das Truthahn ist im Konflikt um Erdgasreserven im Mittelmeerraum weitgehend isoliert. Als Griechenland, Zypern, Ägypten, Israel und Italien sich zu einem Energienetz zusammengeschlossen haben, Recep Tayyip Erdoğan nur die libysche Einheitsregierung in Tripolis an seiner Seite. Während des Besuchs Nord-Zypern Der türkische Präsident hat erklärt, er werde “diplomatische Spiele” im Streit um die Bodenschätze nicht länger tolerieren.

Frieden und Stabilität können nur erreicht werden, wenn der Türkei und Nordzypern ein angemessener Anteil der territorialen Rechte gewährt wird, sagte Erdoğan. Darüber hinaus forderte das türkische Staatsoberhaupt die Aufnahme von Gesprächen über eine Zwei-Staaten-Lösung für die geteilte Mittelmeerinsel Zypern.

“Heute gibt es in Zypern zwei verschiedene Völker, zwei verschiedene demokratische Ordnungen und zwei getrennte Staaten”, sagte Erdoğan während eines Besuchs in der international nicht anerkannten Republik Nordzypern. Daher muss “eine Zwei-Staaten-Lösung auf der Grundlage souveräner Gleichheit diskutiert und ausgehandelt werden”. Sein Besuch brachte eine Lösung für den Konflikt sehr weit.

Tour löst Konflikte auf einer geteilten Insel aus

Zypern wurde seit 1974 nach einem griechischen Putsch und einer türkischen Militärintervention geteilt. Im Norden befindet sich die türkische Republik Nordzypern, die nur von der Türkei anerkannt wird, während die Republik Zypern im Süden seit 2004 Mitglied der EU ist.

Erdoğans Reise nach Nordzypern ist umstritten. Er wurde vom lokalen Präsidenten Ersin Tatar empfangen. Auf dem Programm stand auch ein Besuch der Küstensiedlung Varosha, die einst von griechischen Zyprioten bewohnt war – ein Treffen von symbolischem Wert.

Erdoğan nahm am Sonntag an einem sogenannten “Picknick” in der Nachbarschaft der Hafenstadt Famagusta teil, die vor einigen Wochen noch geschlossen war. Varosha steht unter der Herrschaft der Türkischen Republik Nordzypern (KKTC), die nur von der Türkei anerkannt wird. Es ist klar, wer die “wirklichen Eigentümer” von Varosha sind, sagte Erdoğan in einer gemeinsamen Erklärung mit dem tatarischen Präsidenten von Nordzypern in Varosha.

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Der türkische Präsident wurde von dem ultra-nationalistischen Politiker Devlet Bahceli begleitet, mit dessen Partei Erdoğans islamisch-konservative AKP ein Regierungsbündnis in der Türkei hat. Der Besuch der Küstenkolonie löst den Konflikt auf der geteilten Insel Zypern erneut aus.

Der Präsident der Republik Zypern im Süden, Nikos Anastasiades, hatte Erdoğans Besuch in Varosha am Samstag bereits als “beispiellose Provokation” bezeichnet. Er beschuldigte Erdoğan auch, die Bemühungen der Vereinten Nationen (UN) untergraben zu haben, die neue Verhandlungen zur Überwindung der Teilung der Mittelmeerinsel aufnehmen wollen.

“Picknick” belastet die Beziehungen zu Zypern und Griechenland

Das scheinbar harmlose “Picknick” setzt die Beziehungen zu Zypern und Griechenland, mit denen Ankara bereits für Erdgasreserven im Mittelmeer kämpft, noch stärker unter Druck. Erdoğans Besuch in Varosha ist aus Sicht Zyperns, eines EU-Landes, ein weiterer Schritt in Richtung der endgültigen Teilung der Insel.

Famagusta im Osten der Insel ist ein Symbol der Teilung. Als im August 1974 türkische Panzer auf die Stadt vorrückten, mussten rund 40.000 Einwohner des griechisch-zypriotischen Bezirks Varosha ihre Häuser verlassen.

Die Kolonie war einst ein beliebter Badeort, in dem die amerikanische Schauspielerin Elisabeth Taylor Urlaub machte. Nach der türkischen Intervention wurde die ehemalige Touristenhochburg zur militärischen Sperrzone erklärt. Die Region ähnelt seitdem einer Geisterstadt. Hotels und Häuser fallen auseinander. Seit Jahrzehnten fordern die Vereinten Nationen, dass die ehemaligen Bewohner der Geisterstadt – fast alle griechischen Zyprioten – unter UN-Verwaltung in ihre Heimatstädte zurückkehren können.

Trotz internationaler Kritik eröffnete die türkisch-zypriotische Regierung Varosha zum ersten Mal seit 1974 Anfang Oktober teilweise. Seitdem wurde ein großer Strandabschnitt sowohl Urlaubern als auch Einheimischen zugänglich gemacht. Nikosia vermutet, dass Ankara und die tatarische Hardline nach dem Strand nach und nach andere Teile von Famagusta öffnen und sie dann zur Besiedlung öffnen – entgegen den Resolutionen des UN-Sicherheitsrates.

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Ikone: Der Spiegel