leukämie | |
Mutterkraut, bisher als pflanzliches Heilmittel
gegen Fieber und Schmerzen bekannt, kann ein möglicherweise
wirkungsvolles Mittel gegen Blutkrebs sein. Bei Studien
amerikanischer Wissenschaftler erwiesen sich Parthenolide, aus dem
Mutterkraut gewonnene Substanzen, als wirksamer gegen bösartig
entartete Stammzellen als bisherige Krebsmittel. Die
Krebsstammzellen werden hauptverantwortlich für den Ausbruch von
akuter (AML) und chronischer myeloischer Leukämie (CML) gemacht. Als
Vorteil der Parthenolide bei den Versuchen erwies sich, dass zwar
die entarteten Stammzellen abstarben, andere blutbildende Zellen
aber nicht angegriffen wurden. Damit wirken die
Mutterkraut-Substanzen viel spezifischer gegen Leukämie als die
bisherige Chemotherapie. Aufgrund der ermutigenden Ergebnisse will
das US-National Cancer Institute die Forschungen um den neuen
Therapieansatz fortführen.
jm | |
| Zahnschmerzen durch
die Psyche | |
Zahnschmerzen rühren nicht immer von schlechten
Zähnen her. Wer sich buchstäblich an Problemen fest- und die Zähne
zusammenbeißt, riskiert Beschwerden im Zahn- und Kieferbereich sowie
Kopfschmerzen. Dies stellten Mediziner beim 19. Berliner
Zahnärztetag im März dieses Jahres fest, der die
Funktionsdiagnostik, das Zusammenwirken von Zähnen, Muskeln und
Knochen, zum zentralen Thema hatte. Etwa ein Drittel
der Patienten, schätzt der Präsident der Zahnärztekammer
Berlin, Wolfgang Schmiedel, leidet körperlich unter seelischen
Belastungen wie Arbeitslosigkeit oder drohendem Jobverlust. Da
die Zahl dieser Menschen zunehme, müssten sich Zahnärzte, aber auch
Allgemein-mediziner wieder darauf besinnen, nicht nur die
Beschwerden, sondern den Menschen als Ganzes zu betrachten.
Schmiedel plädierte für eine ganzheitliche Behandlung statt dem
Kurieren von Symptomen. „Die Menschen brauchen wieder ein offenes
Ohr“, sagte Schmiedel. „Das ist in den letzten Jahrzehnten leider in
Vergessenheit geraten.“
jm | |
| Bio-Ketchup schützt
vor Krebs | |
| London. Bio-Ketchup schützt offenbar besonders
gut vor Krebs. In Bioprodukten fanden kalifornische Forscher bis zu
drei Mal höhere Konzentrationen des Stoffes Lykopen als in
herkömmlichen Marken. Lykopen soll vor Tumoren an Brust, Prostata
und Darm schützen.
TZ
25.01.05 | |
| Bittere
Medizin mit Kirschsaft nehmen | |
Wenn Kinder sich sträuben, bittere Medizin zu
schlucken, kann Kirschsaft helfen. Kirschsaft schmeckt fast allen
Kindern, und sein Geschmack ist so intensiv, dass er den der Medizin
überdeckt. Hustensaft – rät die Ärztezeitung – lässt sich ebenfalls
damit gut verdünnen.
rrA | |
| Immer
mehr Herzinfarkte bei jungen Frauen | |
| Die Herzinfarktrate bei jungen Frauen hat
drastisch zugenommen. Schuld daran ist, nach Ansicht von Professor
Hartmut Gülker vom Herzzentrum Wuppertal, die Kombination von
Rauchen und Pille. Etwa 35 Prozent der 13- bis 19-jährigen Frauen in
Deutschland rauchen. Das ist soviel wie in keinem anderen
Industriestaat. Schon in jungen Jahren – rät Professor Gülker –
sollte dem Herzinfarkt vorgebeugt werden durch gesunde Ernährung und
viel Bewegung.
rrA | |
| Vorsicht mit
Zimmerspringbrunnen | |
Keime im Wasser von Zimmerspringbrunnen
und Bakterien und Schimmelpilze in Luftbefeuchtern können nach
Ansicht des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen Allergien
auslösen. Dabei kann es zu wiederholten Fieberschüben, Husten und
Atemnot kommen.
rrA | |
| Fisch hält Geist
fit | |
Fisch schützt vor Demenz und Alzheimer. Das
haben – wie „test“ berichtet – französische Wissenschaftler der
Universität Bordeaux bei der Befragung von 1.600 Senioren im
Alter über 68 Jahren herausgefunden. Während einer Kontrollzeit von
sieben Jahren entwickelten die Testpersonen, die mindestens einmal
in der Woche eine Fischmahlzeit verzehrten, deutlich seltener Demenz
und Alzheimer als Fischverweigerer. Die Wissenschaftler führen den
Fisch-Fitness-Faktor auf die in den Meerestieren enthaltenen
Omega-3-Fettsäuren zurück, die gefäßschützend wirken und
Entzündungsprozesse im Gehirn verhindern.
rrA | |
| Ein Apfel pro
Tag | |
| Ein Apfel am Tag wirkt krebshemmend und schützt
die Gehirnzellen vor oxidativem Stress, was das Risiko einer
Erkrankung an Alzheimer oder Parkinson mildert. Das Wundermittel im
Apfel heißt Quercetin, ist ein Phytonährstoff und schützt die
Nervenzellen sogar noch besser vor oxidativem Stress als Vitamin C.
Das haben Ernährungswissenschaftler der Cornell Universität in New
York festgestellt. Die getesteten Äpfel waren Red Delicious, doch
auch andere Apfelsorten haben einen hohen Quercetin-Gehalt.
rrA | |
| Im Winter viele
Walnüsse essen! | |
| In den Wintermonaten sollten viele Walnüsse
gegessen werden. Walnüsse enthalten zwar 62 Prozent Fett, aber
„gutes“ Fett mit 41,7 Prozent mehrfach ungesättigten Fettsäuren
(darunter Omega-3- Fettsäure). Sie beeinflussen die Cholesterinwerte
günstig und verbessern – wie neuere Forschungen ergaben – die
Elastizität der Gefäße. Außerdem enthalten Walnüsse reichlich
B-Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, die Freie Radikale
bekämpfen und krebshemmend wirken.
rrA | |
| Jugendlichen droht
Herzinfarkt | |
Immer mehr Jugendliche laufen Gefahr, als
Erwachsene einen Herzinfarkt zu erleiden. Davor warnt die Deutsche
Herzstiftung anlässlich des Weltherztages. Übergewicht und
Nikotinabhängigkeit, die sich unter Jugendlichen stark ausbreiten,
zählen zu den gefährlichsten Risikofaktoren für
Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Deutsche Herzstiftung fordert
Ernährungsunterricht an den Schulen, mehr Sport und Rauchverbot auf
dem Schulgelände. | |
| Intensive
PC-Arbeit führt bei Kurzsichtigkeit zum Grünen
Star | |
| (mko) Häufiger und intensiver
Computergebrauch fördert bei kurzsichtigen Menschen Grünen Star
(Glaukom). Das haben jetzt japanische Ärzte anhand von Studien
ermittelt. Untersucht wurden insgesamt 10000 Beschäftigte von
japanischen Unternehmen. Dr. Masayuki Tatemichi von der Universität
in Tokio vermutet, dass Kurzsichtige, die intensiv ihren PC im Büro
und zuhause nutzen, besonders anfällig für den Grünen Star sind. Der
Grund ist noch unklar. Beim Grünen Star verursacht der erhöhte
Flüssigkeitsdruck im Auge Probleme. Es tritt eine Abflussbehinderung
des Kammerwassers auf und der Augeninnendruck steigt sprunghaft an.
Grüner Star ist eine der häufigsten Augener-krankungen im Alter über
60 Jahre. Auch schon ab 40 Jahren leiden zwei Prozent aller Menschen
an chronischem Glaucoma simplex. | |
| Curry schützt die
Gefäße | |
| Curry verleiht Speisen nicht nur eine kräftige
Würze, es wirkt sich auch günstig auf Herz und Gehirn aus. Das haben
Forscher vom Institut für Ernährung der Universität Granada in einer
Studie nachgewiesen. Die Wissenschaftler führen die Wirkung auf die
in den Gewürzen (Curry ist ein Mischgewürz) enthaltenen
Antioxidantien zurück. Sie schützen vor Ablagerungen an den
Innenwänden der Gefäße und damit vor Arterio-sklerose und der
Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Curry sollte zum
täglichen Würzen benutzt (dabei bitte mitkochen!) werden und
wöchentlich einmal ein komplettes Currygericht auf den Tisch kommen,
empfehlen die Forscher.
rrA | |
| Kräuter-Tee lindert
Akne | |
Unter Akne leiden junge Menschen nicht nur
physisch, sondern auch psychisch, Kräuter-Auszüge können hier durch
ihre entzündungs- und bakterienhemmende Wirkung lindernd wirken. Dr.
Ella Stanch von der Hautklinik Freiburg empfiehlt in der
Ärzte-Zeitung dafür Kamillen-, Rosmarin- oder Thymiantee. Einen
Esslöffel Kraut oder Teemischung mit einem Viertel Liter
kochendem Wasser übergießen, zehn Minuten ziehen lassen.
Anschließend ein Baumwolltuch mit lauwarmem Tee tränken und zehn
Minuten auf die betroffenen Hautstellen legen.
rrA | |
| Pankreatitis durch
Bier | |
Wer täglich 50 bis 100 Gramm Alkohol zu sich
nimmt, hat ein sechsfach erhöhtes Risiko, an einer chronischen
Bauchspeicheldrüsenentzündung zu erkranken. Bei über 100 g täglich
steigt das Risiko auf das Zwölffache. Diese Ergebnisse einer
Kontrollstudie wurden auf der 59. Tagung der Deutschen Gesellschaft
für Verdauungs- und Stoffwechselkrankenheiten in Leipzig
vorgestellt. Bis zu 50 g Alkohol täglich – was einem Liter
Bier oder einer halben Flasche Wein entspricht – ist das Risiko
einer chronischen Pankreatitis gering. Bei Frauen allerdings erhöht
sich die Gefahr, weil sie weniger Alkohol vertragen.
rrA | |
| Pastinaken,
ein gesundes Wurzelgemüse | |
In den letzten Jahren wurde ein lange Zeit in
Vergessenheit geratenes Gemüse wieder neu entdeckt: die Pastinaken,
auch Hammelmöhren genannt. Auf vielen Märkten werden die weißen
Wurzeln heute wieder angeboten, nachdem ihr Anbau durch die
Kartoffel fast völlig verdrängt worden war. Pastinaken sind mit den
Möhren verwandt, schmecken aber würziger und süßer. Und gesund sind
sie dazu. Das Wurzelgemüse hat wenig Kalorien (64 kcal/270 kj pro
100 g), dafür viele Ballaststoffe. Im Kohlenhydratanteil von rund 18
Prozent ist auch das Herz schützende Pektin enthalten. Außerdem
besitzen Pastinaken viel Calcium, Kalium, Magnesium und Phosphor und
unterstützen damit den Aufbau der Muskulatur und der Knochen. Ihre
ätherischen Öle regen ähnlich denen des Kümmels die Verdauung an und
lindern Magen- und Darmbeschwerden. Deshalb sind Pastinaken ideale
Zutaten für Gemüseeintöpfe, die dadurch verträglicher und weniger
blähend werden. Pastinaken sind ein wertvolles Wintergemüse, das
allerdings erst nach Frost sein Aroma richtig
entfaltet. | |
| Sport hält Herz
jung | |
| Auch das Herz altert, und eine Folge davon ist
die Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Amerikanische Herzspezialisten
stellten nun neue Forschungsergebnisse über die Ursachen der
Herzinsuffizienz und Möglichkeiten der Vorbeugung vor. Die gute
Nachricht lautet: Sport kann dazu beitragen, Herzschwäche zu
verhindern oder zu vermindern. Die Ergebnisse der Untersuchungen
mittels Herzkatheter und Echokardiographie des Ärzteteams um Dr.
Benjamin D. Levine aus Dallas zeigten, dass eine Ursache der
Herzinsuffizienz die abnehmende Dehnungsfähigkeit des Herzmuskels
während der Phase, in der sich das Herz mit Blut füllt (Diastole),
durch altersbedingte Veränderungen des Gewebes ist. Bei der
Untersuchung zweier Gruppen von 70-Jährigen, einmal Sportmuffel,
einmal sportlich Aktive, stellte sich heraus, dass der Herzmuskel
der Inaktiven wesentlich steifer war als der der Sporttreibenden.
Deren Werte entsprachen immer noch denen von 30-Jährigen. Als Fazit
merkte Dr. Levine an, dass regelmäßiges Ausdauertraining
vermeintlich natürliche Alterungsprozesse des Herzens beeinflussen
und möglicherweise der Entwicklung einer Herzschwäche im Alter
vorbeugen kann. | |
| Zimt gut bei
Diabetes | |
| Zimt kann Typ-2-Diabetikern helfen, den
Blutzuckerspiegel zu senken. Dies fanden Wissenschaftler des
Beltsville Human Nutrition Research Centers heraus. Sie wiesen nach,
dass ein sekundärer Pflanzenstoff des Zimts, eine wasserlösliche
Polyphenol-Verbindung, eine ähnliche Wirkung wie das Insulin
besitzt. Auch andere Studien zeigten, dass Zimtbestandteile eine
große Bedeutung bei der ernährungsmedizinischen Behandlung von
Typ-2-Diabetikern haben. Susanne Sonntag von der Gesellschaft für
Ernährungsmedizin und Diätetik betonte, dass im Rahmen einer
diabetesgerechten Lebensweise mit Kalorienreduktion und viel
Bewegung Zimt dazu beitragen kann, die Blutzuckerwerte der rund 8
Millionen in Deutschland lebenden Typ-2-Diabetiker im Normbereich zu
halten.
jm | |
| Zitronensäure schadet
Zähnen | |
Zitronensäure in Süßwaren und Getränken kann den
Zahnschmelz angreifen und zu Zahnschäden führen. Das hat, wie das
Bundesinstitut für Risikobewertung berichtet, eine Untersuchung der
Universität Zürich gezeigt. Zitronensäure (als natürliche Substanz
oder Zusatzstoff E330) wird zum Beispiel Weingummis und sauren Drops
sowie den Getränken Eistee und Cola mit Zitrone zugesetzt. Der
meist hohe Zuckergehalt dieser Produkte verstärkt den Effekt
noch.
rrA | |
| Diät ohne
Ballaststoffe ist gefährlich | |
| Die aus den USA „importierten“ Low-Carb-Diäten
(Atkins, South beach & Co.) empfehlen, weitgehend auf
Getreideprodukte zu verzichten. Das aber ist nicht risikolos. Wer
Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Getreideflocken und Naturreis vom
Speiseplan streicht, nimmt zu wenig Ballaststoffe mit der Nahrung
auf. Forscher der Schule für Public Health in Havard beobachteten
bei einer neuen Studie, dass die Teilnehmer, die viel Ballaststoffe
aufgenommen hatten, wesentlich seltener an Diabetes und
Dickdarmkrebs erkrankten als die ballaststoffarm Ernährtens.
