Wissenschaft Vor 250 Millionen Jahren

Neues Modell zeigt das größte Massensterben in der Erdgeschichte

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Eine Abbildung zeigt den Vulkanausbruch, der sich auch auf das Leben in den Ozeanen auswirkte

Eine Abbildung zeigt den Vulkanausbruch, der sich auch auf das Leben in den Ozeanen auswirkte

Diese: Dawid Adam Iurino / PaleoFactory / Sapienza Universität Rom

Mit mathematischen Modellen und geochemischen Analysen haben deutsche Forscher die Geschichte einer Apokalypse nachgezeichnet. Der Beginn des Massensterbens am Trias-Perm-Übergang war ein Vulkanausbruch, der wahre “Todeszonen” schuf.

ReDeutsche Wissenschaftler haben die genauen Prozesse rekonstruiert, die am größten Massensterben in der Erdgeschichte beteiligt sind.

Experten der Helmholtz-Forschungszentren in Kiel und Potsdam verwendeten empfindliche geochemische Analysen fossiler Schalen muschelähnlicher Tiere sowie Computermodellberechnungen, um die Prozesse in den Ozeanen und in der Atmosphäre zu replizieren, die zu den verschwand vor etwa 250 Millionen Jahren beim Übergang zwischen dem geologischen Zeitalter des Perm und der Trias. Vor allem Lebewesen sind gefahren.

Auslöser der Ereignisse waren die Ausbrüche gigantischer Schildvulkane im heutigen Sibirien.

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Dies führte zu einem Treibhauseffekt von CO2, was zu einem starken Anstieg der globalen Temperatur führte und andere komplexe Rückkopplungsprozesse auslöste. Das internationale Wissenschaftlerteam schloss auch die ebenfalls diskutierte Variante aus, nämlich dass die Freisetzung großer Mengen Treibhausgas Methan die Prozesse auslöste.

Die ersten Organismen starben im Meerwasser

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Die Erwärmung und Versauerung der Ozeane wurde laut Forschern durch den rein vulkanischen Anstieg des CO verursacht.2-Konzentration einerseits, dass die verkalkenden Organismen im Meerwasser tot sind. Hoher CO2– Die Konzentration in der Atmosphäre hat andererseits auch die Verwitterung von Gesteinen an Land verstärkt, wodurch seit Tausenden von Jahren große Mengen an Nährstoffen ins Meer gelangt sind. befruchtet.

Dies führte zu sauerstoffarmen “Todeszonen” und veränderte die biologischen Zyklen vollständig. Insgesamt sind die meisten Arten tot.

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Die Umfragen, die im Rahmen eines EU-Programms am Geomar Helmholtz-Zentrum für Meeresforschung Kiel unter Beteiligung des Helmholtz-Zentrums Potsdam, des Deutschen Geo-Forschungszentrums und anderer Wissenschaftler aus Italien und Kanada durchgeführt wurden wurden am Montag durchgeführt. veröffentlicht in der Zeitschrift “Nature Geoscience”.

Die Experten zogen ihre Schlussfolgerungen zu den damaligen Umweltbedingungen, indem sie die Isotopenkonzentrationen des Elements Bor in den versteinerten Schalen fossiler Brachiopoden analysierten. Dies sind schalenförmige Organismen, die zu dieser Zeit im Meer lebten. Die Werte wurden verwendet, um den pH-Wert des Wassers zu rekonstruieren, was es ermöglichte, Rückschlüsse auf das CO zu diesem Zeitpunkt zu ziehen2– Zugelassene Konzentration.

Fünf große Massensterben in der Erdgeschichte

Darüber hinaus gab es weitere Daten aus der Analyse von Kohlenstoffisotopen. Die Ergebnisse wurden dann in geochemische Computermodelle eingespeist, die alle Umgebungsbedingungen zu diesem Zeitpunkt berechneten.

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In der Geschichte der Erde gab es fünf große Massensterben, bei denen ein großer Teil aller Lebewesen aufgrund veränderter Umweltbedingungen in einem relativ kurzen geologisch kurzen Zeitraum von einigen tausend bis hundert plötzlich ausgestorben ist eintausend Jahre.

Dies hat den Verlauf der Evolution stark beeinflusst. Das Aussterben an der Grenze der Perm-Trias ist eine davon. In Bezug auf den Anteil ausgestorbener Arten gilt es als das dramatischste Ereignis seiner Art.

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