Aldi und Lidl: Werden wir bald mit leeren Regalen in Supermärkten bedroht sein? DAS steckt hinter der Sorge

Leere Regale bei Aldi und Lidl? Nicht auszuschließen im Herbst.

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Leere Regale – wir müssen uns seit der Koronakrise wieder an diese Bilder gewöhnt haben. Toilettenpapier war immer bei mir Aldi, Lidl, Rewe und Edeka kauften leer. Stehen wir jetzt vor einem weiteren „leeren“ Sturz? Aus einem ganz anderen Grund?

Jedes Jahr verhandeln Hersteller und Einzelhändler über neue Preise für Lebensmittel. Aldi, Lidl, Rewe und Edeka verhandeln mit den Herstellern Nestlé, Kraft, Unilever und Mondelez. In der Tat ein Standardprozess für die Einzelhandelsgiganten. Aber 2020 könnte anders sein – und der Kunde wird leiden!

Aldi, Lidl, Rewe und Edeka: Werden wir im Herbst mit leeren Regalen bedroht?

Denn jetzt drohen die Discounter, bekannte Markenprodukte zu schneiden. Kaufland war bereits 2018 an Unilever beteiligt und zog Ende des Jahres einfach Artikel von bekannten Marken wie Knorr und Pfanni ab. Dies war bei Kaufland nicht mehr erhältlich.

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Es ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei getrennte Geschäftsgruppen
  • Aldi steht für Albrecht Discount: 1913 eröffnete Karl Albrecht in Essen eine eigene Bäckerei
  • 1962 wurde das Familienunternehmen in einen reinen Discounter umgewandelt und erhielt den heutigen Namen “Aldi”.
  • Die Nord- und Südteilung fand 1961 statt
  • Aldi ist heute eine der zehn größten Vertriebsgruppen der Welt

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Edeka tat dasselbe und nahm bekannte Nestle-Produkte wie Maggi oder Kitkat aus den Regalen. Im Jahr 2019 ging Edeka offensiv vor, indem er einfach Coca-Cola-Getränke aus der Linie entfernte. Auslöser war in allen Fällen eine erfolglose Preisverhandlung.

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Es ist Lidl:

  • Die ersten Lidl-Filialen wurden in den 1970er Jahren in Ludwigshafen eröffnet
  • 1999 führte Lidl als erster Discounter Scannerregister ein
  • Lidl hat Niederlassungen in fast allen Ländern Europas
  • Selbst in den USA gibt es etwa 100 Filialen
  • Weltweit rund 160.000 Mitarbeiter, in Deutschland rund 83.000 (Stand 2018)

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Verhandlungen könnten wegen Corona besonders schwierig sein

Also auch im Jahr 2020? Denn nach der gewaltsamen Schließung von Corona wollen und müssen sich Einzelhändler neu positionieren und ihre Position auf dem Markt wieder stärken. Laut “Focus Online” berichten Insider bereits über die brutalen Verhandlungsmethoden von Discountern, auch wenn die Produktpreise “nur” einen halben oder sogar einen Viertel Cent betragen.

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Rainer Münch, Branchenexperte bei der Strategieberatung Oliver Wyman, glaubt nicht, dass Discounter einen guten Kurs haben werden: „Aus Sicht vieler Einzelhändler tobt auf dem Markt ein Preiskampf. Die Verbraucher erkennen diesen Vorteil jedoch nur teilweise und scheinen sich von der Vielzahl der Preissenkungen, die sich aus der Senkung der Mehrwertsteuer ergeben, überwältigt zu fühlen. “”

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Discounter nehmen mit ihren eigenen Marken mehr Gewicht zu

In diesem Preiskampf haben die vier größten Discounter Edeka, Rewe, Aldi und Lidl die Oberhand. Sie dominieren fast zwei Drittel des deutschen Marktes. Da viele Hersteller jedoch auch Eigenmarken der Discounter herstellen, haben sie einen weiteren Hebel: Schließlich kann ein Joghurt ohne Namen auch mit einem anderen gefüllt werden.

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++ Griechenland: Eltern lassen die Töchter (3) für eine Weile am Strand außer Sicht – dann muss sie plötzlich gerettet werden ++

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Ein Mangel an Markenartikeln würde jedoch mittelfristig Verluste für alle Beteiligten bedeuten. Insbesondere im Weihnachtsbereich wären Lücken in den Regalen problematisch und könnten nicht ausgeschlossen werden, sagt Branchenexperte Münch. Die ersten Regale könnten ab Mitte November leer sein …

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Der Ladendieb bei Rewe will ausgerechnet dieses Ding stehlen

Ein Ladendieb in Thüringen wollte sich einmal mit allem eindecken, was ihm am Herzen lag. Sie können hier lesen, was er veröffentlicht hat und wie er entdeckt wurde >>> (mg)

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