rrA | |
| Höhere
Beanspruchung steigert Gehirnaktivität | |
Menschen mit geistig anspruchsvollen Jobs
könnten weniger gefährdet sein, später im Leben an Alzheimer zu
erkranken. Wissenschaftler der Case Western Reserve University
untersuchten die Daten von 357 Teilnehmern über 60 Jahre. 122 von
ihnen waren an Alzheimer erkrankt. Analysiert wurden ihre
Arbeitsunterlagen und die Art der Beschäftigung, die sie zwischen
ihrem 20. und 50. Lebensjahr ausübten. Generell zeigte sich, dass
die an Alzheimer erkrankten Teilnehmer ein geistig weniger
anspruchsvolles Arbeitsleben hinter sich hatten. Die Ergebnisse der
Studie wurden in dem Fachmagazin Neurology veröffentlicht. Als
Zwanzigjährige verfügten die meisten Teilnehmer über Jobs mit
vergleichbaren geistigen Anforderungen. Das änderte sich in späteren
Jahren. Jene, die nicht an Alzheimer erkrankten, setzten ihr
Berufsleben mit anspruchsvolleren Beschäftigungen fort. Die
Alzheimer-Patienten verbrachten laut Studie ihr Arbeitsleben eher
mit körperlich anspruchsvoller Arbeit, deren geistige Anforderungen
sich über die Jahrzehnte nicht entscheidend veränderten. Frühere
Studien haben bereits Hinweise darauf geliefert, dass geistige
Aktivitäten einen Schutz gegen Alzheimer bieten können. Die
Wissenschaftlerin Kathleen Smyth erklärte: „Es könnte sein, das eine
höhere geistige Beanspruchung zu einer erhöhten Aktivität der
Gehirnzellen führt, die hilft, eine Reserve von Gehirnzellen zu
erhalten, die den Auswirkungen einer Alzheimer-Erkrankung
standhält.“ Zusätzlich könnten jedoch weitere Faktoren eine Rolle
spielen.
jgb | |
| Milch senkt
Darmkrebsrisiko | |
| Nicht nur ballaststoffreiche Kost, auch
kalziumreiche Nahrung kann das Darmkrebsrisiko senken. Das haben
Forscher der Harvard Universität in Boston bei internationalen
Studien mit mehr als 500000 Teilnehmern herausgefunden. Bereits ein
Glas Milch am Tag verringert die Krebsgefahr deutlich. 1000
Milligramm Kalzium pro Tag senken das Darmkrebsrisiko bei Frauen um
15 Prozent, bei Männern um 10 Prozent.
rrA | |
| Ab 4 Jahren wird’s
gefährlich | |
| Dicke Babys und mollige Kleinkinder sind das
Entzücken vieler Eltern. Doch Vorsicht: Hält das Übergewicht über
das vierte Lebensjahr hinaus an, so wächst es sich nur noch selten
aus, warnt Dr. Hardy Walle aus Mandelbachtal in der Ärzte-Zeitung.
Die Gefahr, dass viele der Dickerchen die überzähligen Pfunde ins
Erwachsenenalter mitschleppen, ist groß, Glukose- und
Fettstoffwechselstörungen sind die Folgen.
rrA | |
| Handystrahlung
schädigt Erbgut | |
Was die Mobilfunkbetreiber bisher versucht
haben, „unter dem Tisch“ zu halten, ist jetzt bewiesen:
Hochfrequenzfelder, wie sie z. B. beim Telefonieren mit einem Handy
entstehen, können das Erbgut (DNA) schädigen! Über vier Jahre haben
zwölf Forschergruppen aus 7 EU-Ländern die Wirkung sog. nieder- und
hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf Zellkulturen (in
vitro) untersucht und sind zu diesem Schluss gekommen.
DNA-Strangbrüche und Veränderungen an Chromosomen, wie sie bei den
Versuchen nach der Bestrahlung mit elektromagnetischen Feldern
auftraten, werden von der seriösen Wissenschaft heute als
krebsauslösend angesehen, wenn sie im menschlichen Körper auftreten.
Besonders gefährdet sind Kinder und Heranwachsende. Das
Forschungsprogramm REFLEX (Risk Evaluation of Potential
Environmental Hazards from Low Energy Electromagnetic Field Exposure
Using Sensitive in vitro Methods) wurde zu zwei Dritteln von der
EU finanziert. Laut einem Bericht der FR warnte der
Koordinator des Projektes, Dr. Franz Adlkofer, zwar vor
voreiligen Schlüssen, machte jedoch deutlich, dass die Lehrmeinung,
nach der Handystrahlung keine Auswirkungen auf das Erbgut hätten,
widerlegt wurden. Adlkofer sieht sich nach dem Bericht Lobbyisten
gegenüber, die versuchen, Mobilfunkinteressen zu schützen. Zitat aus
der FR: „Industrievertreter haben kein Interesse daran, dass diese
Ergebnisse ernst genommen werden. Also wird ignoriert, kritisiert
und diffamiert.“ Obwohl bisher nicht selten der Schutz von
finanziellen Industrieinteressen durch die Politik scheinbar vor der
Volksgesundheit rangierte, äußerte sich das Bundesumweltministerium
dahingehend, dass bei einer Bestätigung der Ankündigungen aus der
Studie „man (endlich??) ein Ergebnis hätte, das nicht von der
Hand zu weisen wäre“. Wir halten unsere Leser auf dem Laufenden.
jgb | |
| Täglich ein Glas
Tomatensaft | |
Tomaten schützen nicht nur vor
Krebs (Prostata), sondern auch vor Herz-Kreislauf-Leiden. Das
hat, wie „test“ berichtet, eine Untersuchung an 40 000 Frauen
mittleren Alters an der Harvard School of Public Health in Boston
ergeben. Frauen, die reichlich Tomaten oder Produkte aus Tomaten
(siebenmal und mehr pro Woche) aßen, hatten ein um 30 Prozent
geringeres Risiko für Erkrankungen der Herzkranzgefäße. Eine Studie
der Bundesforschungsanstalt für Ernährung, Karlsruhe, zeigte
ähnliche Ergebnisse. Ein großes Glas Tomatensaft täglich reicht
danach aus, um die gefährliche Oxidation des LDL-Cholesterins
weitgehend zu verhindern. Den Herz und Krebsschutz bewirkt das
Lykopin aus der Familie der Karotinoide.
rrA | |
| Sport schützt vor
Diabetes | |
Sport in jeglicher Form verringert das Risiko
für Diabetes. Das haben finnische Ärzte um Dr. Gang Hu aus Helsinki
bei der Beobachtung von rund 2000 gesunden Männern und 2300 Frauen
herausgefunden. Bei den Testpersonen war die Erkrankungsrate umso
niedriger, je mehr Sport getrieben wurde. Das galt auch für
Übergewichtige. Als geeignete sportliche Betätigung erwiesen sich
ein 30-minütiger Fußmarsch pro Tag sowie mindestens vier Stunden
Fahrradfahren pro Woche.
rrA | |
| Schwarzer
Tee stärkt die Abwehrkräfte und die Knochen | |
| Tee stärkt nicht nur die Immunabwehr, sondern
auch die Knochen. Das haben Untersuchungen an der Harvard Medical
School in Boston (USA) und in Taiwan ergeben. Langjährige Teetrinker
weisen eine größere Knochendichte auf als Nicht-Teetrinker.
Entscheidend ist die Dauer des Teetrinkens. Die Immunabwehr kann
durch fünf Tassen Tee täglich gestärkt werden, weil Tee die T-Zellen
aktiviert.
rrA | |
| Grapefruits machen
schlank | |
Wer häufig Grapefruits isst, stärkt nicht nur
seine Abwehrkräfte, er tut auch etwas für die schlanke Linie. Eine
Studie der Ken-Fujioka-Klinik in San Diego, USA, zeigte – wie test
berichtet –, dass Diäten besonders erfolgreich sind, wenn sie auch
Grapefruits enthalten. Hauptgrund: Die sauren Früchte regen den
Zuckerfettstoffwechsel an. Hohe Insulinwerte, die zu
Fettspeichern führen, lassen sich dadurch vermeiden.
rrA | |
| Vergesslich durch
Eisenmangel? | |
| Schon geringfügiger Eisenmangel kann sich bei
jungen Frauen negativ auf die geistige Leistungsfähigkeit auswirken.
Zu dem Ergebnis kam – wie die Ärzte-Zeitung berichtet – eine Studie
der Pennsylvania State Universität mit 113 Frauen. Abhilfe schaffen
lässt sich durch eine Eisen-Therapie über vier Monate. Dadurch
verbessert sich gleichzeitig auch die Funktion des Kurz- und
Langzeitgedächtnisses.
rrA | |
| Mehr Bewegung für
dicke Kinder | |
Bereits im Grundschulalter sind mehr als 10% der
Kinder in Deutschland übergewichtig. Das stellte Prof. Dr. Berthold
Koletzko, München, auf einer Tagung des Bundes für Lebensmittelrecht
und Lebensmittelkunde in Berlin fest. Vorbeugung von Übergewicht
sollte deshalb besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Gefordert
werden neue Konzepte für gesundes Essen und mehr Bewegung.
rrA | |
| Grüntee stoppt
Durchfall | |
| Grüner und schwarzer Tee können antibakteriell
wirken. Und zwar gegen zahlreiche Durchfall-Erreger wie Shigella
flexneris und auch Salmonella typhi A und B. Das stellte Professor
Imming vom Institut für Pharma-zeutische Chemie der
Phillips-Universität Marburg fest. Die antimikrobielle Wirkung geht
vor allem auf die Catechine zurück, von denen im Grüntee 17–30 %, im
Schwarztee 10 % des Trockengewichtes enthalten sind.
rrA | |
| Wer
geistig fit bleiben möchte, sollte täglich etwas Ungewohntes
tun | |
Wer im Alter täglich nur wenige Minuten etwas
Ungewohntes tut, bleibt geistig fit. Denn: häufig kommt mit der
Pensionierung auch die Einsamkeit oder eine nie endende
Gemütlichkeit. Beides kann Stress bedeuten, denn wer seinen Beruf an
den Nagel gehängt hat, kommt oft zu dem Ergebnis, das kann es doch
noch nicht gewesen sein. Um das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu
werden, gar nicht erst aufkommen zu lassen, hilft die Konfrontation
mit anderen Menschen und ihren Problemen, denn das regt zum
Nachdenken an. Die Folge: Fröhliche Gemeinsamkeit hält fit, so z.
B. im Chor zu singen Tanzen, Wandern, Ausflüge, Besuche im Museum
oder Theaterbesuche.
mk | |
| Walnüsse
verbessern Elastizität der Gefäße | |
Durch den Verzehr von Walnüssen lässt sich die
Dehnbarkeit der Arterien verbessern oder sogar wieder herstellen und
die Verhärtung der Gefäß-wände beseitigen. Eine klinische Studie,
veröffentlicht im Journal der American Heart Association, empfiehlt
deshalb, die einfach ungesättigten Fettsäuren einer mediterranen
Ernährungsweise durch Walnüsse zu ergänzen. Walnüsse enthalten einen
hohen Anteil an pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren und andere wertvolle
Substanzen. Wenn keine frischen Walnüsse auf dem Markt sind, kann
man auf Walnuss-Öl ausweichen.
rrA | |
| Leberkranke sollten
abnehmen | |
| Schon vier bis fünf Prozent Gewichtsverlust
nützen chronisch Leberkranken, wenn sie anschließend nicht wieder
zunehmen. Das hat – wie die Ärzte-Zeitung berichtet – eine
australische Forschergruppe um Dr. Elisabeth Poell in einer Studie
festgestellt. Chronisch Leberkranke sollten konsequent zu Sport und
Diät motiviert werden. Durch den Gewichtsverlust werden
Risikofaktoren für ein Fortschreiten der Krankheit günstig
beeinflusst.
rrA | |
| Mit
Calcium und Vitamin D im Doppelpack gegen
Darmkrebs | |
| Der Mineralstoff Calcium und Vitamin D schützen
als Tandem wirksamer vor Darmkrebs als einzeln. Das ergab,
vereinfacht ausgedrückt, eine Studie der Dartmouth Medical School,
veröffentlicht im Journal of the National Cancer Institut. Eine
frühere, als Dartmouth Studie bekannte Untersuchung fand heraus,
dass Personen, die Calcium als Nahrungsergänzung zu sich nahmen,
seltener an (gutartigen) Darmpolypen litten, die als eine mögliche
Vorstufe für Darmkrebs gelten. Die neue Studie, an der 800 Probanden
teilnahmen, baute auf der vorigen auf und sollte vermutete
Interaktionen zwischen Calcium und Vitamin D bei der Vorbeugung von
Darmpolypen beweisen. Dabei fand man heraus, dass eine Zufuhr von
Calcium- Supplements nur Personen vor solchen Darmpolypen wirksam
schützt, die Vitamin D-Serumspiegel von durchschnittlich 29,1 ng/ml
aufwiesen.
JGB | |
| Darmkrebs durch
Rauchen | |
| Nicht nur die Lungen, auch der Dickdarm ist
durch Rauchen stark gefährdet. Eine Forschergruppe um Dr. Joseph
Anderson von der New York Universität in Stony Brook hat
herausgefunden, dass Rauchen ein Risiko für präkanzeröse (Vorstufe
zum Krebs) und bösartige Veränderungen im Dickdarm darstellen kann.
Raucher mit Verwandten ersten Grades, die an Darmkrebs erkrankten,
sind besonders gefährdet.
rrA | |
| Kein
alkoholfreies Bier bei Gicht | |
| Wer unter Gicht leidet, sollte auch auf
alkoholfreies Bier verzichten. Wie Professor Ursula Gresser aus
Sauerlach bei München im „Deutschen Ärzteblatt“ berichtet, enthält
alkoholfreies Bier genau wie das „normale“ Bier Purine, die den
Harnsäurespiegel ansteigen lassen und die Harnsäureausscheidung
mindern. Durch Verzicht auf Bier kann außerdem die
Nierensteinbildung verhindert werden.
rrA | |
| Brokkoli nicht in
die Mikrowelle! | |
Brokkoli ist reich an wertvollen Vitaminen und
anderen Inhaltsstoffen. Sie bleiben aber nur erhalten, wenn das
Gemüse richtig zubereitet wird. Wissenschaftler der Universität
Murcia in Spanien entdeckten, dass die in Brokkoli enthaltenen
Flavonoide in der Mikrowelle ihre antioxidativ wirkenden,
krankheitsvorbeugenden Eigenschaften zu 97 Prozent verlieren.
Beim Kochen im Topf waren es 66 Prozent und bei schonendem Garen in
Wasserdampf nur 11 Prozent.
rrA | |
| Geistige
Beweglichkeit schützt vor Demenz | |
Viel geistige Aktivität ist die beste Methode,
einer Demenz vorzubeugen. Darauf wies Professor Elisabeth
Steinhagen-Thiessen vom Evangelischen Geriatriezentrum Berlin in der
„Ärzte-Zeitung“ hin. Geistige Aktivität befähigt auch das Gehirn,
Leistungsschwächen bei Demenz besser zu kompensieren. Weitere
Vorbeugungsmaßnahmen: Verzicht auf Rauchen, viel Bewegung,
Übergewicht reduzieren, auf Risiken wie Bluthochdruck
und Stoffwechselstörungen achten.
rrA | |
| Grüner Tee vor den
„Tagen“ | |
Frauen, die unter typischen Beschwerden vor der
Regel leiden, dem prämenstruellen Syndrom, sollten nicht zuviel,
aber auch nicht zu wenig Fett essen. Wie der Wiesbadener Frauenarzt,
Professor Ernst-Gerhard Loch, in der Ärzte-Zeitung berichtet,
kann zu wenig Fett wichtige Ausgangsstoffe für die Hormonbildung
blockieren, zuviel Fett aber zu Übergewicht führen. Am besten ist
eine vollwertige Mischkost. Eingeschränkt werden sollten die
Kochsalzzufuhr und der Kaffeekonsum. Besser verträglich in den Tagen
vor den „Tagen“ ist grüner Tee.
rrA | |
| Hartes Wasser
senkt Infarktgefahr | |
Bereits früher ging man davon aus, dass eine
sehr geringe Wasserhärte die Gefahr für einen Herzinfarkt erhöhe. Da
dies den Herstellern von Wasserenthärtungsanlagen (z.B.
