Warum müssen manche Menschen wegen einer Coronavirus-Infektion ins Krankenhaus und warum äußert sich dies für andere als milde Erkältung? Forscher bieten eine mögliche Antwort.

  • Im Herbst 2020 verzeichnen viele Länder erneut einen Anstieg der Covid-19-Fälle. Besorgniserregend: Einige Patienten wurden mit dem Coronavirus infiziert schwere Symptome * Ergebnis.
  • Für viele ist die Krankheit jedoch relativ einfach. Nach grippeähnlichen Symptomen, die einige Tage anhalten, erholen sich viele Patienten.
  • Aber wie kommt es, dass Covid-19 für manche Menschen harmlos ist und andere belüftet werden müssen?? Eine neue Studie ist dieser Frage auf den Grund gegangen.

Wenn Coronaviren in den Körper gelangen, löst der Körper eine Immunantwort aus, die zur Produktion von Antikörpern führt. Im Idealfall werden Viren innerhalb kurzer Zeit unschädlich gemacht. Dies gelingt aber nicht immer. Bei schweren Verläufen von Covid 19 haben Ärzte beobachtet, was so genannt wird, was so genannt wird Zytokinstürme *: eine gefährliche Überreaktion der Abwehrkräfte des Körpers. Auch sogenannte selbstreaktive Antikörper sind für Angehörige der Gesundheitsberufe von Belang, da sie gegen das körpereigene Gewebe gerichtet sind. In früheren Studien wurden solche schädlichen Proteine ​​in Blutgerinnseln in schweren Fällen von Covid-19 auf der Intensivstation gefunden. Matthew Woodruff, Professor am Center for Human Immunology der Emory University in den USA, untersuchte nicht nur die Entwicklung von Covid-19-Antikörpern, sondern untersuchte auch die Rolle von Antikörpern gegen gesundes Gewebe. und endogen. .

Forscher haben solche Autoantikörper auch bei kritisch kranken Covid 19-Patienten entdeckt, was die Frage aufwirft: Könnten wir Autoimmunreaktion – wie fängt es mit Autoimmunerkrankungen wie Multipler Sklerose an – ist der Grund für den schweren Verlauf der Koronakrankheit?

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Autoimmunreaktion als Auslöser für schwere Koronakurse?

Aus ihrer kürzlich veröffentlichten Studie Woodruff und sein Team kommen zu dem Schluss: Schwerwiegende Covid-19-Infektionen sind mit der Produktion von Autoantikörpern verbunden. Für ihre Studie analysierten die Forscher Daten von 52 Covid-19-Patienten, die auf einer Intensivstation behandelt werden mussten, wobei keiner der Patienten an einer Autoimmunerkrankung litt oder litt. Trotzdem wurde mehr als die Hälfte der 52 Patienten positiv auf Autoantikörper getestet. Bei Patienten mit dem höchsten Gehalt an c-reaktivem Protein im Blut (ein Marker für Entzündungen) zeigten mehr als zwei Drittel Anzeichen dafür, dass ihr Immunsystem Antikörper herstellte, die ihr eigenes Gewebe angreifen. wie vom Sciencealert.com-Portal gemeldet. “Es ist wichtig, dass wir glauben, dass die hier identifizierten autoreaktiven Reaktionen spezifisch für die Sars-CoV-2-Infektion sind”, sagte Woodruff von Sciencealert.com. Die Forscher können jedoch aus ihrer Studie nicht ableiten, inwieweit Autoantikörper tatsächlich die Schwere der Symptome beeinflussen. Es ist möglich, dass eine schwere Viruserkrankung normalerweise zur Produktion von Autoantikörpern ohne Konsequenzen führt. Weitere Studien müssen daher durchgeführt werden, um festzustellen, ob die Behandlung der schwersten Covid-19-Verläufe mit Dexamethason (einem Immunsuppressivum zur Unterdrückung von Autoimmunerkrankungen) wirksam sein könnte.. (jg) * *Merkur.de ist Teil des nationalen Verlagsnetzwerks Ippen-Digital.

