?? Neue Tranche für Elon Moschus steht unmittelbar bevor
?? Tesla-Chef als Nutznießer der Marktwertexplosion
?? Die Zulassung zum S & P 500 kann sich weiter verzögern

Als Elon Musk 2018 mit Tesla einen 10-Jahres-Plan veröffentlichte, in dem verschiedene Meilensteine ​​festgelegt wurden, an denen die Bezahlung des CEO gemessen werden soll, schienen viele der Unternehmensziele sehr ehrgeizig und weit entfernt zu sein. Nur zwei Jahre später spielen die Tesla-Aktien jedoch in einer völlig anderen Liga als 2018: Die Aktie ist von rund 70 USD im September auf über 500 USD gestiegen (bereinigt um den Split von Aktien) und erhöht seinen Wert um sechs.

Zwar gab es seitdem einige Gewinnmitnahmen, die die Aktie auf rund 380 USD senkten, aber das Gesamtbild ist mehr als positiv. Zu diesem Zeitpunkt konnten nur wenige Investitionen in den riesigen Markt mit einer solchen Leistung mithalten.

Der nächste Zahltag rückt näher

Die ehrgeizigen Unternehmensziele, die 2018 vereinbart wurden – insbesondere im Hinblick auf die Marktkapitalisierung – sind jetzt in greifbarer Nähe und für Tesla-Chef Elon Musk steht ein neuer Zahltag bevor. Im Mai dieses Jahres erhielt der Fahrzeugmanager in einer ersten Rate 1,7 Millionen Tesla-Aktien – sein Gehalt, um die vereinbarten Ziele zu erreichen, da Musk kein reguläres Gehalt erhält.

Unabhängig davon, wie heiß der Geldregen für Elon Musk ist, könnte sich die starke Entwicklung der Tesla-Aktien und die Fertigstellung des damit verbundenen Meilensteins für Tesla-Investoren als kalte Dusche erweisen.

Der S & P 500 ist in Gefahr

Das Wall Street Journal warnt davor, dass die Aufnahme von Tesla-Aktien in den S & P 500, die der Autohersteller vor wenigen Wochen überraschenderweise verpasst hat, möglicherweise länger dauert als erwartet. Weil die wahrscheinlich gigantische Meilensteinzahlung an den CEO von Tesla auf Kosten der Gewinnentwicklung bei Tesla gehen wird, schreibt die Zeitung. “Diese Neuemissionen drohen, die GAAP-Gewinnserie von Tesla in vier aufeinander folgenden Quartalen zu gefährden. In diesen vier Quartalen hat Tesla einen durchschnittlichen Nettogewinn von etwa 70 Millionen US-Dollar pro Quartal erzielt”, schreibt Charley Grant für WSJ. Angesichts der Höhe der Optionsprämien und der jüngsten Preiserhöhungen bei Tesla sei eine vierteljährliche Entschädigungsgebühr von 1 Milliarde US-Dollar im möglichen Bereich.

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Dies wäre vor allem aus buchhalterischen Gründen der Fall, die den Anstieg des wichtigen Aktienindex verhindern könnten, da die Tranchenzahlungen als Kosten in der Bilanz ausgewiesen werden müssen. Die Konsequenzen eines nicht steigenden Tesla-Anteils waren bereits letzte Woche zu sehen, als Tesla die als sicher erachtete Zulassung verpasste und die Aktie dann um rund 20% einbrach. Wenn sich die Zulassung nun weiter verzögert, können die Folgen für den Bestand enorm sein.

Finanzen.net Redaktion

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