Ionenaustauschern) verständlicherweise nicht ins Marketingkonzept
passte, wurden Studien in Auftrag gegeben, die dies bezweifelten.
Eine aktuelle Untersuchung aus Finnland scheint laut der Zeitschrift
Ärztliche Praxis die ursprüngliche Annahme allerdings zu bestätigen.
Um herauszufinden, ob die Wasserhärte eine Auswirkung auf
Infarktzahlen hat, teilten finnische Wissenschaftler das Land in
100 Quadratkilometer große Parzellen auf und ordneten diesen die
Daten von ca. 19000 Herzinfarkten von Männern, die diese innerhalb
von zehn Jahren erlitten hatten, zu. Es zeigte sich, dass die
Infarktzahlen umso niedriger ausfielen, je höher in den
entsprechenden Gebieten die Wasserhärte war. Als hart gelten
Härtegrade von über 140 dH (deutsche Härte). Nach Angaben der
Forscher sinkt die Infarktgefahr pro steigendem Härtegrad um 1
Prozent. | |
| Salz
steigert Krebsrisiko. Kennzeichnung nötig? | |
Zu viel Salz im Essen kann das Risiko, an
Magenkrebs zu erkranken, verdoppeln. Nach einer Studie des
nationalen japanischen Krebsforschungsinstituts, auf die sich
wiederum das britische Zentrum für Krebsforschung beruft, sind
Menschen besonders gefährdet, die täglich mehr als 12 bis 15 g
Kochsalz mit ihren Lebensmitteln (verdeckt und direkt) aufnehmen.
Als Konsequenz auf die Studie, welche auf einer Untersuchung der
Ernährungsgewohnheiten von 40 000 Erwachsenen über elf Jahre
hinweg beruht, fordert die britische Regierung die
Lebensmittelindustrie auf, den Salzgehalt in ihren Produkten
deutlich zu verringern. Sollte dies nicht schnell geschehen, droht
man mit einer gesetzlichen Kennzeichnungspflicht für besonders
salzreiche Produkte, wie Chips und anderes Knabbergebäck,
Schinken und geräucherte Fischwaren. Die normale tägliche Salzzufuhr
sollte 6 Gramm nicht übersteigen, worin ca. 1 bis 2 Gramm zum Würzen
der Speisen enthalten sind. | |
| Können B-Vitamine
Demenz stoppen? | |
| Altersbedingte Demenz kann möglicherweise durch
Gaben der Vitamine B6 und B12 sowie durch Folsäure verhindert oder
zumindest abgeschwächt werden. Die Vitamine senken im Blut den
Gehalt der Aminosäure Homo-cystein, die mit der Demenz-Entwicklung
zusammenhängt. Das berichtete Privatdozent Dr. Hans-Joachim Neurath
von der Geriatrischen Klinik Neumünster auf einem Symposium in
Berlin. Daten der Framingham- Studie haben eine 40prozentige
Erhöhung des Demenz-Risiko ergeben, wenn der Homocysteingehalt im
Blut ansteigt.
rrA | |
| Altersdiabetes bei
Jugendlichen | |
| Immer mehr junge Menschen erkranken an so
genanntem Altersdiabetes (Typ 2). Professor Reinhard Holl aus Ulm
wies auf einer Veranstaltung der Deutschen Diabetes-Union in
Frankfurt darauf hin, dass junge Menschen zwischen 15 und 35 Jahren
mit Diabetes Typ 2 ein höheres Risiko haben, einen Nierenschaden zu
erleiden als Diabetiker vom Typ 1. Ursache seien zu reichliches und
fettes Essen und Bewegungsmangel.
rrA | |
| Fettsäuren-Balance
muss stimmen | |
| Die LDL-senkende und damit Herz und Gefäße
schützende Funktion der Omega-3-Fettsäuren ist nur gegeben, wenn das
Verhältnis von Ω-6 zu Ω-3 maximal 5:1 beträgt, schreibt die
Schweizer Ernährungsforscherin Monika Müller in der „Zeitschrift für
Ernährungsmedizin“. Erreichen lässt sich das Verhältnis nicht
ausschließlich durch vermehrte Zufuhr von Ω-3-Fettsäuren; es gilt
vielmehr auch, die Aufnahme von Fetten mit Ω-6-Fettsäuren zu
verringern. Der übermäßige Gebrauch von Fetten, die wegen ihres
besonders hohen hohen Gehaltes an den Ω-6 Fettsäuren Linolsäure und
Linolensäure allgemein als „gesund“ gelten (z. B. Distelöl als
einziges Standardfett im Haushalt) kann die oben genannte Relation
der in Fischöl vorhandenen wertvollen Ω-3-Fettsäuren (ETA und DHA)
negativ verändern. Auch hier wird wieder deutlich, dass sinnvolle
Ausgewogenheit aller Fettarten (z.B. Oliven-, Sonnenblumen-, Raps-
oder Distelöl, Margarine und auch Butter in Maßen) einer
Einseitigkeit vorzuziehen ist. | |
| Sesamöl senkt zu
hohen Blutdruck | |
| (mk) Sesamöl senkt zu hohen Blutdruck und den
damit einher-gehenden Medikamentenverbrauch. Das meldet die
amerikanische Gesellschaft für zu hohen Blutdruck (Inter-American
Society of Hypertension) in San Antonie/USA. Bei Patienten, die 60
Tage lang täglich durchschnittlich 35 Gramm Sesamöl zu sich nahmen,
senkte sich der systolische Blutdruck von 166 auf 134, der
diastolische von 101 auf 85. Bei den Studienteilnehmern reduzierte
sich auch die Einnahme von blutdrucksenkenden Mitteln. | |
| Starkes Team
schützt vor Darmkrebs | |
Calcium als Nahrungsergänzungsmittel kann
gutartige Dickddarm- und Mastdarmtumore verhindern, die bekanntlich
zu Krebs ausarten können. Voraussetzung für diese Schutzwirkung
ist ein Vitamin D-Blutspiegel von mind. 29,1 ng/ml im Serum, was dem
oberen Normalwert eines Gesunden entspricht. Laut Professor John
A.Baron ist zur Minimierung des Darmkrebsrisikos eine
Nahrungsergänzung durch Calciumpräparate sinnvoll, wenn mit der
täglichen Ernährung zu wenig Calcium (enthalten vor allem in
Milchprodukten), zugeführt wird. Vitamin D ist eigentlich kein
echtes Vitamin. Es wird im Gegensatz zu den echten Vitaminen vom
Körper selbst aus Cholesterol unter dem Einfluss von UV-Strahlen
produziert. Daher ist es wichtig für die Vitamin D-Bildung, den
Körper täglich eine zeitlang dem Tages- oder Sonnenlicht
auszusetzen. Eine zusätzliche Zufuhr des (fettlöslichen) Vitamin D
sollte nur nach vorheriger ärztlicher Rücksprache erfolgen.
Weitere Info: www.dartmouth.edu
Jochen G.
Bielefeld | |
| Selbstmordgefahr
durch Medikamente | |
Medikamente zur Bekämpfung von Depressionen
können eine Suizidneigung hervorrufen, wenn sie nicht unter strenger
ärztlicher Aufsicht eingenommen werden. Die so genannten
Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI) können, besonders in der ersten
Woche der Einnahme und bei plötzlichem Absetzen, zu Suizidneigung,
Manie und Verwirrtheit und Selbstentfremdung führen. In USA wird
derzeit vor solchen Mitteln gewarnt, die dort auch an Kinder gegen
Schulstress gegeben werden, so der Online-Dienst des
arzneitelegramm. Kritiker schließen nicht aus, dass Amokläufer an
US-Schulen unter Medikamenteneinfluss handelten.
Jochen G.
Bielefeld | |
| Rauchen
und Diabetes schädigt Frauenherzen | |
| Frauen mit Diabetes mellitis haben ein zwei- bis
dreifach erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen als Männer und ein
achtfach erhöhtes Risiko gegenüber Frauen ohne Diabetes. Auch das
Zigarettenrauchen stellt für Frauenherzen ein Risiko erster Ordnung
dar. Werden täglich mehr als 14 Zigaretten geraucht, ist das Risiko
um mehr als fünffach erhöht. Noch stärker steigt es, wenn Frauen
medikamentös verhüten. Das haben, wie die Ärzte-Zeitung berichtet,
Privatdozentin Dr. V. Stangl und Kollegen vom Klinikum Charité in
Berlin in einer Studie zusammengestellt. Weitere Risikofaktoren für
Frauen sind erhöhte Cholesterinwerte, erhöhte Lipoproteinspiegel,
Bluthochdruck und Übergewicht.
rrA | |
| Zink wird
unterschätzt | |
Die Bedeutung des Spurenelements Zink für den
menschlichen Organismus wird vielfach noch unterschätzt. Auf der 4.
internationalen Zinkkonferenz „Zinc Signals“ auf Grand Cayman wurde,
wie die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik, Bad Aachen
berichtet, darauf hingewiesen, dass eine erhöhte Zinkzufuhr
besonders bei Diabetes, Herzerkrankungen, Morbus Alzheimer,
Karzinomen, Lebererkrankungen, aber auch für alte Menschen,
Schwangere, Jugendliche, Alkoholiker, bei gestörter Wundheilung und
Immunschwäche erforderlich sein kann. Zink ist direkt oder indirekt
an der Bildung und Funktion von mehr als 400 Enzymsystemen
entscheidend beteiligt. Der Körper verfügt über keine dauerhaften
Speicher.
rrA | |
| Nierenschäden durch
erhöhtes Cholesterin? | |
Erhöhte Cholesterinwerte schaden offenbar nicht
nur dem Herzen, sondern erhöhen auch das Risiko für eine
Nierenfunktionsstörung. Das hat, wie die Ärzte-Zeitung berichtet,
Dr. Elke Schaeffner von der Universitätsklinik Freiburg nach einer
Analyse der Daten von Teilnehmern der amerikanischen Physicians
Health Study (4483 Männer) ermittelt.
rrA | |
| Diät schwächt die
Muskulatur | |
Gewichtsreduktion durch weniger
Nahrungsaufnahme baut nicht nur Fett ab, sondern auch Muskelmasse.
Professor Aloys Berg, Freiburg, empfiehlt deshalb regelmäßige
körperliche Betätigung zusätzlich zur täglichen Alltagsarbeit.
Bereits durch zügiges Spazierengehen, Radfahren oder Wandern, 30
Minuten lang, dreimal in der Woche lässt sich ein Verlust an
Muskelmasse vermeiden.
rrA | |
| Frischkost senkt
Lungenkrebsrisiko | |
Rauchen erhöht das Risiko für Lungenkrebs, der
Verzehr von Obst und Gemüse kann es jedoch senken. Das haben, wie
Professor Karl Mathias Deppermann vom Fachkrankenhaus Berlin-Buch
auf einem Kongress in München berichtete, mehrere internationale
Studien ergeben. Besonderen Nutzen vom hohen Obstverzehr haben
Frauen. Der Wissenschaftler empfahl, täglich 400 bis 800
Gramm Obst und Gemüse zu essen, verteilt auf fünf bis zehn
Portionen.
rrA | |
| Negative
Gedanken machen krank und schwächen die
Immunabwehr | |
(mk) Wer häufig grübelt und dabei seelisch in
ein negatives Loch fällt, schwächt sein Immunsystem. Denn negative
Gefühle verursachen Stress, und der kann das Immunsystem
schwächen. Dr. Richard Davidson von der Universität von
Wisconsin-Madison in den USA hat jetzt Beweise dafür gefunden, dass
mentale Prozesse, die sich rechts oder links in unseren beiden
Gehirnhälften abspielen, Einfluss auf unsere körperliche Gesundheit
nehmen. Je positiver wir denken – eine Aktivität der linken
Gehirnhälfte – umso „positiver“ wird unser Immunsystem aufgeladen
und schützt uns so vor Erkrankungen.
Proceeding o.
National Academy o. Sience | |
| Brustkrebs durch
zuviel Fett? | |
| Eine sehr fettreiche Kost kann möglicherweise
das Brustkrebsrisiko erhöhen. Wie die Ärzte-Zeitung berichtet,
fanden britische Forscher bei einer Studie mit 13 000 Frauen heraus,
dass mehr als 90 g Fett pro Tag das Brustkrebsrisiko gegenüber
Frauen mit nur 40 g Fett täglich um mehr als das Doppelte erhöhte.
rrA | |
| Darmentzündung
durch Eisenmangel? | |
| Die Darmkrankheit Morbus Crohn und Colitis
ulcerosa haben ihre Ursache oft an einem Mangel an Eisen, Kalzium,
Vitamin B 12, Folsäure und Zink. Das Fehlen von Magnesium, den
Vitaminen A, E, K, C und Selen kann ebenfalls die Beschwerden
verschlimmern. Das berichtet Dr. Heiko C. Bath von der Universität
Regensburg in der Zeitschrift „Versicherungsmedizin“. Auch
beschwerdefreie Patienten sollten jährlich einmal den Serumspiegel
kontrollieren lassen.
rrA | |
| Diät und Sport hilft
Dicken | |
| Die effektivste Abnehm-Methode bei starkem
Übergewicht ist Diät plus Sport. Darauf wies Professor Klaus Völker
von der Universität Münster auf dem Deutschen Ärztekongress in
Berlin hin. Die meisten Menschen bewegen sich zu wenig. Im Schnitt
legen die Deutschen täglich nur 400 bis 700 m zurück. Das ist einer
der Gründe, warum Personen in den Industrieländern zwischen dem 20.
und 60. Lebensjahr etwa 20 kg zunehmen. Um messbar an Gewicht zu
verlieren sind täglich mindestens 20 Minuten Bewegung (z .B.
Walking, flottes Gehen, Schwimmen, Radfahren) nötig. Dazu kommen
muss eine Kalorien-Reduktion. Vor allem Fett sollte eingespart
werden.
rrA | |
| Karies durch
Passivrauchen | |
| Etwa ein Viertel der von Karies zerfressenen
kindlichen Milchzähne könnte gesund bleiben, wenn die Eltern nicht
in Gegenwart ihrer Kinder rauchen würden. Zu diesem Schluss kommt
eine amerikanische Studie an über dreitausend Kindern. In ihrem Blut
hat man das Kotinin bestimmt, ein Abbauprodukt des Nikotins, und die
von Karies befallenen Zähne gezählt. Der Zusammenhang ist eindeutig:
je größer die Belastung mit Tabakrauch, desto mehr Karies. Das
allein würde noch nicht beweisen, dass Passiv-rauchen Karies
fördert. Jedoch lieben bestimmte Bakterien im Mund das Nikotin und
produzieren unter seinem Einfluss besonders viel von der Milchsäure,
die den Zahnschmelz angreift. Passivrauchen schwächt auch das
Immunsystem und macht die Kinder so anfälliger auf Infektionen.
