In der Woche vom 31. August bis 6. September zählte der Flughafenbetreiber Fraport am größten deutschen Flughafen 297.179 Passagiere, 80,7 Prozent weniger als in der entsprechenden Kalenderwoche des Vorjahres Dienstag in Frankfurt angekündigt. Dies waren rund 22.000 Passagiere weniger als in der Woche zuvor, als der Rückgang gegenüber dem Vorjahr 79,3% betrug.

Die Anzahl der Flugbewegungen verringerte sich gegenüber der entsprechenden Kalenderwoche des Vorjahres um 63,5 Prozent auf 4.067 Starts und Landungen. Das Fracht- und Luftpostvolumen ging um 8,6 Prozent auf 36.462 Tonnen zurück, nachdem die Vorwoche gegenüber dem Vorjahr um 11,6 Prozent zurückgegangen war.

Nach dem Einbruch des Personenverkehrs seit Ende März aufgrund globaler Reisebeschränkungen hat das Bundesaußenministerium die Reisewarnungen für die meisten EU-Mitgliedstaaten, den Schengen-Raum und die USA aufgehoben Großbritannien am 15. Juni. Seitdem bieten viele Fluggesellschaften wieder mehr Flüge an. Für einige wichtige Urlaubsregionen, darunter ganz Spanien sowie Teile Frankreichs und Kroatiens, wurden jedoch erneut Reisewarnungen herausgegeben. Vertreter der Industrie erwarten, dass der Passagierverkehr in wenigen Jahren wieder auf das Niveau der Prä-Coronavirus-Pandemie zurückkehren wird.

Die Fraport-Aktie legte zu Beginn des XETRA-Handels zu, verlor jedoch letztendlich 0,65% auf 36,94 EUR.

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FRANKFURT (dpa-AFX)

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