Bremen – Noch vor zwei Monaten gab Sportdirektor Frank Baumann bekannt, dass der SV Werder Bremen den abgelaufenen Vertrag mit Philipp Bargfrede nicht verlängern werde, um den Kader zu verjüngen. Nach 16 Jahren und 205 Bundesligaspielen für die Grünen-Weißen war Bargfrede plötzlich ohne Verein. Eine große Enttäuschung. Der 31-Jährige wollte seine Karriere fortsetzen, hat aber bisher keinen geeigneten Verein gefunden.

Jetzt hat er ein interessantes Angebot: Nach Angaben von DeichStube will Werder Bremen Philipp Bargfrede zurückbringen – nicht zu Profis, sondern zu U23. Vom Mittelfeldspieler wird erwartet, dass er dort Talente als erfahrener Anführer fördert.

Werder Bremen will Philipp Bargfrede zurückbringen: den Plan

Diese Position hat eine lange Tradition auf dem 11. Platz, der Heimat der zweiten Mannschaft. Uwe Harttgen, der 1992 Werder Bremen gewann den Europapokal, kehrte 1996 nach einem Umweg durch Hannover 96 an die Weser zurück und übernahm dann diesen Sonderposten in der Bundesliga-Reserve. Zu seinen Nachfolgern gehörten Björn Schierenbeck, Sandro Stallbaum, Tobias Duffner, Florian Bruns und Rafael Kazior. Peter Niemeyer wird eines Tages zusammen mit Christian Schulz, jetzt 37, in Hannover 96 zurückkehren. Am 31. Oktober könnte es zu einem direkten Duell zwischen den beiden Mitgliedern der Familie Werder in der Regionalliga Nord kommen. Wenn ja Philipp Bargfrede entscheidet tatsächlich diesen Weg.

Für den 31-Jährigen, der mit seiner Familie in Bremen lebt, ist das nicht so einfach. Denn damit würde die große berufliche Laufbahn enden Bundesliga Geschichte für ihn. Philipp Bargfrede ist letztendlich für U23 gedacht, sollte man nicht mit Profis trainieren, sondern mit U23. Andernfalls könnte er seiner neuen Aufgabe nicht gerecht werden. Er sollte auch alleine lernen – dank Trainer Konrad Fünfstück und seinen Kollegen. Wie jeder weiß, hat Bargfrede einen Folgevertrag Werder Bremen für ein zweijähriges Trainingsprogramm – entweder im Bereich des Trainers oder des Managers. Jetzt konnte er im Trainingsbereich etwas schnüffeln.

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Philipp Bargfrede: In der Bundesliga ist keine Rückkehr von Werder Bremen geplant

Von SV Werder Bremen Hoffe, dass Philipp Bargfrede wird zu einem wichtigen Ansprechpartner für Talente. Immerhin hat der ehemalige U21-Nationalspieler genau den Weg eingeschlagen, von dem viele junge Osterdeich-Spieler träumen. Er ging von der Jugend in die Bundesliga. Er erlebte auch viele Rückschläge – hauptsächlich aufgrund von Verletzungen. Bargfrede musste sich mehreren Knieoperationen unterziehen, kam aber immer wieder zurück. Und drei Monate nach seinem letzten Abstiegseinsatz gegen Heidenheim ist er immer noch in guter Verfassung, hat individuell für sich gearbeitet und mehrmals mit seinem Heimverein, der Top-Liga Heeslinger SC, trainiert.

Bargfrede sollte so schnell wie möglich mit der U23 von SV Werder Bremen kommen Sie herein, weil es dort einen großen Mangel an Erfahrung gibt. Mit Ausnahme des eingewechselten Torhüters Ole Springer (28) sind alle Spieler sehr jung – zwischen 18 und 21 Jahren. . Dies Philipp Bargfrede Ein ähnlicher Weg und die Rückkehr zur Hauptbühne sind nicht geplant. Übrigens wollen die Beteiligten noch nicht darüber sprechen, da die Gespräche laut der befragten “DeichStube” erst am Anfang stehen. (kni) Auch interessant: So könnte die Startaufstellung des SV Werder Bremen beim SC Freiburg aussehen.