Schließlich senkt Passivrauchen den Spiegel des Vitamins C im Blut
und hemmt den Speichelfluss. Beides trägt dazu bei, dass die Karies
verur-sachenden Bakterien sich leicht vermehren können.
azpd/Lu.G. | |
| Neues zur
Zitronenmelisse | |
| Nach ersten wissenschaftlichen Untersuchungen
könnte die Zitronen-melisse auch für Patienten, die an Demenz
leiden, eingesetzt werden. Die Wirkung der Pflanze, die schon im 16.
Jahrhundert als „Geistesbe-schleuniger" beschrieben wurde, hat die
Forscher verblüfft. In Labor-versuchen wurde nämlich festgestellt,
dass die Pflanze die Aktivität von Acetylcholin steigert, einem
chemischen Botenstoff, der mit dem Erin-nerungsvermögen in
Verbindung gebracht wird. Der Botenstoff ist bei Alzheimer-Patienten
nur in geringen Mengen vorhanden. In ersten Versuchen mit Studenten,
die Kapseln mit getrocknetem Pflanzenextrakt bekamen, wurde
bewiesen, dass der Extrakt die Hirnleistung verstärkt. Die
Durchführung weiterer genauer Studien, um zu sehen, ob die
Pflanzen-extrakte auch bei Alzheimer angewendet werden können, ist
geplant.
Gesundheits-Nachrichten
7-8/03 | |
| Olivenöl auch
in der Intensivmedizin | |
| Einfach ungesättigte Fettsäuren aus Olivenöl
weisen aus ernährungsmedizinischer Sicht so vielfältige Vorteile
auf, dass sie sogar seit kurzem von Intensivmedizinern in Form von
olivenölhaltigen Infusionslösungen genutzt werden, betont Sven-David
Müller von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in
Bad Aachen. In Deutschland erhalten 14000 Menschen, davon 12000 in
Kliniken und 2000 im häuslichen Bereich, eine parenterale Ernährung
(Infusionsernährung), da sie aus Krankheitsgründen anders nicht
ernährt werden können.
GfED | |
| Obst
und Gemüse senken Bronchialkrebsrisiko | |
Das Lungenkrebsrisiko kann durch einen hohen
Verzehr von Obst und Gemüse gesenkt werden. Das ist das Ergebnis von
vier internationalen Studien, die Dr. Karl-Matthias Deppermann vom
Fachkrankenhaus für Lungenheilkunde und Thoraxchirurgie beim
Pneumologenkongress in München vorstellte. Einige Studien haben
Anhaltspunkte dafür geliefert, dass besonders das
Bronchialkrebsrisiko durch den Obst- und Gemüsekonsum verringert
werden kann. Die beste Vorbeugung gegen Lungenkrebs ist jedoch nach
wie vor der Verzicht auf das Rauchen.
rrA | |
Schwangerschaft:
Fehlen die Omega-3-Fettsäuren, erhöht sich das Risiko einer
Depression | |
(mk) Eine optimale Ernährung spielt in der
Schwangerschaft eine wichtige Rolle, denn das Kind im Bauch
fordert seinen Tribut. Viele Frauen leiden gerade in dieser Zeit
unter Depressionen, man spricht dann von so genannten
Schwangerschaftsdepressionen. Dass die Fettsäure dabei eine wichtige
Rolle spielt, hat jetzt der US-Wissenschaftler Dr. Joseph R. Hibblen
aus Rockville/USA herausgefunden. Er untersuchte 14 000 Schwangere,
und seine Studien haben ergeben, dass die Omega-3-Fettsäure im
Zusammenhang mit den Depressionen eine wichtige Rolle spielt: Sind
die Reserven dieser wertvollen Fettsäure aufgebraucht, verdoppelt
sich das Risiko einer Depression während und auch nach der
Schwangerschaft. Der Grund: die mit der mütterlichen Nahrung
aufgenommene Fettsäure wandert sofort zum Fötus zugunsten seiner
optimalen neurologischen Entwicklung. Da diese Fettsäure vom Körper
nicht selbst gebildet werden kann, leeren sich die mütterlichen
Reserven bald, was das Risiko für depressive Symptome in die Höhe
treibt.
(Quelle:
ALSPAC-Studiengruppe, Dr. J.R. Hibblen/USA,
Rockville) | |
| Muttermilch
schützt vor Übergewicht im Kindesalter | |
| Stillende Mütter ersparen ihren Kindern das
spätere Abspecken. Darauf macht die Nationale Stillkommission am
Bundesinstitut für Risikoeinschätzung (BfR) aufmerksam. Es gibt
verschiedene Theorien: der gestillte Säugling trinkt solange, bis er
satt ist, während das Fläschchen möglichst ausgetrunken werden soll.
Eine weitere Annahme ist, dass bestimmte aktive Stoffe in der
Muttermilch das Wachstum und die Ausbildung von Fettzellen
beeinflussen können. Außerdem könnten unterschiedliche
Zusammensetzungen von natürlicher Muttermilch und dem ihr
nachgebildeten Muttermilchersatz andere hormonelle Reaktionen beim
gestillten Kind hervorrufen und den Stoffwechsel dauerhaft
prägen.
J.G.
Bielefeld | |
| Herzkrank durch
zuviel Fleisch | |
| Frauen, die sich ungesund ernähren, werden eher
herzkrank. Dies hat, wie die Ärzte-Zeitung berichtet, Dr. oec.
troph. Birgit-Christiane Zyriax bei der Untersuchung von 200 Frauen
zwischen 30 und 80 Jahren festgestellt, die wegen koronaren
Herzerkrankungen, Angina pectoris oder Herzinfarkt ins Krankenhaus
eingeliefert worden waren. Im Gegensatz zu gesunden Frauen hatten
sie mehr Fleisch, Wurstwaren, Soßen, Desserts und Butter gegessen.
Auch Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck und
Fettstoff-wechselstörungen kamen in dieser Gruppe häufiger vor.
rrA | |
| Magnesium senkt den
Blutdruck | |
| Oral eingenommenes Magnesium kann offenbar
Bluthochdruck senken. Die Dosis abhängige Wirkung des Spurenelements
haben nach Angaben der „Ärzte-Zeitung“ Forscher der
John-Hopkins-Universität im amerikanischen Baltimore erstmals
nachgewiesen. Ein Blutdruck senkender Effekt von oral aufgenommenem
Magnesium sei danach bei Dosierungen von täglich 486 bis 927
Milligramm zu erwarten. Pro 243 Milligramm sei der systolische
Blutdruck um 4,3 mmHg und der diastolische Blutdruck um 2,3 mmHg
gesunken.
rrA | |
| Dicke stark
krebsgefährdet | |
Übergewicht erhöht auch das Krebsrisiko. Wie
amerikanische Forscher feststellten, geht jeder sechste Todesfall
durch Krebs auf das Konto von Fettleibigkeit. 90 000 Todesfälle pro
Jahr ließen sich allein in den USA vermeiden – wie das „New England
Medical Journal“ berichtet –, wenn die Menschen ein gesundes
Verhältnis von Körpergewicht zur Körpergröße einhalten würden
(Body-Mass-Index 25). Die Ursachen für den um 50 Prozent erhöhten
Krebstod von Übergewichtigen vermuten Forscher in gestörtem
Hormonhaushalt und einen Überschuss an Östrogen und Insulin, der das
Zellwachstum übermäßig anregt.
rrA | |
| Nierenschäden durch
Rauchen | |
| Rauchen verdreifacht das Risiko von
Nierenschäden auch bei Menschen, die gesund sind und kein erhöhtes
Risiko für Nierenleiden haben. Das haben Mediziner der Universität
Melbourne bei der Untersuchung von 4500 Australiern festgestellt.
Der Grad der Nierenschädigung stand in direktem Zusammenhang mit der
Menge der gerauchten Zigaretten.
rrA | |
| Obst und
Gemüse schützen vor Magenkrebs | |
Obst und Gemüse senken auch das
Magenkrebsrisiko. Das hat, wie die Ärzte-Zeitung berichtet, eine
Zwischenanlyse der europäischen EPIC-Studie ergeben, an der in
Deutschland 53000 Menschen zwischen 35 und 65 Jahren teilgenommen
haben. Täglich sollten, auf fünf Portionen verteilt, etwa 600 g
Obst und Gemüse gegessen werden.
rrA | |
| Studie: Schwarzer Tee
mit Milch gesünder als ohne Milch | |
(mk) Wer täglich schwarzen Tee trinkt, nimmt
täglich kleine Mengen der im Tee enthaltenen Oxalsäure auf.
Langfristig kann das zu Harn- und Harnleitersteinen führen. 70
Prozent bestehen hauptsächlich aus Kalziumoxalat und/oder Phosphat.
Eine Studie der Lincoln University in Canterbury/Neuseeland hat
jetzt ergeben, dass Tee mit Milch diesen Effekt nicht hat. Die
Studienteilnehmer hatten täglich sechs Tassen schwarzen Tee
getrunken – die einen mit Milch, die anderen ohne. Bei der Gruppe,
die Tee mit Milch zu sich genommen hatte, wurden bei Untersuchungen
nur geringe Oxalatwerte gefunden. Fazit der Experten: Tee wie die
Briten und Inder trinken – mit Milch.
European Journal of
Clinical Nutrition EJCN, Vol. 57/2003 | |
| Studie ergab: Wer mit
einem Hund aufwächst neigt weniger zu Allergien | |
| (mk)Kinder, die schon von Klein auf mit einem
Hund aufwachsen, haben ein reduziertes Risiko, später eine allergie
zu bekommen. So der US-Immunologe Dr. Sanjay Gupta. Demnach
beeinflusst ein Hund im Haushalt (egal ob er langes oder kurzes Fell
hat) das Immunsystem eines Neugeborenen positiv, d.h. er bringt es
auf Touren, so Gupta. Es bilden sich Zellen aus, die später eine
Allergie verhindern. In den USA gibt es biszu 50 Millionen
Allergiker, davon leiden 4,6 Millionen Kinder an Asthma bronchiale
und 43 Millionen US-Bürger besitzen einen Hund. Die Ergebnisse der
Studie sollen jetzt mit weiteren Studien verfeinert werden.
(American Academy of
Allergy, Asthma and Immunology) | |
| Bei Alzheimer and Gedachtnisstorungen gehoren Orangen and
Paprika auf den
Speiseplan | |
| (mk) Wer verwirrt ist and unter
Gedachtnisstorungen leidet, der sollte viel Orangen and Paprika
essen, denn hier sind die Vitamine C, E and Betakarotin (Provitamin
A) enthalten, die Alzheimer vorbeugen konnen. Und auch die
sekundären Pflanzenfarbstoffe, so genannte Flavonoide, halten Freie
Radikale, das sind zellschädigende Atome, auf. Das haben
niederlandische Forscher jetzt anhand einer Studie mit 5000
Teilnehmern herausgefunden. Freie Radikale entstehen wahrend der
normalen Stoffwechselvorgange im Körper. Die Natur hat aber auch
Radikalfänger, die Antioxidantien vorgesehen. Zu ihnen gehören
Vitamin A and D and die jeweilige Pflanzenfarbe, die nicht nur das
Auge locken soil, sondern in Verbindung mit den Vitaminen auch freie
Radikale bindet and unschadlich machen kann.
JAMA - Journal Medical
Association 62002 | |
| In dem anderen den Gegner sehen - größtes Risiko für
Herzinfarkt | |
|
(mk) Feindseligkeit
tötet das Herz! So der US-Experte Raymond Niaura von der Brown
University in Providence/USA. Wer ständig mit seinen Mitmenschen
kampft and ihnen gegenuber eine hasserfullte, abwehrende Haltung
einnimmt, hat der US-Studie zufolge das groBte Herzinfarktrisiko,
noch vor Fettleibigkeit, Nikotinkonsum oder zu hoher Blutfettwerten.
Der permanente Stress, den sich die Betroffenen selber zufuhren,
konnte etwa zu schadlichen hormonellen Reaktionen oder zu
Herzrhythmusstorungen fuhren, vermutet der US-Forscher. Die Studie
basiert auf einer dreijahrigen Beobachtung von 774 fiber 60 jahrigen
Mannem. Knapp sechs Prozent davon, die sich auf Grund eines
Fragebogens als sehr feindselig erwiesen hatten, bekamen in dieser
Zeit eine Erkrankung der HerzkranzgefäBe.
Health
Psychologie, Vol. 21/mno. 6 | |
| Kann
Pflanzenkost Alzheimer verhindern? | |
| Reichlicher Verzehr von Obst und Gemüse, Nüssen, Samen und
pflanzlichen Ölen in jungen Jahren kann möglicherweise im Alter der
Alzheimer Krankheit vorbeugen. Das haben niederländische
Wissenschaftler bei der Befragung von 5.395 älteren Menschen nach
ihren Ernährungsgewohnheiten herausgefunden. Die Wissenschaftler
vermuten, dass die in der Pflanzenkost reichlich enthaltenen
Antioxidantien, besonders die Vitamine C und E, Altersdemenz bremsen
können. Das Ergebnis scheint auch die These zu bestätigen, dass
freie Radikale an der Entstehung von Alzheimer beteiligt sind.
rrA | |
| Unter
Magersucht leidet auch das Gehirn | |
| Bei Magersucht junger Frauen verringert sich
nicht nur das Körpergewicht, sondern auch das Hirnvolumen. Forscher
der Universität Münster haben bei kernspintomographischen
Untersuchungen festgestellt, dass bei Frauen mit extremem
Untergewicht (Body-Mass- Index unter 17,5) Denk-, Lern- und
Reaktionsvermögen abnehmen. Außerdem leiden die Magersüchtigen oft
unter Depressionen. Während einer Therapie nahmen die Frauen zwar
deutlich zu, und auch die Depressionen gingen zurück. Doch die
Gehirnaktivität hatte sich auch nach sechs Monaten noch nicht
gebessert. rrA | |
| Diabetes verkürzt
das Leben | |
| Wer bereits mit 40 Jahren unter Diabetes
mellitus (Altersdiabetes) leidet, hat eine um acht Jahre verringerte
Lebenserwartung. Bei 70jährigen Männern verkürzt sich das Leben noch
um zwei Jahre, bei gleichaltrigen Frauen um vier Jahre. Spätfolgen
von Diabetes können unter anderem Nierenversagen, Erblindung,
Fußamputation und Arteriosklerose sein. Davor warnte, wie die
Ärzte-Zeitung berichtet, Dr. Andrew Morris von den Tayside
University Hospitals auf einem Kongress in Budapest. Änderung des
Lebensstils und richtige Einstellung der Blutdruck- und
Blutzuckerwerte sind deshalb notwendig. rrA | |
| Obst in
Häppchen bei Kindern beliebt | |
| Kindern sollte man Obst und rohes Gemüse in
kleinen Häppchen anbieten. Dann greifen sie öfter zu als bei
ungeteiltem Obst. Das hat eine Studie der Universität Dortmund
ergeben. In einer Kontrollgruppe verzehrten Kinder 153 Gramm
kleingeschnittenes Obst und Gemüse, dagegen nur 80 Gramm ganze
Früchte. Am beliebtesten waren kleingeschnittene Möhren. Die
Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Sieben- bis
Zehnjährige täglich sogar 200 bis 230 g Obst und Gemüse.
rrA | |
| Schwarzer Tee
fördert Mundhygiene | |
| Nach dem Grünen Tee schreiben amerikanische
Forscher der Universität von Illinois/USA jetzt auch Schwarzem Tee
eine gesundheitsfördernde Wirkung zu. Demnach soll Schwarzer Tee vor
schmerzhaften Zahnlöchern und Zahnfleischerkrankungen schützen.
