Netflix codiert derzeit seinen gesamten 4K-Bereich neu: Bisher wurden Titel auf feste Bitratenstufen eingestellt – 8, 10, 12 oder 16 Mbit / s. Laut Netflix ist dies ein veraltetes Modell, da es sinnvoller ist, je nach Titel dynamische Bitraten und Optimierungen zu erstellen. Darüber hinaus basieren sie jetzt auf hochoptimierten Codierungstechniken. Daher optimieren Sie derzeit Ihr 4K-Portfolio.

Der Streaming-Anbieter möchte niedrigere Bitraten einstellen und gleichzeitig eine höhere Bildqualität liefern. Es spart Kundenverkehr und erhöht gleichzeitig die Qualität. Im Fall von 4K-Animationsfilmen können Sie beispielsweise manchmal auf 1,8 Mbit / s herunterfahren, da diese sehr effizient codiert werden können. Wenn Sie einige Beispiele sehen möchten – Netflix hat Sie abgedeckt in diesem Blogbeitrag zum Thema einige lebendige GIFs.

In extremen Szenarien sind noch höhere Bitraten zulässig – bis zu 17,2 Mbit / s. Laut Netflix ist dies nur in sehr seltenen Fällen erforderlich – beispielsweise bei Naturdokumentationen oder Konzerten, bei denen die Beleuchtung sehr farbenfroh ist und sich bei starken Kontrasten schnell ändert. Im Allgemeinen können Sie jetzt dank modernerer Codierung und aktualisierter Algorithmen eine bessere Bildqualität mit niedrigeren Bitraten erzielen als zuvor mit höheren Bitraten.

Wenn Sie Ihre alte Methode mit der neuen vergleichen, erhalten Sie im Durchschnitt die gleiche Bildqualität mit einer um 50% niedrigeren Bitrate. Im Klartext könnte eine 4K-Bildqualität bei 8 Mbit / s erreicht werden, was früheren Streams bei 16 Mbit / s entspricht. Laut Netflix würden die reduzierten Bitraten auch Vorteile für mobile Geräte bringen: Zum Beispiel wäre es möglich, das Datenvolumen zu schonen und dennoch HDR-Streams auf Smartphones zu übertragen. Infolgedessen können höhere Auflösungen jetzt auch unterwegs häufiger erreicht werden, da die Anforderungen geringer sind.

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Das erneute Puffern wird auch ein viel kleineres Problem. Und es ist einfacher, eine gleichbleibende Qualität zu erzielen, die unterwegs nicht herabgestuft werden sollte, wenn sich die LTE-Verbindung vorübergehend verschlechtert. Netflix warnt jedoch davor, dass es einige Monate dauern wird, bis der Auftrag vollständig abgeschlossen ist, obwohl sie mit der Neukodierung ihrer 4K-Inhalte begonnen haben.

Sie müssen mit eigenen Augen beurteilen, ob dies wirklich eine Win-Win-Situation ist. Im direkten Vergleich bieten Ultra HD Blu-rays deutlich höhere Bitraten und im Idealfall ein detaillierteres und besser komprimiertes Bild. Die Bedeutung der Unterschiede hängt unter anderem vom ausgewählten Lesegerät, dem Abstand zwischen den Sitzen und dem Inhalt ab.