Die meisten kostengünstigen 3D-Drucker möchten, dass die Druckdateien auf einer Speicherkarte oder über den USB-Anschluss bereitgestellt werden, da keine Netzwerkverbindung besteht. Dies ist nicht nur ärgerlich, sondern auf lange Sicht auch nicht gesund für die Position der Druckerkarte.

Das Projekt ESPWebDAV Github-Benutzer ardyesp Es gibt einen eleganteren Weg: Über den SD-Kartenadapter wird die Micro-SD-Karte nicht nur mit Adapteranschlüssen, sondern auch mit dem ESP8266-Modul verbunden. Ein WebDAV-Server arbeitet daran (wirb-based Reverteilt EINuthoring und V.Ersioning, Internetprotokoll für die Dateiübertragung), mit dem Dateien über das Netzwerk im Kartenspeicher gespeichert werden können.

Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, gab es etwas Ähnliches namens Eyefi. Diese Speicherkarten, die hauptsächlich für Kameras bestimmt waren, ermöglichten die Übertragung von Dateien über WLAN an einen Internet-Server des Kartenherstellers, von wo aus sie dann angezeigt werden konnten. Nach dem Herunterfahren dieses Servers konnte diese Netzwerkfunktion jedoch nicht mehr verwendet werden, und die Eyefi-Karten ermöglichten keinen lokalen Zugriff. Dies ist bei diesem Projekt anders, da sich der Server nicht irgendwo im Internet befindet, sondern im ESP-Modul.

Der Schaltplan der WLAN-kompatiblen Speicherkarte: Der Speicher kann wie gewohnt über den Anschluss der SD-Karte, aber auch über das ESP geschrieben und gelesen werden.

Der Kartenadapter mit dem Server ist an den Drucker angeschlossen und wird von diesem mit Strom versorgt. Druckdateien werden über die Weboberfläche an den Speicher der Karte gesendet. Der Drucker kann normal darauf zugreifen, da die Serversoftware während dieser Zeit jeden weiteren Zugriff durch das ESP blockiert.

In Bezug auf die Hardware ist das WLAN-Speicherkartenprojekt jetzt noch einfacher, da die Hardware jetzt für die Verwendung auf AliExpress verfügbar ist.

Aliexpress

Die Schaltung kann gebrauchsfertig erworben werden.

(Bild: Aliexpress)

das SD-WIFI Die zum Preis von 14,60 Euro erwähnte Schaltung verfügt sogar über eine USB-Schnittstelle zur Programmierung des ESP. Dies vermeidet störende Verkabelung mit einem Programmierer. Wenn der Drucker nur über einen Micro-SD-Kartensteckplatz verfügt, benötigen Sie einen entsprechenden Adapter.

Im 3D-Drucker müssen Sie den Druckvorgang jedoch noch manuell starten. Das Ändern der Druckerfirmware kann dies auch unnötig machen, wenn der Drucker beispielsweise die Karte ständig auf neue Dateien überprüfen und sie automatisch starten lassen kann, wenn neue Dateien erkannt werden.

Im Prinzip wäre eine solche Schaltung auch für andere Geräte von Interesse, die mit SD-Karten arbeiten. In einigen Fällen, z. B. bei Canon SLR-Kameras, funktioniert dies jedoch nicht ohne zusätzliches Basteln. Übergroße Hardware passt nicht in einen SD-Steckplatz mit Abdeckung, sondern ragt einige Zentimeter heraus. Dies verhindert, dass sich das Kartenfach und der darin montierte Schalter schließen. So funktioniert die Kamera nicht.

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(hgb)

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