Außerdem hemmen die im Schwarzen Tee enthaltenen Stoffe das Wachstum
der zahnplaquebildenden Bakterien im Mund. Diese Plaque-Bakterien
und die Abbauprodukte führen zu Karies. So die Expertin Christina
Wu, die dazu rät, Schwarzen Tee öfter zwischen den Mahlzeiten zu
trinken. (Quelle: Excite Health online, University o. Illinois, USA,
Dr. Christina Wu) | |
| Folsäure-Zusatz:
Baby-Fehlbildungen reduziert | |
| In Kanada hat der Zusatz von Folsäure im Essen
Fehlbildungen bei Neugeborenen drastisch reduziert. Das berichten
Forscher im britischen Fachjournal „The Lancet“. In Kanada werden
Getreideprodukte seit 1998 mit dem Vitamin Folsäure angereichert.
Seither habe sich die Rate so genannter Neuralrohrdefekte fast
halbiert, schreibt das Team um Joel Ray vom „Sunnybrook and Women’s
College“ in Toronto. Zu den Neuralrohrdefekten gehören der offene
Rücken (spina bifida) und andere Spaltbildungen, unter anderem im
Schädel und Gehirn. Neuralrohrdefekten bei 336 963 Schwangeren in
der Provinz Ontario vor und nach der Einführung der Anreicherung.
Ergebnis: Die Rate der Neuralrohrdefekte sank von 11 auf 6 pro 10
000 Schwangerschaften. | |
| Fettarme
Ernährung gegen Dickdarmkrebs | |
| Dickdarmkrebs nimmt weltweit immer mehr zu. Etwa
8,5 Prozent aller Krebsneuerkrankungen sind Dickdarmtumore. In
Deutschland zählt er inzwischen bei beiden Geschlechtern zur
zweithäufigsten Krebsart. 4500 internationale Studien liegen dem
Weltkrebsforschungsfond Deutschland inzwischen vor, aus denen
eindeutig hervorgeht, dass eine ausgewogene Ernährung und gesunde
Lebensweise vorbeugend wirken können. Zur Verhinderung von
Dickdarmkrebs wird eine fettarme, gemüse- und obstreiche Ernährung
empfohlen. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr, Heidelberg,
warnt vor dem reichlichen Verzehr von verarbeitetem Fleisch und
Wurst und empfiehlt statt dessen den regelmäßigen Verzehr von
Milchprodukten. rrA | |
| Gesunde
Küchenkräuter | |
| Küchenkräuter wie Majoran und Oregano enthalten
hochwirksame antioxydante Inhaltsstoffe. Schon zwei Esslöffel dieser
gehackten Kräuter können wesentlich dazu beitragen, die Aktivität
von zellschädigenden freien Radikalen zu verringern, berichtet der
Gesundheitsreport „Intern“ von der Universität Berkeley. Das hat
eine neue Analyse des US-Bundesgesundheitsministeriums ergeben.
Frische Kräuter sind wirksamer als getrocknete. rrA
| |
| Aufs Abendessen
verzichten | |
| Wer das Altern hinausschieben möchte, sollte ab
und zu auf das Abendessen verzichten. Dabei verliert man nicht nur
an Gewicht, der Körper produziert auch mehr von den Anti-
Aging-Hormonen Melatonin und Dehydro- Epiandrosteron (DHEA),
berichtet die Ärzte-Zeitung. Melatonin senkt außerdem die
Energieproduktion in der Nacht, wodurch weniger gewebsschädigende
freie Radikale ausgeschüttet werden. rrA | |
| Walking in den
Wechseljahren | |
Schon leichter Sport wie Walking (zügiges
Wandern) verbessert die Fitness und körperliche Verfassung von
Frauen in den Wechseljahren. Ohne die Gelenke übermäßig zu
belasten. Wie Frau Dr. Asikainen vom Kekkonen Institute for
Health Promotion Research in Tampere in Finnland herausfand –
berichtet die Ärzte-Zeitung werden beim Walking nicht nur die
Sauerstoffaufnahme verbessert und Herz und Kreislauf angeregt, man
verliert auch an Gewicht. Das finnische Trainingsprogramm an fünf
Tagen pro Woche wurde ergänzt durch praktische
Ernährungsempfehlungen. rr.A | |
| Platz
am Fenster steigert Konzentrationsfähigkeit bei
Kindern | |
| (mk) Kinder lernen in Räumen mit Tageslicht
leichter, schneller und intensiver. Die Helligkeit sorgt dafür, dass
sie sich wohl fühlen, sich besser konzentrieren können, und ihre
Leistungsfähigkeit nimmt zu. Es ist eben nicht egal, ob der
Schreibtisch für die Schularbeiten an der Wand steht, weit weg vom
Fenster, oder der Sitzplatz im Klassenzimmer in einer hinteren Ecke
ist. Das macht müde und lustlos – entsprechend passiv verhalten sich
die Kinder dann auch im Unterricht. Sinnvoll sind daher
Leuchtkuppeln in den Klassenräumen, die jedem Schüler
tageslichtgleiche Helligkeit liefern. Auch Dachoberlichter erfüllen
diesen Zweck. Eltern sollten die Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz
der Kinder kontrollieren und die Schulleitung zu Rate ziehen.
(Quelle: Med 1, mko) | |
| Was verursacht
Mundgeruch? | |
| Lästiger Mundgeruch kommt nicht, wie vielfach
angenommen wird, aus dem Magen, sondern in 90 Prozent aller Fälle
aus dem Munde selbst. Das hat der holländische Zahnarzt Damiel Van
Stennberghe aus Löwen zusammen mit seinem Kollegen Mel Rosenberg von
der Abteilung für Zahnmedizin der Universität Tel Aviv
herausgefunden. Verursacher sind 500 verschiedene Bakterien, die
sich in der Mundhöhle tummeln. Gründliches Zähneputzen, mehrfach am
Tag, die Benutzung von Zahnseide sowie die Entfernung von
Zungenbelag auf dem hinteren Teil der Zunge (mit Zahnbürste oder
Zungenschaber) können dem Übel abhelfen. rr.A | |
| Lieber
Schmutzfink – kleine Kinder nicht zu oft
waschen | |
| (mk) Hände waschen, Mund und Nase abputzen,
wieder Hände waschen und abends in die Badewanne: Gerade junge
Mütter neigen dazu, ihre liebsten Kleinen möglichst oft zu waschen.
Die Entstehung von Allergien oder einer Neurodermitis kann aber
dadurch gefördert werden, da man die Kinder vor den Keimen der
Umwelt abschirmt. Für den kindlichen Organismus ist aber die
Auseinandersetzung mit den Bakterien und Viren ein guter Schutz vor
Allergien. Professor Thomas Luger von der Universitätshautklinik
Münster macht denn auch die übertriebene Hygiene vieler Eltern dafür
verantwortlich, dass immerhin ein Drittel der deutschen Bevölkerung
heute an allergischen Reaktionen leidet. (Quelle:
Universitätshautklinik Münster, Prof. Thomas Luger,
Direktor) | |
| Sanfte
Fitness: Ein Apfel pro Tag | |
| (mk) One apple a day keeps the doctor away – ein
Apfel am Tag hält den Doktor fern, besagt dieser schon sehr alte
Spruch. Denn: Äpfel sind nicht nur gesund, sie schützen auch vor
Krebs. Es sind die Flavonoide, diese leuchtend gelben, roten, grünen
und blauen Pflanzenfarbstoffe. Es handelt sich hier offensichtlich
um so genannte Anthocyane, die die Wirkung von Wachstumsfaktoren
hemmen. Das heißt, sie blockieren das Wachstum von Krebszellen und
schützen zudem vor dem Angriff freier Radikale. Dazu verstärken sie
die Wirkung von Vitamin C und Adrenalin. Eine 15-jährige Studie in
Finnland hat ergeben, dass das Zusammenspiel von Flavonoiden, die
besonders häufig in Äpfeln aber auch in Weintrauben vorkommen, eine
krebsschützende Wirkung entfaltet, besonders bei Lungen- und
Darmkrebs. Je mehr Flavonoide die freiwilligen Studien- Teilnehmer
mit ihrer täglichen Nahrung aufnahmen, desto seltener erkrankten sie
an Krebs. (Quelle: AMA/USA, National Finnish Cancer Registry,
Helsinki) | |
| Kein Kaffee für
Schwangere? | |
| Schwangere sollten möglichst ganz auf
Kaffee verzichten. Dem ungeborenen Kind fehlen noch die Enzyme für
den Koffeinabbau. Schon ab einer Menge von 100 mg Koffein täglich
steigt das Risiko einer Fehlgeburt deutlich an (das entspricht 1 ½
Tassen Kaffee), warnt das Deutsche Institut für Ernährungsmedizin
und Diätetik, Bad Aachen. Besonders im ersten Drittel der
Schwangerschaft ist das Kind gefährdet. Besser steigt die Mutter auf
schwarzen oder grünen Tee um, der wesentlich weniger Koffein enthält
als Kaffee. I.C.A. | |
| Zuviel Chemie in den
Nahrungsmitteln | |
| Die Anzahl der Zusatzstoffe in unseren
Nahrungsmitteln ist vom Verbraucher kaum noch zu überblicken. In
Fast Food, Fertiggerichten und vielen anderen Grundnahrungsmitteln
steckt häufig mehr Chemie als zulässig. Die Skala reicht von Farb-
und Konservierungsstoffen, Gelier-, Verdickungs- und
Feuchthaltemitteln, Emulgatoren und Geschmacksverstärkern bis zu
Trenn- und Süßungsmitteln. Auch noch zahlreiche andere Stoffe mit
E-Nummern können den Lebensmitteln zugesetzt werden. In der Summe
sind die Zusatzstoffe längst nicht mehr unbedenklich, warnt die
Ärzte-Zeitung. I.C.A. | |
| Legale Drogen am
gefährlichsten | |
| Nicht die verbotenen, sondern die legalen Drogen
Alkohol und Nikotin sind die gefährlichsten. So steht beispielsweise
jeder vierte Todesfall von jungen Erwachsenen unter 25 Jahren im
Zusammenhang mit einem alkoholbedingten Verkersunfall. Dies geht aus
dem neuen Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung hervor. Jeder
zehnte Arztbesuch in Deutschland ist ein „Sucht-Besuch“ und jedes
fünfte Krankenbett ein „Sucht-Bett“. Durch illegale Drogen sind
besonders Jugendliche aus der Party- und Techno- Szene gefährdet.
Deren Risiko, abhängig zu werden, ist zehnfach erhöht. Auch Kinder
aus suchtkranken Familien sind großen Gefahren ausgesetzt.
g+e | |
| Wirksamkeit von
Johanniskraut bestätigt | |
| Bei leichten bis mittelschweren Depressionen ist
Johanniskraut ebenso wirksam wie konventionelle synthetische Mittel.
Das ergab eine neue Studie von Professor Gregor Laakmann von der
Psychiatrischen Universitätsklinik in München. Die Patienten müssen
allerdings darüber aufgeklärt werden – berichtet die Ärzte-Zeitung
–, dass die antidepressive Wirkung erst nach etwa zwei bis drei
Wochen nach Einnahmebeginn einsetzt. Durchgeführt werden sollte die
Therapie mindestens sechs Monate. I.C.A. | |
| Augen brauchen viel Vitamin C und E und
Beta-Carotin-Schutz vor Makuladegeneration | |
|
(mk) In Deutschland sind zirka
zwei Millionen Menschen von der altersbedingten Makuladegeneration
(AMD), die zum Verlust des zentralen Sehvermögens führt, oder vom
grauen Star betroffen. Studien haben jetzt ergeben, dass eine
Ernährung mit viel Vitamin C und E und auch den Carotinoiden
Beta-Carotin, Lutein und Zeaxanthin vorbeugend wirkt und beide
Erkrankungen aufhalten kann. „Die höchste Konzentration des Körpers
an Vitamin C findet man in der Augenlinse“, so Professor J. Flammer
aus Basel, und „die meisten Augenkrankheiten können zwar schon in
der Jugend auftreten, mit höherem Alter nehmen sie aber deutlich zu,
weil sie sich unbemerkt, schleichend über Jahre entwickeln.“
Vorbeugend sollte daher die Ernährung, so die Experten, aus viel
Grünkohl, Spinat, Staudensellerie, Lauch, Broccoli, Kopfsalat,
Erbsen oder Kürbis bestehen. Denn viele Gemüsesorten enthalten u. a.
die Carotinoide Lutein und Zeaxanthin, die der Körper selbst nicht
bildet und die er über die Nahrung aufnimmt, um die altersbedingten
Makuladegeneration oder dem grauen Star
vorzubeugen.
Quelle: EVI-Arbeitskreis Ernährung
und Vitaminform. Frankfurt, online | |
| Winter-Wunderwaffe: Schwarzer
Holunder | |
|
(mk) Schwarzer Holunder zur Stärkung
der Widerstandskräfte ist längst kein Geheimtipp mehr. Kenner wissen
um die Heilwirkung der schwarzblauen Beeren und bunkern den Saft für
grippeverdächtige Herbst- und Wintertage. Holunder-Beeren enthalten
schweißtreibende Glykoside, Flavone, die vitaminähnlichen Stoffe
Cholin und Rutin, Schleim- und Gerbstoffe. Als Fliedertee kannte ihn
schon unsere Großmutter zur innerlichen Anwendung bei Grippe,
Erkältung, Husten und Schnupfen. Frische Beeren werden als Saft und
Marmelade bei Verdauungsstörungen, Nervenschmerzen und anderen
Infektionskrankheiten verabreicht. Wer nicht gern Tee trinkt, kann
Holundermus mit Pflaumen und Äpfeln mischen. Teezubereitung: Einen
Teelöffel Beeren über Nacht in einer Tasse Wasser einweichen und am
Morgen kurz aufkochen, maximal drei Tassen davon täglich trinken.
Kuranwendung: sechs Wochen, ein bis drei Tassen täglich.
Quelle: Bio-Medizin, G. Leibold,
Chur, Schweiz | |
| Ernährung: Schlaganfall
mit Soja verhindern | |
|
(mk) Wer sich linolsäurereich ernährt,
kann einem Schlaganfall vorbeugen. Das haben Studien in Japan
ergeben, so die „American Heart Association“. Linolsäure (organische
Säuren, die Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff enthalten) kommt
in Pflanzenölen und Sojaprodukten vor. Die Experten der Studie
errechneten, dass ein fünfprozentiger Anstieg des Linolsäurekonsums
das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, um 28 Prozent
senke.
Quelle: American Heart
Association. | |
| Schwindel: Gleichgewichtsorgan trainieren
| |
|
Schwindel ist immer ein Alarmzeichen
des Körpers, ähnlich wie der Schmerz. Die Ursachen können vielfältig
sein: Erkrankungen des Ohres, der Augen, des Nervensystems oder
Durchblutungsstörungen. Nur ein Arzt kann hier die genaue
Ursachenforschung vornehmen. „Neben einer medikamentösen Behandlung
gibt es aber auch die physikalische Therapie, das heißt, mittels
körperlicher Übungen wird das Gleichgewichtsorgan trainiert“, so
Dr.
Karin Hamann aus Frankfurt. Man kann
zum Beispiel: – im Bett die Augen nach oben und unten und nach
rechts und links bewegen, – im Stehen den Kopf nach vorn und zurück
bewegen. – Ballwerfen mit einem Partner ist generell bei Schwindel
ein gutes Training. – Man wirft den Ball in Augenhöhe von der einen
in die andere Hand. – Man fixiert im Sitzen ein sich bewegendes
Pendel.
