In Florida starb ein 13-jähriger Junge an einer parasitären Infektion. Wie “News4jax” berichtet, wurde Tanner Lake Wall kurz vor seinem Tod am 2. August beim Baden in einem See im Südosten der USA mit der Amöbe Naegleria fowleri (im Volksmund “gehirnfressende Amöbe”) infiziert. -Vereinigt.

Ihr Vater erzählte dem Nachrichtenportal, dass Tanner innerhalb weniger Tage nach einem Camping- und Strandurlaub über Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und einen steifen Nacken klagte. Bei dem Jungen wurde zunächst in Putnam eine Strep-Infektion diagnostiziert. Als sich sein Zustand verschlechterte, brachten die Eltern ihr Kind in das Gainesville Teaching Hospital.

Pater Travis sagte gegenüber News4jax: „Dort sagten sie zu uns:‚ Es tut uns leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass Ihr Sohn keine bakterielle Meningitis hat. Er ist mit einer parasitären Amöbe infiziert und es gibt keine Heilung. ‘”

Laut “Livescience” ist Tanners Tod der zweite Tod im Zusammenhang mit Amöben in diesem Sommer. Der erste Fall ereignete sich am 3. Juli, teilte das Gesundheitsministerium von Florida mit.

Amöbe gedeiht im stehenden Wasser

Das Büro warnt davor Startseite vor Naegleria fowleri und rät, NICHT in heißem, stehendem Wasser zu baden, die Nase mit einer Pinzette geschlossen zu halten und den Seeboden beim Baden nicht zu stören.

Weil der einzellige Organismus am besten in warmen, stehenden Süßwasserkörpern oder in vernachlässigten Schwimmbädern gedeiht. Es gelangt über die Nase in den menschlichen Körper und greift von hier aus das Gehirn an. Der Gesundheitsdienst warnt: “Die Amöbe kann eine seltene Infektion des Gehirns verursachen, die das Gewebe zerstört und fast immer zum Tod des Patienten führt.”

▶ ︎ Ein Befall mit Naegleria fowleri ist fast immer tödlich, aber die Chancen, den Parasiten tatsächlich zu fangen, sind gering. Nach Angaben des Florida Health Department wurden seit 1962 in Florida nur 37 Fälle registriert.