Bundesliga-Klub RB Leipzig-Trainer Julian Nagelsmann sieht seine Mannschaft nicht in der Lage, den FC Bayern München und Borussia Dortmund im Ligakampf herauszufordern.

“Wir sollten zwei Jahre trainieren und die anderen sollten international spielen, damit wir unsere talentierten Spieler so weit wie möglich entwickeln und vielleicht näher kommen können”, sagte Nagelsmann. Mitteldeutsche Zeitung: “Aber die Bayern wären immer noch schwer aufzuholen.”

Trotzdem sind die Sachsen “Borderliner im positiven Sinne, die immer versuchen, ihre Grenzen zu überschreiten und hoffen, dass die Konkurrenten eine Phase der Schwäche haben”. Nagelsmann erklärt seine Einschätzung mit der hohen Belastung durch die vielen Spiele in Coronas Zeit und dem Personalbedarf des Wettbewerbs. Bei jungen Leipziger Spielern sollten beispielsweise „Leistungslücken“ aufgrund mangelnden Trainings in engen Spielwochen berücksichtigt werden.

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Nagelsmann: Lewandowski muss nicht trainieren

Mit diesen Problemen kann beispielsweise der FC Bayern besser umgehen. “Bei allem Respekt muss Robert Lewandowski nicht mehr wirklich trainieren. Er kann alles. Er muss nur trainieren, damit er frisch und bereit für das Wochenende ist”, sagte er Nagelsmann. Gleichzeitig kann Leipzig seiner Meinung nach im Gegensatz zu Bayern und Dortmund nicht mehr “das allererste Feld international begehrter Nachwuchsspieler” erreichen, wenn es um Spielerverpflichtungen geht.

Für die neue Bundesliga-Saison, die Leipzig am Sonntag gegen den FSV Mainz 05 startet, will Nagelsmann keinen großen Angriff an der Spitze fordern. “Nach den Abgängen von Werner und Schick reicht das Ziel aus, um das aktuelle Niveau zu halten, auf den dritten Platz zurückzukehren und in der Champions League wieder gut abzuschneiden”, sagte er. Die heimischen Spieler Timo Werner (FC Chelsea) und Patrik Schick (Bayer Leverkusen) erzielten in der letzten Bundesliga-Saison zusammen 38 Tore.

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Nagelsmann mit einem neuen Berater

Nagelsmann erklärte seinen Beraterwechsel mit dem Wunsch, neue Impulse zu setzen.

„Letztendlich geht es darum, mich ständig weiterzuentwickeln, also neue Beiträge, neue Kommentare, neue Meinungen zu erhalten, um mich zu verbessern. Neue Leute, neue Ideen – das ist was Ich wollte “, sagte der 33-Jährige.

Er hatte zwölf Jahre mit seinem ehemaligen Berater Marc Kosicke zusammengearbeitet, der auch Jürgen Klopp vertritt. Sein neuer Berater ist Sascha Breese, dessen Agentur auch die internationalen Spieler Toni Kroos, Marco Reus und Niklas Süle unter Vertrag nimmt.

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Mit Sportinformationsdienst