Quelle: Dt. Ärztekongress, Berlin,
Hormonsan Kwizda GmbH, Frankfurt | |
| Cholesterin mit Soja senken | |
|
Zur Senkung eines erhöhten
Cholesterinspiegels empfiehlt sich der häufige Verzehr von
Sojaprodukten. Soja ist reich an Ballaststoffen, Vitaminen und
Mineralstoffen, an Lecithin und sekundären Pflanzenstoffen. Es
enthält kein Cholesterin. Dadurch entwickelt Soja eine Schutzwirkung
vor Krebs, vor Wechseljahresbeschwerden und wirkt positiv auf Hirn
und Nervenfunktionen, berichtet Diplom-Oekotrophologin Katrin Rasche
im Pressedienst des Deutschen Instituts für Ernährungsmedizin und
Diätetik, Bad Aachen. Im Reformhaus gibt es viele wohl- schmeckende
Soja-Nahrungsmittel.
g+e
| |
| Krebs
häufig „hausgemacht“ | |
|
Krebserkrankungen sind häufig durch
falsche Lebensweise hausgemacht. Der neueste Krebsbericht in den
USA, der von mehreren Instituten ausgearbeitet wird, nennt drei
Haupt- gründe für die Entstehung oder Verhinderung von Karzinomen:
Ein Drittel aller Krebserkrankungen könnte durch Verzicht auf Tabak-
waren verhindert werden, eine an Obst, Gemüse und
Getreide reiche Ernährung könnte die Krebshäufigkeit
ebenfalls um rund 30 Prozent senken. Auch der Abbau von Übergewicht
kann die Entstehung von Krebs, vor allem Brustkrebs, vermin- dern.
Außerdem würden die Vorsorgeuntersuchungen zu wenig genutzt. Je
früher ein Krebs erkannt werde, umso besser seien die
Heilungschancen.
g+e
| |
| Aprikosen – reich an Vitamin A
| |
|
Von allen heimischen
Obstsorten haben Aprikosen den höchsten Gehalt an Vitamin A. Bereits
300 Gramm der Früchte decken den
Tagesbedarf an diesem für
Haut und Augen wichtigen Vitamin. Daneben enthalten die orangenen
Früchte noch Vitamin E, B und C sowie Kalium, Phosphor und
Eisen. | |
| Tomaten schützen vor Prostata-Krebs | |
|
Prostata-Krebs ist eine der
häufigsten Männerkrankheiten. Richtige Ernährung kann diesem Leiden
vorbeugen helfen. Neuere Forschun- gen haben ergeben, dass das in
Tomaten und Tomatensoßen enthaltene Lykopen,
Omega-3-Fettsäuren,
ferner Selen und die
Vitamine E und A sowie eine an Obst, Gemüse und Getreide reiche Kost
die Entstehung von Prostata-Krebs hemmen oder verhindern können.
Gemieden werden sollten fettes Fleisch und andere tierische
Fette.
g+e
| |
| Kinder mehr vor dem
Fernseher als im Klassenzimmer | |
|
Bis zur 10. Klasse verbringt
ein deut- scher Schüler im Durchschnitt mehr Stunden vor dem
Fernseher als in der Schule. Darauf hat der Vorsitzende des
Pädagogischen Arbeitskreises des Evangelischen Gnadauer
Gemeinschaftsverbandes, Dieter Velten, aufmerksam gemacht. Wie keine
Generation zuvor wüchsen Kinder heute mit den Massenmedien auf.
„Bereits ungeboren hören sie im Bauch der Mutter das Klingeln des
Handys." Velten zufolge schadet der übermäßige Konsum visueller
Medien der Phantasie und Denkentwicklung des Kindes. Die
stundenlange Einwegkommunikation mit Computer und Fernsehen führe
oft zu Sprachproblemen. Etwa jedes vierte Kind leide darunter.
Deshalb sei es wichtig, in Jungschargruppen den verantwortlichen
Umgang mit Medien einzuüben, indem man Filme mit den Kindern
anschaue und anschließend darüber spreche. Angesichts des
Pluralismus von Werten und Normen komme es darauf an, ethische
Orientierungshilfen anzubieten und Unterscheidungskompetenz zu ver-
mitteln. Nur wer seine eigene Identität gefunden habe, könne sich in
einer multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft mit
anderen verständigen.
Quelle: Leben u.
Gesundheit 6/02 | |
| Bewegung und Ernährungsumstellung schützen vor
Diabetes | |
|
(mk) Wir wissen es alle –
wir bewegen uns zu wenig und essen häufig zu fett. So jedenfalls der
Finne Professor Jaakko Tuomilehto aus Helsinki, der jetzt für seine
Studie zur Vorbeugung von Zuckerkrankheit durch Ernährungsumstellung
und mehr Bewegung einen Preis erhält. Er konnte nämlich nachweisen,
dass das Risiko an Typ-2-Diabetes (nicht insulinabhängiger Diabetes/
Altersdiabetes) zu erkranken, sich um
58 Prozent reduziert, wenn man bei
Übergewicht kontrolliert abnimmt und statt gesättigter (z.B. in
Fleisch, Butter) ungesättigte Fettsäuren (z.B. in Olivenöl und
Avocados) sowie ver- mehrt Pflanzenfasern zu sich nimmt, außerdem
täglich wenigstens 30 Minuten körperlich aktiv ist z.B. Aerobic
macht.
(Quelle: GSK
GlaxoSmithKline, München sponsert Hellmut-Mehnert-Preis auf dem
Gebiet der Diabetes-Prävention) | |
| Haut auch bei
Sonnenbrand
eincremen | |
|
(mk) Rote Flecken und
schmerzende Haut: Sonnenbrand. Selbst wenn jetzt jede Berührung weh
tut, bei Sonnenbrand braucht die Haut Pflege, denn sie ist
entzündet. „Lotion oder Milch sind besser als Salben und fettige
Cremes", rät Dr. Christin Wolfgram aus Berlin. „Denn diese
verhindern, dass die Haut die überschüssige Wärme abgeben kann.
Dagegen enthält eine Lotion viel Wasser und kaum Fett und hat eine
kühlende Wirkung." Der Schutz vor der Sonne (Sonnenbrille,
Sonnenhut, Sonnenschutzkleidung sowie ein T-Shirt oder
Sonnenschirme) verhindert auch eine vorzeitige Alterung der
Haut.
(Quelle: mko/online)
| |
| Selenmangel schwächt die Immunabwehr
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Ein Defizit an Selen in der
Nahrung kann die Aktivität der natürlichen Killerzellen im Körper
und die unspezifische Abwehr schwächen, was u. a. die Entstehung von
Krebs begünstigt. Darauf wies Professor Dr. Ralf Bauer, Bonn, auf
einem Therapiekongress in Karlsruhe hin. Selen ist in
Getreideprodukten enthalten. Wo die Versorgung damit mangelhaft ist
(die Bundesrepublik liegt an der unteren Grenze), kann auf
selenhaltige Präparate aus dem Reformhaus zurückgegriffen
werden.
g+e
| |
| Kopfschmerzen durch Gluten | |
|
Widersetzen sich
Kopfschmerzen allen Therapieversuchen, so kann eine
Gluten-Überempfindlichkeit vor- liegen. Britische Wissenschaftler
haben wie die Zeitschrift „Neurology" berichtete, mit einer
glutenfreien Diät bei sieben von neun Patienten
langjährige Kopfschmerzen
beseitigen können. Gluten sind ein Getreideeiweiß, auf das manche
Menschen allergisch reagieren. Deklarierte glutenfreie Produkte gibt
es im Reform- haus.
g+e
| |
| Rapsöl
schützt das Herz | |
|
Rapsöl erfreut sich bei den
Verbrauchern immer größerer Beliebtheit. Im Lebensmitteleinzelhandel
stieg der Umsatz von deklariertem Rapsöl 2001 gegenüber dem Vorjahr
um 46 Prozent auf über 100000 Tonnen. Rapsöl enthält wie Olivenöl
einen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren, die das
„schlechte" LDL-Cholesterin kräftig, das „gute" HDL-Cholesterin
jedoch nur geringfügig senken. Dazu kommen Omega-6- und
Omega-3-Fettsäuren, die Krebs- und Herz-Kreislauferkrankungen
vorbeugen, wenn sie – wie beim Rapsöl – ein einem ausgewogenen
Verhältnis zueinander stehen. Geschmacklich neutrales und
deklariertes Rapsöl gibt es im Reform- haus.
g+e
| |
| Zehn Kilo
weniger . . . | |
|
Würden stark übergewichtige
(Adipöse) nur zehn Kilo abnehmen, hätten wir bald nur noch halb so
viele Hochdruckkranke und Diabetiker, prophezeite Professor Alfred
Wirth auf der 17. Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft
in Bremen. Die Reduktion von Übergewicht sei eine der wichtigsten
Maßnahmen zur Prävention von koronaren Herzerkrankungen. Außerdem
werde die Insulinresistenz verringert und der Blutdruck
normalisiert. Bei einer Diät sollte vor allem auf tierische Fette
verzichtet werden. Verstärkt werde ihre Wirkung noch durch
körperliche Bewegung, vor allem durch Ausdauertraining.
g+e
| |
| Immuntraining – entspannt | |
|
Entspannung stützt das
Immun- system und macht widerstands- fähiger gegenüber Infektionen,
wie jetzt ein Psychologenteam der Universitäten Frankfurt und Gießen
bestätigt hat. 20 gesunde Versuchsteilnehmer übten sich – mit
einwöchiger Pause zwischen den Trainings – in den beiden populären
Entspannungstechniken des autogenen Trainings und der progressiven
Muskelrelaxation. Speichelproben offenbarten, dass dort nach beiden
Entspannungsübungen die Konzentration von Immunglobulin A deutlich
gestiegen war. Diese Antikörper des Immunsystems schützen die
Schleimhaut der Mundhöhle und der oberen Atemwege vor eindringenden
Viren und Bakterien. Die beiden Entspannungsverfahren kurbelten aber
nicht nur das Immunsystem an, sondern verbesserten auch das
subjektive Wohlbefinden. Dabei gaben die Teilnehmer der
Muskelrelaxation gegenüber dem autogenen Training den Vorzug: sie
wurde „als leichter empfunden, führe zu größerer Zufriedenheit, und
störende Gedanken liessen sich dabei besser ausschalten".
Quelle: Psychologie heute
September 2001 | |
| Sonnenlicht gegen Hochdruck | |
|
Wissenschaftler der Freien
Universität Berlin haben festgestellt, dass das Licht der Sonne bei
Menschen mit (zu hohem) Blutdruck gesundheitsfördernd ist. Sie
bestrahlten Hypertoniepatienten im Verlauf von sechs bis zehn Wochen
wiederholt mit natürlichen, also dem Sonnen- licht entsprechenden
UV-Spektren. Die während dieser seriellen Lichttherapie erzielte
Senkung des systolischen und diastolischen Blutdrucks war sogar noch
bis zu neun Monaten nach der Behandlung messbar. Wird durch die Haut
ausreichend Sonnenlicht aufgenommen, aufgenommen, regt das die
Vitamin-D-Produktion im Körper an. Vitamin D beeinflusst das Immun-
system und den Knochenstoffwechsel. Darüber hinaus ist es an der
Herz-Kreislauf-Regulation beteiligt. Einer Studien-Kontrollgruppe
verabreichten die Forscher ausschließlich Vitamin-D-Tabletten und
verzichteten auf eine Bestrahlung mit UV-Licht. Doch obwohl dadurch
vergleichbar hohe Vitamin-D-Konzentrationen erreicht wurden, blieb
der blutdrucksenkende Effekt aus. Die biologische Wirkung basiert
demnach auf der UV-Strahlung. Diese Entdeckung erhielt den mit 12000
Dollar dotierten Arnold-Rikli- Preis 2001. (A. Rikli, 1823–1906,
Schweizer Naturheilkundler, der die neuzeitliche Sonnenlichttherapie
begründete.)
Quelle: medpoint.ch
(Gesundheits-Nachrichten) | |
| Bester
und kostenloser
Schutz für die Augen: Viel trinken | |
|
(mk) Der Appell, viel zu
trinken – mindestens zwei Liter Flüssigkeit am Tag – gilt besonders
für ältere Menschen, die kein ausgeprägtes Durstgefühl mehr haben.
Denn: auch unsere Augen brauchen Flüssigkeit. Flüssigkeitsmangel
beeinträchtigt die Fließeigenschaften des Blutes, sie nimmt ab,
unsere Netzhaut und das Sehnervengewebe aber brauchen
Flüssigkeit, so Dr. Michael Wiederholt von der Freien Universität in
Berlin. Empfohlen werden Wasser und Kräutertees. Patienten mit Herz-
schwäche sollten allerdings ihren Arzt konsultieren, denn zu große
Trinkmengen können die Pumpkraft des Herzens schwächen.
Quelle: Dr. M.
Wiederholt, Freie Universität Berlin | |
| Ernährung:
Fertignahrung
erhöht Risiko für Typ-II- Diabetes | |
|
(mk) Wer viel rotes oder verarbeitetes
Fleisch isst, dazu hoch fetthaltige Milchprodukte, raffiniertes
Getreide und viele Süßspeisen verzehrt, trägt wesentlich dazu bei,
an Diabetes Typ-II, auch Alterszucker genannt, zu
erkranken. Das Risiko verstärkt sich noch, so der
Wissenschaftler Dr. Frank B. Hu von der Public Harvard Universität
in den USA, wenn Bewegungsmangel dazu kommt. Bei der Studie
wurden die Essgewohnheiten von 42000 Männern über einen Zeitraum von
12 Jahren untersucht. Typ-II-Diabetes kann zur Blindheit,
Nierenversagen und Herzerkrankungen führen.
Quelle: Havard Public School of
Public
(Health/Annals Internal
Medicine) | |
Schutz vor
Alzheimer: Vitamine
B 12 und Folsäure | |
|
(mk) Vitamine spielen im
Zusammen- hang mit der Alzheimer-Erkrankung eine wichtige Rolle.
Schwedische Wissenschaftler entdeckten jetzt anhand einer Studie,
dass Vitamin B 12 und Folsäure vor Demenz schützen. Drei Jahre lang
untersuchten die Mediziner das Blut von 370 Patienten: Jene mit
geringen Vitamin-B12-Werten oder einem geringen Folsäurespiegel
hatten ein 2,1fach erhöhtes Risiko, an Alzheimer zu erkranken. B12
kommt in Huhn, Rind-, Schweinefleisch, Milch, Käse, Fisch und Eiern
vor. Folsäure ist in grünem Blattgemüse, Pilzen, Nüssen, Erbsen,
Eigelb und Vollkornbrot enthalten.
Quelle: Neurology, Vol.
567/01 | |
| Neue
Studie: Mobiltelefone
sind doch nicht „ohne" – Kinder besonders
gefährdet | |
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(mk) Kinder telefonieren
besonders gern und lang – besonders per Handy. Das ist
gesundheitlich bedenklich. So jedenfalls das Ergebnis einer neuesten
Studie des britischen Physikers Dr. Gerard Hyland. „Wenn man
Mobiltelefone essen könnte, würde man sie nicht zulassen, da es zu
wenig Gewissheit über ihre Sicherheit gibt", sagt der
Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Lancet". Niederfrequente
Strahlung von Handys ist besonders für Kinder gefährlich, weil ihr
Immun- system weniger robust ist, als das Erwachsener.
