Dax-Kurve im Handelsraum in Frankfurt

Die Entwicklung der Coronavirus-Pandemie steht weiterhin im Mittelpunkt der Anliegen der Anleger.


(Foto: dpa)

Düsseldorf Die Kursverluste an der deutschen Börse halten an. Den Nachmittag verlieren der Dax 4,23 Prozent und bei 11.553 Punkten aufgeführt. Zum ersten Mal seit Mitte Mai fiel der Index unter 12.000 Punkte. Das Tagestief liegt bei 11.457 und damit mehr als 600 Punkte unter dem gestrigen Schlusskurs.

Die ersten beiden Handelstage der Woche waren bereits eine Katastrophe an der Frankfurter Wertpapierbörse. Der Leitindex verlor am Montag 3,7% und gestern Dienstag waren es weitere 0,9% mit einem Schlusswert von 12.063 Punkten.

Nach technischer Analyse ist ein Ende der Preisverluste nicht in Sicht. Das neue Ziel ist 11.000 Meter, nur Preise über 12.200 Punkte würden die Situation ändern.

Bei Preisen unter 11.000 Punkten, genauer gesagt 10.768 Punkten, würde der erste deutsche Index an den Bärenmarkt zurückkehren. Dies ist derzeit noch eine Korrektur. Das Minus der hohen Krone, die 13.460 Meter beträgt, beträgt etwa 14%. Verluste von mehr als zehn Prozent gelten laut Markttechnologie als Korrektur, ein Rückgang von mehr als 20 Prozent als Bärenmarkt.

Neben den Diskussionen über eine “leichte Sperrung”, die jedoch die Wirtschaft berücksichtigen sollte, sind die US-Wahlen am 3. November die Hauptbelastung für die Aktienmärkte.

Viele Investoren interessieren sich nicht für das Ergebnis der US-Wahlen, die Börsen können mit Joe Biden und Donald Trump als Wahlsieger leben. Es besteht mehr Angst vor einem langen Streit um das Wahlergebnis. Die US-Behörden bereiten sich bereits auf das Worst-Case-Szenario vor: gewaltsame Unruhen am Wahltag und danach.

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An den Aktienmärkten gibt es bereits ein Muster für das Szenario eines ungewissen Wahlergebnisses. Es war die Wahl 2000. Zu diesem Zeitpunkt dauerte es ungefähr fünf Wochen nach der Abstimmung am 7. November, bis der Gewinner ermittelt war.

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