tl; DR: Nachdem Razer bereits eine sehr erfolgreiche Maus mit dem Diamondback (vor 15 Jahren getestet) auf den Markt gebracht hatte, konzentrierte sich der Hersteller auf die wenigen Mängel des Vorgängers mit dem Copperhead (Test). Im Test vor 15 Jahren war es absolut überzeugend und wurde zur besten bisher getesteten Maus gekrönt.

Der beste Razer Diamondback

Das Design des Copperhead war dem des Vorgängers mit einigen Änderungen sehr ähnlich. Die Abmessungen betrugen 12,8 cm Länge, 6,4 cm Breite und 4,0 cm Höhe. Der Copperhead wurde über das 2,3 m lange USB-Kabel an einen Computer angeschlossen. Beide Maustasten waren für besseren Halt gummiert, während zwei beleuchtete “Slip Bars” an der Seite der Maus angebracht waren.

Zusätzlich befanden sich an den Seiten der Maus vier weitere Tasten, die – wie die Haupttasten – mit der mitgelieferten Software frei programmiert werden konnten. Das Mausrad kann als zusätzliche Taste fungieren. Der immer angenehme und präzise Druckpunkt der Tasten war positiv. Damit hatte Razer auf eine der größten Kritikpunkte am Diamondback reagiert, der für seine schwammigen Berührungen bekannt war.

Der ADNS-6010 von Agilent Technologies war zu dieser Zeit einer der modernsten Lasersensoren auf dem Markt und bot eine Auflösung von 2000 dpi. Der Sensor kann eine Beschleunigung von bis zu 20 g genau auflösen und maximal 7.800 Bilder pro Sekunde verarbeiten. Standardmäßig kann die Sensorauflösung mit den Tasten auf der rechten Seite in Echtzeit zwischen 400, 800, 1600 und 2000 dpi umgeschaltet werden. Diese Funktionalität kann jedoch auch auf andere Tasten übertragen werden. Am unteren Rand der Maus befand sich eine letzte Schaltfläche, mit der zwischen verschiedenen anpassbaren Profilen gewechselt werden konnte.

Wie sein Vorgänger war der Copperhead sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder geeignet, aber Razer verbesserte die allgemeine Ergonomie ein wenig. Die neue Maus war etwas größer, oben kurviger und die Form der Seitenbänder wurde geändert.

Ideal zum Spielen

Mit dem Copperhead konzentrierte sich Razer auf seine Kernkompetenzen und lieferte eine erstklassige Gaming-Maus. Die Ergonomie war sowohl für kleine als auch für große Hände sehr gut, der Sensor arbeitete immer genau und dank der Teflonfüße glitt das Nagetier schnell und präzise auf dem Mauspad. In Kombination mit der vollständigen Software, die alle möglichen anderen Funktionen wie das Anpassen der Bildrate oder der Sensorempfindlichkeit auf der x- und y-Achse bietet, wurde der Razer Copperhead eindeutig für Gamer empfohlen. Mit 69 Euro war es alles andere als billig, aber es war die beste Maus, die ComputerBase bisher getestet hatte.

In der Kategorie „Vor 15 Jahren getestet“ prüft die Redaktion seit Juli 2017 jeden Samstag die Testarchive. Die letzten 20 Artikel dieser Reihe sind nachfolgend aufgeführt:

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