Die wichtigsten Folgen sind:
Kopfschmerzen, Gedächtnisverlust und Schlafstörungen. Ein Viertel
der 25 Millionen Handy-Nutzern in England sind unter 18
Jahre.
Quelle: The Lancet, Vol.
359, No. 9306 | |
| Nüsse kontra Herzinfarkt | |
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Wer häufig Nüsse
ist, erleidet seltener einen Herzinfarkt.
Das hat eine Studie mit 30000 Adventisten in den USA über mehrere
Jahre hinweg ergeben. Wer fünfmal in der Woche Nüsse gegessen hatte,
wies ein um 40 Prozent erniedrigteres Herzinfarktrisiko auf
als eine Gruppe, die seltener als einmal
in der Woche Nüsse verspeist hatte. Männer mit hohem Nussverzehr
lebten 5,6 Jahre länger, Frauen 4,7 Jahre, berichtet der
Auswertungs- und Informations- dienst für Ernährung, Landwirtschaft
und Forsten. Andere Studien hätten zu ähnlichen Ergebnissen geführt.
Die Wissenschaftler erklären diesen Effekt mit dem günstigen
Fettsäuremuster der Nüsse mit viel einfachen und mehrfach
ungesättigten Fettsäuren. Fazit: Mehr Nüsse essen und dafür
tierische Fette einsparen.
g+e
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| Schützen Äpfel die Lunge? | |
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Der regelmäßige Verzehr von Äpfeln und Birnen
schützt möglicherweise die Atemwege der Lunge. Forscher vom National
Institute of Public Health and Envirement in Blithoven, Niederlande,
fanden bei der Beobachtung von 14000 Personen über drei Jahre hinweg
heraus, dass Äpfel- und Birnenesser seltener an Dauerhusten und
Atembeschwerden litten als andere. Auch Raucher konnten ihr Risiko
für chronische Bronchitis und Lungenemphyseme deutlich senken. Die
Wissenschaftler führen das auf die im Kernobst enthaltenen Latechine
und andere Pflanzenstoffe zurück.
g+e
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| Spazieren gehen aktiviert das Gehirn
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Ältere Menschen sollten
viel spazieren gehen. Körperliche Bewegung aktiviert das Gehirn.
Bereits zwei wöchentliche Spaziergänge von jeweils einer Stunde
genügen, um Alte geistig fit zu halten, empfahl Professor Wildor
Hollmann von der Sporthochschule Köln auf einer Tagung
der Bundesärztekammer in Köln. Das hätte eine Studie mit 14
Männern zwischen 65 und 80 Jahren ergeben, bei der sich die
Teilnehmer ein Dutzend Wortpaare merken und anschließend wiedergeben
mußten. Die Spaziergänger hätten dabei ähnlich gute Werte erzielt
wie eine Gruppe von 24jährigen.
g+e
| |
| Jedes
fünfte Kind allergisch | |
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Bereits jedes fünfte Kind in der
Bundesrepublik hat eine Nahrungsmittelallergie, aber nur zwei
Prozent der Erwachsenen. Diese Zahlen wurden auf dem Kongress
"Fortschritte der Allergologie, Immunologie und Dermatologie" in
Davos genannt. Vor- sicht geboten ist je nach Art der Allergie
beim Verzehr von Äpfeln, Birnen, Kirsche, Pflaumen, Himbeeren,
Erdnüssen, Getreideprodukten, Bohnen, Linsen, Sellerie, Mohrrüben,
Paprika, Pfeffer, Zimt und Muskat - nur um einige der
Allergieauslösen- den Stoffe zu nennen.
g+e
| |
| Ginko
bessert Sehvermögen | |
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Im Alter lässt oft die Durchblutung der
Netzhaut nach, wodurch das Sehvermögen beeinträchtigt wird. Gegen
diese Netzhautdegeneration hilft, wie Dr. Dietrich Knapp aus
Memmingen auf einer Pressekonferenz in Hamburg berichtete, ein
Ginko-Spezialextrakt. Bei einer kontinuierlichen
Doppelblindstudiemit insgesamt 99 Patienten habe sich das
Sehvermögen der Ginko-Gruppe bereits innerhalb der ersten vier
Wochen deutlich verbessert. Das Präparat eigne sich auch zur
Behandlung von Patienten mit beginnenden Netzhautschäden.
g+e
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| Soja
schützt vor Brustkrebs | |
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Eine gesunde Ernährung kann der
Entstehung von Brustkrebs entgegenwirken. Das Nutrion Cancer
Prevention Programm in den USA hat ergeben, wie Dr. Bernd
Kleine-Gunk von der Euro-med-Clinic Fürth auf einer Veranstaltung in
München berichtete, dass Frauen mit Normal- gewicht, die pflanzliche
Fette bevorzugen, reichlich Ballaststoffe mit der Nahrung aufnehmen
und viel Obst und Gemüse essen, seltener an Brustkrebs erkranken.
Wichtig zur Krebsvorbeugung seien auch die in Sojaprodukten
enthaltenen Isoflavine, die dei krebsfördernden Eigenschaf- ten der
endogenen Östrogene im Brustgewebe bekämpfen.
g+e
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| Studie: Wer viel Kaffee trinkt, schädigt seine
Knochen | |
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Neue Studien haben ergeben, dass
Koffein ein Risikofaktor für Osteoporose ist, Wissenschaftler der
Nebraska-Universität in North Carolina/USA haben drei Jahre lang 500
Frauen nach den Wechseljahren untersucht. Die Frauen wurden in je
zwei Gruppen aufgeteilt: Frauen mit hohem Kaffee-Konsum (mehr als
300 Milligramm pro Tag, zirka drei bis sechs Tassen) und Frauen, die
nur ab und zu Kaffee trinken. Dabei zeigte sich dass Frauen, die
täglich nur wenig Koffein konsumieren, eine wesenlich bessere
Knochensubstanz aufweisen als Frauen mit hohem Kaffeekonsum. Das
Ergebnis zeigte auch, dass Kaffeeliebhaber einen Kalzium- Mangel
aufwiesen, eine der Ursachen für Osteoporose. In Deutschland leiden
zwölf Prozent aller Frauen - im Alter von 60 Jahren jede dritte - an
Osteoporose. Daher plädieren die amerikanischen Wissenschaftler für
einen moderaten Kaffeekonsum nach den Wechseljahren.
Quelle: Universität Nebraska, North
Carolina, USA, Ivanhoe Broadcast News. Inc. online
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| Sodbrennen
in der Schwangerschaft: Hausmittel helfen | |
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Wer schwanger ist, leidet häufig unter
Sodbrennen. Nach dem Essen oder nachts gelangt Säure aus dem Magen
in die Speiseröhre und löst hinter dem Brustbein ein brennendes,
sauerschmerzhaftes Gefühl aus. Bei Schwangeren drückt die
Gebährmutter auf den Magen, und die Hormone Progesteron und Östrogen
sorgen dafür, dass viele Muskeln und Gefäße ruhig- bzw. weitgestellt
werden. Dadurch kann Magensaft leichter aus der Speiseröhre
zurückfließen - be- sonders nachts. Manchmal steigt die Säure sogar
bis in den Mund hoch. Als Soforthilfe sollten einige rohe
Scheiben Kartoffeln, Kartoffelsalat, Haselnüsse, Mandeln, Basilikum
oder ein Stück trockenes Weißbrot gegessen werden. Alles muss gut
"eingespeichelt" werden. Dazu stilles Wasser trinken, das verdünnt
die Konzentration der Magensäure und lindert das Brennen.
| |
| Ginko
hilft auch bei Tinitus | |
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Der kleine Mann im Ohr, der bei manchen
Menschen unentwegt Geräusche erzeugt, kann mit einem Spezialextrakt
aus Ginko biloba ruhig gestellt werden. Wie Dr. Ludger Klimek von
der Deutschen Klinik für Diagnostik in Wiesbaden berichtet, konnten
dadurch bei 75 Prozent von 1370 Patienten die Tinnitus-Beschwerden
gemildert werden. Nach 65 Tagen hatte sich der Anteil von
Tinnitus-Patienten mit schweren Symptomen von 17 auf zwei Prozent
verringert, mit mittelschweren Symp- tomen von 56 auf 15 Prozent.
Auch Vergesslichkeit und Konzentrations- schwäche besserten
sich.
g+e
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| Immer jüngere Altersdiabetiker | |
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Diabetes wird sich in Folge von
ungesunder Lebensweise und Bewegungsmangel in den nächsten 10 bis 15
Jahren verdoppeln. Die Zahl der weltweit 150 Millionen Zuckerkranken
wird auf 300 Millionen ansteigen. Davor warnte Professor Rüdiger
Landgraf, München, auf der Tagung der European Association for Study
of Diabetes in Glasgow. Schon unter jungen Menschen nehme der Typ
II (altersbedingte Diabetes) in den USA und Europa dramatisch
zu. Sorgen bereitet dem Münchner Wissenschaftler auch die Tatsache,
dass nur jeder dritte Diabetiker einen gut ein- gestellten
Stoffwechsel hat. Die Hälfte gehe sogar undiagnostiziert und
unbehandelt durchs Leben. Folgeschäden an den Nerven, den Augen und
den Nieren verschlechtern die Lebensqualität.
g+e
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| Bundesinstitut empfiehlt Jod-
Kennzeichnung | |
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Das Bundesinstitut für gesundheitlichen
Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) hat eine
Höchstmengenfestsetzung und Kennzeichnung für das in Algenpro-
dukten enthaltene Jod empfohlen. Besonders in getrockneten
Algenprodukten wurden mitunter bis zu 6.000 mg pro Kilo Trockenmasse
gefunden. Die im Reformhaus als Vertragsware angebotenen
Algentabletten liegen im Jodgehalt ( mit 150 Mikrogramm Tagesdosis)
dagegen noch unter der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung
(DGE) empfohlenen Jodaufnahme von 180-200 Mikro- gramm.
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| Johanniskraut nach Alkoholentzug | |
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Etwa 20 bis 30 Prozent der Alkohol-
abhängigen leiden nach einer Ent- wöhnungskur an Depressionen. Ihnen
kann mit Johanniskraut-Extrakt geholfen werden. Eine kontrollierte
Doppelblindstudie mit 119 Patienten an der
Hans-Prinzhorn-Klinik in Hemer unter Leitung von Professor Ulrich
Trenckmann ergab, wie die Ärzte- Zeitung berichtet, dass bei vielen
Patienten eine gute bis sehr gute Besserung eintrat.
g+e
| |
| Guter Schlaf mit Baldrian und Hopfen
Immer mehr Bundesbürger bevorzugen
pflanzliche Schlafmittel. Sie sind nebenwirkungsfrei und verursachen
keine Abhängigkeit. Bevorzugt wer- den Baldrian, Hopfen, Melisse,
Passionsblume und Kombinationen aus diesen Mitteln. Ärztliche
Beobachtungen haben ergeben, dass sich dies Mittel vor allem
bei Patienten mit nervös bedingten Einschlafstörungen, mit
leichten Schlafstörungen und bei älteren Menschen eignen. Der Schlaf
verbessert sich in der Regel nach zwei- bis vierwöchiger Therapie.
Erhältlich sind die Pillen und Tees im Reformhaus.
g+e
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| Kinder
trinken zu wenig
Kleinkinder und Schulkinder in
Deutschland trinken zu wenig. Das ergab eine Langzeitstudie des
Dortmunder Forschungsinstituts für Kinderernährung. Mögliche Folgen
des Flüssigkeitsmangels können Stoffwechselstörungen und Neigung zu
Übergewicht sein. Kinder von 1 bis 3 Jahren sollten
täglich 820 ml Flüssigkeit zu sich nehmen. 13-14jährige 1330 ml. Der
Bedarf erhöht sich mit zunehmendem Alter. Als kindgerechte Getränke
bieten sich Leitungswasser, Mineralwasser, Schorle aus Saft und
Wasser, Obstsäfte und Früchtetees an.
g+e
| |
| Betrunken
im Mutterleib
Während der Schwangerschaft sollten
Frauen am Besten ganz auf Alkohol verzichten. Wie die Neue Apotheken
Illustrierte berichtet, ist bereits jedes Gramm Alkohol zu viel.
Täglicher als auch gelegentlicher Alkoholkonsum von bereits unter
50g könne die kindliche Gehirnentwicklung schädigen. Der Alkohol im
Blut schwangerer Mütter zerstöre Millionen von Nervenzellen im
Gehirn des
Kindes. Bei schwerem Alkoholmiss-
brauch komme es zu Missbildungen im Gesicht, tiefliegenden Ohren und
zu einem geringeren Schädelumfang. Außerdem litten die Kinder an
geistigen und seelischen Störungen, Lern- und Verhaltensstörungen
und Verzögerung der motorischen uns sozialen Reifung.
g+e
| |
| Diabetes
durch Rauchen
Zigaretten können Altersdiabetes
auslösen. Eine Studie mit 21 000 Männern im Alter von 40 bis 84
Jahren am Brigham und Womens Hospital in Boston Massachusetts,
ergab, dass Rauchen von 20 Zigaretten am Tag über einen längeren
Zeitraum hinweg das Risiko verdoppelt, an Diabetes Typ II zu
erkranken. Die Forscher vermuten, dass die erhöhte Insulinresistenz
von Rauchern und ein erhöhter Insulinspiegel für die Krankheit
verantwortlich sind.
g+e | |
| Cholesterinsenkung mit Pflanzenkost
Ein zu hoher Cholesterinspiegel sollte
besser durch pflanzliche Kost mit hohem Anteil an einfachen und
mehrfach ungesättigten Fettsäuren gesenkt werden als durch
Medikamente. Dafür eignen sich, wie der Gesundheitsreport "Intern"
der Unviversität Berkley, Kalifornien berichtet, faserreiches Obst
und Gemüse, Bohnen, Nüsse, Haferflocken, Soja, Leinsamen,
Olivenöl und fetter Kaltwasserfisch (Omega-3-Fettsäuren).
Gleichzeitig sollte der Verzehr von cholesterinhaltiger Nahrung
(tierischer Fette) verringert oder ganz eingestellt werden. Ein zu
hoher Cholesterinspiegel im blut kann eine Ursache von Herzinfarkt
und Schlaganfall sein.
g+e
| |
| Vier von fünf Karzinomen umweltbedingt
Schädliche Umwelteinflüsse sind für
unsere Gesundheit noch gefährlicher als bisher angenommen. Auf der
Konferenz zur Krebsepidemiologie der National Acadamy of Sience in
Washington vertrag Professor Joseph Fraumeni vom National Cancer
Insti- tute in Bethesa die Ansicht, wie die Ärzte-Zeitung berichtet,
dass 80% der Krebserkrankungen auf Umweltfaktoren zurückzuführen
sind. Auslöser seien Rauchen, falsche Ernährung und - mit Abstand -
Alkohol, Infektionen und berufliche Risiken. Vier Fünftel von 150
großen Studien hätten außerdem ergeben, dass wesentlich geringere
Erkrankungs- raten an verschiedenen Malignomen aufgetreten seien,
wenn Obst und Gemüse bei der Nahrungsaufnahme dominierten. Die darin
enthaltenen Flavonoide, Karotenoide, Organosulfide und Isothiocanate
wirkten als Radikalenfänger und damit krebsver- hindernd.
g+e
| |
| Fieber
Immer wieder stellt sich die Frage, ob
Fieber per se behandelt werden soll. An einer
Fortbildungsveranstaltung der Medizinischen Universitäts-Poliklinik
Basel meinte der Infektiologe Prof. Werden Zimmerli dazu: Fieber ist
keine Krankheit, sondern eine physiologische Reaktion, die zur
Heilung beiträgt. Gewisse Viren können sich bei Temperaturen über 39
Grad Celsius nicht mehr vermehren. Zudem erschwert eine künstliche
Fiebersenkung die Verlaufsbeurteilung. Ein Risikofaktor könne Fieber
allerdings bei Kleinkinder und Patienten mit einer koronaren
Herzkrankheit sein. Definitionsgemäß gelten für Fieber die folgenden
Kriterien: Körpertemperatur gemessen um 6 Uhr morgens: oral ab 37,2
Grad Celsius, rektal ab 37,7 Grad Celsius; um 6 Uhr abends: oral ab
37,7 Grad Celsius, rektal ab 38,2 Grad Celsius.
