Panorama Compton nach den USA

Unbekannte Brände auf Polizisten – Trump für “Todesstrafe im Blitz”

| Lesezeit: 3 Minuten

Fremder erschießt Polizei – Trump fordert Todesstrafe

Nach der Erschießung von zwei Polizisten in einem Vorort von Los Angeles forderte US-Präsident Trump die Todesstrafe für den Täter. Die beiden Opfer sind immer noch in Todesgefahr. Eine Überwachungskamera zeichnete den Angriff auf.

Diesmal richtet sich die Gewalt gegen die Polizei: In Kalifornien erschoss ein unbekannter Mann zwei Polizisten. Er floh, seine Opfer sind in Todesgefahr. US-Präsident Trump hat auf Twitter eine klare Position bezogen.

MITZwei Polizisten aus dem US-Bundesstaat Kalifornien wurden von einem Fremden in ihrem Streifenwagen erschossen. Der 31-jährige Beamte und sein 24-jähriger Kollege sollten am Samstagabend wegen der Schwere ihrer Verletzungen operiert werden und seien am Sonntag immer noch in Lebensgefahr, sagte Kollegin Trina Schrader. Die Suche nach dem Täter war zunächst erfolglos, der Kontext des Verbrechens zunächst ungewiss.

Ein Video des Vorfalls in der Stadt Compton im Süden von Los Angeles hat im Internet Gegenreaktionen ausgelöst, insbesondere von Präsident Donald Trump. Er schrieb auf Twitter: “Tiere, die kämpfen müssen”. Er forderte auch: “Die Todesstrafe für den Mörder, wenn er (die Polizei) stirbt.” Nur so können solche Handlungen verhindert werden.

Sein demokratischer Herausforderer Joe Biden forderte auch die Verantwortlichen für die Tat “kaltblütig” zur Rechenschaft.

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Das von der Sheriff-Abteilung des Los Angeles County auf Twitter veröffentlichte Video zeigt eine Person, die zur Beifahrerseite des geparkten Autos geht, einen Schuss abfeuert und dann davonläuft. Der Schütze feuerte ohne Vorwarnung und ohne Provokation durch die Polizei, sagte die Polizei. Die beiden verletzten Beamten hatten gerade vor 14 Monaten die Polizeiakademie abgeschlossen.

Spontaner Protest im Krankenhaus: “Wir hoffen, dass sie sterben”

Vor dem Krankenhaus, in dem die beiden behandelt wurden, versammelten sich Demonstranten, die gegen die Polizei demonstrierten. Einige von ihnen riefen Dinge wie “Wir hoffen, dass sie sterben”, sagte die Polizei. Sie bat die Menge, den Notausgang zum Krankenhaus frei zu halten.

Sheriff Alex Villanueva sagte, er sei frustriert über negative Einstellungen gegenüber der Polizei. “Es macht mich wütend”, sagte er auf einer Pressekonferenz. Die Menschen sollten für verletzte Polizisten beten.

Die Polizeibehörde des Bezirks Los Angeles ist auch bei jüngsten Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA unter Beschuss geraten, darunter der Tod eines Mannes auf einem Fahrrad vor zwei Wochen. Die Polizei sagte, eine halbautomatische Waffe sei während eines Kampfes gefallen. Die Polizei erschoss ihn, als der Mann “eine Bewegung” in Richtung der Waffe machte, sagte die Polizei.

Die “Los Angeles Times” berichtete Ende Juli auch über Vorwürfe, dass sich innerhalb der Agentur eine kriminelle Bande gebildet haben könnte. Sheriff Alex Villanueva ordnete eine Untersuchung an, teilte die Zeitung mit.

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Ein Radioreporter wurde in der Nähe des Krankenhauses festgenommen. Nach Angaben der Polizei griff sie in die Festnahme eines Demonstranten ein. Sie identifizierte sich auch nicht als Journalistin. Megan Garvey, Chefredakteurin des KPCC-Radiosenders, sagte, sie sei bestürzt darüber, dass einer ihrer Journalisten bei der Arbeit festgenommen worden sei. Sie identifizierte sich als Journalistin.

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