Die ersten L’Oréal-Produkte wurden 2009 in Discountern angeboten. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Unternehmen die Ketten Lidl, Netto und Penny als Wachstumsmotoren eingesetzt. Der Kontext war die Stagnation des Umsatzes zwischen 2008 und 2009.

Seitdem vermarktet Lidl Produkte aus den Haut- und Haarpflegelinien Garnier und Elvital. Penny und Netto Marken-Discount folgten. Drei Jahre später sprach Aldi zum ersten Mal mit größeren Drogerieherstellern, um mit bekannten Marken lukrativer zu werden. 2015 folgten erstmals Gespräche mit Aldi Süd, und die Marken Garnier und Elvital wurden bald darauf zum Verkauf angeboten.

Dennoch wollen Schönheitsmarken wie L “Oreal, Beiersdorf, Unilever und Estée Lauder ihre High-End-Produkte deutlich von billigeren Alternativen unterscheiden, auch wenn diese in ihren eigenen Produktionsstätten hergestellt werden. Dies gilt hauptsächlich für Einzelhändler. Marketing- und Werbegründe. Gut betuchte Kunden sind viel eher bereit, teure High-End-Marken zu kaufen. Aldis Kunden hingegen konzentrieren sich mehr auf den Preis. nicht mischen, es gibt klare Markenstrategien, die auch vorsehen, wo bestimmte Marken verkauft werden sollen.

Zum Beispiel verlässt sich Beiersdorf auf Nivea im Einzelhandel und auf La Prairie oder Eucerin unter den Apothekenriesen. Unilever betreibt Signal-Zahnpasta beim Discounter und die Dentalmarke Zendium bei den Apothekenriesen dm, Rossmann und Müller.

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