(Quelle: Medical
Tribune) | |
| Seelische Tiefs haben auch etwas Positives
"Leichte Depressionen können in
bestimmten Situationen auch als gesundes Verhalten gewertet werden.
Erst im Übermaß machen sie krank." so eine These des amerikanischen
Psychiaters Randolph Nesse aus Michigan/USA. für den Experten gelten
zum Beispiel Antriebslosigkeit, Langeweile oder
Entscheidungsschwierigkeiten als eine natürliche Bremse, die den
Betroffenen in einer bereits überlasteten Situation helfen sollen,
jetzt nicht noch mehr zu kämpfen, damit er sich nicht durch
weiteres Agieren in eine aussichtslose Situation manövriert.
Seelische Tiefs sind vergleichbar mit körperlichem Schmerz, sie sind
ein Warnsignal. Erst wenn es dem Betroffenen nicht gelingt, sich in
der Zeit dieser "negativen Gefühle" an veränderte Gegebenheiten
anzupassen, könne die Depression krankhaft werden.
Quelle: Archives o. Gen.
Psychiatry, Prof. R. Nesse, Univ. Michigan/USA
| |
| Vitamin C erzeugt weder Krebs noch
Erbgutschädigungen im menschlichen Körper
Krebs durch Vitamin C? So oder ähnlich
lauteten mehrere Schlagzeilen der Presse in letzter Zeit und sorgten
für unnötige Aufregung. Denn: Die US-Ergebnisse aus dem Reagenzglas
lassen sich nicht so einfach auf den menschlichen Organismus
übertragen. "Dies ist in der Wissenschaft nicht zulässig und ein
gravierender Fehler", urteilt Professor Klaus Pietrizik von der
Bonner Universität. Der menschliche Körper reagiert ganz anders, als
es im Reagenzglas imitiert werden kann. Vitamin C ist ein
Antioxidans und fängt freie Radikale ab und macht sie unschädlich.
"Wir wissen, dass Vitamin C in der Ernährung eine wichtige Rolle
spielt in der Vorbeugung von Krebskrankheiten, bei zu hohem
Cholesterin und bei zu hohem Blutdruck", so der Ernährungsspezialist
Professor Heinrich Kasper aus Würzburg.
Quelle: Lee SH Oe T.Blair
IA: Vitamin C-induced decomposition of lipid hydroperoxides, Science
292, 2083, Arbeitskreis Ernährungs- und Vitamininformation,
Frankfurt | |
| Deutsche essen zu wenig Obst und sind häufiger
beim Arzt als andere Europäer
Die Bundesbürger essen zu wenig Obst,
trinken und rauchen mehr als der Durchschnitts-Europäer und gehen
dafür häufiger als alle anderen zum Arzt. Zu diesem Ergebnis kommt
das Ifo Wirtschaftsforschungsinstitut, München. Während die Europäer
insgesamt nur 7,3 mal im Jahr zum Arzt gehen, liegen die Deutschen
mit 12 Besuchen pro Jahr über dem Durchschnitt. Auch mit ihren
oft übertriebenen kosmetischen Zahnbehandlungen trieben sie die
Gesundheitskosten in die Höhe. Der Zigaretten- und Alkoholkonsum ist
hierzulande im Vergleich am höchsten, der Obstverzehr dafür am
niedrigsten. Auch verbringen Deutsche mehr Tage im Krankenhaus als
andere Europäer.
(mk) | |
| Dicke Kinder - dicke Erwachsene
Dicke Kinder haben meist auch als
Erwachsene mit Übergewicht zu kämpfen. Es sei ein Irrglaube, dass
sich Übergewicht irgendwann einmal "auswachse", warnte Professor
Wieland Kiess von der Universitätsklinik Leipzig auf dem 4. Berliner
Symposium für Kinder- und Jugendheilkunde. 85 Prozent der
"Dickerchen" müssten ihr Leben lang gegen die Pfunde ankämpfen. Im
Erwachsenenalter seien stark Übergewichtige von
Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes mellitus und Bluthochdruck
bedroht. Dicke Kinder würden in der Schule gehänselt und hätten
später bei der Berufs- und Partnerwahl oft erhebliche Probleme. Die
Eltern sollten also rechtzeitig alle Weichen in Richtung Schlankheit
für ihre Kinder stellen. Schon jedes fünfte Kind ist heute in
Deutschland zu dick.
g+e
| |
| Carotinoide in bunten Gemüse und
Obstsorten
Beim Sonnenbaden denkt kaum jemand an
Freie Radikale, die durch die Sonnenbestrahlung in der Haut gebildet
werden und dazu beitragen, dass wir vorzeitig altern. Ein wichtiger
Hautschutz dabei sind sogenannte Carotinoide, die zu den
Antioxidantien zählen und Gegenspieler der Freien Radikalen sind.
Die bunten Abwehrexperten, die die Zellen der Pflanzen vor
Zerstörung durch zuviel Sonnenlicht bewahren, kommen in gelben,
grünem und rotem Gemüse und Obstsorten vor. "Essen
wir täglich ausreichend "buntes" Obst und Gemüse, so können
Carotinoide die Schutzfunktion auch für die menschliche Haut
übernehmen." So die Hautärztin Dr. Gabriele Teikemeier, Düsseldorf.
Carotionide wirken wie Sonenfilter und absorbieren das einfallende
Licht und machen darüber hinaus die durch UV-Licht gebildeten und
für die Haut gefährlichen Freien Radikale unschädlich.
Quelle: Privatklinik Dr.
G. Teikemeier, Düsseldorf | |
| Chronische Bronchitis durch Rauchen
Rund 90 Prozent der chronischen
Bronchitis werden durch das Rauchen verursacht. Wie auf einer
medizinischen Fachkonferenz in Erfurt berichtet wurde, entstehen
durch die chronischen Entzündungen der Bronchien in der
Bundesrepublik 27 Millionen Tage Arbeitsunfähigkeit sowie 2,7
Millionen Krankenhaus- tage, vorzeitige Invalidität und Tod.
Insgesamt verursachen nach neusten Schätzungen Gesundheitsschäden
durch Rauchen jährlich mehr als 80 Milliarden DM Kosten, denen
lediglich 20 Milliarden DM durch die Tabaksteuer gegenüberstehen.
Dies berichtete die Ärztezeitung.
g+e
| |
| Eukalyptus statt Cortison
Cortison wird zur Behandlung bei
chronischer Atremwegserkrankungen eingesetzt, hat aber bei
langfristiger Einnahme unangenehme Nebenwirkungen.
Lungenspezialisten der Medizinischen Poliklinik der Universität Bonn
entdeckten, dass Cineol, der Hauptinhaltsstoff von Eukalyptusöl, das
Medikament Cortison ersetzen könnte. Wie Cortison hemmt Cineol die
Ausschüttung von Ent- zündungsmediatoren des Körpers, cortisonartige
Nebenwirkungen treten jedoch nicht auf. Die Mediziner empfehlen
daher den Einsatz von Cineol in der Langzeittherapie von
Atemwegsentzündungen, allergischen Reaktionen wie Heuschnupfen oder
anderen cortison-pflichtigen Entzündungskrankheiten. Bei Asth-
mapatienten, die Cineol inhalieren oder als Kapsel einnahmen, konnte
die Cortisondosis um 36 Prozent reduziert werden.
Quelle: Gesundheitsnachrichten, Mai
2001 | |
| Frühes Trinken ruiniert Zähne
Wer als Teenager Alkohol in größeren
Mengen konsumiert, leidet eher unter faulen Zähnen. Denn Alkohol
löst irreversibel den Zahnschmelz auf und greift dann auch noch das
Zahnbein an. Zu diesen Ergebnissen gelangten britische Forscher, die
an- hand einer anonymen Umfrage die Trinkgewohnheiten von 400
14-Jährigen untersuchten.
Quelle: British Dental Journal, Vol.
190 (2001), S. 258 | |
| Trinken
stärkt die Sehkraft
Wer zu wenig trinkt, gefährdet seine
Sehkraft. vor allem ältere Menschen droht durch zu wenig Flüssigkeit
eine mangelhafte Durchblutung der Netzhaut und damit verbunden eine
Verkümmerung von Netzhaut- und Sehnervengewebe. Verursacht wird sie
durch eine Verminderung der Fließgeschwindigkeit des
Blutes. Davor warnte, wie die Ärzte-Zeitung berichtet, Michael
Widerholt von der Freien Universität Berlin auf einer
Pressekonferenz in München. Täglich sollten mindestens zwei Liter
Flüssigkeit getrunken werden. Der Bedarf kann teilweise auch mit
Kaffee und Tee gedeckt werden.
g+e
| |
| Obst und Gemüse senken den Blutdruck
Bei Patienten mit milder Hypertonie
(systolisch 140-159, diastolisch 90-99 mm Hg) kann eine
Ernährungsumstellung den Blutdruck auf normale Werte reduzieren. Das
hat, wie die Ärzte-Zeitung berichtet, die amerikanische DASH-Studie
ergeben. Eine an Obst und Gemüse reiche und an Fett arme Kost
(vor allem an gesättigten Fettsäuren) kann den Blutdruck deutlich
senken. Ein zusätzlich blutdrucksenkender Effekt lässt sich durch
Verringerung der Kochsalzaufnahme erzielen. Medikamente werden
dadurch oft überflüssig.
g+e
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| Pflanzensäfte verschönern die Haut
Wer schönere Haut haben möchte, sollte
Brennnessel- und Löwenzahnsäfte trinken. Eine Anwendungsbeobachtung
bei 20 Frauen mit gesunder Haut durch Dr. Daniela Schmid von der
Universitäts-Hautklinik Mannheim über sechs Wochen hinweg ergab,
dass sich sowohl die Hautfeuchtigkeit als auch Hautelastizität
gegenüber einer Kontrollgruppe ohne Säfte deutlich verbessert
hatten. Die Safttrinkerinnen litten auch weniger unter Brennen,
Jucken, Spannen der Haut, Schuppung, Rötung und Trockenheit.
Brennnessel und Löwenzahnsäfte sind im Reformhaus erhältlich.
g+e
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| Zu hoher Blutdruck führt langfristig auch zu
Intelligenzverlust
Wie die Behandlung von zu hohem
Blutdruck (Hypertonie) letztlich ist, beweist jetzt nachdrücklich
eine britische Studie aus Newcastle. Forscher haben hier anhand
einer Studie festgestellt, dass Blutdruck langfristig auch zu einem
Intelligenzverlust führen kann. Dr. Gary A. Ford untersuchte über
100 ältere Patienten mit einer durchschnittlichen Blutdruckwert von
164/89 und eine Gruppe mit normalem Blutdruck von 120/80. Getestet
wurde u.a. das Erinnerungsvermögen sowie die Reaktionszeiten. Beides
fiel - wie fast alle Aspekte bei den kognitiven Funktionen - bei den
Bluthochdruck auch einen schleichenden Verlust geistiger Fähigkeiten
nach sieh zieht.
(mk) Quelle: Journal of American
Heart Association | |
| Joggen halbiert Herzinfarktrisiko
Joggen kann das Risiko, an einem
Herzinfarkt zu sterben, auf weniger als die Hälfte senken.
Voraussetzung ist allerdings, dass man regelmäßig joggt, und zwar
jahrelang. Der in den Medien oft hochgespielte Herztod beim Joggen
ist dagegen eine seltene, sehr untypische Ausnahme. Zu dem
Schluss kommt eine Untersuchung an über 4000 Dänen zwischen 20 und
79 Jahren. Auf die Frage, ob sie regelmäßig joggen, antworteten in
den siebziger Jahren 200 mit Ja. Fünf Jahre später waren es etwa
gleich viele. Aber nur gerade die Hälfte von ihnen hatte schon bei
der ersten Befragung gejoggt. Von diesen aktiven Dauerjoggern
lebte weitere 15 Jahre später noch ein über doppelt so großer Anteil
als in der großen Masse der Bewegungsmuffel. Hier stellt sich die
Frage: Leben, Jogger länger, weil sie joggen oder weil sie im
Allgemeinen auch gesünder essen und weniger rauchen? Alle Autoren
der Studie halten beide Antworten für plausibel. Dass aber Bewegung
an sich die Gesundheit fördert, gilt als sicher. Leichte Bewegung
ist immer noch besser als gar keine. Doch gesünder ist mäßiges
intensives Training, und das vor allem regelmäßig.
(azpd) Leben und
Gesundheit | |
| Immer
mehr Schüler rauchen
Deutsche Schüler und Schülerinnen
rauchen häufiger als Gleichaltrige in anderen europäischen Ländern.
Das hat eine Vergleichsstudie in acht europäischen Ländern mit 10
890 Schülern im Alter von 15 Jahren (darunter 1599 aus
Deutschland) ergeben, wie die Universität Bielefeld berichtet.
Jeder vierte Schüler und jede vierte Schülerin in Deutschland
rauchen täglich, am liebsten in der Schule. Die Zahl der jungen
Raucher nimmt ständig zu.
g+e
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| Luftverschmutzung kann tödlich sein
Durch die Verunreinigung der Luft mit
feinen lungengängigen Schwebstoffpartikeln, wie etwa aus Dieselruß
oder Partikeln aus Kohlekraftwerken, werden etwa sechs Prozent aller
Todesfälle verursacht. Das haben, wie die Zeitschrift "Lancet"
berichtet, Untersuchungen in Frankreich, Österreich und der Schweiz
ergeben, die sich mit ähnlichen Ergebnissen aus den USA decken.
Lungenerkrankungen, chronische Bronchitis oder schwere Asthmaanfälle
würden durch Einatmen dieser Partikel aus- gelöst. Gasförmige
Schadstoffe wie Stickoxide oder Ozon wurden bei den Messungen noch
nicht einmal berücksichtigt.
g+e
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| Schwimmbäder: Desinfektions- anlagen verhindern
Fußpilz nicht
Wer den nassen Badesport liebt, sprüht
seine Füße häufig unter einer Desinfektionsanlage ein, im Glauben,
damit Fußpilz zu verhindern. Leider ist das ein weitverbreiteter
Aber- glaube. Denn bisher gibt es keinerlei Studien, die belegen,
dass Fußpilzerkrankungen so vermieden werden. Dafür ist schon allein
die Einwirkzeit des Desinfektionsmittels viel zu
kurz. Notwendig, um wirken zu können, wären 15 bis 30 Minuten
Einwirkzeit. Zudem befinden sich die Hautpilze in tieferen
Hautschichten und nicht nur an der Oberfläche, so dass sie mit dem
Sprühen des Desinfektions- mittels eben nicht erreicht
werden.
(mk)
Quelle: Universitätsklinik Freiburg,
Inst. f. Krankenhaushygiene
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