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Diese Viren und Bakterien machen uns krank

HIV-Virus: Das Virus löst eine AIDS-Immunschwäche aus. Ungefähr 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist AIDS die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest des 14. Jahrhunderts befallen hat. © dpa / dpaweb-mm
Pestpathogen Yersinia pestis: Die Infektionskrankheit wurde erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum entdeckt. Die Bakterien wurden 1894 entdeckt. Heutzutage sind die Heilungschancen mit Antibiotika hoch, wenn sie früh diagnostiziert werden.
Pestpathogen Yersinia pestis: Die Infektionskrankheit wurde erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum entdeckt. Die Bakterien wurden 1894 entdeckt. Heutzutage sind die Heilungschancen mit Antibiotika hoch, wenn sie früh diagnostiziert werden. © dpa
Ebola-Virus: Das Virus verursacht Fieber mit inneren Blutungen. Die Krankheit ist in bis zu 90 Prozent der Fälle tödlich. Wissenschaftler arbeiten hart an einem Impfstoff.
Ebola-Virus: Das Virus verursacht Fieber mit inneren Blutungen. Die Krankheit ist in bis zu 90 Prozent der Fälle tödlich. Wissenschaftler arbeiten hart an einem Impfstoff. © dpa
Influenzaviren: Die Antigene (gelbe und blaue Antennen) basieren auf einer doppelten Fettschicht, die das genetische Material im Inneren umgibt. Wenn verschiedene Arten von Viren miteinander vermischt werden, entsteht neues genetisches Material und damit Antigene.
Influenzaviren: Die Antigene (gelbe und blaue Antennen) basieren auf einer doppelten Fettschicht, die das genetische Material im Inneren umgibt. Wenn verschiedene Arten von Viren miteinander vermischt werden, entsteht neues genetisches Material und damit Antigene. © dpa / dpaweb
Herpesviren: Herpes-simplex-Viren sind auf der ganzen Welt verbreitet. Nach einer Erstinfektion bleibt das Virus lebenslang im Körper schlummern.
Herpesviren: Herpes-simplex-Viren sind auf der ganzen Welt verbreitet. Nach einer Erstinfektion bleibt das Virus lebenslang im Körper schlummern. © dpa
Rhinovirus Humanes Rhinovirus 16 (HRV16): Die Erkältung wird durch Rhinoviren auf der ganzen Welt verbreitet.
Rhinovirus Humanes Rhinovirus 16 (HRV16): Die Erkältung wird durch Rhinoviren auf der ganzen Welt verbreitet. © Bild Allianz / Wissenschaftsfoto
Schweinegrippevirus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus des H1N1-Subtyps, das erstmals 1930 isoliert wurde. Darüber hinaus sind es auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1 wichtig.
Schweinegrippevirus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus des H1N1-Subtyps, das erstmals 1930 isoliert wurde. Darüber hinaus sind es auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1 wichtig. © dpa
Schweinegrippevirus durch Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach in Mexiko die Schweinegrippe aus. Es handelt sich um ein mutiertes Schweinegrippevirus vom Subtyp H1N1, das im Gegensatz zu üblich auch von Person zu Person weitergegeben werden kann.
Schweinegrippevirus unter dem Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach in Mexiko die Schweinegrippe aus. Es handelt sich um ein mutiertes Schweinegrippevirus vom Subtyp H1N1, das im Gegensatz zu üblich auch von Person zu Person weitergegeben werden kann. © dpa
Spanisches Grippevirus: Die Spanische Grippe (1918) gilt als die schlimmste Influenzapandemie aller Zeiten. Die spanische Grippe ist der H1N1-Virusstamm, den junge Menschen meistens erhalten haben. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 40 bis 50 Millionen.
Spanisches Grippevirus: Die Spanische Grippe (1918) gilt als die schlimmste Influenzapandemie aller Zeiten. Die spanische Grippe ist der H1N1-Virusstamm, den junge Menschen meistens erhalten haben. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 40 bis 50 Millionen. © dpa
Tuberkulose-Bakterien Mycobacterium tuberculosis: Auch als Konsum bekannt, obwohl es jetzt als heilbar gilt, ist es eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt.
Tuberkulose-Bakterien Mycobacterium tuberculosis: Auch als Konsum bekannt, obwohl es jetzt als heilbar gilt, ist es eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt. © dpa
Aviäre Influenza A: Schema des Influenza A-Virus (Computerabbildung ab Januar 2006). Das aggressive Vogelgrippevirus des Subtyps H5N1 gehört ebenso wie viele menschliche Influenzaviren zur Gruppe der Influenza-A-Viren. Das Virus ist kugelförmig, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 Tausendstel Millimeter. Im Inneren ist nur Platz für ein paar Proteine ​​und genetisches Material.
Aviäre Influenza A: Schema des Influenza A-Virus (Computerabbildung ab Januar 2006). Das aggressive Vogelgrippevirus des Subtyps H5N1 gehört ebenso wie viele menschliche Influenzaviren zur Gruppe der Influenza-A-Viren. Das Virus ist kugelförmig, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 Tausendstel Millimeter. Im Inneren ist nur Platz für ein paar Proteine ​​und genetisches Material. © dpa
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