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Huawei ist immer mehr verärgert. Das US-Verbot bereitet dem chinesischen Hersteller nicht nur Probleme beim Bau von Smartphones. Jetzt sind auch andere Geräte in Gefahr, die bisher nicht auf dem Radar waren.

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Huawei muss die Fernsehproduktion einstellen

Zum Huawei es sieht im Moment nicht gut aus. Das chinesische Unternehmen hat kürzlich die Befreiungsbescheinigung verloren, die eine eingeschränkte Zusammenarbeit mit US-Unternehmen ermöglichte. Jeder, der hoffte, dass die Situation gelöst würde, hätte sie vollständig verloren. Aber es könnte schlimmer werden, wenn sich das US-Verbot auf andere Huawei-Unternehmen ausbreitet. Nachdem die US-Regierung das Smartphone-Geschäft von Huawei in Europa ruiniert hat, folgt nun das TV-Geschäft. Nach Angaben von DigiTimes haben die Produktion von Fernsehgeräten massiv reduziert. Der Grund ist nicht die Nachfrage, sondern die Schwierigkeit, Komponenten zu erhalten.

Laut der Quelle musste Huawei die Produktion um 30-40% reduzieren, weil man einfach nicht genug Chips haben kann, um die Fernseher zu bauen. Smart-TVs sind nicht mehr nur Bildschirme mit einem Empfangsgerät, sondern fast Smartphones, die alles können müssen. Die Anzahl der Komponenten, die Huawei für die Konstruktion beschaffen muss, ist proportional groß. Seit 2019 baut Huawei unter seiner eigenen Marke auch Honor-Smart-TVs in den Größen 55 und 65 Zoll. Wenn Huawei die Komponenten nicht an anderer Stelle erhält, kann sich der Engpass bis 2021 hinziehen.

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Huawei muss unabhängiger werden

Huawei hat in den letzten Jahren mit vielen Unternehmen auf der ganzen Welt zusammengearbeitet und ein Imperium aufgebaut. Seit dem US-Verbot ist diese kosmopolitische Struktur zum Untergang von Huawei geworden. Das chinesische Unternehmen kann nicht mehr auf alle seine Partner zählen, daher sind mehr eigene Entwicklungen gefragt. Das will Huawei bald vermarkten ihren eigenen Smartphone-Prozessor.

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