Kriminelle versuchen, Daten von ihren Opfern durch Phishing-E-Mails zu erhalten. Viele Benutzer fallen in den Bann dieser Betrugs-E-Mails. Verwenden Sie diese Tipps, um schlechte Nachrichten zu erkennen.

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Grundsätzlich sieht die Mail aus wie ein Telekom-Message: Es hat einen magentafarbenen Look und das Telekom-Logo. Auch der Absender des Absenders sieht echt aus. Wenn Sie genauer hinschauen, werden Sie sofort sehen: Email ist eine Fälschung.

Die Nachricht ist eine sogenannte Phishing-E-Mail. Es ist nicht von der Telekom, sondern von Ausländern, die den Namen und das Logo der Gruppe missbrauchen. Die Nachricht fordert Benutzer dazu auf um Ihr E-Mail-Konto zu aktualisieren – andernfalls besteht die Gefahr eines Datenverlusts. Wenn Sie dem Link in der E-Mail folgen und Ihre Anmeldedaten eingeben, geben Sie diese an die Kriminellen weiter. Sie nutzen die Daten selbst oder verkaufen sie Darknet.

Solche Phishing-E-Mails sind keine Seltenheit. Und Datenverlust ist normalerweise irreversibel. Wenn Sie Ihre Daten schützen möchten, müssen Sie lernen, Phishing-E-Mails zu erkennen. Diese Tipps zeigen, wonach Sie suchen müssen.

1. Rechtschreibung und Grammatik

Phishing-E-Mails enthalten häufig Rechtschreib- oder Grammatikfehler. Dies liegt laut Bundesamt für Informationssicherheit daran, dass viele Nachrichten von Computerprogrammen aus einer anderen Sprache ins Deutsche übersetzt werden.

Die Website, an die die Phishing-E-Mails gerichtet sind, enthält häufig auch Fehler. Achten Sie auch darauf, ob Umlaute wie “ä” angezeigt werden oder ob stattdessen “ae” oder kryptische Zeichen verwendet werden.

2. Falsche Absenderadresse

Die Kriminellen versuchen, den Phishing-Versuch mit der falschen Absenderadresse zu verbergen. Suchen Sie also im Absender nach Tippfehlern. Zum Beispiel: “info @ amazmiton.com “statt” info@amazon.com. Bewegen Sie im Zweifelsfall die Maus über die Absenderleiste. Die tatsächliche Adresse des Absenders kann mit dem sogenannten “Mouse Over” angezeigt werden.

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Sie können auch den gesamten E-Mail-Header anzeigen. Die Art und Weise, wie dies gemacht wird, variiert mit jedem E-Mail-Programm. Normalerweise finden Sie die Adresse des tatsächlichen Absenders im Header-Quellcode unter dem Punkt “Return-Path”. In anderen Fällen können Sie in der E-Mail auch auf “Antworten” klicken. Jetzt sollte die echte E-Mail-Adresse in der Absenderadresse angezeigt werden. Aber Sie sollten nicht wirklich auf die Nachricht antworten.

3. Fehlende persönliche Adresse

Eine Phishing-E-Mail hat normalerweise eine falsche oder falsche persönliche Begrüßung. Wenn eine Nachricht im Namen einer Bank oder von Amazon eingeht, sollte sie immer eine korrekte persönliche Begrüßung enthalten.

4. Die Nachricht signalisiert einen dringenden Handlungsbedarf

Kriminelle versuchen, ihre Opfer unter psychologischen Druck zu setzen. Beispielsweise sagen viele gefälschte E-Mails im Namen von Banken oder Anbietern, dass ein Konto unmittelbar bevorsteht. Gefälschte Amazon-E-Mails melden häufig eine teure Zustellung, von der angenommen wird, dass sie im Gange ist. Anscheinend sollten Benutzer solche Probleme nur lösen können, indem sie einem Link in der E-Mail folgen. Jeder, der dies tut, landet auf der Gauner-Website.

5. Benutzer müssen persönliche Daten eingeben

Banken oder Online-Händler verlangen im Allgemeinen nicht, dass Kunden ihre Daten per E-Mail aktualisieren und personenbezogene Daten eingeben. Wenn Sie eine solche Anfrage erhalten, besuchen Sie am besten immer die Website des Anbieters und melden Sie sich an. Bewegen Sie im Zweifelsfall den Mauszeiger über den Link in der E-Mail. Das Mouseover sollte zeigen, wohin der Link tatsächlich führt. Achten Sie auf Tippfehler in der Webadresse. Zum Beispiel “bezahlenppal.com “anstelle von” paypal.com “.

6. Achten Sie auf angehängte Dateien

Öffnen Sie keine angehängte Datei in einer E-Mail eines Fremden. Die Datei enthält möglicherweise ein Trojanisches Pferd, das Ihr System infiziert. In diesem Zusammenhang warnen Experten häufig vor dem Emotet-Trojaner. Alle Informationen zu diesem Thema Sie finden hier.

Wenn Sie eine unerwartete Nachricht mit einem Anhang von einem Freund erhalten, seien Sie misstrauisch. Fragen Sie am besten Ihren Freund, ob er die Mail wirklich gesendet hat. Betrüger können Ihre Daten missbrauchen.

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Was soll ich mit Phishing-E-Mails tun?

Sie müssen die Phishing-E-Mails löschen. Die Verbraucherberatungsstelle bittet sie auch, vorher die falsche Nachricht zu übermitteln. Verbraucheranwälte listen schlechte Beiträge auf ihrer Website auf und informieren dadurch andere Benutzer. Die E-Mail-Adresse lautet: phishing@vz-nrw.de.

Es ist besser, die Phishing-E-Mail auch an den realen Anbieter zu senden. Zum Beispiel die entsprechende Bank oder der Online-Händler. Auf diese Weise kann er seine Kunden informieren.

Was kann ich tun, wenn ich Opfer von Betrug bin?

Wenn Sie Opfer von Betrug sind, handeln Sie schnell: Wechseln Sie sofort Passwort und – wenn möglich – den Verbindungsnamen. Wenn Sie keinen Zugriff mehr auf Ihr Konto haben, wenden Sie sich an das betreffende Unternehmen oder die betreffende Bank und rufen Sie an, um die Sperrung Ihres Kontos zu beantragen.

Auf der Website “Mimikama.at” wird außerdem empfohlen, alles zu dokumentieren, was mit dem Thema zu tun hat. Machen Sie beispielsweise Screenshots Ihres Kontos, Ihrer Phishing-E-Mail oder Ihres Bankkontos. Wenden Sie sich auch an einen Anwalt, der auf Internetbetrug spezialisiert ist. Tun Sie dies auch dann, wenn noch kein Schaden aufgetreten ist. Bereiten Sie die entsprechenden Dokumente vor.

Die Polizei rät zur Meldung von Betrug im Falle eines Betrugs. Sie können dies auf Ihrer örtlichen Polizeistation oder auf der Internetstation auf der Polizeistation tun. Die Uhr finden Sie hier online.