Im 3: 3 (1: 0) gegen die lebhaften Türken erhielt Nationaltrainer Joachim Löw trotz des verlorenen Erfolgs einige Hinweise, die er in den nächsten Ligaspielen als Alternative zu seinen Stammspielern nutzen konnte. Nationen Samstag (10.10.20) in der Ukraine und am folgenden Dienstag gegen die Schweiz (jeweils im Live-Ticker auf sportschau.de). Zusätzlich half Löw zwei Gladbachern bei ihren ersten Auftritten in der Nationalmannschaft.

Problem mit Captain Draxler

“Wir haben die Türken aufgefordert, hier auszugleichen. Wie wir es kürzlich getan haben, können wir im Laufe der Zeit einfach keine solche Führung übernehmen.”, genervter Kapitän Julian Draxler nach dem Spiel auf RTL. “Natürlich war es nicht einfach, in dieser neuen Formation zusammenzukommen. Trotzdem können wir nicht so viele Situationen auf den Kopf stellen und müssen dies im Vorfeld konsequenter tun.”

Löw gab zu: „Natürlich sind Sie enttäuscht und sauer, nachdem Sie dreimal und ohne Sieg die Führung übernommen haben. Wir haben unsere Tore wirklich gut gespielt, aber es sind immer die unnötigen Ballverluste, die es uns schwer machen. Und vor dem 2 .. -2, der Schiedsrichter pfeift sicher, es war eindeutig ein Foul. Aber jetzt werden wir an den Problemen arbeiten und sehen, was wir selbst besser machen müssen. “

Nur kann aus dem regulären Bereich

Es gab nur einen Stammspieler in der Startaufstellung für die Deutschen, Emre Can, aber Löw half Mönchengladbacher Florian Neuhaus bei seinem internationalen Debüt.

Die Türken begannen auch nicht mit ihrer vollen A-Elf, und so entwickelte sich in der ersten Hälfte ein Duell auf Augenhöhe – aber auch auf einem sehr überschaubaren Niveau.

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Havertz und Draxler spielten lange Zeit kaum eine Rolle

In der 7. Minute hatte DFB-Elf aufgrund der Korona die erste Torchance vor nur 300 Zuschauern in Köln, doch Luca Waldschmidt scheiterte aus kurzer Distanz gegen den türkischen Torhüter Mert Günok. Draxler reduzierte den Vorsprung, stand aber im Abseits.

Infolgedessen hat sich die Ereignisregel immer wieder geändert. Die Türken wurden mutiger und entschlossener, aber trotz einiger vielversprechender Situationen waren sie immer zu aufgeregt, um Bernd Leno im deutschen Fall mit ernsthaften Problemen zu konfrontieren. Neuhaus und Julian Brandt waren Vermögenswerte unter den Deutschen, aber von Draxler und 100 Millionen Kai Havertz-Männern war äußerst wenig zu sehen.

Das Hauptziel spielte gut

Das hat sich in der Nachspielzeit in der ersten Hälfte geändert. Benjamin Henrichs eroberte den Ball auf der rechten Seite, Havertz passte perfekt zu Draxlers Lauf, der sich im Zweikampf festhielt und den Ball elegant über Günok ins Tor hob.

Nach dem Wechsel wurden die Türken für ihr mutiges Auftreten belohnt. Nach einem schlechten Pass von Dortmunds Nachfolger Nico Schulz wechselten die Gäste schnell, Brandt lehnte das entscheidende Duell ab und Ozan Tufan schob den Ball in den rechten Winkel (49.).

Neuhaus kommt nach Traumkombination wieder zusammen

Bald darauf hatte die Türkei sogar die Chance, die Führung zu übernehmen, aber Cengiz Ünder scheiterte in der 52. Minute nach einer schnellen Kombination gegen Leno. Bald darauf feierten die Deutschen ein noch besseres Passspiel. Waldschmidt legte den Ball auf Neuhaus, der nach einem Doppelpack mit Havertz zum Ball zurückkehrte und den großartigen Angriff mit einem präzisen Schuss mit der linken Hand abschloss, um das Ergebnis auf 2: 1 (58 ‘) zu bringen.

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Bald darauf trat Gladbachs zweiter Spieler Jonas Hofmann international an und erlebte den 3: 1-Sieg fast schnell – aber Günok parierte Brandt. In der 66. Minute sah Hofmann ein klares Foul von Efecan Karaca am Neuhaus, der Türke drückte den Deutschen einfach und ziemlich ungeschickt von hinten nieder – aber der französische Schiedsrichter Benoit Bastien hatte einen sehr exklusiven Blick auf dieses Duell: er Lass das Match weitergehen.

Efecan kann es selbst nicht glauben

Efecan zögerte zunächst, selbst ungläubig, schaute wieder in die Richtung des Schiedsrichters, aber als er einfach nicht pfiff, ging einer der Gaststürmer einfach an Leno vorbei ins Tor. Es gab allgemeinen Unglauben, Can griff immer noch nach der gelben Karte, um sich zu beschweren – aber das 2: 2 blieb hängen.

Danach kehrte die Dynamik zu den Türken zurück, ohne dass sie klare Torchancen schaffen konnten. Die Deutschen waren dort effektiver. Zehn Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit löschten die Gäste eine Flanke des eingewechselten Robin Gosens nicht ausreichend aus. Am Rande des Strafraums nahm Waldschmidt die Einladung mit seiner großartigen Schießtechnik an – und nach kurzer Annahme hämmerte den Ball mit seiner glasharten Brust, um ihn links mit 3: 2 zu treffen. Ecke.

Pech und Glück für Karaman

Die Türken drängten dann auf den Ausgleich, hatten aber Pech: Der Düsseldorfer Stürmer Kenan Karaman traf in der 87. Minute nach einem kräftigen Solo die Latte des deutschen Tores. In der vierten Minute der Auszeit nutzte Karaman eine Schläfrigkeit in der deutschen Abwehr für eine glückliche, aber nicht unverdiente Entschädigung.

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Stand: 07.10.2020, 22:58