Beim Poker für David Alaba hat der FC Bayern München sein Vertragsangebot zurückgezogen. Herbert Hainer, Vorsitzender und Aufsichtsratsvorsitzender des deutschen Fußballrekordmeisters, sagte an diesem Sonntagabend auf “Blickpunkt Sport” im BR-Fernsehen.

Nach monatelangen Verhandlungen wurde dem Berater mitgeteilt, er wolle bis Ende Oktober eine Entscheidung treffen, sagte Hainer. Nachdem keine Antwort kam, überprüfte Sportdirektor Hasan Salihamidzic erneut – aber ohne einen Deal. “Infolgedessen haben wir uns jetzt entschlossen, das Angebot vollständig zurückzuziehen. Dies bedeutet, dass es keine Angebote mehr gibt.”

Alabas Vertrag läuft nächsten Sommer aus. Beide Seiten verhandeln seit Monaten über eine Vertragsverlängerung. “Wir wollen die Sicherheit für einen so wichtigen Job und Mitarbeiter planen”, sagte Hainer, 66. Er betonte erneut, dass das Angebot des Clubs seiner Meinung nach “sehr gut, sehr fair und wettbewerbsfähig” sei.

Die Bayern wollen den Alaba-Nachfolger sofort angreifen

Trainer Hansi Flick hatte kürzlich Alaba verpflichtet, beim deutschen Rekordmeister zu bleiben. In jüngerer Zeit sagte Sportdirektor Salihamidzic, Alaba wolle kein “Ultimatum” für eine Entscheidung stellen. Der Österreicher zog 2008 nach München.

Hainer hat bekannt gegeben, dass der Nachfolger nun angegriffen wird. “Natürlich müssen wir auch für die Zukunft planen. Ich möchte noch einmal sagen, dass wir David wirklich mögen, er ist ein liebenswürdiger Typ, er ist der Publikumsliebling, er ist die eigene Generation des FC Bayern München und so weiter. “Deshalb würden wir es bedauern, wenn wir am Ende der Saison getrennte Wege gehen müssen”, sagte Hainer.

Als Mitglied der Nationalmannschaft sprach Alaba vor einigen Wochen über die Bedeutung Bayerns als aktuelles Lebenszentrum. “Ich fühle mich in München sehr wohl, es ist seit zwölf Jahren mein Zuhause. Ich hatte dort eine großartige Zeit”, sagte Alaba.

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